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Amazon noch radikaler als Apple

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  1. Amazon noch radikaler als Apple

    Autor Rafterman 01.02.10 - 09:22

    Da wollen sie sogar die Preise der Kunden bestimmen, ist ja krasser als bei Apples Appstore.

  2. Re: Amazon noch radikaler als Apple

    Autor Hfzdxzdududu 01.02.10 - 09:30

    Apple wollte durch günstige Preise die E-Books (und den eigenen E-Reader) schnell attraktiv machen. Was daran verwerflich sein soll erschließt sich mir nicht...

  3. Re: Amazon noch radikaler als Apple

    Autor rafterman 01.02.10 - 09:50

    war keine kritik an den Appstore, nur wird dieser hier regelmäßig auseinander genommen.

  4. Re: Amazon noch radikaler als Apple

    Autor Ainer v. Fielen 01.02.10 - 10:03

    Amazon verkauft den Kindle zu teuer und diesen DRM-Müll sollten sie auch weglassen, sonst wird es mit den Ebooks nichts, fürchte ich!

    ___________

    "Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"

    - Autor unbekannt -

  5. Re: Amazon noch radikaler als Apple

    Autor Housetrek 01.02.10 - 10:06

    Hat Apple nicht seine Ebooks für 15$ angeboten während jetzt Amazon diese für 10$ anbietet? Wo ist daran ausmachen, dass Apple "versucht" günstige Preise durchzusetzen?

    Hierbei hat doch vielmehr der Verlag MacMillan den Preis vorgelegt und nicht Amazon.

  6. Re: Amazon noch radikaler als Apple

    Autor Peter P. 01.02.10 - 10:13

    Ist in etwa vergleichbar mit Aldi und der Milch.
    Mit Marktmacht Preise drücken wollen.

    Zumindest nicht unbedenklich.

  7. Re: Amazon noch radikaler als Apple

    Autor Neutronium 01.02.10 - 10:27

    Rafterman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da wollen sie sogar die Preise der Kunden bestimmen, ist ja krasser als bei
    > Apples Appstore.
    Die einzige Anforderung von Amazon war, dass die eBook-Variante mindestens 20% billiger sein sollte, als die Printausgabe. Wenn man die mit der Printausgabe anfallenden Kosten bzw. durch die eBook-Variante entfallenden Kosten bedenkt, ist das doch nur fair.
    Im übrigen frag doch mal bei den Supermarktketten an, wie sich da die Produktpreise ergeben.
    Der Sonderfall bei Büchern ist hier wohl eher, dass die Hersteller die Verkaufspreise aufdiktieren, statt dies den Verkäufern zu überlassen.

    Apples Appstore hingegen ist eher ein Beispiel für angewandte Zensur. Würde man dies auf Amazon übertragen, würde es dort nur Bücher geben, die erstmal ein halbes Jahr lang probegelesen und gegen die Ansichten der Firmenleitung gegengecheckt werden, um dann ohne Begründung abgelehnt oder angenommen zu werden.

  8. Re: Amazon noch radikaler als Apple

    Autor Milchbauer 01.02.10 - 10:29

    Ach man, was für Vergleich!!!
    E-Books werden nicht gedruckt/gelagert/transportiert... Dafür sollen die genau soviel kosten wie gedruckte Bücher?
    Das soll mir einer erklären.
    Ich sehe hier eher Gier von Verleger. Und Apple ist da nicht unschuldig. Schliesslich sollen dort E-Books so um 30-50% über Amazon liegen.
    Hat Jobs sich nicht als Retter der Verläger vor kurzen angepriesen.

  9. Re: Amazon noch radikaler als Apple

    Autor Rafterman 01.02.10 - 10:46

    Die Verleger sind auf sowas wie den Kindle doch gar nicht angewiesen, wer ausser die sollten also sonst die Preise diktieren, Amazon sicher nicht die sich am Markt durchsetzen wollen. Mit den Milchpreisen, dass ist auch alles andere als Fair.

    Beim Appstore kann jeder seine Preise selbst bestimmen.

    und zu gedruckt/gelagert/transportiert - Also Software gibt es auch zum DL statt Kauf im Geschäft, da sind die Preise auch immer die gleichen.

  10. Re: Amazon noch radikaler als Apple

    Autor Peter P. 01.02.10 - 12:13

    Material, Lager und Transport machen übrigens nur einen relativ geringen Teil an den Kosten eines Buchs aus

  11. Re: Amazon noch radikaler als Apple

    Autor lalalalalalala 01.02.10 - 12:40

    > Material, Lager und Transport machen übrigens nur einen
    > relativ geringen Teil an den Kosten eines Buchs aus

    Das kann man so pauschal ja wohl nicht sagen. Das kommt ja immer auf die Auflage an. Je grösser die Auflage, desto grösser der Anteil der Material-, Lager-, Transport und DRUCKKOSTEN an den Kosten eines einzelnen Buches, da sich der Overhead wie Autor, Lektor, Satz, etc. auf mehr Bücher verteilt.

    Beim Ebook hingegen werden die variablen Kosten immer niedriger. Jedes zusätzlich verkaufte Buch aber kann einen Teil der Fixkosten tragen.

    Jetzt muss der Verlag eben drüber nachdenken, was sich eher für ihn lohnt und welche Auswirkungen ein niedrigerer Verkaufspreis auf Absatz, Umsatz und Gewinn hat. Es kann durchaus sein, dass der Verlag mit einem niedrigeren Verkaufspreis am Ende wesentlich mehr Geld im Säckel hat (vor allem im Breich E-Books, wo die direkt pro zusätzlich verkauftem Buch anfallenden Kosten eher vernachlässigbar sind). Wenn die Preisreduzierung aber nicht zu wesentlich mehr Absatz führt, dann kann es passieren, dass man zwar mehr Bücher verkauft hat, der höhere Umsatz aber zu gering ist, um die niedrigere Marge auszugleichen.

    Ich denke, die Verlage wären gut beraten die Preise für Ebooks nicht zu hoch anzusetzen, wenn sie damit Erfolg haben wollen. Ich habe aber eher den Eindruck, dass die Verlage Ebooks im Moment eher als Gefahr als als Chance sehen und daher mit zu hohen Preisen die Ebooks unattraktiv halten wollen. Und mit der ganzen DRM-Gängelung hat man mit den Ebooks auch Nachteile die es so mit Bücher nicht gab: Buch an Freunde weitergeben/ausleihen, Bücher weiterverkaufen, etc. Das wird alles unnötig verkompliziert.

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