Ich bin gespannt, wann die ganzen eBook-Reader so günstig werden, dass man die Dinger auch mal mehr oder weniger spontan für einen "humanen" Preis kaufen kann. Sobald es die ersten eBook-Reader ohne DRM gibt, werden sich auch die Konkurrenten über kurz oder lang darauf einstellen müssen... Und mal ehrlich, technisch gesehen ist so ein Reader extrem billig herzustellen. Ist halt wie mit jeder Neuware: Erst ein überzogener Preis für die Besserverdienenden, erst später immer günstiger (Stichwort CD-Brenner, die bei Veröffentlichung damals auch 1000 Euro und die Rohlinge 25 Euro/Stück kosteten...)
Bin mir ziemlich sicher, dass die Brenner damals keine 1000 Euro kosteten und auch die Rohlinge keine 25 Euro.
Oh doch - ich weiss noch genau das wir uns zu viert einen gekauft haben und ich alle 4 Wochen für ein paar Tage einen hatte.
Marky Mark schrieb:
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> Bin mir ziemlich sicher, dass die Brenner damals keine 1000 Euro kosteten
> und auch die Rohlinge keine 25 Euro.
MARK .... DM nich Euro
Korindenkacker schrieb:
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> MARK .... DM nich Euro
Also der hp-Brenner, den ich mir damals gekauft habe, hat _nur_noch_ neunhundert-irgendwas DM gekostet. Also sehr gut möglich, dass es die ersten 1956 DM gekostet haben.
10 Jahre Inflation muss man eigentlich auch noch berücksichtigen. In 20± Jahren verdoppeln sich die Preise. Bei der DM hat man das als normal hingenommen, beim Euro ist natürlich gleich wieder die böse europäische Währung schuld...
full ack...
ich seh mich noch in der bücherei sitzen und die chip lesen, dass es jetzt brenner unter 4000(!)DM gibt. Das war mitte der 90er.
Zitat PC Welt Ausgabe Januar 1994 Seite 60:
> Die bekanntesten CD-ROM-Brenner
> sind der CDD 521 von Philips und der
> PCD-Writer 200 von Kodak. Beide Geräte
> kosten inklusive Software rund
> 15 000 Mark.
War übrigens ein Teil der Antwort auf die Frage:
> Ich dachte immer, CD-ROMs ließen sich
> vom Anwender nicht beschreiben. Jetzt
> höre ich von sogenannten CD-ROM Entwicklungssystemen.
> Was leisten diese
> Systeme? Wer bietet hierzulande
> solche Geräte an?
Das hat nix mit den besserverdienenden zu tun.
Das Problem sind 2 Sachen:
- Entwicklungskosten müssen wieder reingeholt werden, sobald die wieder drin sind, brauchen se nimmer auf das einzelgerät umgemünzt werden und der Preis sinkt
- Am Anfang einer Produkteinführung sind die Produktionstechniken noch nicht ausgereift und es werden kleinere Stückzahlen produziert. Massenproduktion -> billiger.
Naja mein externes 4x CD-ROM für den Laptop hat damals 579,- DM gekostet mit Parallelportanschluß. Bei uns im Büro wurde damals, von den Leuten die sich die teuren Brenner leisten konnten, rumgeheult. Grund: Sie hatten eine 10er Packung CD Rohlinge verbrannt, weil die Software nicht lief. Schaden waren 200,- DM.
M_D schrieb:
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> Das hat nix mit den besserverdienenden zu
> tun.
Die "early adopter" sind aber meist Gutverdienende. Ich glaube schon, dass es genau diese Leute sind, die den Preis letztendlich "versauen". Wenn die nicht bereit wären, so hohe Preise zu bezahlen, dann gäbs die Produkte auch billiger. Na ja, oder vielleicht auch gar nicht.
> - Entwicklungskosten müssen wieder reingeholt > werden, sobald die wieder
> drin sind...
Wie du an der Preispolitik von Amazon siehst, gibts da wohl noch andere Faktoren. :)
> - Am Anfang einer Produkteinführung sind die > Produktionstechniken noch
> nicht ausgereift und es werden kleinere
> Stückzahlen produziert.
> Massenproduktion -> billiger.
Bei sehr komplizierten Techniken mag das stimmen, aber bis auf das Display ist der Reader doch schon bei der Markteinführung ein
Massenprodukt gewesen. Ich denke eher, dass E-Ink (oder wie auch immer die Firma heißt) die Preise oben hält, so lange es eben geht.
Buffer-Underrun, hehe :-D
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