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Kleine Geschichte über Amazon-Gebühren

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  1. Kleine Geschichte über Amazon-Gebühren

    Autor bstea 13.04.11 - 19:36

    Wer kennt es nicht, bei Amazon Geld sparen und die Ware gebraucht kaufen und den Verkäufer Geld geben.
    Nun, was viele nicht wissen, Amazon zockt seine Verkäufer gewaltig ab.
    Nur mal ein Beispiel:

    Heut' eine DVD verkauft, zugegebenmaßen, es war sicherlich nicht meine beste Entscheidung diese erst zu kaufen und später auf Amazon zu verkaufen.
    Als billigster Anbieter(3€, harte Konkurrenz) muss der Käufer noch weitere 3€ Versandgebühren zahlen.
    Nun denkt sich der gemeine Käufer, ein paar Euro springen da für den Verkäufer raus, Fehlanzeige.
    Also eine Gegenüberstellung wäre von Vorteil, kein Problem:

    der Käufer zahlt also 6€
    Amazon kassiert bescheidene 2.82€
    Ergo bleiben den Verkäufer 3,16€ übrig wovon er noch den Versand(NUR PORTO) bezahlen muss, in meinem Fall, 1,44€(Großbrief).
    Gehen wir mal davon aus, dass Verpackungsmaterial nichts kostet.
    Da bleiben unterm Strich stolze 1,72€.
    In Prozenten, zum Verdeutlichung:

    Käufer: 100%
    Post: 24%
    Verkäufer: 28.7%
    Amazon: 47.3%

    Irgendwie die Aufteilung unfair, Amazon sieht darin wohl kein Problem.

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  2. Re: Kleine Geschichte über Amazon-Gebühren

    Autor HJPhilippi 15.04.11 - 15:29

    Das ist einerseits richtig, die Amazon-Gebühren sind nicht ohne und gerade im Niedrigpreis-Segment bleibt da kaum was für den Anbieter. Andererseits ist es aber auch nirgendwo sonst möglich, mit so wenig Aufwand eine potentielle Käuferschaft von zig Millionen Kunden zu erreichen.
    Man hängt sich mit seiner Ware einfach an ein Angebot des größten Online-Shops der Welt dran, fertig. Das dauert in der Regel keine 5 Minuten. Anschließend arbeitet das komplette Shopsystem mit Bildern, Infos, Rezensionen, Empfehlungen, Auftragsverwaltung, Inkasso usw. für Dich.

    Ich habe Gebrauchtwaren mit einem Reinerlös von mehreren hundert Euro über Amazon verkauft. Der Gedanke, ob ich auf anderem Wege vielleicht mehr Geld behalten hätte, ist müßig. Wer weiß, ob ich das alles via eBay oder sonstige Gebrauchtwaren-Märkte überhaupt los bekommen hätte? Schon auf die leidige Bilder- und Beschreibungs-Erstellung habe ich keine Lust, das allein ist mir die höhere Amazon-Gebühr allemal wert.

    Mein Fazit: Amazon ist hier wie der AppStore von Apple. Beide leisten eine enorm weit reichende Vetriebsarbeit und lassen sich das entsprechend gut bezahlen. Der Erfolg gibt ihnen in jedem Fall recht.

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  3. Diese Rechnung halte ich für falsch.

    Autor fratze123 04.10.11 - 08:18

    Ich glaube kaum, dass Amazon seine Gebühr auf die Versandkosten erhebt.
    Somit stimmen auch die 2,82 Euro nicht.
    Das Gejammer soll Käufer mehrerer Artikel nur davon abhalten, nach Versandrabatt zu fragen. Ich sehe aber gar nicht ein, 20 Euro oder mehr für den Versand eines Päckchens zu bezahlen.

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  4. Re: Kleine Geschichte über Amazon-Gebühren

    Autor Sinuwar 24.01.13 - 12:14

    Hi,
    also die Amazongebühren finde ich persönlich auch sehr übertrieben.
    Hatte heute ein Buch verkauft für den Preis von 13,50¤
    Von dem Betrag wurden Amazongebühren in Höhe von 4,12¤ abgezogen und da ich ja ein Privatverkäufer bin, werden nicht 15% sondern 17,25% UST berechnet so wie es mir die Dame am Telefon erklärt hatte die nichtmal richtig Deutsch sprechen konnte.
    So das ist noch nicht alles. Es kommer also zu den 4,12¤ auch noch 3,90¤ hinzu für den Packetschein. Macht also im ganzen, 08,02¤ was ich an Gebühren habe.
    Es sind also nicht nur 1,16¤ so wie beschrieben von Amazon, sondern um einiges mehr.
    Für meinen Geschmack sind die Kosten von Amazon eher unübersichtlich für Privatverkäufer gehalten.
    Bei einem Powerseller mag es sich ja lohnen allerdings auch nur bei dem Verkauf größerer Stückzahlen.
    Meine Devise lautet in Zukunft das ich auf der Seite von Momox verkaufe da bleibt mir wesentlich mehr.

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