Das ist ja so in Grundzügen das Konzept der Quelle Shops gewesen. Und Quelle ist jetzt pleite.
Aber warum bin ich mir sicher, dass das Amazon Konzept Erfolg haben wird? Es kommt immer darauf an, wie man etwas umsetzt. Bei Amazon steckt Struktur dahinter, und kein zusammengepferchtes Verkaufskonzept ala Quelle-Internet-Katalog-Einzelhandels-Verkauf
Sehe ich auch so.
Der Unterschied zwischen Quelle und Amazon ist ja vor allem der, dass die Wurzeln von Amazon das e-business ist - ganz anders natürlich wars bei quelle.
und amazon hat den e-business markt ja bereits sehr gut besetzt - ein genialer schachzug nun auch noch shops zu eröffnen.
Success schrieb:
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> Das ist ja so in Grundzügen das Konzept der Quelle Shops gewesen. Und
> Quelle ist jetzt pleite.
>
> Aber warum bin ich mir sicher, dass das Amazon Konzept Erfolg haben wird?
> Es kommt immer darauf an, wie man etwas umsetzt. Bei Amazon steckt Struktur
> dahinter, und kein zusammengepferchtes Verkaufskonzept ala
> Quelle-Internet-Katalog-Einzelhandels-Verkauf
Na dan Prost Mahlzeit. Der Einzelhandel leidet schon jetzt sehr stark unter den Angeboten im Internet. Diese waren ja auch teilweise nachvollziehbar, da Verkaufsräume und vor allem Personal, das den größten Posten in der Buchhaltung eines Einzelhändlers ausmacht, eingespart werden.
Wenn Amazon jetzt auch noch in die Domäne des Einzelhandels, wohlmöglich in den des Fachhandels vordringt, sehe ich Schwarz für die hundertrausende Beschäftigte in Deutschland, die schon heute unter Niedriglöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen zu leiden haben.
Für Amazon ist dies indes ein logischer Schritt und die Industrie wird sich freuen. Mehr Absatz. Ob der Kunde den Nutzen wirklich hat, hängt nicht zuletzt von der Qualität der Beratung in den Stores ab. Und gute Verkäufer kosten immer noch Geld. Hier könnte Amazon die Rechnung ohne den Wirt machen. Denn Ladenlokale sind extrem teuer im Unterhalt und Personal wie gesagt teuer.
Was die Beratungsqualität angeht, sinkt das Niveau so oder so seit Jahren beständig. Aber das ist ein anderes Thema ... :)
Und in den Amazon-Shops arbeiten Roboter oder wie?
> Wenn Amazon jetzt auch noch in die Domäne des Einzelhandels, wohlmöglich in den des Fachhandels vordringt, sehe ich Schwarz für die hundertrausende Beschäftigte in Deutschland, die schon heute unter Niedriglöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen zu leiden haben.
Na, Quelle stammt noch aus einer ganz anderen Zeit, als es das Internet nicht gab. Und damals hat Quelle auch noch fuktioniert.
Amazon hingegen ist fest mit dem Internet verküpft, und in diesem Geschäft die größte Nummer im Markt.
Amazon kann sich Experimente leisten, da das Inetnetgeschäft weiterhin läuft.
Quelle hatte das Problem, der klassiesche Versandhandel wurde immer schwächer, die Ladengeschäfte machten auch nicht den Umsatz, und im Internet hat man den Anschluss an Konkurenten wie Amazon verpasst.
iShop schrieb:
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> Na dan Prost Mahlzeit. Der Einzelhandel leidet schon jetzt sehr stark unter
> den Angeboten im Internet.
Das würde ich erstmal entspannt sehen. Noch kann man nicht genau sagen, wo diese Idee von Amazon hinführen wird.
Die Attraktivität des klassischen Handels mit Ladengeschäfts ist noch immer, dass Ware im Regal steht :-) Klingt jetzt trivial aber mit Ladengeschäften die nur große Paketabholstationen sind wird Amazon den Buchläden, Elektronikmärkten usw. nicht viel mehr wegnehmen als jetzt auch schon.
Und wenn Amazon als echtes Warenhaus mit Verkaufsflächen auftreten will, dann werden sie es dort auch mit ganz anderen Kostenstrukturen zu tun kriegen als jetzt mit dem reinen Versandhandel. Da kann Amazon zwar von seinem guten Namen profitieren aber vom Aufwand genauso nur mit Wasser kochen wie alle anderen mit Ladenlokal auch.
Mag sein, aber für mich hatte Quelle immer ein Hausfrauen-Image. Ich bin eigentlich nie auf die Idee gekommen, auf der Suche nach einem Artikel auch mal bei Quelle nachzuschauen. Amazon hingegen ist umsatztechnisch wohl die Nummer 1 im Online-/Versand-Geschäft.
Feuerfuchs schrieb:
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> Und in den Amazon-Shops arbeiten Roboter oder wie?
>
> > Wenn Amazon jetzt auch noch in die Domäne des Einzelhandels, wohlmöglich
> in den des Fachhandels vordringt, sehe ich Schwarz für die hundertrausende
> Beschäftigte in Deutschland, die schon heute unter Niedriglöhnen und
> schlechten Arbeitsbedingungen zu leiden haben.
Ich weiß nicht, wie es heute ist, aber 2006 sah es bei Amazon noch so aus:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,420030,00.html
Zitat: "Selbst Lidl zahlt besser"
Ich sehe keine Chance für so einen Laden, außer es handelt sich um Kaufhäuser in der Größenordnung Karstadt.
Warum?
In einen kleinen Laden gehe ich doch, weil ich für eine spezielle Produktkategorie beraten werden will oder diese auch mal mit eigenen Augen sehen möchte. Beides kann ein kleiner Amazon-Laden nicht leisten, schon aufgrund deren Produktvielfalt!
Und dass Amazon keine Fehler macht kann ich auch nicht bestätigen. Alleine schon die Tatsache dass bei der Amazon Suche dauernd Markplatz-Artikel gefunden werden ist ein absolutes Übel und zeigt wie wenig kundenorientiert Amazon bei der Integration neuer Ideen vorgeht!
Sie sollten sich wie Google zu ihren Wurzeln besinnen, den Webauftritt vereinfachen und versuchen Abläufe zu optimieren. Der Versuch in anderen Bereichen seine Krakenarme auszufahren hat in der Vergangenheit meistens dazu geführt, dass diese von einem Konkurrenten abgeschnitten wurden.
Hallo,
die Idee dieser Abholstationen ffinde ich super. Weil ich tagsüber arbeite bin ich meistens nicht zuhause um ein Packet entgegenzunehmen. Deshalb muss ich es jedes mal bei der Post abholen.
Solch eine Abholstation ist da schon angenehmer :)
TomTom - wo ist der Unterschied zwischen einer Post Abholstation und einer Amazon Abholstation? Doch höchstens das das Netz der Poststationen dichter ist!
Völliger Quatsch was Amazon da macht. Ich bestelle doch nicht im Internet um nacher trozdem in einen Laden zu rennen *kopfschüttel*
Flexiblere Paketgrößen?
Wie bescheuert ist das den, im Internet bestellen und dann im Laden abholen never, da warte ich bis der Postman zweimal klingelt und nehme das Paket an der Haustür in Empfang.
Treadmill schrieb:
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> Flexiblere Paketgrößen?
Landen die zu großen Pakete nicht eh in der nächsten Postfiliale?
Dann evtl eben bald in der nächsten Amazon-Filiale :)
sl0w schrieb:
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> Ich sehe keine Chance für so einen Laden, außer es handelt sich um
> Kaufhäuser in der Größenordnung Karstadt.
Wenn die wegen der größe des Parkplatzes in die Vorstadt gehen wollen, statt direkt in z.B. London, scheint das ja das Ziel zu sein.
Allerdings würde ich mit doch grade die größeren Pakete liefern lassen, als sie selbst abzuholen.
Wenn Amazon das so ähnlich macht wie Argos (was im Artikel ja angesprochen wurde), dann geht es mitnichten nur um eine große Packstation.
Die Argos Läden haben in UK / Irland eine relativ kleine Verkaufsfläche, vollgepflastert mit Katalogen. Die Kunden gehen da rein, suchen sich aus den Katalogen (die in etwa so dick sind wie ein Quelle / Otto Katalog) ihre Waren raus, schreiben die Produktnummern auf, gehen zur Kasse und bezahlen. Ein paar Minuten später bekommen Sie Ihre Ware aus dem Lager. Dabei wird bei Argos für ein riesiges Produktangebot keineswegs ein Gebäude so groß wie Karstadt benötigt. Irgendwie glichen die Läden+Lager von der Größe her eher einem Supermarkt...
Die Argos Läden waren oft brechend voll. Es gab dort viele Sachen, die man woanders nicht so einfach bekam. Und es ist halt anders - als ich das erste Mal in sonem Ding stand, traute ich meinen Augen kaum. Scharenweise Leute wühlen in Katalogen rum. Kurze Zeit später war ich einer derjenigen, der dort gern in den Katalogen geschmökert hat.
Success schrieb:
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> Das ist ja so in Grundzügen das Konzept der Quelle Shops gewesen. Und
> Quelle ist jetzt pleite.
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> Aber warum bin ich mir sicher, dass das Amazon Konzept Erfolg haben wird?
> Es kommt immer darauf an, wie man etwas umsetzt. Bei Amazon steckt Struktur
> dahinter, und kein zusammengepferchtes Verkaufskonzept ala
> Quelle-Internet-Katalog-Einzelhandels-Verkauf
Das stimmt nicht ganz. Arcandor ist pleite und hat Quelle mitgerissen. Quelle selber lief super und war das Profitcenter von Arcandor...
pabu schrieb:
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> Das stimmt nicht ganz. Arcandor ist pleite und hat Quelle mitgerissen.
> Quelle selber lief super und war das Profitcenter von Arcandor...
...ehm, nein. Das ist nicht richtig. Arcandor ist insolvent, Quelle nicht profitabel und wird abgewickelt. Karstadt kann kleiner weitermachen weil Geld verdient wird.
-DerSarek
--- Whereever you go - there you are ---
Joern schrieb:
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> Die Argos Läden waren oft brechend voll. Es gab dort viele Sachen, die man
> woanders nicht so einfach bekam. Und es ist halt anders - als ich das erste
> Mal in sonem Ding stand, traute ich meinen Augen kaum. Scharenweise Leute
> wühlen in Katalogen rum. Kurze Zeit später war ich einer derjenigen, der
> dort gern in den Katalogen geschmökert hat.
Das klingt gut, aber Amazon ist doch gerade deshalb so erfolgreich, weil man dort auch Medien und Artikel beziehen kann die eben nicht im Laden um die Ecke auf Lager sind.
Gerade bei Artikeln abseits der Masse ist es aber unmöglich diese auf einer Supermarkt-Fläche zu lagern und würde sich auch nicht lohnen, weil selbst bei Amazon diese Artikel meist nur ein paar Mal auf Lager sind.
Ich sehe da also nach wie vor keinen praktischen Nutzen und würde mich wundern wenn in einem verhältnismäßig kleinen Lager die Produktvielfalt größer wäre als in den riesigen Hallen von Media Markt oder Karstadt!
Vielleicht ist das in England auch anders und dort lohnt es sich, in Deutschland auf keinen Fall.
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