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Amazongebühren sind Schuld

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  1. Amazongebühren sind Schuld

    Autor DasGute 24.03.10 - 10:17

    Der Händler muss enorm hohe Amazongebühren beim Verkauf von Artikeln zahlen. Logisch das Händler diese dann in den Preis rein rechnen müssen um noch Gewinn zu machen.

    Ist doch logisch wenn ich zu nem Händler gehe und sage "Du kannst deinen Kram bei mir verkaufen aber ich bekomme 1/3 Umsatzes" das der bei mir die Preise um 1/3 anhebt um nicht weniger Umsatz zu machen als in seinem eigenem Shop

    Ich bestelle zwar gerne bei Amazon (wegen der schnellen Lieferung) aber ich kann die Händler auch verstehen. Besonders bei Elektronik ist kaum noch eine Gewinnmarge - mit Amazongebühren zahlt man da vermutlich noch drauf statt Gewinne einzufahren.

  2. Re: Amazongebühren sind Schuld

    Autor thä mÄn 24.03.10 - 15:10

    Deswegen gibt es auch so viele Händler auf dem Marketplace die Elektronik verkaufen, man kann ja so schön drauf zahlen, ist ja ein weitverbreitetes Hobby bei vielen Firmeninhabern.

    Merkst du eigentlich nicht was du für einen Schwachsinn laberst, hast du Fieber?

    DasGute schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Händler muss enorm hohe Amazongebühren beim Verkauf von Artikeln
    > zahlen. Logisch das Händler diese dann in den Preis rein rechnen müssen um
    > noch Gewinn zu machen.
    >
    > Ist doch logisch wenn ich zu nem Händler gehe und sage "Du kannst deinen
    > Kram bei mir verkaufen aber ich bekomme 1/3 Umsatzes" das der bei mir die
    > Preise um 1/3 anhebt um nicht weniger Umsatz zu machen als in seinem
    > eigenem Shop
    >
    > Ich bestelle zwar gerne bei Amazon (wegen der schnellen Lieferung) aber ich
    > kann die Händler auch verstehen. Besonders bei Elektronik ist kaum noch
    > eine Gewinnmarge - mit Amazongebühren zahlt man da vermutlich noch drauf
    > statt Gewinne einzufahren.

  3. Re: Amazongebühren sind Schuld

    Autor BUfr 25.03.10 - 09:12

    Hi zusammen,
    tatsächlich gibt es viele Händler, die bei Amazon-Verkäufen etwas draufzahlen. Der Grund dafür ist einfach: die große Reichweite von Amazon kurbelt die Umsätze (verkaufte Stückzahlen, nicht Gewinne) an, beim Großhändler kann mehr Ware geordert werden, was nach und nach zu günstigeren Einkaufspreisen führt, die dann im eigenen Shop zu besseren Margen führen, weil dieser Shop ja durch z.B. durch die auf der Rechnung aufgedruckte URL bekannt gemacht wird etc. Außerdem hoffen die Händler natürlich, dass der Kunde, der erst mal über Amazon "geworben" wurde, beim nächsten mal direkt im Händlershop kauft. Ein wenig Verlust ist also in dieser Mischkalkulation durchaus eingeplant.

    Pferdefuß: da die meisten Kunden auf Dauer Amazon treu bleiben, verschwinden viele Marketplace-Teilnehmer schnell wieder von der Oberfläche oder dümpeln vor sich hin. Im Elektronik-Bereich gibt es jedenfalls keinen (mir bekannten) Händler, der nur als Marketplace-Teilnehmer reich geworden ist. Und die neue Preisregelung macht es nur noch schlimmer. Zwar könnten die Betreiber jetzt vielleicht die Prozente, die sie sonst an Amazon bezahlen müssen, im eigenen Shop selbst behalten (wenn sie einen Teil davon auf ihre Amazon-Preise aufgeschlagen haben, um den Verlust wenigstens gering zu halten), allerdings werden sie dann in den Preissuchmaschinen ziemlich gnadenlos abgehängt. Und im deutschen Elektronik-Markt geht heute leider nicht mehr viel ohne die Preisvergleicher.

    Beste Grüße,
    BUfr.

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