Was ist da jetzt so neu dran, daß man draus eine Nachricht machen kann? Das gibt's (zumindest in München) seit Jahren in diversen Varianten, kommerziell ala Friendsfactory, selbstorganisiert wie die Kommunikations-Genossenschaft und groß aufgezogen wie die Blumenstr.28
Aber vermutlich ist es toll, daß es sowas jetzt auch in Berlin gibt.
Morke schrieb:
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> Was ist da jetzt so neu dran, daß man draus eine
> Nachricht machen kann?
Golem berichtet nicht nur über Weltbewegend Neues.
> Das gibt's (zumindest in München) seit Jahren in diversen Varianten,
> kommerziell ala Friendsfactory, selbstorganisiert
> wie die Kommunikations-Genossenschaft und groß
> aufgezogen wie die Blumenstr.28
Das Konzept ist ansich schon relativ Neu. Es ist erst seit einigen Jahren in der 'Erprobung'. Und jetzt hat Golem halt aus irgendeinem Grund die gelegenheit wahrgenommen darüber zu Berichten.
> Aber vermutlich ist es toll, daß es sowas jetzt
> auch in Berlin gibt.
Vielleicht Tippt der Schreiber ja dort seine Artikel ;)
... ist die lösung, analog twitter... analog twitter... analog twitter...
das büro war garnicht so wichtig, würde die schreibmaschine auf dem potsdamer platz stehen würde es halt darüber nen artikel geben...
jo die beknackte schreibmaschine ist der aufhänger. dass weder das konzept neu ist noch die idee gut ist in dem fall egal, "analoges twittern" wird bestimmt voll der trend. und ich werd ihn wieder verpassen, so ein mist.
Auch in Berlin ist das nix neues: http://berlin.the-hub.net/public/
Aber vielleicht ist gibt es ja in anderen Bürogemeinschaften* keine Schreibmaschine, auf der man "twittern" kann. Im gegensatz zu Twitter finde ich die Schreibmaschine aber recht witzig.
*Anwälte, Ärzte ( bei denen nennt man das wohl Gemeinschaftspraxis) praktizieren sowas ja schon seit Jahrzehnten.
als ich noch bei meinen eltern gewohnt habe hatten wir ein kleines whiteboard im flur hängen, da konnte man der familie bei bedarf nachrichten hinterlassen. hätten wirs damals schon "analoges twittern" genannt wären wir wahrscheinlich steinreich. oder eine schule hätte uns verklagt, nachdem sie sich schnell das "schwarze brett" als "analoges twitter" hätten patentieren lassen. na, merkt ihr was?
Alternativvv schrieb:
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> als ich noch bei meinen eltern gewohnt habe hatten
> wir ein kleines whiteboard im flur hängen, da
> konnte man der familie bei bedarf nachrichten
> hinterlassen.
Wer soll denn die Sauklaue lesen? Die Schreibmaschine ist wenigstens Personenungebunden ;)
Berlin hat es immer erfunden. Nur wenn es in Berlin ist, ist es toll.
Ohne Länderfinanzausgleich wäre in Berlin tote Hose - vorallem kulturell. Aber nein steckt ihnen die Kohle in den Arsch damit sie dort alles haben - obwohl die Stadt selbst total ruiniert ist und nicht lebensfähig. Immer schön Kohle reinstopfen, damit die Dummschwätzer die dort leben ein reichhaltiges nachtleben haben, von Theater bis Kusntausstellung... Damit sie alles erfinden können, was sie aus Kleinstädten udn anderen Metropolen einfach abgekupfert haben.
Entspannen Sie sich 'mal. Sie sind ja nicht der einzige Provinzler, der Berlin beneidet.
Uebrigens gaebe es da bei Ihnen in Unterhinterniederbayern schon lange keine Landwirtschaft mehr, wenn die nicht ebenfalls subventioniert wuerde.
1. Was hat der Länderfinanzausgleich mit diesem Artikel bzw. dem Betahaus zu tun?
2. Das mag nun überraschen sein, aber Berlin ist Hauptstadt! Ich find das schon OK, dass diese Stadt dann auch etwas hermacht.
3. Mag hier mal wer zusammenrechnen, wieviel Geld in die Bayern gesteckt werden musste, damit aus Bauern Dienstleister und Großindustrielle werden?
Grüße
Natürlich ist "analoges Twittern", genauso wie das normale Getwittere ein Schmarrn.
Aber ich bleib dabei. Die Schreibmaschine für Nachrichten an irgendwelche anderen im Büro befindlichen Menschen (wer auch immer das lesen und beantworten mag) finde ich witzig. Weniger als Kommunikationsform, sondern mehr als eine Art "Kunst". Da kommst später sicher viel witziges (und wenig brauchbares) raus.
Wie Twitter halt... ;-)
Bei den Landwirten kann man die Subventionen aber nachvollziehen.
Ohne Landwirte würden wir alle ziemlich schnell, doof aus der Wäsche schauen.
Aber ohne Berlin?
Ich vermute das kümmert die wenigsten, wenn da ein Paar Schlaglöcher mehr in der Strasse sind und ein Paar weniger Neubauten hochgezogen werden...
Bitte mal kurz nachdenken: Wenn wir die Landwirte wirklich so dringend brauchen wuerden, warum muessten wir sie dann subventionieren? Wenn's fuer deren Produkte eine hohe Nachfrage gaebe, koennten sie auf dem Markt Preise erzielen, von denen sie existieren koennten. Koennen sie aber nicht. Demnach ist die Nachfrage nach dem, was Landwirte anbieten koennen, wohl doch nicht so hoch.
Subventioniert wird z.B.:
- die Bundeswehr einschlieszl. Feldzug in Afghanistan
- die deutsche Landwirtschaft
- die Atomenergiewirtschaft
- der oeffentliche Personenverkehr
- Berlin
- alternative Energieerzeugung wie Solarstrom und Windkraft
- das Gesundheitssystem
- ...
Fuer jeden duerfte in dieser Liste etwas dabei sein, was er gern subventioniert, und anderes, fuer das er lieber kein Geld ausgeben wuerde.
Ich selbst finde, dass das Subventionsgeld in Berlin besser angelegt ist als in manchem der anderen genannten Haushaltsposten; aber bitte, das ist Geschmackssache.
Ja, das ist vor allem "Geschmackssache". Ich bin auch kein Fan unserer allzeit jammernden Bauer.
Wenn aber Russland irgendwann mal beschliesst, dass sie ihr Getreide lieber intern verwenden, oder die Brasilianer lieber Zuckerrohr für ihre "Alcool"-getriebenen Autos anpflanzen, also Kühe für unser Fleisch heranzuziehen, dann wünscht sich der eine oder andere vielleicht auch den deutschen Bauern zurück. Und wäre vielleicht auch bereit die Preise zu bezahlen, die er bezahlen müsste, um den deutschen Bauern ohne Subvention am Leben zu erhalten.
Blöderweise könnte sich Deutschland ohnehin nicht autark über Wasser halten, wenn es darauf ankäme und der eine oder andere Lieferant den Hahn zudreht.
Aufgrund schwindender Ressourcen werden primäre Ressourcen immer wichtiger werden, in den nächsten Jahren. Russland zeigt ja hin und wieder im Winter mal Muskeln, wenn der Gashahn mal wieder zugedreht wird. Komischerweise IMMER im Winter. Im Sommer scheint es mit der Ukraine prinzipiell keine Probleme zu geben.
Nur mal so.
proberlin schrieb:
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> Bitte mal kurz nachdenken: Wenn wir die Landwirte
> wirklich so dringend brauchen wuerden, warum
> muessten wir sie dann subventionieren? Wenn's fuer
> deren Produkte eine hohe Nachfrage gaebe, koennten
> sie auf dem Markt Preise erzielen, von denen sie
> existieren koennten.
Immer vorausgesetzt, es gäbe keine Konkurrenz zu Dumping-Preisen. Die es gibt.
> Koennen sie aber nicht.
Siehe oben.
> Demnach ist die Nachfrage nach dem, was Landwirte
> anbieten koennen, wohl doch nicht so hoch.
Trugschluß.
Mal abgesehen davon, was passiert, wenn andere Staaten beschließen (bzw. aufgrund von Knappheit dazu gezwungen sind), ihre Lebensmittel nicht mehr zu exportieren. Deutschland, einig Hungerland. *g*
> Ich selbst finde, dass das Subventionsgeld in
> Berlin besser angelegt ist als in manchem der
> anderen genannten Haushaltsposten; aber bitte, das
> ist Geschmackssache.
ACK.
proberlin schrieb:
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> Bitte mal kurz nachdenken: Wenn wir die Landwirte
> wirklich so dringend brauchen wuerden, warum
> muessten wir sie dann subventionieren? Wenn's fuer
> deren Produkte eine hohe Nachfrage gaebe, koennten
> sie auf dem Markt Preise erzielen, von denen sie
> existieren koennten. Koennen sie aber nicht.
> Demnach ist die Nachfrage nach dem, was Landwirte
> anbieten koennen, wohl doch nicht so hoch.
Das ganze richtet sich hier nicht nach Angebot/ Nachfrage.
Zumindest nicht direkt.
Im Ausland wird Getreide etc. so viel günstiger und in Massen produziert, das unsere Bauern da gar nicht mithalten können!
Sie müssen mit den Preisen runter, damit sie den Kram überhaupt loswerden.
Und woran liegt das?
An der Geiz ist Geil Mentalität von uns und den gierigen Lebensmittelproduzenten!
Das auch andere Preise möglich sind, sieht man doch auf den Wochenmärkten.
Da wird frische Ware aus der Umgebung angeboten. Zu Preisen, die für beide Seiten akzeptabel sind.
Wenn ich aber sehe, das man bei Aldi einen Kopfsalat für 9 Cent! bekommt, kann doch da was nicht stimmen.
Und so ist es mit allem!
>
> Subventioniert wird z.B.:
> - die Bundeswehr einschlieszl. Feldzug in
> Afghanistan
Friedensmissionen sind für die Allgemeinheit schon Sinnvoll!
Da hat jeder Verantwortung...
> - die deutsche Landwirtschaft
Wird benötigt. Was machen wir ohne?
Vor allem von wem machen wir uns noch abhängig wenn es sie nicht mehr gibt?
> - die Atomenergiewirtschaft
Auch hier ist es Sinnvoll, um weitere Anhängigkeiten zu vermeiden.
Müsste aber meiner Meinung nach aber mehr in Richtung alternative Energien forciert werden.
> - der oeffentliche Personenverkehr
Auch Sinnvoll. Für die Umwelt, für Alle!
> - alternative Energieerzeugung wie Solarstrom und
> Windkraft
Absolut Sinnvoll. Schafft neben dem Umweltaspekt auch Arbeitsplätze.
> - das Gesundheitssystem
Dafür beneiden una viele viele Länder.
Im Ernstfall ist jeder froh, wenn er aufgefangen wird!
> - Berlin
????
Mir fällt nicht ein, wofür Berlin subventioniert werden sollte.
Andere Städte müssen auch sehen wo sie bleiben.
Und (fast) keinem tut es weh, wenn Berlin Pleite ist.
Hauptstadt. Na und? Von mir aus kann auch Castrop-Rauxel oder Bonn Hauptstadt sein. Berlin, unser künstlich ab legen gehaltenes aber scheintotes Paris. Das einfach nicht funktioniert und nur Geld kostet. Soll sich die Kulturszene in Berin dioch mit dem selben begügen wie in anderen Städten...
Ich habe in zwei kleinen GRoßstädten geblebt (170.000 und 260.000 EW), keine davon lag in Bayern. Landwirtschaft wurde dort nur sporadisch betrieben udn nun lebe ich in einer Metropole mit knapp 1 Mio EW.
Und überall passierte vieles dass es in Berlin nicht gibt, bzw. was dort nur viel später nachgeäfft wurde - und als Berliner-Erfindung verkauft wurde.
Es ist doch eigentlich egal, wo was herkommt. Es kommt aus Deutschland und da Berlin nunmal die Hauptstadt ist, wo auch die Kanzlerin und der BuPrä regieren, wird halt alles immer von dort kommen.
Aber es ist trotzdem falsch, so viel Geld in Berlin zu stecken, zumal es an den falschen Stellen ankommt. Das ganze Geld geht doch nur an die eh schon reichen Bonzen in den Villenvierteln, die sich nen Porsche oder ähnliches vor die Tür stellen, um bekannt zu sein. Wo bleiben die ganzen versprochenen Hilfen für die Bedürftigen? Man redet und redet immerzu von teuren staatlichen Hilfen für die Menschen in Not oder ärmlichen Verhältnissen, aber gemacht wird nichts. Stattdessen werden mal so auf die schnelle ein paar Millarden aus dem Ärmel geschüttelt um irgend so welchen, fast noch mittelständischen, Unternehmen zu helfen, damit die weiter existieren können.
Aber was rede ich eigentlich? Schuld sind wir doch eigentlich selbst... Was wählen wir denn die, die uns etwas versprechen und nichts halten? Und zu faul zum Arbeiten sind wir auch noch. Warum denn auch schuften und sich den Arsch abarbeiten, wenn man doch ganz einfach vom Staatlichen Geld leben kann, indem man Hartz IV nimmt? Ist doch alles Mist heutzutage, diese Politik.
MfG Der Nachdenker
P.S: Nehmt nicht alles so genau, manches ist ein wenig Ironie und etwas übertrieben.
ne isset nich, ab nach münchen mit dem tünneff
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