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  5. › Analyse: Der Beginn der PC-Krise

Es gibt keine PC-Krise, der Markt ändert sich nur!

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  1. Es gibt keine PC-Krise, der Markt ändert sich nur!

    Autor motzerator 29.12.12 - 19:31

    Es gibt keine PC-Krise! Auch wenn weniger PC als bisher verkauft werden, gibt es keine Krise. Die Verkäufe werden sich stabilisieren, allerdings auf einem niedrigeren Niveau. Es wird aber auch wieder Zeiten geben, wo vorübergehend wieder mehr PC verkauft werden!

    Dafür gibt es viele Gründe:

    1. Marktsättigung: Jeder hat heute einen PC oder Laptop. Die wenigsten verkauften Computer sind heute Erstanschaffungen. Dieser Punkt hat in vielen technischen Produktgruppen den Markt verändert.

    2. Weniger Innovation: Die Leistungsfähigkeit der Computer steigt immer noch an, aber die Anforderungen der Software skalieren nicht im gleichen Maße. Sprich die PC sind mit normalen Anwedungen immer mehr unterfordert, der Anwender hat das Gefühl, einen schnellen Computer zu besitzen, daher kauft er sich keinen schnelleren.

    3. Die Softwarehersteller können ihre Programme auch nicht einfach langsamer machen, das merken die anwender älterer Geräte sofort und verdammen das Programm. Windows Vista war anfangs sehr leistungsschwach, es wurde Vista zum Verhängniss. Es müssten also schon neue Anwendungen her, die man auch als aufwendig akzeptiert. Vielleicht währe ein Computer, mit dem man normal sprechen kann, so eine Innovation.

    4. Die Tablets und Smartphones befinden sich am Anfang der Entwicklung, hier ist derzeit noch eine deutliche Leistungssteigerung in jeder Generation sowie eine steigende Marktdurchdringung festzustellen, das befeuert den Markt entsprechend und erklärt auch, warum hier derzeit die Prioritäten vieler Verbraucher liegen.

    Beispiel: Mein 4 1/2 jahre altes Subnotebook und mein 1 1/2 Jahre alter Tower sind beide ausreichend schnell, den Tower empfinde ich sogar noch als neuwertig.

    Mein Smartphone ist etwas über 2 Jahre alt, das ist ein Motorola Milestone, das ist schrecklich langsam. Gut möglich, das hier die nächste Anschaffung folgt.

    Merkt ihr den Unterschied? Ein Smartphone 2 Jahre fühlt sich total veraltet an und ein nciht vil neuerer Computer noch nagelneu. Wir haben keine PC Kriese, wir haben einen Smartphone und Tablet Boom.

    5. Die SPiele fordern die PC nicht mehr. Viele Games sind Konsolenumsetzungen, die Computer sind damit unterfordert, auch hier wird nicht mehr so oft aufgerüstet. Das wird sich ändern, wenn die nächste Konsolengeneration kommt, das könnte auch einen neuen kleinen Boom im PC Markt auslösen.

    Letztendlich werden sich die Märkte stabilisieren. Die Smartphones und Tablets werden werden auch den Punkt erreichen, wo man nciht ständig etwas neues braucht :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.12.12 19:39 durch motzerator.

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  2. Re: Es gibt keine PC-Krise, der Markt ändert sich nur!

    Autor paradigmshift 29.12.12 - 19:39

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3. Die Softwarehersteller können ihre Programme auch nicht einfach
    > langsamer machen

    In der Haswell-News habe ich mich darüber aufgeregt das die neuen CPUs dem Otto-Normalkunden sowieso nichts bringen, weil die Software bereits nicht mehr dem Leistungswachstum nachkommt. Mit dem i7-2600 und einer GTX560 sind alle Ansprüche gedeckt sofern man kein Zocker ist oder aufwendige Simulationen am laufen hat.

    Die Combo ist bereits ab 800¤ mit den restlichen notwendigen Komponenten zu haben. Also kein Beinbruch.

    Wo bleiben die Neuerungen am Softwaremarkt?! Rechenleistung wird ja teilweise schon in die Cloud verlagert.

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  3. Re: Es gibt keine PC-Krise, der Markt ändert sich nur!

    Autor motzerator 29.12.12 - 19:57

    paradigmshift schrieb:
    -----------------------------
    > Wo bleiben die Neuerungen am Softwaremarkt?! Rechenleistung wird ja
    > teilweise schon in die Cloud verlagert.

    Genau da liegt das Problem, in vielen Bereichen ist funktionstechnisch längst alles ausgereizt, was 99,9% der Anwender benötigen. Das Dilemma hat Microsoft beispielsweise mit dem Office, das war doch 2003 schon völlig komplett, ich wüsste nicht was man da ausser einer guten Diktierfunktion noch großartig hinzufügen könnte.

    Deshalb hat MS wohl auch auf die Änderungen im User Interface gesetzt, damit es nicht so auffällt, das Office 2007 oder 2010 kaum noch Neuerungen bringen. Open Office und Libre Office brauchen diese Rechtfertigung nicht und siehe da, das Interface bleibt klassisch gut und praktisch.

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  4. Re: Es gibt keine PC-Krise, der Markt ändert sich nur!

    Autor kitingChris 29.12.12 - 21:14

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt keine PC-Krise! Auch wenn weniger PC als bisher verkauft werden,
    > gibt es keine Krise. Die Verkäufe werden sich stabilisieren, allerdings auf
    > einem niedrigeren Niveau. Es wird aber auch wieder Zeiten geben, wo
    > vorübergehend wieder mehr PC verkauft werden!
    korrekt

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  5. Re: Es gibt keine PC-Krise, der Markt ändert sich nur!

    Autor der kleine boss 29.12.12 - 21:25

    i7 und GTX 560?
    Jeder Otto-Normaluser braucht kaum mehr als einen Pentium 4, was haben die meisten denn auch am Laufen? IE, Libreoffice und vlt Sims 2.

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  6. Den Sozialismus in seinem Lauf...

    Autor jtsn 29.12.12 - 21:37

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt keine PC-Krise!

    ...halten weder Ochs noch Esel auf. Oder wie?

    > Auch wenn weniger PC als bisher verkauft werden,
    > gibt es keine Krise. Die Verkäufe werden sich stabilisieren, allerdings auf
    > einem niedrigeren Niveau. Es wird aber auch wieder Zeiten geben, wo
    > vorübergehend wieder mehr PC verkauft werden!

    Süß, das hört sich an, wie die Durchhalteparolen der Acorn- und Amiga-Fans in den 90ern.

    > Dafür gibt es viele Gründe:
    >
    > 1. Marktsättigung: Jeder hat heute einen PC oder Laptop.

    Das ist falsch. In Schwellen- und Entwicklungsländern gibt es jede Menge Leute, die noch nie einen PC besessen haben. Aber viele von denen sind mittlerweile dank Smartphone oder 30-Dollar-Tablet in der vernetzten, digitalen Welt angekommen.

    _Das_ ist die entscheidende Änderung. Diese Menschen werden in ihrem Leben nie mehr einen PC kennenlernen oder gar brauchen.

    > Die wenigsten
    > verkauften Computer sind heute Erstanschaffungen.

    Die wenigsten verkauften Computer sind heute PCs. Dein Fehler ist, daß Du "Computer" mit "PC" gleichsetzt. Vermutlich bist Du einfach zu jung, um das zu verstehen.

    > 4. Die Tablets und Smartphones befinden sich am Anfang der Entwicklung,
    > hier ist derzeit noch eine deutliche Leistungssteigerung in jeder
    > Generation sowie eine steigende Marktdurchdringung festzustellen, das
    > befeuert den Markt entsprechend und erklärt auch, warum hier derzeit die
    > Prioritäten vieler Verbraucher liegen.

    Von allen verkauften Computern sind die ehemals alles dominierenden PCs nur eine kleine Randgruppe. Bald wird es nicht mehr lohnen, für den Windows-PC zu entwickeln, weil rein stückzahlenmäßig ein Vielfaches an Computern mit Android und iOS verkauft wird. Und das wird dazu führen, daß der Verkauf von PCs schließlich komplett stirbt.

    Das ist die PC-Krise, über die alle sprechen. Die Du nicht verstanden hast.

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  7. Re: Den Sozialismus in seinem Lauf...

    Autor Pablo 29.12.12 - 21:46

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > 1. Marktsättigung: Jeder hat heute einen PC oder Laptop.
    >
    > Das ist falsch. In Schwellen- und Entwicklungsländern gibt es jede Menge
    > Leute, die noch nie einen PC besessen haben. Aber viele von denen sind
    > mittlerweile dank Smartphone oder 30-Dollar-Tablet in der vernetzten,
    > digitalen Welt angekommen.

    ACK. Guter Punkt!

    > Von allen verkauften Computern sind die ehemals alles dominierenden PCs nur
    > eine kleine Randgruppe.

    U.a. auch wegen obigem Punkt.

    > Und das wird dazu führen, daß der Verkauf von PCs schließlich komplett stirbt.

    Komplett wohl nicht, oder erst sehr spät. Der PC wird zuerst wieder das, was er anfangs mal war: ein Bürogerät, das evtl auch ein paar Freaks zuhause haben.

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  8. Zukunft des Büro-PCs

    Autor jtsn 29.12.12 - 22:10

    Pablo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komplett wohl nicht, oder erst sehr spät. Der PC wird zuerst wieder das,
    > was er anfangs mal war: ein Bürogerät, das evtl auch ein paar Freaks
    > zuhause haben.

    Der Privat-PC konnte sich ja eigentlich nur ins 21. Jahrhundert retten, weil er wegen der Omnipräsenz im Büro ein kleines bißchen länger als die ganzen Homecomputer überlebt hat, um schließlich für das Must-Have "Internetzugang" herhalten zu müssen.

    Wintel war da trotz Verschlafens durch den Marktführer ab 1995 einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Mit dem Netbook-Boom fand diese Phase 2008 schließlich ihren Höhepunkt und kennzeichnet auch das Ende der PC-Ära.

    Eigentlich ist der PC nie als vernetztes Gerät gedacht gewesen. Als Zentrale mit vielen, vielen Schnittstellen, um die sich die klassische Peripherie sammelt, da war der PC stark. Aber inzwischen besteht die Lebenswirklichkeit aus vielen "smarten" Geräten, die miteinander vernetzt sind. Nur ein Beispiel: Früher brauchte man für die Erstellung von Ausdrucken zwingend einen PC, inzwischen kann mein Drucker E-Mails empfangen und Anhänge selbsttätig ausdrucken.

    Über die Zukunft des PCs im Büro läßt sich nur schwer urteilen. Aber ich gebe mal folgendes zu bedenken: Durch den kompletten Wegfall des Consumermarktes werden die Stückzahlen sinken und damit die Preise für PCs steigen. Und dann werden in den Unternehmen die Controller anfangen zu rechnen, ob es nicht auch kostengünstiger geht (BYOD). Das nennt man Economies of Scale und die werden das Ende dann besiegeln.

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  9. Re: Zukunft des Büro-PCs

    Autor kitingChris 29.12.12 - 22:19

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Privat-PC konnte sich ja eigentlich nur ins 21. Jahrhundert retten,
    > weil er wegen der Omnipräsenz im Büro ein kleines bißchen länger als die
    > ganzen Homecomputer überlebt hat, um schließlich für das Must-Have
    > "Internetzugang" herhalten zu müssen.


    Genau sonst wären die ja schon längst alle untergegangen ...
    blabla

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  10. Re: Den Sozialismus in seinem Lauf...

    Autor borg 29.12.12 - 22:26

    Nicht zu vergessen, die Zocker und Modder der vergangenen Jahre werden und wurden auch erwachsen. Beruf, Familie etc. lassen manche den ehemaligen Highendcompi verstauben, bzw. nur noch für Steuererklärung Brief an den Anwalt und Rendern des Film die ersten Schritte des Kleinen etc. ab und an einschalten. Und selbst da wird bereits das eine oder andere Handyvideo gleich bei youtube bearbeitet. Die heutigen Jungen geben sich mit dem PC allenfalls noch in der Schule ab, ansonsten reichen Smartphon zum Chat und Tablet um Vögel abzuballern.
    Der Vergleich mit dem Amiga wurde oben gemacht - der stimmt nur Teilwese. Zwar war dieser rechner in seinen Kreisen das Nonplusultra, aber nie im Bussinessbereich, bzw. im Kreativbereich. Der PC-Boom kam erst, als die Dosen mit Amiga, Atari und Apple gleichzogen, bzw. diese irgenwann überholten bzw. diese eingestellt wurden. Es war auch die Zeit, als Apple beinahe unterging.

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  11. Bundesdeutsche lieben ihren Gamer-PC wie früher den Atari

    Autor jtsn 29.12.12 - 22:53

    borg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht zu vergessen, die Zocker und Modder der vergangenen Jahre werden und
    > wurden auch erwachsen.

    Naja, die PC-Zockerei ist eine speziell bundesdeutsche Eigenart und ist international relativ bedeutungslos.

    > Der Vergleich mit dem Amiga wurde oben gemacht - der stimmt nur Teilwese.

    Gemeint war damit primär die Attitüde der Fans/Benutzer. Deren Sprüche waren in den 90ern exakt dieselben. Noch heute gibt es Leute, die standhaft am Atari (!) festhalten:

    http://www.seimet.de/atari/en/hddrivernews.html
    http://www.seimet.de/atari/en/hddriverprices.html

    Trotzdem würde niemand ernsthaft behaupten, das Atari-Ökosystem wäre noch am Leben. Und genau so wird auch der PC enden.

    > Es war auch die Zeit, als Apple beinahe unterging.

    Stimmt, da war Steve Jobs auch gerade abkömmlich gewesen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.12.12 22:53 durch jtsn.

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  12. Re: Den Sozialismus in seinem Lauf...

    Autor Switchblade 29.12.12 - 23:19

    Und du bist der King mit dem vollen Überblick. Einem so "großen" Überblick, dass er die Details nicht mehr wahrnehmen kann.

    U.N. Special Department NERV - Allied with SEELE, SYNAPS and the JSSDF Armed Forces.

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  13. Re: Bundesdeutsche lieben ihren Gamer-PC wie früher den Atari

    Autor Gruselgurke 29.12.12 - 23:20

    "Der PC wird enden" aha und als was bezeichnest du ein x86 basiertes Tablet?
    Seit wann sind PCs denn bitte durch den Formfaktor definiert. Das Microsoft Surface ist nichts anderes als ein Notebook mit abnehmbarer Tastatur.
    Die Aussage das der PC stirbt ist unglaublich kurz denkend, die Diskussion hier wirkt wirklich unglaublich dämlich. Die eine Gruppe die innovations Prediger und die andere hälfte vor 5 Jahren in der Entwicklung stehengeblieben und beide Seiten hauen sich dummschätzige Argumente um die Ohren.

    Ich weiß nicht wie oft der klassische tower rechner in den letzten 15 Jahren als tot erklärt wurde, mir gehen diese ständig wiederkehrenden und immer gleichen diskussionen echt auf den Sack. Bei jeder neuen Technologie der gleiche Mist.

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  14. Re: Bundesdeutsche lieben ihren Gamer-PC wie früher den Atari

    Autor jtsn 30.12.12 - 09:30

    Gruselgurke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Der PC wird enden" aha und als was bezeichnest du ein x86 basiertes
    > Tablet?

    Als markttechnisch bedeutungslos, ähnlich wie die Ultrabooks.

    Im Tabletbereich haben die Hersteller die Wahl zwischen zahlreichen SoC-Anbietern. Sie brauchen Intel nicht. Also warum sollten sie dort Gewinne abliefern?

    > Seit wann sind PCs denn bitte durch den Formfaktor definiert. Das Microsoft
    > Surface ist nichts anderes als ein Notebook mit abnehmbarer Tastatur.

    Das Microsoft Surface ist vor allem irrelevant, weil es niemand kauft - in Europa niemand kaufen kann.

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  15. Re: Den Sozialismus in seinem Lauf...

    Autor jtsn 30.12.12 - 09:31

    Switchblade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und du bist der King mit dem vollen Überblick.

    Danke, das war nicht nötig. Ich weiß schon, daß ich richtig Ahnung habe.

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  16. Rapsberry Pi

    Autor yeti 30.12.12 - 10:50

    Zu Weihnachten hab ich so ein Teil bekommen.
    Wenn man das an einem HDMI fähigen Fernseher betreibt (z.B. mit Debian), hat man eigentlich schon alles, was der 0815 Benutzer braucht.

    oder

    Wenn man ein Tablett oder Telefon mit Mini-HDMI Ausgang + Blauzahntastatur hat, reicht es auch.

    oder

    Es würde auch reichen, was ähnliches wie den Pi direkt in das TV einzubauen.

    Wozu braucht der Privatanwender dann noch den "richtigen" PC ?
    Wozu braucht die Schreibkraft im Büro dann noch den "richtigen" PC?

    PS: Die "Profis" werden aber auch in Zukunft "richtiges" (gutes) Werkzeug brauchen.

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  17. Re: Rapsberry Pi

    Autor jtsn 30.12.12 - 11:05

    yeti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu Weihnachten hab ich so ein Teil bekommen.
    > Wenn man das an einem HDMI fähigen Fernseher betreibt (z.B. mit Debian),
    > hat man eigentlich schon alles, was der 0815 Benutzer braucht.

    Das fertige Gerät soll ja ein Programmier-Lerncomputer für Schüler werden, weil sich ein PC wegen der Komplexität schon lange nicht mehr dafür eignet. Es ist gerade nicht für "0815"-Benutzer gedacht.

    > PS: Die "Profis" werden aber auch in Zukunft "richtiges" (gutes) Werkzeug
    > brauchen.

    Der Pi ist ein "richtiger" Computer und wer nicht auf Windows festgelegt ist, braucht keinen PC, denn Linux läuft überall.

    Dank Wintel ist der PC inzwischen mit UEFI Secure Boot so zugenagelt, daß er auch für Bastelfreaks nicht mehr wirklich attraktiv ist. Deswegen stürzt sich die Community auch so auf den Pi. Dort spielt künftig die Musik.

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  18. Re: Es gibt keine PC-Krise, der Markt ändert sich nur!

    Autor dEEkAy 30.12.12 - 16:00

    Ich würde sagen, der PC wird enden. Nicht komplett vom Markt verschwinden, er wird allerdings in etwas anderes übergehen.

    Wozu braucht man heute noch wirklich einen PC? Internet und Multimedia können alle anderen Tablets, Smartphones etc mindestens genauso gut.
    Für's Arbeiten. Klar, in Unternehmen. Doch auch dort werden demnächst (10 Jahre evtl) die PCs abwandern und Tablets zuwandern. Wozu brauch ich in der Arbeit großartig einen PC. alles was man dort mit einem PC macht kann man auch mit einem Tablet + Tastatur/Maus auch machen.

    Programmieren. Gut, hier wird der PC wohl erhalten bleiben.

    Bleibt einzig und allein das Zocken am PC übrig. (Sollte ich nichts großartig wichtiges vergessen haben)
    Steam nenne ich hier mal als wichtigsten Kanal für's Zocken. Valve (Steams Entwickler) baut allerdings an einer Steambox herum. Ein PC, speziell für das Zocken geeignet, optimalerweise auch direkt am FullHD-TV ohne großartig vielen Kabeln. Wireless Gamepad + BigPictureMode oder evtl Wireless Tastatur/Maus und das wars. Mehr wird nicht benötigt.

    Im Endeffekt wird der PC zu einer Art Konsole für's Zocken.

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  19. Re: Es gibt keine PC-Krise, der Markt ändert sich nur!

    Autor Crapple 30.12.12 - 18:31

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt keine PC-Krise! Auch wenn weniger PC als bisher verkauft werden,
    > gibt es keine Krise. Die Verkäufe werden sich stabilisieren, allerdings auf
    > einem niedrigeren Niveau. Es wird aber auch wieder Zeiten geben, wo
    > vorübergehend wieder mehr PC verkauft werden!

    Da kann und muss ich dir leider widersprechen! Ein Bekannter von mir arbeitet bei der Wertstoffsammelstelle, mit welchen Geschichten und vor allem Hardware der da manchmal rüberwächst, das glaubt man kaum. Was Laptops/Smartphones/Handys angeht, da werden wenn überhaupt, ausschließlich defekte Geräte abgegeben - die meißten landen sowieso in der normalen grauen Tonne. Klar, bei so einem kleinen Smartphone/Handy macht man sich nicht die Mühe, diese extra zur Wertstoffsammelstelle zu bringen, die landen einfach im Hausmüll. Bei den PCs sind viele teilweise nicht älter als 2 Jahre. Es kommt auch recht oft vor, dass bei den Servern (z.B. 2xDualcore Xeon, 2.4GHz, 1333MHz, 8MB cache) diese noch einwandfrei laufen. Letztens erst eine "Qlogic QLE2462 Dual" Karte von eben genau diesem Bekannten bekommen, die selbst bei eBay gebraucht nicht unter 140EU zu bekommen ist. Angeschlossen, getestet, läuft! Und was Windows-Lizenzen angehen, da kann sich jeder vorstellen, was da abgeht. Sogar schon eine "Windows-SBS-2K3" Lizenz abgestaubt. Fazit: Sechs Monate dort einsammeln und man kann 'ne ganze Mittelklasse-Renderfarm aufziehen, und das für genau 0.- EUR

    Was sagt uns das alles also? Richtig, es geht nicht um die Gamer, Pros u. Nerds, sondern um die Maße, die eben kein Bock mehr auf einen Tower unter dem Tisch hat - auch nicht in Zukunft (siehe steigende Stromkosten). Die ersetzen Ihren PC durch ein Laptop als "Arbeitstier" und nutzen ihre Smartphones zum surfen, mailen, chatten, was-weis-der-geier. Ein Laptop verbraucht außerdem mindestens die Hälfte weniger an Strom, als irgendwelche >300-Watt-Tower-PCs. Als Hersteller würde ich jetzt genau eines machen, und zwar meine Angebote auf das wesentliche begrenzen. Wieso sollte eine Firma überhaupt noch Tower-PCs einsetzen, wenn man mit einem Laptop mit angeschlossener Tastatur/Maus/Monitor besser fährt? Klar, den Video- und Grafikagenturen reichen wohl kaum ein MBP zum Videos schneiden, aber die repräsentieren auch hier nicht die Mehrheit. Denn die sitzt entweder zu Hause oder in irgendwelchen Anwaltskanzleien, Vertriebsabteilungen, Lohnbüros, etc und da braucht es keine Nvidia/ATI Turbo-Grafik-Hardware mit 1TB HDD und 16GB RAM!

    > Beispiel: Mein 4 1/2 jahre altes Subnotebook und mein 1 1/2 Jahre alter
    > Tower sind beide ausreichend schnell, den Tower empfinde ich sogar noch als
    > neuwertig.
    >
    > Mein Smartphone ist etwas über 2 Jahre alt, das ist ein Motorola Milestone,
    > das ist schrecklich langsam. Gut möglich, das hier die nächste Anschaffung
    > folgt.

    Vielleicht mal Cyanogen probieren?

    > Merkt ihr den Unterschied? Ein Smartphone 2 Jahre fühlt sich total veraltet
    > an und ein nciht vil neuerer Computer noch nagelneu. Wir haben keine PC
    > Kriese, wir haben einen Smartphone und Tablet Boom.

    Das mag sein, aber auch hier wieder: Die Maße hat nicht das Geld um sich jetzt auch noch alle zwei Jahre ein Tablet/Smarphone zu kaufen, wie das bisher bei den PCs der Fall war. Daher wird die Priorität meist auf die Smartphones gesetzt, da für die meißten Anwendungen auch ein älterer Laptop voll ausreichend ist. Denn, Sinngemäß übertragen ist das Smartphone die schlanke geile Alte, die man(n) in der Öffentlichkeit vorzeigt, während sich die Dicke zuHause um das "schwierige" kümmert. Es soll ja Leute geben, die immer das aktuellste iPhone, iPad UND MacbookPro besitzen, aber auch diese repräsentieren NICHT die Maße. Früher, z.B. vor 30 Jahren galt es nur den Fernseher alle zehn Jahre auszutauschen, heute ist es der Fernseher, Computer/Laptop, Smartphone, Tablet, und auch die Strompreise. Wer soll das alles bezahlen? Und nochmals: Die Maße ist nicht reich!

    > 5. Die SPiele fordern die PC nicht mehr. Viele Games sind
    > Konsolenumsetzungen, die Computer sind damit unterfordert, auch hier wird
    > nicht mehr so oft aufgerüstet. Das wird sich ändern, wenn die nächste
    > Konsolengeneration kommt, das könnte auch einen neuen kleinen Boom im PC
    > Markt auslösen.

    Nur als Beispiel: Die Playstation 2 wird seit November 2000 in Europa verkauft. In Japan wurde die Produktion am 29. Dezember 2012 nach 12 Jahren eingestellt.

    > Letztendlich werden sich die Märkte stabilisieren. Die Smartphones und
    > Tablets werden werden auch den Punkt erreichen, wo man nciht ständig etwas
    > neues braucht :)

    Richtig, und an diesem Punkt wird es für die Hersteller noch viel schlimmer werden. Und genau hier sage ich jetzt einfach mal mehr Forschung in Hardware voraus. Ja, ein Schelm wer an geplante Obsoleszenz dabei denkt.

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  20. Re: Zukunft des Büro-PCs

    Autor irata 03.01.13 - 00:16

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Privat-PC konnte sich ja eigentlich nur ins 21. Jahrhundert retten,
    > weil er wegen der Omnipräsenz im Büro ein kleines bißchen länger als die
    > ganzen Homecomputer überlebt hat, um schließlich für das Must-Have
    > "Internetzugang" herhalten zu müssen.

    Das sehe ich etwas anders.
    Der Heimcomputer-Markt war spätestens mit dem C64 in der Krise (Preisspirale), zumindest in den USA. Inwieweit das andere Länder/Kontinente betroffen hat, kann ich noch nicht genau sagen - es dürfte aber doch einen ziemlichen Einfluss gehabt haben.
    Sogar vom Untergang der Konsolen war damals die Rede - was den Konsolenmarkt am Ende dann doch weniger gekratzt hat.
    Jedenfalls wurde die Anzahl der Hersteller plötzlich ziemlich überschaubar, und die haben sich zum Teil selbst das Leben schwer gemacht.

    Einer der wichtigsten Faktoren im Heimcomputermarkt waren definitiv Spiele.
    Da war der klassische PC wegen fehlender Grafik- und Sound-Möglichkeiten im Nachteil.
    Erst mit VGA wurde es interessant, wobei das noch nicht mal einfaches Scrolling hatte (war im VGA-Standard sogar vorgesehen, hab ich aber nie gesehen).
    Die CPU hatte aber durchaus genug Leistung, um aufkommenden 3D-Spiele darzustellen (die gab es auch schon viel länger, aber eher als Seltenheit).
    In diesem Bereich waren klassische Heimcomputer ein wenig im Nachteil.
    Später kam dann noch 3D-Hardware (erst Workstations, dann Konsolen und schließlich für PC).
    Der geschwächte Heimcomputermarkt konnte da nicht mehr so einfach mithalten, bzw. war dessen Ende im Grunde schon vorher besiegelt.

    So in etwa sehe ich das.
    Die Killer-App "Internet" wäre (bzw. ist) für den Heimcomputermarkt kein Problem gewesen, wenn der Markt noch halbwegs gesund gewesen wäre.

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