Ich sehe den Kindle Fire eher als weiteres Andoid-Tablett und nicht als Lesegerät für eBooks. Ich zumindest lese nach Möglichkeit nicht auf einem LCD, da ich beim Lesen am Abend ungern in eine Lampe gucke.
Vor wenigen Tagen habe ich mir daher einen einfachen Sony PRS 300 gekauft, refurbished, für 70 Kröten. Einfach mal zum Reinschnuppern in diese Thematik und um zu sehen (im wahrsten Sinne des Wortes), wie gut eInk in der Praxis wirklich ist. Ich habe noch 26 uralte eBooks vom Palm aus dem Jahre 2001, die ich mal wieder lesen möchte. Ich habe diese Bücher ins ePub-Format konvertiert und seit zwei Jahren auf dem iPhone. Aber gelesen habe ich davon auf dem Telefon nur wenige Seiten.
Gestern habe ich das Zeug auf den Sony geschoben und mal probiert. Mit eInk liest es sich deutlich besser als mit LCD. Selbst beim relativ alten Sony (kam in den USA 2009 raus, in Deutschland 2010) kann man problemlos lesen, wenn die Nachttischlampe (40 Watt-Birne) an ist. Und draußen ist eInk dem LCD sowieso haushoch überlegen.
Jetzt lese ich erst mal die 26 Bücher auf dem Sony. Wenn es dann mehr Geräte mit farbfähigem eInk gibt (bisher gibt es in Deutschland nur ein Gerät, für saftige 450 Euronen und heftige 650 Gramm schwer), würde ich auf derartigen Geräten auch gerne Fachliteratur lesen, wofür Farbe sehr wichtig ist (muß nicht perfekt sein, die heutige Farbdarstellung mit eInk würde reichen), ebenso andere Sachbücher. Sofern sie nicht DRM-verseucht sind, DRM fliegt bei mir ansonsten gnadenlos raus.
Unterhaltungsliteratur lese ich nach wie vor analog.
Die Stimmen außerhalb meines Kopfes irritieren mich am meisten...
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Replay schrieb:
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> Ich sehe den Kindle Fire eher als weiteres Andoid-Tablett und nicht als
> Lesegerät für eBooks. Ich zumindest lese nach Möglichkeit nicht auf einem
> LCD, da ich beim Lesen am Abend ungern in eine Lampe gucke.
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> Vor wenigen Tagen habe ich mir daher einen einfachen Sony PRS 300 gekauft,
> refurbished, für 70 Kröten. Einfach mal zum Reinschnuppern in diese
> Thematik und um zu sehen (im wahrsten Sinne des Wortes), wie gut eInk in
> der Praxis wirklich ist. Ich habe noch 26 uralte eBooks vom Palm aus dem
> Jahre 2001, die ich mal wieder lesen möchte. Ich habe diese Bücher ins
> ePub-Format konvertiert und seit zwei Jahren auf dem iPhone. Aber gelesen
> habe ich davon auf dem Telefon nur wenige Seiten.
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> Gestern habe ich das Zeug auf den Sony geschoben und mal probiert. Mit eInk
> liest es sich deutlich besser als mit LCD. Selbst beim relativ alten Sony
> (kam in den USA 2009 raus, in Deutschland 2010) kann man problemlos lesen,
> wenn die Nachttischlampe (40 Watt-Birne) an ist. Und draußen ist eInk dem
> LCD sowieso haushoch überlegen.
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> Jetzt lese ich erst mal die 26 Bücher auf dem Sony. Wenn es dann mehr
> Geräte mit farbfähigem eInk gibt (bisher gibt es in Deutschland nur ein
> Gerät, für saftige 450 Euronen und heftige 650 Gramm schwer), würde ich auf
> derartigen Geräten auch gerne Fachliteratur lesen, wofür Farbe sehr wichtig
> ist (muß nicht perfekt sein, die heutige Farbdarstellung mit eInk würde
> reichen), ebenso andere Sachbücher. Sofern sie nicht DRM-verseucht sind,
> DRM fliegt bei mir ansonsten gnadenlos raus.
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> Unterhaltungsliteratur lese ich nach wie vor analog.
ja, das stimmt es gibt aber vo amazon die Kindle eReader die habe auch so ein schönes display
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Womit man dann an Amazon und an ein proprietäres Format der eBooks gebunden ist. Der Kindle kann kein ePub, das Standardformat für eBooks. Der Sony ist an keinen Bücherhändler gebunden und kann mit ePub umgehen.
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Replay schrieb:
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> Womit man dann an Amazon und an ein proprietäres Format der eBooks gebunden
> ist. Der Kindle kann kein ePub, das Standardformat für eBooks. Der Sony ist
> an keinen Bücherhändler gebunden und kann mit ePub umgehen.
Von einem "Standardformat" kann man bei der Marktsituation gar nicht reden. Es gibt quasi nur zwei Anbieter: Amazon mit rund 60% Marktanteil und "alle anderen". Und der Kindle kann die DRM-eBooks der "alle anderen" genausowenig lesen wie die Reader von "allen anderen" die DRM-eBooks von Amazon.
Nicht DRM-geschützte eBooks von anderen Anbietern kann der Kindle übrigens auch lesen, nachdem sie mit einem Tool wie Calibre konvertiert wurden.
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ePub (Vorgänger OEB) wurde extra für eBooks entwickelt und in diesem Format sind erst mal alle Bücher erschienen. Dann kam Amazon daher und hat sich eine Extrawurst in die Pfanne gehauen.
Aber egal. Ich habe mir vorhin ein kostenloses eBook für den Kindle von Amazon runtergeladen (Kindle-Software für den PC notwendig). Und dann das Buch mit Calibre ins ePub-Format konvertiert und auf den Sony geladen. Geht einwandfrei.
Das war nur ein Versuch, die Kindle-Software habe ich wieder runtergeworfen. Wenn ich mal irgendein Sachbuch als eBook kaufe, dann garantiert nicht bei Amazon, sondern von einem anderen Anbieter, der das Ding als ePub anbietet.
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Genau so ist es! Das Stichwort heißt E-Ink.
Das bekommt man von Amazon mit dem "normalen" Kindle oder von Sony und anderen.
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Für offene Standards
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