WIe man mit so mittelmäßigen verbuggten und teilweise kaputten Produkten so viel Kohle scheffeln kann.
Thats Magic!
It Experte schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> WIe man mit so mittelmäßigen verbuggten und teilweise kaputten Produkten so
> viel Kohle scheffeln kann.
>
> Thats Magic!
Das ist ganz einfach: Weil die dummen emotionalen Kunden als Maßstab für "Mittelmässigkeit, Verbugtheit und teilweise Kaputtheit" existierende Geräte heranziehen, anstatt es wie rationale IT-Experten am Goldstandard WeTab, Courier und Adam messen.
Erstaunlich ist, dass Apple noch munter damit weitermacht, wofür Microsoft schon lange eins auf den Deckel bekommen hätte: AppStore, iTunes-Zwang, laufende Ortung etc. pp.
Gegenüber Microsoft hat Apple aber insbesondere zwei Sachen richtig gut gemacht:
1. eine extrem gut funktionierende Werbung
2. das Image des guten kleinen Unternehmens zu behalten
foo bar schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Erstaunlich ist, dass Apple noch munter damit weitermacht, wofür Microsoft
> schon lange eins auf den Deckel bekommen hätte: AppStore, iTunes-Zwang,
> laufende Ortung etc. pp.
Nun ja, "laufende Ortung" ist ein Sturm im Wasserglas. Nachdem die Presse nach der positiven der iPad-Hysterie neue Aufmerksamkeit braucht, fahren sie eine verstärkt negative Presse. In den entsprechenden Artikeln (die im Web dann vollgestopft mit Google Analystics und ähnlichem sind) steht ja zähneknirschend drin, daß Datenschutzbestimmungen eingehalten werden.
Insofern bekommt Apple durchaus was auf den Deckel.
*Rechtlich* jedoch nicht, weil sie eben den notwendigen Marktanteil nicht haben, außer im Bereich Musikverkäufe, wo entsprechende Verfahren laufen.
It Experte schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> WIe man mit so mittelmäßigen verbuggten und teilweise kaputten Produkten so
> viel Kohle scheffeln kann.
>
> Thats Magic!
Das ist ganz einfach,
a) Sind die Produkte weder verbuggt oder kaputt (jedenfalls nicht überdurschnittlich)
b) Sind die Produkte weder extrem rück- noch forschtrittlich und extrem einfach zu bedienen
c) Hat Apple ein exzellentes Marketing
d) Verlang Apple hohe Preise
Apple überlegt sich, was eine genau definierte Zielgruppe will, optimiert ihr Produkt auf diese Zielgruppe und verkauft den (somit beschränkten) Leistungsumfang optimal zu einem hohen Preis. Somit machen sie eigentlich alles richtig!
Sobald aber die Zielgruppe zu gross wird, muss man solche Spagate machen damit alle Wünsche erfüllt werden, dass das Produkt unstabil und zu komplex wird (siehe Microsoft).
Schwätzer
mats schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> It Experte schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > WIe man mit so mittelmäßigen verbuggten und teilweise kaputten Produkten
> so
> > viel Kohle scheffeln kann.
> >
> > Thats Magic!
>
> Das ist ganz einfach,
>
> a) Sind die Produkte weder verbuggt oder kaputt (jedenfalls nicht
> überdurschnittlich)
Findest du ein Telefon welches nciht telefoniert wenn man es "falsch" hält nicht verbuggt? Oder MOitore mit Gelbstich? Oder 100 Grad heisse MBP?
> b) Sind die Produkte weder extrem rück- noch forschtrittlich und extrem
Mittelmaß aber, sagte ich ja.
> einfach zu bedienen
nicht einfacher als andere. Außer sie haben wie typisch für Apple verminderten Funktionsumfang, dann sind sie naturgemäß einfacher.
> c) Hat Apple ein exzellentes Marketing
In der Tat.
> d) Verlang Apple hohe Preise
In der Tat. UND: sie VErkaufen jeden Scheiss extra.
>
> Apple überlegt sich, was eine genau definierte Zielgruppe will, optimiert
> ihr Produkt auf diese Zielgruppe und verkauft den (somit beschränkten)
> Leistungsumfang optimal zu einem hohen Preis. Somit machen sie eigentlich
> alles richtig!
Ja. Das stärkt ja meine These.
>
> Sobald aber die Zielgruppe zu gross wird, muss man solche Spagate machen
> damit alle Wünsche erfüllt werden, dass das Produkt unstabil und zu komplex
> wird (siehe Microsoft).
Das wird kommen. Schneller als es einige hier wahrhaben wollen.
Was ich problematischer finde ist:
Der Erfolg den Apple mit dieser Strategie hat
(Ich sage jetzt ganz überspitzt und mit nem Augenzwinkern: Simpel für Simpel - alles aus einer Hand)
wird andere Firmen dazu verleiten auch so zu agieren - was dann
bedeutet das die Geräte immer weniger vielseitig werden und die
Bezugsquellen für Software/Zubehör auch immer mehr an die Herstellerfirma
des Gerätes gebunden sind/von denen kontrolliert wird.
Das hat Vorzüge (Sicherheit, Haftbarkeit) aber da Firmen nicht
am Wohl anderer Menschen sondern an deren Geld interessiert sind
hat dies auch Nachteile.
Mussu ma drüba nachdenken wa?
problematischer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Was ich problematischer finde ist:
>
> Der Erfolg den Apple mit dieser Strategie hat
> (Ich sage jetzt ganz überspitzt und mit nem Augenzwinkern: Simpel für
> Simpel - alles aus einer Hand)
> wird andere Firmen dazu verleiten auch so zu agieren
…
> Mussu ma drüba nachdenken wa?
Ehrlich gesagt finde ich es erfrischend selbstironisch, das Apple-Modell mit „Simpel für Simpel“ zu beschreiben und dann mit solcher Sprache abzuschließen.
Ich persönlich sehe aber diese Gefahr nicht, weil der Markt so groß ist, daß auch die versatilen Geräte in großen Stückzahlen und damit profitabel und bezahlbar hergestellt werden können.
Und es gibt ja Android: Niemand hindert die Entwickler daran, ein ebenso „simpel“ benutzbares, aber offenes System samt Anwendungen zu propagieren.
Aber offensichtlich braucht es schon eine attraktive Plattform, deren Qualität durch Restriktion (nur eine von möglichen Strategien) erzeugt wird, damit die „freien“ endlich mal in die Pötte und für jedermann benutzbare Software zu produzieren.
<O((((o<
für den dummtroll
Peter Brülls schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ehrlich gesagt finde ich es erfrischend selbstironisch, das Apple-Modell
> mit „Simpel für Simpel“ zu beschreiben und dann mit solcher Sprache
> abzuschließen.
Freut mich das es Dir gefällt :)
> Ich persönlich sehe aber diese Gefahr nicht, weil der Markt so groß ist,
> daß auch die versatilen Geräte in großen Stückzahlen und damit profitabel
> und bezahlbar hergestellt werden können.
>
> Und es gibt ja Android: Niemand hindert die Entwickler daran, ein ebenso
> „simpel“ benutzbares, aber offenes System samt Anwendungen zu propagieren.
>
> Aber offensichtlich braucht es schon eine attraktive Plattform, deren
> Qualität durch Restriktion (nur eine von möglichen Strategien) erzeugt
> wird, damit die „freien“ endlich mal in die Pötte und für jedermann
> benutzbare Software zu produzieren.
Es geht nicht um die Software und oder das die Geräte zu einem
einzigen Assistenten werden. Das erweitert den Markt/Zielgruppe
und hat Apple ja auch diesen sagenhaften Erfolg gebracht.
Das Geschäftsmodell/die Methoden deren sich Apple bedient und die
auch in anderen Unternehmen (siehe was Gates und Ballmer damals
zu iTunes sagten) als nachahmenswert empfunden werden.
(Ist ja auch klar weil es mehr Geld bedeutet)
Nur ist sowas immer ein Nachteil für den Kunden.
(IPhone & AT&T, iPhone & Telekom, iTunes Zwang etc.)
Wenn man ein überzeugendes Produkt hat - hat man es meiner
Meinung nach nicht nötig andere Produkte auszuschliessen.
Ausserdem können die Firmen nicht jede beliebige Änderung
der Geschäftsbedingungen durchdrücken wenn es Alternativen gibt.
problematischer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Peter Brülls schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> > Ich persönlich sehe aber diese Gefahr nicht, weil der Markt so groß ist,
> > daß auch die versatilen Geräte in großen Stückzahlen und damit
> profitabel
> > und bezahlbar hergestellt werden können.
> >
> > Und es gibt ja Android: Niemand hindert die Entwickler daran, ein ebenso
> > „simpel“ benutzbares, aber offenes System samt Anwendungen zu
> propagieren.
> >
> >
> > Aber offensichtlich braucht es schon eine attraktive Plattform, deren
> > Qualität durch Restriktion (nur eine von möglichen Strategien) erzeugt
> > wird, damit die „freien“ endlich mal in die Pötte und für jedermann
> > benutzbare Software zu produzieren.
>
> Es geht nicht um die Software und oder das die Geräte zu einem
> einzigen Assistenten werden. Das erweitert den Markt/Zielgruppe
> und hat Apple ja auch diesen sagenhaften Erfolg gebracht.
>
> Das Geschäftsmodell/die Methoden deren sich Apple bedient und die
> auch in anderen Unternehmen (siehe was Gates und Ballmer damals
> zu iTunes sagten) als nachahmenswert empfunden werden.
> (Ist ja auch klar weil es mehr Geld bedeutet)
> Nur ist sowas immer ein Nachteil für den Kunden.
> (IPhone & AT&T, iPhone & Telekom, iTunes Zwang etc.)
>
> Wenn man ein überzeugendes Produkt hat - hat man es meiner
> Meinung nach nicht nötig andere Produkte auszuschliessen.
Das ist eine wirtschaftliche Argumentation und die Quartalszahlen implzieren, daß Apple wirtschaftlich sinnvoll handelt.
> Ausserdem können die Firmen nicht jede beliebige Änderung
> der Geschäftsbedingungen durchdrücken wenn es Alternativen gibt.
Eben. Es gibt Alternativen. Wenn Apple aufgrund schlechter AGBs Kunden verliert, werden sie die auch wieder ändern.
Peter Brülls schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das ist eine wirtschaftliche Argumentation und die Quartalszahlen
> implzieren, daß Apple wirtschaftlich sinnvoll handelt.
Das bedeutet nicht das es eine gute Sache für den Kunden ist.
problematischer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Peter Brülls schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Das ist eine wirtschaftliche Argumentation und die Quartalszahlen
> > implzieren, daß Apple wirtschaftlich sinnvoll handelt.
>
> Das bedeutet nicht das es eine gute Sache für den Kunden ist.
In der Tat. Warum ich derzeit in dieser Strategie keine Bedrohung sehe´, hatte ich allerdings schon dargelegt und erörtere ich daher nicht noch einmal.
Ich verstehs auch nicht - Microsoft hat selbiges wenigst noch durch Monopolstellung erreicht, aber bei Apple komm ich nicht dahinter :D
Nagut es bleibt einfach der "In"-Faktor, das Statussymbol Apple.
Und Preisvergleich mit ähnlich guten Konkurrenzprodukten hin oder her: Es ist defacto einfach ein verdammt günstiges Statussymbol.
Letztens wurde mir im Bekanntenkreis mitgeteilt dass Apple halt sowas wie Audi wäre...da dachte ich nur: Das Telefon kostet vielleicht 300 mehr als ein vergleichbares, beim Audi sinds 20.000 - interessant dass man das auf eine Stufe stellen kann.
Die Frage ist: Wie lang noch, wenn es zum Massenprodukt geworden ist.
Ich hab nichtmal ein billiges Smartphone sondern nur ein ganz normales Handy von vor 3 oder 4 Jahren.
Es ist so uncool dass es schon fast wieder cool ist ein Klapphandy ohne sinnvolle Apps zu besitzen :D
Dafür hab ich ne teurere Armbanduhr die mir die Uhrzeit auch dann noch anzeigt, wenn ich sie anfasse ;)
Emulex
> Es ist defacto einfach ein verdammt günstiges Statussymbol.
Ich denke das ist genau der springende Punkt. Ich finde es auch spannend, dass sich so viele Leute über die Hochpreispolitik von Apple aufregen können, bei der Autowahl (Mercedes, BMW) aber scheinbar damit keine Probleme haben...
Emulex schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Letztens wurde mir im Bekanntenkreis mitgeteilt dass Apple halt sowas wie
> Audi wäre...da dachte ich nur: Das Telefon kostet vielleicht 300 mehr als
> ein vergleichbares, beim Audi sinds 20.000 - interessant dass man das auf
> eine Stufe stellen kann.
Ja aber die Leute hätten das so gerne!
Emulex schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich verstehs auch nicht - Microsoft hat selbiges wenigst noch durch
> Monopolstellung erreicht, aber bei Apple komm ich nicht dahinter :D
> Nagut es bleibt einfach der "In"-Faktor, das Statussymbol Apple.
> Und Preisvergleich mit ähnlich guten Konkurrenzprodukten hin oder her: Es
> ist defacto einfach ein verdammt günstiges Statussymbol.
Ist es tatsächlich eins?
> Letztens wurde mir im Bekanntenkreis mitgeteilt dass Apple halt sowas wie
> Audi wäre...da dachte ich nur: Das Telefon kostet vielleicht 300 mehr als
> ein vergleichbares, beim Audi sinds 20.000 - interessant dass man das auf
> eine Stufe stellen kann.
Du hast einen, hmm, interessanten Bekanntenkreis. In meinem werden Autos durchaus emotional gekauft, da sind auch einige bei, die ihre Mercedes-Limousine bar bezahlen, bzw. aus allgemeinen Erwägungen heraus keinen zu kleinen Firmenwagen erhandeln. Aber da ist keiner drunter, die den Wagen haben um "Status" anzuzeigen. Der ist halt bequemer als der Kleinwagen den andere fahren, oder leiser, oder schneller. Mehr nicht. Vielleicht bin ich zu Mittelschicht?
> Die Frage ist: Wie lang noch, wenn es zum Massenprodukt geworden ist.
Es ist ein Massenprodukt.
> Ich hab nichtmal ein billiges Smartphone sondern nur ein ganz normales
> Handy von vor 3 oder 4 Jahren.
> Es ist so uncool dass es schon fast wieder cool ist ein Klapphandy ohne
> sinnvolle Apps zu besitzen :D
> Dafür hab ich ne teurere Armbanduhr die mir die Uhrzeit auch dann noch
> anzeigt, wenn ich sie anfasse ;)
Mechanische Taschenuhr hier, die noch in 20, 30 Jahren die Zeit hinreichend genau anzeigen wird.
Peter Brülls schrieb:
------------------------------------------------------------------------------
> Du hast einen, hmm, interessanten Bekanntenkreis. In meinem werden Autos
> durchaus emotional gekauft,
Ich denke bei diesem emotionalen Autokauf spielt der Status eine sehr wichtige Rolle (wenn auch unbewusst).
> Der ist halt bequemer als der
> Kleinwagen den andere fahren, oder leiser, oder schneller. Mehr nicht.
> Vielleicht bin ich zu Mittelschicht?
Ist es wirklich nicht mehr? Du hast ja selber gesagt es sind emotionale Entscheide...
Apple liegt bei den relevanten Eckdaten meist vor der Konkurrenz:
- Ausfallraten
- Rücklaufraten
- Reparaturqualität
- Kundenzufriedenheit
- Supportqualität
Trotzdem wird jedes Problemchen in der Presse ausführlich behandelt und entsprechend aufgebauscht. Warum? Bzw. warum bei der Konkurrenz nicht? Hat Golem ausführlich über die Empfangsprobleme des Nexus One berichtet? Wurde darüber berichtet, dass Google den Kunden tatsächlich geraten hat, einfach woanders hinzugehen, wo sie besseren Empfang haben? Nein wurde nicht, weil es niemanden interessiert. Einfach zu unbedeutend.
Andererseits freut sich sicher auch ein Golem-Redakteur, wenn er so einen kleinen Kasper wie dich hier im Forum im Karree springen sieht. Daher wird über Apple ausführlich berichtet.
Kommentare: 170 | letzter Beitrag 15:54 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 75 | letzter Beitrag 19:49 Uhr
Kommentare: 70 | letzter Beitrag 18:56 Uhr
Kommentare: 59 | letzter Beitrag 19:29 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.