Golem nimmt bekanntlich gern jede Chance wahr, Apple mit der Unterdrückung der Meinungsfreiheit in Verbindung zu bringen, findet aber gleichzeitig nichts dabei, im eigenen Einfussbreich (also in diesem Forum) nach Herzenslust Kommentare zu löschen. Verwerflich ist eben immer nur das, was die anderen tun. Und Heuchelei ist eine lässliche Sünde.
Nachdem der Redaktionsmitarbeiter Bernd B. sich also veranlasst sah, meinen ersten Kommentar zu löschen, folgt hier die entschärfte Version:
"Jeder Arbeitnehmer, der sich auch nur halbwegs über die vertraglichen
Verpflichtungen im Klaren ist, die aus einem Beschäftigungsverhältnis
erwachsen, weiß doch, dass es im jedem Unternehmen einen Entlassungsgrund
darstellt, wenn man sich öffentlich herablassend über das Unternehmen oder
dessen Kunden äußert.
Genau das hat der ehemalige Apple-Mitarbeiter getan. Der verlinkte Artikel
(PeopleManagement) spricht eindeutig von "derogatory comments", also von
abfälligen Bemerkungen. Wieso Golem stattdessen allgemein von "Kritik"
schwadroniert und das Gewerkschaftskaninchen aus dem Hut zaubert, lässt
sich am besten mit der riesengroßen Samsung-Werbung auf der Startseite
erklären.
Das wirklich einzig interessante an dem Fall ist die Feststellung, dass
Facebook in den Augen des Gerichts kein Teil der Privatsphäre, sondern Teil
des öffentlichen Raums ist. Das sollte sich jeder hinter die Ohren
schreiben.
Das Unternehmen bei vermuteter Imageschädigung durch Mitarbeiter harsch
reagieren, hat beispielsweise Mircosoft bereits vor Jahren deutlich gemacht,
als sie einen Mitarbeiter entließen, der auf seiner privaten Webseite
Bilder veröffentlichte, die die Anlieferung von Macintosh-Rechnern dokumentierten.
http://www.welt.de/print-welt/article270538/Microsoft_feuert_Mitarbeiter_wegen_Foto.html
Dabei war das im Vergleich zu den despektierlichen Äußerungen des
Ex-AppleStore-Mitarbeiters harmlos."
Herrn B. sei an dieser Stelle (Privatunterhaltungen in öffentlichen Foren finde ich uninteressant) gesagt, dass die Personen, die unter seinem Schutze stehen, aus meiner Sicht durchaus ein ernstes Problem für dieses Forums sind.
Die Meinungsbildung in diesem Internetforum geschieht in einer Art und Weise, die einen stark anti-elitären Aspekt aufweist.
Im vergangenen Zeitalter des klassischen Leserbriefs galten die Prinzipien der Meritokratie. Veröffentlicht wurde bevorzugt, was aus berufenem Munde (gerne mit akademischen Titel) kam und in wohlgesetzten Worten dargelegt wurde. Relativ wenige Leser hatten also die Chance, in der FAZ oder Zeit ihre Meinung veröffentlichen zu können. Wahrnehmbar war vor allem die "Elite".
In Golem-Forum gilt nicht das Qualitäts- sondern das Verdrängungsprinzip. Wahrnehmbar sind vor allem die Meinungsäußerungen jener Leser, die das Forum tagtäglich dutzendfach mit ihren geistigen Ergüssen überfluten. Das Meingsbild wird also von denen bestimmt, die am häufigsten und am lautesten schreien, nicht von denen mit den besten Argumenten.
Ich habe überaus starke Zweifel, dass es sich bei den Vielschreibern wirklich um hochqualifizierte und beruflich erfolgreiche IT-Experten handelt. Die hätten gar nicht die Zeit für die üblichen stundenlangen und hoch emotionalen Streitereien, die hier täglich zwischen 9 und 5 zu erleben sind.
Die Meinungsbildung in diesem Forum ist IMHO die Sache von Leuten, die ansonsten nicht sehr viel zu tun haben und über Zeit im Übermaß verfügen.
Leider ist es nicht gestattet, das IT-Expertentum der einzelner Vielschreiber öffentlich anzuzweifeln.
Und leider gibt es kein Bewertungssytem für die einzelnen Schreiber, das hilft notorische Dummschwätzer zu brandmarken, und keine Möglichkeit, einzelne Schreiber einfach auszublenden.
Die Kakophonie der Wichtigtuer wird uns also erhalten bleiben.
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Nach all dem geschwurbel ist mir vor allem der letzte satz in erinnerung geblieben
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Mauerblümchen schrieb:
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> Golem nimmt bekanntlich gern jede Chance wahr, Apple mit der Unterdrückung
> der Meinungsfreiheit in Verbindung zu bringen, findet aber gleichzeitig
> nichts dabei, im eigenen Einfussbreich (also in diesem Forum) nach
> Herzenslust Kommentare zu löschen. Verwerflich ist eben immer nur das, was
> die anderen tun. Und Heuchelei ist eine lässliche Sünde.
>
> Nachdem der Redaktionsmitarbeiter Bernd B. sich also veranlasst sah, meinen
> ersten Kommentar zu löschen, folgt hier die entschärfte Version:
>
> "Jeder Arbeitnehmer, der sich auch nur halbwegs über die vertraglichen
> Verpflichtungen im Klaren ist, die aus einem Beschäftigungsverhältnis
> erwachsen, weiß doch, dass es im jedem Unternehmen einen Entlassungsgrund
> darstellt, wenn man sich öffentlich herablassend über das Unternehmen oder
> dessen Kunden äußert.
>
> Genau das hat der ehemalige Apple-Mitarbeiter getan. Der verlinkte Artikel
> (PeopleManagement) spricht eindeutig von "derogatory comments", also von
> abfälligen Bemerkungen. Wieso Golem stattdessen allgemein von "Kritik"
> schwadroniert und das Gewerkschaftskaninchen aus dem Hut zaubert, lässt
> sich am besten mit der riesengroßen Samsung-Werbung auf der Startseite
> erklären.
>
> Das wirklich einzig interessante an dem Fall ist die Feststellung, dass
> Facebook in den Augen des Gerichts kein Teil der Privatsphäre, sondern
> Teil
> des öffentlichen Raums ist. Das sollte sich jeder hinter die Ohren
> schreiben.
>
> Das Unternehmen bei vermuteter Imageschädigung durch Mitarbeiter harsch
> reagieren, hat beispielsweise Mircosoft bereits vor Jahren deutlich
> gemacht,
> als sie einen Mitarbeiter entließen, der auf seiner privaten Webseite
> Bilder veröffentlichte, die die Anlieferung von Macintosh-Rechnern
> dokumentierten.
>
> www.welt.de
>
> Dabei war das im Vergleich zu den despektierlichen Äußerungen des
> Ex-AppleStore-Mitarbeiters harmlos."
>
> Herrn B. sei an dieser Stelle (Privatunterhaltungen in öffentlichen Foren
> finde ich uninteressant) gesagt, dass die Personen, die unter seinem
> Schutze stehen, aus meiner Sicht durchaus ein ernstes Problem für dieses
> Forums sind.
>
> Die Meinungsbildung in diesem Internetforum geschieht in einer Art und
> Weise, die einen stark anti-elitären Aspekt aufweist.
>
> Im vergangenen Zeitalter des klassischen Leserbriefs galten die Prinzipien
> der Meritokratie. Veröffentlicht wurde bevorzugt, was aus berufenem Munde
> (gerne mit akademischen Titel) kam und in wohlgesetzten Worten dargelegt
> wurde. Relativ wenige Leser hatten also die Chance, in der FAZ oder Zeit
> ihre Meinung veröffentlichen zu können. Wahrnehmbar war vor allem die
> "Elite".
>
> In Golem-Forum gilt nicht das Qualitäts- sondern das Verdrängungsprinzip.
> Wahrnehmbar sind vor allem die Meinungsäußerungen jener Leser, die das
> Forum tagtäglich dutzendfach mit ihren geistigen Ergüssen überfluten. Das
> Meingsbild wird also von denen bestimmt, die am häufigsten und am lautesten
> schreien, nicht von denen mit den besten Argumenten.
>
> Ich habe überaus starke Zweifel, dass es sich bei den Vielschreibern
> wirklich um hochqualifizierte und beruflich erfolgreiche IT-Experten
> handelt. Die hätten gar nicht die Zeit für die üblichen stundenlangen und
> hoch emotionalen Streitereien, die hier täglich zwischen 9 und 5 zu erleben
> sind.
>
> Die Meinungsbildung in diesem Forum ist IMHO die Sache von Leuten, die
> ansonsten nicht sehr viel zu tun haben und über Zeit im Übermaß verfügen.
>
> Leider ist es nicht gestattet, das IT-Expertentum der einzelner
> Vielschreiber öffentlich anzuzweifeln.
>
> Und leider gibt es kein Bewertungssytem für die einzelnen Schreiber, das
> hilft notorische Dummschwätzer zu brandmarken, und keine Möglichkeit,
> einzelne Schreiber einfach auszublenden.
>
> Die Kakophonie der Wichtigtuer wird uns also erhalten bleiben.
Ich gebe dir grundsätzlich Recht. Allerdings sehe ich auch eine Chance in der aktiven Beteiligung einer "beliebigen Person" an der Forumdiskussion. So werden regelmäßig Argumente vorgebracht an die der spezialisierte IT-Experte nicht denkt, die aber trotzdem eine Relevanz besitzen. Die bei Golem vorgestellten Artikel benötigen ja auch nicht einen akademischen Grad um diese verstehen zu können.
P.S: Aber viel Müll ist auch immer dabei....
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Danke, dass du dir noch mal die Mühe gemacht und deinen Beitrag neu geschrieben hast. Ich wollte dir gestern spät am Abend schon zustimmen, doch dann kam auf einmal die rote Fehlermeldung, dass das Thema nicht existiert. Wie ich in einem anderen Beitrag schon schrieb, ist das Verhalten von Golem ziemlich armselig und es wäre schön, wenn sie das noch mal grundlegend überdenken würden. Wenn man von anderen eine hohe Moral einfordert, dann sollte man bei sich selbst schon ähnliche Maßstäbe anlegen.
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das Problem welches du beschreibst hat das golem.de Forum mit Sicherheit nicht exklusiv für sich.
Da du aber einige Kernaspekte dieses Forums im Speziellen erkannt hast, solltest du deine Konsequenzen daraus ziehen. Dein Appell jedenfalls wird nichts bewirken, es ist nicht der Erste dieser Art und wird auch nicht der Letzte sein.
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Mauerblümchen schrieb:
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> Golem nimmt bekanntlich gern jede Chance wahr, Apple mit der Unterdrückung
> der Meinungsfreiheit in Verbindung zu bringen, findet aber gleichzeitig
> nichts dabei, im eigenen Einfussbreich (also in diesem Forum) nach
> Herzenslust Kommentare zu löschen. Verwerflich ist eben immer nur das, was
> die anderen tun. Und Heuchelei ist eine lässliche Sünde.
>
> Nachdem der Redaktionsmitarbeiter Bernd B. sich also veranlasst sah, meinen
> ersten Kommentar zu löschen, folgt hier die entschärfte Version:
>
> "Jeder Arbeitnehmer, der sich auch nur halbwegs über die vertraglichen
> Verpflichtungen im Klaren ist, die aus einem Beschäftigungsverhältnis
> erwachsen, weiß doch, dass es im jedem Unternehmen einen Entlassungsgrund
> darstellt, wenn man sich öffentlich herablassend über das Unternehmen oder
> dessen Kunden äußert.
>
> Genau das hat der ehemalige Apple-Mitarbeiter getan. Der verlinkte Artikel
> (PeopleManagement) spricht eindeutig von "derogatory comments", also von
> abfälligen Bemerkungen. Wieso Golem stattdessen allgemein von "Kritik"
> schwadroniert und das Gewerkschaftskaninchen aus dem Hut zaubert, lässt
> sich am besten mit der riesengroßen Samsung-Werbung auf der Startseite
> erklären.
>
> Das wirklich einzig interessante an dem Fall ist die Feststellung, dass
> Facebook in den Augen des Gerichts kein Teil der Privatsphäre, sondern
> Teil
> des öffentlichen Raums ist. Das sollte sich jeder hinter die Ohren
> schreiben.
>
> Das Unternehmen bei vermuteter Imageschädigung durch Mitarbeiter harsch
> reagieren, hat beispielsweise Mircosoft bereits vor Jahren deutlich
> gemacht,
> als sie einen Mitarbeiter entließen, der auf seiner privaten Webseite
> Bilder veröffentlichte, die die Anlieferung von Macintosh-Rechnern
> dokumentierten.
>
> www.welt.de
>
> Dabei war das im Vergleich zu den despektierlichen Äußerungen des
> Ex-AppleStore-Mitarbeiters harmlos."
>
> Herrn B. sei an dieser Stelle (Privatunterhaltungen in öffentlichen Foren
> finde ich uninteressant) gesagt, dass die Personen, die unter seinem
> Schutze stehen, aus meiner Sicht durchaus ein ernstes Problem für dieses
> Forums sind.
>
> Die Meinungsbildung in diesem Internetforum geschieht in einer Art und
> Weise, die einen stark anti-elitären Aspekt aufweist.
>
> Im vergangenen Zeitalter des klassischen Leserbriefs galten die Prinzipien
> der Meritokratie. Veröffentlicht wurde bevorzugt, was aus berufenem Munde
> (gerne mit akademischen Titel) kam und in wohlgesetzten Worten dargelegt
> wurde. Relativ wenige Leser hatten also die Chance, in der FAZ oder Zeit
> ihre Meinung veröffentlichen zu können. Wahrnehmbar war vor allem die
> "Elite".
>
> In Golem-Forum gilt nicht das Qualitäts- sondern das Verdrängungsprinzip.
> Wahrnehmbar sind vor allem die Meinungsäußerungen jener Leser, die das
> Forum tagtäglich dutzendfach mit ihren geistigen Ergüssen überfluten. Das
> Meingsbild wird also von denen bestimmt, die am häufigsten und am lautesten
> schreien, nicht von denen mit den besten Argumenten.
>
> Ich habe überaus starke Zweifel, dass es sich bei den Vielschreibern
> wirklich um hochqualifizierte und beruflich erfolgreiche IT-Experten
> handelt. Die hätten gar nicht die Zeit für die üblichen stundenlangen und
> hoch emotionalen Streitereien, die hier täglich zwischen 9 und 5 zu erleben
> sind.
>
> Die Meinungsbildung in diesem Forum ist IMHO die Sache von Leuten, die
> ansonsten nicht sehr viel zu tun haben und über Zeit im Übermaß verfügen.
>
> Leider ist es nicht gestattet, das IT-Expertentum der einzelner
> Vielschreiber öffentlich anzuzweifeln.
>
> Und leider gibt es kein Bewertungssytem für die einzelnen Schreiber, das
> hilft notorische Dummschwätzer zu brandmarken, und keine Möglichkeit,
> einzelne Schreiber einfach auszublenden.
>
> Die Kakophonie der Wichtigtuer wird uns also erhalten bleiben.
Ich fasse nochmal schnell zusammen:
Kakophonie der Wichtigtuer. Applewerbeplattform. IT-News für Profis. Willkürliche Zensur.
Unterschreib ich so. Ich bin dann mal weg. Machts gut Golem! :)
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