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der letzte absatz

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  1. der letzte absatz

    Autor McNoise 09.02.12 - 18:11

    was jetzt der letzte absatz mit der thematik der meldung als solches zu tun hat, ist mir ein rätsel ...

  2. Re: der letzte absatz

    Autor linuxuser1 09.02.12 - 18:47

    Finde ich auch seltsam und etwas reißerisch aber kann ja nicht schaden, wenn man es in den Nachrichten hält, dass sich die Arbeitsbedingungen in Asien bessern sollten.

  3. Re: der letzte absatz

    Autor McNoise 09.02.12 - 19:09

    ja aber dadurch bessert sich nichts ... wir fühlen uns 5 sekunden lang schuldig und laufen am nächsten tag in mediamarkt o.ä. und kaufen das nächste produkt made in china ... und auch wenn wir keine produkte aus china mehr kaufen würden, würde sich nichts ändern ... foxconn-mitarbeiter würden entlassen und vermutlich anderweitig elende arbeit verrichten oder umkommen vor hunger.

  4. Re: der letzte absatz

    Autor Eheran 09.02.12 - 22:18

    Ich Arbeite gerne in 12h Schichten!
    dagegen ist jedes 8h System der reinste Mist... und ich habe noch nichtmal einen weiten Weg zur Arbeit wo ich groß was sparen könnte.
    Ich habe noch keine Kinder - aber auch mit wäre es nicht anders.
    "Arbeiten bis zum umfallen" Es soll sogar menschen geben, die sowas freiwillig machen um mehr zu verdienen... oder warum auch immer.
    Des weiteren Haben unsere (Groß)väter auch nicht gerade im Paradis gearbeitet und würden im Vergleich zu heute auch sehr schlecht dastehen, aber genau das hat Deutschland zu dem gemacht, was es (noch) ist!
    Nicht die unendliche Bürokratie, der Arbeitsschutz, der die Arbeit mitunter direkt unmöglich macht oder unsere Politiker.

    Die 40% Weltmarktanteil sprechen ohnehin für sich bzw. die ganze Welt und zeigen, was für einen Scheiß die Menschen heute mit freuden kaufen. DAS gehört bestraft und nicht eine Firma die billig das liefert was alle Produzenten haben wollen!

    "diese [die Mitarbeiter] klagen stetig über schlechte Arbeitsbedingungen, hohen Druck, eine schlechte Bezahlung sowie strenge Disziplin und eine schlechte Behandlung durch Vorgesetzte. "
    Auf welche Mitarbeiter in Deutschland würde das denn nicht zutreffen? :)
    "Soooo viel Stress im Büro und dann noch der Chef, ich bin doch kein Fußabtreter!"
    "Und überhaupt ist das Gehalt zu niedrig!"
    "Die können nichtmal nen ordentlichen Besen kaufen, und nur die billigsten Tastaturen und Mäuse!"
    ...konnte nicht widerstehen...

    Selbstmord gibt es überall, statistisch sind es in dieser Firma aber weit weniger als im Landesdurchschnitt, welcher auch kaum über dem Deutschen liegt.
    Dazu noch der Bewerberandrang... das beweißt doch, dass es für die Einheimischen eine bessere Zukunft ist als die anderen sachen dort?!
    Da gibts folglich nichts weiter zu diskreditieren.
    Hier noch zum Nachrechnen:
    2010 waren es 13 Selbstmorde unter den Arbeitnehmern
    bei 1.000.000 Arbeitern sind das also 1,3 je 100.000
    Landesdurchschnitt China: 15-18 je 100.000 Einwohner
    Deutschland: 12 je 100.000 Einwohner (übrigens im Verhältniss von 3 Männer zu einer Frau)
    Prost mahlzeit, super Berichterstattung!

  5. Re: der letzte absatz

    Autor klaus3000 09.02.12 - 23:38

    Steh mal 12 Stunden am Band *************

    So einen Sermon abliefern aber nicht die geringste Vorstellung haben, wie unterschiedlich Arbeit aussehen kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.12 09:03 durch bb (golem.de).

  6. Re: der letzte absatz

    Autor shazbot 10.02.12 - 08:31

    McNoise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ja aber dadurch bessert sich nichts ... wir fühlen uns 5 sekunden lang
    > schuldig und laufen am nächsten tag in mediamarkt o.ä. und kaufen das
    > nächste produkt made in china ... und auch wenn wir keine produkte aus
    > china mehr kaufen würden, würde sich nichts ändern ... foxconn-mitarbeiter
    > würden entlassen und vermutlich anderweitig elende arbeit verrichten oder
    > umkommen vor hunger.

    full ack.
    Wie soll diese Aktion bitte den Menschen helfen bzw. das Unternehmen groß schädigen?

  7. Re: der letzte absatz

    Autor It's me, Mario 10.02.12 - 08:33

    shazbot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > full ack.
    > Wie soll diese Aktion bitte den Menschen helfen bzw. das Unternehmen groß
    > schädigen?

    Genau, stoppen wir doch jede Berichtserstattung und jeden Seitenhinweis darüber, bringt ja eh nix.

    Super. Findest du diese Einstellung nicht selber etwas affig?

  8. Re: der letzte absatz

    Autor VRzzz 10.02.12 - 10:15

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich Arbeite gerne in 12h Schichten!
    > dagegen ist jedes 8h System der reinste Mist... und ich habe noch nichtmal
    > einen weiten Weg zur Arbeit wo ich groß was sparen könnte.
    > Ich habe noch keine Kinder - aber auch mit wäre es nicht anders.
    > "Arbeiten bis zum umfallen" Es soll sogar menschen geben, die sowas
    > freiwillig machen um mehr zu verdienen... oder warum auch immer.
    > Des weiteren Haben unsere (Groß)väter auch nicht gerade im Paradis
    > gearbeitet und würden im Vergleich zu heute auch sehr schlecht dastehen,
    > aber genau das hat Deutschland zu dem gemacht, was es (noch) ist!
    > Nicht die unendliche Bürokratie, der Arbeitsschutz, der die Arbeit mitunter
    > direkt unmöglich macht oder unsere Politiker.
    >
    > Die 40% Weltmarktanteil sprechen ohnehin für sich bzw. die ganze Welt und
    > zeigen, was für einen Scheiß die Menschen heute mit freuden kaufen. DAS
    > gehört bestraft und nicht eine Firma die billig das liefert was alle
    > Produzenten haben wollen!
    >
    > "diese klagen stetig über schlechte Arbeitsbedingungen, hohen Druck, eine
    > schlechte Bezahlung sowie strenge Disziplin und eine schlechte Behandlung
    > durch Vorgesetzte. "
    > Auf welche Mitarbeiter in Deutschland würde das denn nicht zutreffen? :)
    > "Soooo viel Stress im Büro und dann noch der Chef, ich bin doch kein
    > Fußabtreter!"
    > "Und überhaupt ist das Gehalt zu niedrig!"
    > "Die können nichtmal nen ordentlichen Besen kaufen, und nur die billigsten
    > Tastaturen und Mäuse!"
    > ...konnte nicht widerstehen...
    >
    > Selbstmord gibt es überall, statistisch sind es in dieser Firma aber weit
    > weniger als im Landesdurchschnitt, welcher auch kaum über dem Deutschen
    > liegt.
    > Dazu noch der Bewerberandrang... das beweißt doch, dass es für die
    > Einheimischen eine bessere Zukunft ist als die anderen sachen dort?!
    > Da gibts folglich nichts weiter zu diskreditieren.
    > Hier noch zum Nachrechnen:
    > 2010 waren es 13 Selbstmorde unter den Arbeitnehmern
    > bei 1.000.000 Arbeitern sind das also 1,3 je 100.000
    > Landesdurchschnitt China: 15-18 je 100.000 Einwohner
    > Deutschland: 12 je 100.000 Einwohner (übrigens im Verhältniss von 3 Männer
    > zu einer Frau)
    > Prost mahlzeit, super Berichterstattung!

    klingt zwar grausam, aber full agree. Es gibt für die Menschen in China weit schlimmeres als bei Foxconn arbeiten "zu dürfen".

    Selbstmordraten und "schlechte" Arbeitsbedingungen (schlechte Arbeitsbedingungen in Vergleich mit westlichen Ländern und NICHT denen von China selbst) und so weiter werden in den Medien einfach breit getreten ohne mal zu bedenken, was die Menschen machen würden, wenn sie nicht dort arbeiten. Auf nem Reisfeld den ganzen Tag schuften, damit sie ne Schüssel Reis und ein bisschen Gemüse pro person auf den Tisch zaubern können? Das ganze Problem liegt sicher nicht an Foxconn oder den Auftraggebern (vielleicht aus westlicher Sicht), sondern an China selbst... Wer den ganzen breit getretenen Dreck der Medien glaubt ist einfach nur naiv und möchte sich selbst nicht um das Thema erkundigen.

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