Schlag ein Portal zusammen und du findest unter den hunderttausenden bis Milionen nutzer genug, die davon so genervt sind, dass vermutlich min. 2 neue portale entstehen...
Wenn sie das wirklich bekämpfen wollen, sollten sie das nächste portal nicht zerschlagen sondern kaufen, die Filme durch hochauflösende Versionen ersetzen,
ein monatliches flatrate-abonement anbieten oder für gelegenheitsnutzer eine Angebot für 0,79¤ um einen film 3 tage lange so oft man möchte anzuschauen, wobei die 3 Tage nach abschluss des downloads erst anlaufen.
Für 10¤ Monatlich das ganze noch mit einer Musik-flatrate, DRM-Freier Download per PC, Smartphone-App oder in form eines personalisierten web-radios das automatisch im stile von Last.fm Tracks die ins User-Profil passen abspielt, dabei aber direkt runterlädt und in der Musikdatenbank mit sämtlichen Tags und Albumcover ablegt.
Dafür würde ich liebend gern die 10¤ monatlich zahlen.
Die "Poweruser" haben vermutlich deutlich mehr gezahlt als 10 Euro oder was kostet so ein Premium Account (und mit einem kommt man selten hin).
keine ahnung. wer das gemacht hat dem ist IMHO eh nicht mehr zu helfen...
Aber 10¤ warens pro hoster mindestens denke ich.
So leicht kannst du den Vorschlag (so gut er auch klingt) aber leider nicht der Filmindustrie unterbreiten, schätze ich. Vor allem gibt es solche Abos ja schon (und viel günstiger kannst du die wohl auch nicht anbieten), aber trotzdem gibt es diese Seiten. Der Hydraeffekt wäre durch den Kauf des Portals IMHO wohl nicht behoben.
beseitigt wird der nie sein. so sachen gibt es immer. aber zu klagen man würde nix mehr mit medialem verkauf auf basis von konzepten aus dem letzten jahrtausend verdienen... da geht mir der Hut hoch.
Angebote wie Musicloads.de und MaxDome braucht echt kein mensch.
Für solch ein konzept, welches mir immer die neusten Folgen von Serien wie Big Bang Theorie (auf deutsch UND Englisch), ein großes Spektrum von Musik auch abseits der "Charts" (welche sie meinetwegen vollkommen weglassen können), Kinofilme ca. 1-2 Monate nach Kinostart anbieten, zu einem monatlichen Tarif von sagen wir 20¤... bin ich dabei.
Dann noch das gleiche konzept für die öffentlich-rechtlichen auf freiwilliger basis und ich hab alles was ich brauche: keine öffentlich rechtlichen auf die ich getroßt scheißen kann, ein mediales angebot das bezahlbar und verfügbar ist und auch noch gute qualität bietet.
robC schrieb:
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> So leicht kannst du den Vorschlag (so gut er auch klingt) aber leider nicht
> der Filmindustrie unterbreiten, schätze ich. Vor allem gibt es solche Abos
> ja schon (und viel günstiger kannst du die wohl auch nicht anbieten), aber
> trotzdem gibt es diese Seiten
Der Punkt ist simpel und einfach die Masse an Filmen. Wenn Du pro Tag
1 Film über Kinto.to am Abend im Hotel siehst oder so, dann hast Du
22 Filme angesehen. In der Realität sollst Du dafür mind. 2¤ aus der
Videothek zahlen = 44¤. Eher 3¤.
Somit ist jeder Betrag im Bereich von 5-10¤ oder im Prinzip nichts anderes
als ein Preisdumping runter auf 1/100stel des aktuellen Preises - wer
würde das sonst mit sich machen lassen? 10cent pro Film ist einfach
nicht kosten deckend.
Und nicht mal das wird bei alternativen Plattformen bezahlt. Realistisch
sind _1cent_ pro Film oder Folge. Wie man damit irgendwas bezahlen
soll, naja, das ist ja nicht das Problem der modernen online Egoisten -
irgendein anderer "Untermensch" hat das ja für ihn gemacht, der Depp :)
Trockenobst schrieb:
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> In der Realität sollst Du dafür mind. 2¤ aus der
> Videothek zahlen = 44¤. Eher 3¤.
wo wohnst du denn?
hier kostet in Videotheken jeder Film 1¤, Topaktuelle (was auch immer das heißen mag) 1,50¤ - zumindest, wenn man den außen angebrachten Versprechen glauben kann.
Ich war seit über 10 JAhren in keiner Videothek mehr
vlad_tepesch schrieb:
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> wo wohnst du denn?
> hier kostet in Videotheken jeder Film 1¤, Topaktuelle (was auch immer das
> heißen mag) 1,50¤ - zumindest, wenn man den außen angebrachten Versprechen
> glauben kann. Ich war seit über 10 JAhren in keiner Videothek mehr
Die 24h DVD-Roboter verlangen 1,50¤ für 6 Stunden. Ein ganzer Tag
kostet 2.50¤ zwei Tage 3.50¤, wobei Sa-Montag als ein Tag gilt.
Online versuchen es jetzt die ersten Anbieter mit 99c pro Film, etwa Mediamarkt
hat so gestartet. Aber inzwischen sind sie wieder bei den Fantasiepreisen von
3,99 oder gar 5,99 für Blockbuster. Für einen DRM-verseuchten DIVX - nein danke.
Aber dann muss man sich eben klar machen, dass bei 3,99¤/Film und 30 Filme
nach der Schule eben hier theoretische 120¤ auf dem Tisch liegen - und dann
bietet man "Alternativ" 5-10¤ statt 120¤ an. Auch wenn ich mir täglich einen
Film aus dem Roboter holen würde, wären es immer noch 1,50¤*30 = 45¤.
Der ganze Markt krankt an großer Geizeritis, keine Frage. Aber wenn man mit
Centbeträgen ankommt, schafft man auch keinen ehrlichen Markt.
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