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es wird immer einen geben der das frei reinstellt

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  1. es wird immer einen geben der das frei reinstellt

    Autor Internet.Nutzer 07.09.09 - 21:25

    und wenn man damit nur locken (oder anderen ans Bein pinkeln) will...

    und wenn wirklich alles überall Geld kostet lesen viele halt nur noch User-generated Content.. und die Verlage sterben ganz und der Restjornalismus gleich mit (was davon noch übrig ist, 90% sind ja heute schon Agentur copy&paste)

  2. Re: es wird immer einen geben der das frei reinstellt

    Autor Siga9876 07.09.09 - 21:45

    Man kann auch Agentur bzw. news.google.de nur als Hint nehmen und dann die PR-Meldung oder Quartals-Bilanz-Zahlen o.ä. als originale Quelle nehmen und kommentieren.

    Am besten mit Belegen. Z.b. von Wolfram. Weil behauptet wird viel, die offiziellen Links auf offizielle Stats gibts aber nicht oder nur selten. Da kann momentan jeder behaupten was er will.

    Und schon bei Agenturmeldungen meldet der eine mehr als der andere oder lässt schon mal was weg was vielleicht doch interessant wäre. Das merkt man schnell, wenn man "Wirtschaft" bei news.google.de als RSS abonniert und dann mal mehrere Berichte anklickt.

    Journalismus der den Namen verdient gibt es genau so viel wie Demokratie die den Namen verdient.
    War früher aber auch nicht anders.

  3. Re: es wird immer einen geben der das frei reinstellt

    Autor Kapi W 07.09.09 - 22:50

    Internet.Nutzer schrieb:

    > und wenn wirklich alles überall Geld kostet lesen viele halt nur noch
    > User-generated Content..

    Dann machen sie das eben. Und? Wegen den Geizkrägen, die für professionellen Journalismus nichts zahlen WOLLEN, geht kein Verlag zugrunde,.

  4. Re: es wird immer einen geben der das frei reinstellt

    Autor Siga9876 07.09.09 - 23:40

    Kapi W schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann machen sie das eben. Und? Wegen den Geizkrägen, die für
    > professionellen Journalismus nichts zahlen WOLLEN, geht kein Verlag
    > zugrunde,.

    Das Publikum hier versteht solche (indirekten/feinsinnigen/A=>B <-> !B=>!A/komplementiven/...) Formulierungen überwiegend nicht.
    Erklärung an die Spacken[1]: Wenn keiner für Pro-Journalismus zahlen will, geht ein Verlag, der gar keinen Pro-Journalismus anbietet auch nicht an denen zugrunde. Ein Freizeit-Bad geht ja auch nicht pleite, weil Leute die gar nicht schwimmen wollen dort nicht reingehen.

    Ergänzung von mir: Sondern solche Minderwert-Journalismus-Verlage gehen daran zugrunde, das das Geschäftsmodell sich bis Sommer durch die E-Reader ultra-krass ändern wird.
    Schaut mal die IVW-Zahlen und auf welch geringe Stückzahlen seit ein paar Jahren von Bravo-Computer oder Konsolen/Computer-(Spiele)-Zeitschriften zusammengebrochen sind. So wie damals Schallplatten in zwei Jahren durch CDs ersetzt wurden. Nachdem die CD ein paar Jahre herumlungerte und vor sich hin krebste.

    Wo gibts denn den "professionellen Journalismus" zu kaufen ?
    Sogar die ct ist Mainstreamig und hat z.b. den Ebay-Bietagenten damals nicht verstanden oder die zig Glasfaser-Ghettos im Westen nicht dokumentiert und das völlig falsch als Ost-Problem dargestellt (geteilt.de zeigte die Anschlussbereiche mit Zusatzinfos und hatte somit auch eine Liste von Glasfaser-Ghettos).

    Wo gibts denn den "professionellen Journalismus" zu kaufen ? Angesichts meiner Interpretatino ist es aber auch egal. Denn die spacken-Verlage brauchen zum Untergang ja keinen Qualitäts-Journalismus.

    Die Verlage gehen auch so zugrunde. Weil keiner mehr (viel) bezahlen braucht. Ist auch gut so. Heissluft+Agenturmeldungen unkommentiert verteilen sollte nicht als Wertschöpfung belohnt werden. 70(Autor)/30(EShop)-EBook-Shops sollten rulen. Redigieren können Leute (Germanismus-Studenten) für ein paar Euros oder der Ebook-Store gegen eine Gebühr. ist zwar nicht so "Pro"fi-mäßig weichgespült/gebügelt weichwasch-Deutsch wie bei Verlagen. Aber Preis/leistung für Autor und Käufer stehen in deutlich besserer Relation als bei aktuellen Büchern wenn es nicht grade Mainstream ist, wo der Autor dem Verlag die Regeln diktieren kann.

    [1] Eine andere Interpretation ergäbe sich auch "Wegen den paar Geizkrägen" statt "Wegen den Geizkrägen". Aber mit Leuten, wo bei DreiWortsätzen schon die geistigen Leistungslimits erreicht sind, braucht man sowas auch nicht diskutieren.
    "Ich bin zu doof dein Posting zu verstehen" gab früher in der Deutsch-Klausur/Arbeit ein "Besser Konzentrieren" vom Lehrer an den Rand geschrieben.

  5. Du bist ein Schüler?

    Autor Lehrer 4ever 07.09.09 - 23:44

    ""Ich bin zu doof dein Posting zu verstehen" gab früher in der Deutsch-Klausur/Arbeit ein "Besser Konzentrieren" vom Lehrer an den Rand geschrieben."

    Ernsthafte Frage: Hat dir das dein Lehrer öfter hingeschrieben? Leidest du darunter? Ist das der Grund für deinen wirren Postings?

    Im Ernst: Beantworte obige Fragen! Und keine Themenverfehlung, sondern konzentriere dich!

    Dein neuer Lehrer

  6. Re: es wird immer einen geben der das frei reinstellt

    Autor Panzerfahrer aus Passion 08.09.09 - 03:47

    Siga9876 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ergänzung von mir: Sondern solche Minderwert-Journalismus-Verlage gehen
    > daran zugrunde, das das Geschäftsmodell sich bis Sommer durch die E-Reader
    > ultra-krass ändern wird.
    > Schaut mal die IVW-Zahlen und auf welch geringe Stückzahlen seit ein paar
    > Jahren von Bravo-Computer oder Konsolen/Computer-(Spiele)-Zeitschriften
    > zusammengebrochen sind. So wie damals Schallplatten in zwei Jahren durch
    > CDs ersetzt wurden. Nachdem die CD ein paar Jahre herumlungerte und vor
    > sich hin krebste.

    Die CD hatte aber auch unbestreitbare Vorteile gegenüber Der LP:
    (Theoretisch) keine Abnuntzung, besseren Klang, mobil Abspielbar usw.

    Diese Vorteile sehe ich so nicht unbedingt bei E-Readern.
    Die Buchstaben sind nicht schöner und ich glaube, daß der (typische) Zeitungsleser immer noch lieber ein Stück Papier in der Hand hält.
    Das Geschäft der Verlage ändert sich schon jetzt massiv.
    Aber nicht durch E-Reader, sondern durch das Internet.
    Da sind die Meldungen aktueller, in einer Fülle verfügbar, die man mit gekauften Zeitungen realistisch nicht erreichen kann, verwandte Themen sind per Link in den Artikeln bequem erreichbar, Bilder und Videos lassen sich anhängen und, nicht zuletzt, es kostet nix.
    Etwas, was mal kostenlos war, wieder kostenpflichtig zu machen, dürfte schwer werden. Zumal es nur dann funktionieren kann, wenn alle Großen mitspielen.
    Von Nachrichten erwarte ich heute nicht mehr diese großen Hintergrundinformationen. Das kann ich mir auch über Wikipedia oder anderen Quellen, bei bedarf selbst zusammensuchen.
    Warum sollte ich "Pro-Journalisten/Journalismus" mehr trauen, als Augenzeugen, privaten Personen mit Hintergrundwissen oder Non-Pro-Journalisten, über deren Sicht der Dinge ich mich über unzählige Blogs und Foren informieren kann?
    Der Journalismus erlebt, meiner Meinung nach, eine gesunde Schrumpfung, eine Verlagerung nach unten. Raus aus den Redaktionen, wo irgendwelche Interessen eine Rolle spielen, weg von den "Pro-Journalisten", die von der Bratwurst bis zum Neuwagen Journalistenrabatte bekommen und von Politikern heimlich geduzt werden.

  7. Re: es wird immer einen geben der das frei reinstellt

    Autor MoO2 08.09.09 - 08:05

    Stimmt!

    Und wow, so klar verständlich hab ich selten von dir gelesen ;)

  8. Re: es wird immer einen geben der das frei reinstellt

    Autor Siga9876 08.09.09 - 09:42

    Panzerfahrer aus Passion schrieb:
    > Siga9876 schrieb:

    > Die CD hatte aber auch unbestreitbare Vorteile gegenüber Der LP:
    > (Theoretisch) keine Abnuntzung, besseren Klang, mobil Abspielbar usw.

    > Diese Vorteile sehe ich so nicht unbedingt bei E-Readern.
    > Die Buchstaben sind nicht schöner und ich glaube, daß der (typische)
    Du kannst die Schrift vergrößern wenn es nicht gerade PDF sondern ein EPub/XML/HTML(wenn es nicht pixelgenau designed ist oder einen bestimmten Gamma-Wert voraussetzt(siehe Meldung heute über AppleLeopard))/ASCII/... ist. Sowas ist in einer älteren Gesellschaft wichtig.

    Speziell US-Mags sind oft kaum lesbar. Gamefront beispielsweise ebenso mit Farbe unter den Buchstaben. Für ältere Leute ist das blöd. Schwarz auf Weiss ruled. Oder umgekehrt.

    > Zeitungsleser immer noch lieber ein Stück Papier in der Hand hält.
    In den USA ist Kindle beliebt. Es ist anders aber die Leute mögen es. Und wenn es mehr Möglichkeiten als nur Lesen (Harz4-Anträge bearbeiten, Autos anmelden, in Sitzungen gemeinsam diskutieren...) dafür gibt, haben es viele.
    Farbe wäre nett. Ist aber momentan unbezahlbar.

    Und ich habe einen Artikel lieber handlich als in Zeitungs-Format. Mit EReader (oder Audio/Hör-Büchern) kann man dort lesen, wo bisher ungenutzte Zeit verstrich: Bus/Bahn/Wartezimmer/... . Dadurch könnte man u.u. auch neue Abonnenten gewinnen. Doof nur das Micropayment suckt (siehe Banking-Bericht iirc aktuelle ct), weil die Banken zu doof für Überweisungs-URLs und Lastschrift-Verwaltung per Onlinebanking sind.

    Man könnte auch Auslands-Kunden gewinnen, die bisher auf ein Abo verzichteten (Mallorca-Rentner, Reisende Rentner). Oder Abos die mit dem Kunden mitwandern (Business-Fuzzies, Künstler!). Ach ne. T-Mobile tut ja so, als ob sie Landesgesellschaften wäre. Sowas sollte die EU enforcen: Gleicher/Verwechselbarer/Ähnlicher Firmen-Name => Roaming höchstens +1 Cent Aufpreis gegenüber Inländern oder besser noch dem eigenen (deutschen) Tarif. Letzteres ist in kostenträchtigeren Ländern aber unrealistisch. Also evtl Mittelwert oder offizielle Roaming-Preise (beim 90Perzentil o.ä.).

    Und wenn nennenswerte Anteile das Print-Abo kündigen, stellt sich die Frage nach den Fixkosten/Chargen-Fixen Kosten einer Auflage.

    Faustregel (Unsinn aber die Idee zählt): Du bezahlst den Druck+Vertrieb+Buchhandlung/Druck+Porto. Die Redaktion wird von der Werbung bezahlt. Zeitschriften sind IMMER Summe von Verkaufs/Abo-Deckungsbeiträgen+Werbe-Einnahmen.
    Wenn eine ct pro Jahr 84 Euro kostet (mit CD), zahlt man also 84 Euro nur für das Papier+Porto und die überflüssigen weggeworfenen Exemplare (bei ct wenig, bei anderen Zeitschriften unmoralisch viel. Aber die Grünen interessiert das nicht). Nur so als Idee, keine Ahnung wie viel wirklich. Für 84 Euro gibts aber fast schon einen EReader und man spart vermeintlich gebundenes Kapital.

    Das (scheinbar) gebundene Kapital liefern aber die Zeitschriftenhändler (oder CD-Händler, OnlineShops, MediaSaturnMarkt bei DVDs/BDs/CDs/...) weil sie ja erst bezahlen und die Rücksendung/Remission+Abrechnung 4-6 Wochen später erfolgt. Bücher/Zeitschriften kann man i.d.R. "zurückgeben" oder werden mit Neu-Käufen (Alter Marcellino gegen neuen. Alte Suhrkamp-Novitäten gegen Neue) verrechnet.
    Das könnte manchen Verlagen die Kalkulation knicken weil sie bald nicht mehr ständig so viel Geld ständig von den Zeitschriftenshops+Grosso geliehen kriegen. Wenn die Stückzahlen abnehmen, sinkt die Summe des an die Verlage "verliehenen" Geldes. Gleiches für die Verlage mit den Büchern. Da bricht das Ponzi-Scheme wie bei Madoff zusammen bzw. die Refinanzierung wie bei HRE/HyproRealEstate durch billig geliehenes Geld der über-belieferten Händler. Denkt dran, wenn ihr es im Spiegel lest. So in zwei Jahren. Schneller sind die nicht, obwohl sie dort ja eigentlich fett mitspielen.

    > Das Geschäft der Verlage ändert sich schon jetzt massiv.
    Bald (innerhalb 12 Monaten nach dem Strike des Sony-Readers) aber noch massiver. Da muss man E-Versionen anbieten weil alle das machen. Die ct gibts dann Samstag 0:01 als Email oder per Mobilfunk oder immer wieder als Häppchen. Da könnte man auch Feedback geben und den Artikel für die Print-Version ausbauen. Der ausgebaute Artikel würde natürlich auch als Update an die E-Reader verteilt. Konjunktiv irrealis weil ct nicht so schlau ist. Zumindest nicht im ersten Jahr.

  9. Re: es wird immer einen geben der das frei reinstellt

    Autor telekomhass 08.09.09 - 13:05

    für alle die sich an freien wissen beteiligen wollen, alt+druck taste und bei paint einfügen ,schon habt die ganzen hochkarätigen journalismus artikel für jeden zugängllich gemacht des axel springerverlag .^^

    axel vielleicht solltest weniger auf gier setzten als auf gut gepflegten journalismus, aber ich kann dich verstehen der 5 porsche und der 10 rollc will ja bezahlt werden ,umd jeden tag eine andere farbe nutzen zukönnen ,schliesslisch ist der nicht finanzell stark ausgestattet user nur der dumme und du hast recht er ist wirklich dumm ,für inhalte jeder art zahlen zu wollen ,es lebe der raubmordkipoterrorfilesharingterrorist.

    in dem sinn auf die elite nieder mit recht auf wissen und freies leben. axel :)

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