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ende des professionellen Journalismus

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  1. ende des professionellen Journalismus

    Autor leser 14.08.09 - 11:59

    wenn "professionelle" Nachrichten überall kosten wird der User halt auf kostenlose Quellen umsteigen... twitter, youtube und co...

    kostenlos ist halt wichtiger als gut... Und Fussball ist ne Ausnahme genau wie Börsennachrichten (die ja die Firma zahlt)

  2. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor anderer leser 14.08.09 - 12:32

    es wird sich dann auch eine neue szene bilden, die auch schon bei der musik- und filmindustrie enstanden ist.

    bald wird es news-warez geben.

    wenn der bezahlcontent kommt, ist die piraterie von bezahl-artikeln der nächste logische schritt der community.

  3. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor SJ 14.08.09 - 12:41

    Nicht Piraterie. Wenn ich Piraterie betreibe, dann nehme ich dir etwas weg.

    Es geht hier um sharing :)

    Das stets Piraterie verwendet wird als Begriff zeigt schon auf, wie grossen Einfluss die Medien haben...

  4. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor Siga9876 14.08.09 - 13:18

    Zeitschriften und Bücher gibts längst gescannt.
    "Geistiges Eigentum" gibts auch nicht (dann gibts auch den Creationisten und die Sonne dreht sich um die Erde). "Nutzungsrechte" und besser "Entlohnungspflichten" wäre sinnvoller.

    Aber wer sich länger damit beschäftigt, sieht, das der DJV groß tönt aber nur Agenturmeldungen copy-pasted. Solche Pseudo-Journalisten sind keine Journalisten. Das sind Merkels Geschichtsschreiber.
    Denen gehts nur um Presserabatte. Sowas ist bei Unternehmen "Vorteilsannahme"(=Korruption) und unterwandert die neutrale Berichterstattung der Presse.

  5. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor SJ2 14.08.09 - 13:23

    ich habe je länger je mehr Blogs abonniert. Da vertritt wenigstens jemand seine Meinung nun nicht die Meinung von der er sich am meisten (ROI) erhofft.

  6. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor MT 14.08.09 - 13:31

    leser schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > kostenlos ist halt wichtiger als gut...

    Kostenlos schlecht
    Kosten gut

    Unsinn, es gibt keine vom Preis abhängige Qualität.
    Den Medien macht es mMn mehr zu schaffen das sie trotz Kosten für die Konsumenten eben keine höhere Qualität bieten können oder wollen.

    Oder will wirklich irgendjemand behaupten z.B. die Bild wäre professioneller Journalismus und gut weil man für das Blatt zahlt, während z.B. Golem unprofessionell und schlecht ist weil es kostenlos ist?

  7. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor cTest 14.08.09 - 13:41

    Gibt es doch schon. Man findet zahlreiche Stiftung Warentest-Tests oder c't-Artikel in Tauschbören und Co.

  8. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor rge 14.08.09 - 13:44

    Blogger beziehen (in der Regel) ihre Informationen aus den klassischen Medien, oder anderen Blogs (wobei diese Blogger wieder aus den klassischen Medien informiert wurden). Sie schmeißen die Informationen raus die ihnen nicht passen, fügen ihre Meinung / ihren Kommentar hinzu, fertig. Das kannn richtigen Journalismus nicht ersetzen.

    Recherche bedeutet in diesen Kreisen: Wikipedia, Google, andere Blogs nach dem Schlagworten durchforsten - dann gilt eine Information als belegt.

  9. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor SJ 14.08.09 - 13:48

    rge schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Blogger beziehen (in der Regel) ihre Informationen
    > aus den klassischen Medien, oder anderen Blogs
    > (wobei diese Blogger wieder aus den klassischen
    > Medien informiert wurden). Sie schmeißen die
    > Informationen raus die ihnen nicht passen, fügen
    > ihre Meinung / ihren Kommentar hinzu, fertig. Das
    > kannn richtigen Journalismus nicht ersetzen.
    >
    > Recherche bedeutet in diesen Kreisen: Wikipedia,
    > Google, andere Blogs nach dem Schlagworten
    > durchforsten - dann gilt eine Information als
    > belegt.

    und inwieweit unterscheidet sich das vom copy'n'paste der DPA/AP/Reuters Artikel? Was ist richtiger Journalismus?


    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  10. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor Olaf Polaf 14.08.09 - 13:53

    a) im richtigen Journalismus wird ein Kommentar als solcher gekennzeichnet

    b) die Quelle dpa/reuters wird genannt

  11. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor die_Wahrheit 14.08.09 - 13:55

    "b) die Quelle dpa/reuters wird genannt"

    Am besten als Zitat. Dann würden die meisten Artikel in Zeitungen und auf Zeitungsseiten im Internet mit " anfangen und mit " aufhören, plus Quellenangabe. Im Zeitalter des Hyperlinks könnte man dann die Zeitungsseiten allerdings auch deutlich kürzer machen ...

  12. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor korrektes Deutsch 14.08.09 - 14:02

    unter diesen Blogs befindet sich sicherlich keiner, der Dir den Gebrauch von Deutsch erklaert
    merkt man sofort

  13. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor SJ 14.08.09 - 14:05

    dito... Satzzeichen gehören auch dazu ;)

    Zuerst also mal bei sich selbst schauen bevor man andere kritisiert ;)

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  14. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor sharing = Diebstahl 14.08.09 - 14:16

    wenn man Deine und andere saudummen Kommentare liest, weiss man, dass irgendwann das Internet nicht mehr frei sein wird.

    Diebstahl - oder wie Du es nennst: sharing - als gut empfinden. Gar nichts selber tun, aber gross den Mund aufreissen. Wahrscheinlich wuerdest Du noch nicht einmal die Qualitaet der Bildberichte erreichen.
    (Uebrigens lese ich keine Bildzeitung, da ich sie fuer schlecht halte.)

  15. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor Satzzeichen - ja bitte 14.08.09 - 14:25

    SJ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > dito... Satzzeichen gehören auch dazu ;)
    >
    > Zuerst also mal bei sich selbst schauen bevor man
    > andere kritisiert ;)


    Im letzten Satz fehlt mindestens ein Punkt. Wahrscheinlich fehlt auch noch ein Komma nach schauen.
    Und der Gebrauch von dito ist rein inhaltlich falsch. Auf was soll er sich denn beziehen ?

    Aber vielleicht erwarte ich zuviel - Primaner haben ja noch nicht die Schule abgeschlossen. Also dann, viel Erfolg beim Deutschlernen.

  16. Re: BloggerVorurteile ende des professionellen Journalismus

    Autor Siga9876 14.08.09 - 14:45

    Es gab Analysen das kleine Blogs themen aufgreifen, diese in anderen Blogs aufgegriffen werden und diese dann in größeren Blogs landen und das u.U. in den Medien (kleine Bäche münden in größeren und die in Flüsse und die im Ozean).

    Es gibt copy-blogs. Es gibt andere, die selber berichten. Und Journalismus-Unzufriedene wie SJ und ich werden wohl Blogs nehmen, die einen Nutzen liefern. Das kann SEO-Blog sein das über Entwicklungsn bei Suchmaschinen berichtet und interessante Aspekte anderer Sites sammelt. Ja und. Macht golem ja auch. Und ich habe die Zeit und Muße nicht.
    Das kann aber auch ein Preisinfo/Schnäpchen/DVD-BluRay-Schnäppchen-Blog sein die alle voneinander abschreiben. Na und. Wird ja keiner gezwungen, es zu lesen und ich sehe wo es welche DVD am billigsten oder BluRays unter 10 Euro gibt.
    Oder halt eigene Themen (so ein ComputerAdministrator berichtet aus seinem Leben, z.B. blöde Bewerber oder Ärger mit Rechnern oder Lieferanten,...). Oder Wortvogels Blog.
    Es gibt auch stellungnehmende Blogs wie vom internetbeauftragten/technik-master (oder sowas in der Richtung) vom DJV. Der nimmt "klar" auch Mainstreamberichte und kommentiert. Oder berichtet, wenn er vorm Bundestags unter unter unter Ausschuss was zu irgendeinem Internet-Thema erzählen soll und fragt nach vorschlägen/ergänzungen zu seinen Ideen.

    Und alles ist interesssant wenn es mich interessiert.
    heise, golem, digitalfernsehen.de usw. kann man auch als RSS ziehen.
    news.google.de Wirtschaft und Technik habe ich abonniert und picke mir raus, was ich lesen will. Opera hamstert die Feeds dann löscht man und/oder klickt ggf. auf links um den Artikel zu lesen.
    Das löschen bei RSS ist fast wichtiger als das lesen. Kommentar hier zu twitter: Viele kommen damit nicht klar, man muss massiv filtern können dann zieht man einen Nutzen daraus. (das galt jetzt für ihn, andere nutzen twitter vermutlich anders. Z.B. auch für news zusätzlich zu rss-feeds wenn ein Artikel fertig ist).

    Ich erwarte von Golem zu Berichten einen Kommentar, verbesserungsvorschläge oder info-ziehung aus den Postings.
    Z.b. ein Kommentar das die neuen Handy-Einheits-Netzteile sucken, weil sie sich nicht automatisch nach 20 Minuten ausschalten und sie keinen schalter haben.
    kann ja nicht so schwer sein.

    Auch wenn ich mich wiederhole: Pressefreiheit/Vierte Macht beinhaltet auch Pflichten. Und Ergänzungen gehören dazu. ("Vollumfängliche Berichterstattung").

  17. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor SJ 14.08.09 - 16:13

    Sharing ist kein Diebstahl ;)

    Diebstahl ist, wenn ich jemanden eine bewegliche Sache wegnehme in der Absicht sie zu behalten.

    Du hast ein Auto. Ich nehme es. Du hast kein Auto mehr. --> Diebstahl

    Du hsat ein Auto. Ich nehme meinen magischen Zauberstab hervor und mache aus dem Auto zwei Autos. Ich nehme das auf magische Weise gemachte Auto. --> Kein Diebstahl (aber "sharing")

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  18. Re: ende des professionellen Journalismus

    Autor SJ 14.08.09 - 16:17

    Ich kreide im Gegensatz zu dir nicht das Format an ;) Aber wenn jemand das Format ankreidet, soll er zuerst zeigen, dass er es richtig machen kann. Das war bisher hier nicht der Fall.

    Ich weiss, das hier benötigt ein Denken über 4 Beiträge hinweg und das ist schwierig. Aber ich bin zuversichtlich, dass auch du das schaffst.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  19. Re: TippFehlerTrolle Destruktisten ende des professionellen Journalismus

    Autor Siga9876 14.08.09 - 16:38

    Wenn man keine Argumente mehr hat, kritisiert man Formalitäten (im Usenet oder im Business) also Tippfehler u.ä.

    Eine meiner Lieblingssignaturen: "Damit du auch mal ein Argument hast, habe ich einen Fehler in diesem Posting versteckt. Aber ich glaube nicht, das Du ihn findest."

    Böswillig falsch interpretieren usw. gehört zu/bei desktruktiven Postern auch dazu.

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