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Google und die Daten

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  1. Google und die Daten

    Autor Google-Stasi 14.03.10 - 23:48

    Google ist meiner Meinung nach kein innovatives Unternehmen. Sie verstehen es aber sehr gut Sachen zu optimieren und vor allem Daten von ihren Benutzern zu erheben.
    Ich kenne kein Produkt von Google welches wirklich eine Innovation war.
    Suchmaschinen gab es auch schon vorher.
    Google Earth war eigentlich nur ein besser abklatsch von NASA World Wind.
    Gmail, Text, Picassa, Anayltics, Bizz etc. alles Produkte, die es vorher schon gab.
    Aber Sie schaffen es immer wieder diese Produkte massentauglich zu machen und sie für ihre Stasi-Daten-Sammelwut zu missbrauchen.
    Ich habe früher die Google Services gerne und viel benutzt, aber mittlerweile macht es mir Angst, was dieser Konzern alles machen kann. Das schlimme dran ist, dass man sich schwer dagegen wehren kann. Mittlerweile benutzen so viele Webseiten auch Google Analytics, dass einem nichts anders übrig bleibt Javascript zu deaktivieren, was aber keinen Spaß macht.
    Ich kann Apple verstehen, dass sie sauer auf Google sind, denn Google kopiert wo es nur geht. Ich bin kein Apple Anhänger, noch Benutzer, aber wenn ich Geld für Forschung und Ideen ausgebe und dann mit ansehen muss, wie jemand anders damit Geld verdient, kann ich den Ärger verstehen.
    Vor allem erscheint dann der Satz don`t be evil in einem anderen Licht.
    Das dieser Marketing-Satz mittlerweile zum geschäftsschädigenden Problem wird, sieht man sehr gut in China. Ich begrüße zwar absolut den Vorstoß, keine Zensur mehr in China zu betreiben, aber eigentlich hätte dies nie passieren dürfen! Dies zeigt sehr gut, wie scheinheilig dieses Unternehmen ist. Naja wenigsten werden Sie hoffentlich den chinesischen Markt räumen. Und dies wird Google sehr schwer fallen.

  2. Re: Google und die Daten

    Autor Leser 15.03.10 - 01:28

    Jupp, google wird zu dem, was in Fahrenheit 451 beschrieben worden ist. Und alle schauen zu. Schlimmer geht nimmer

  3. Re: Google und die Daten

    Autor googlrooglrooglrrrrrr 15.03.10 - 03:09

    Was ist Microsoft?

    Die sammeln natürlich gar keine Daten bei ihrer Suchmaschine...
    JEDER Suchmaschinen betreiber wird als gewinnorientiertes Unternehmen diese Daten erheben. Google ist deshalb so erfolgreich, weil sie eher auf Offenheit setzen als andere.

    Microsoft halte ich für mindestens so gefährlich wie Google, da auf nahezu jedem verkauften PC ein Windows Betriebssystem ist. Das ist natürlich gegen google wieder vollkommen harmlos oder wie?

    Microsoft ist allerdings derzeit die einzigste Firma die genug Moos für den "kampf" gegen google haben dürfte. Somit gilt auch hier wenn google es tatsächlich übertreibt das alte Sprichwort:

    Der Feind meines Feindes ist mein Freund! :P

  4. Re: Google und die Daten

    Autor Der Antwortgeber 15.03.10 - 03:37

    Google-Stasi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Gmail, Text, Picassa, Anayltics, Bizz etc. alles Produkte, die es vorher
    > schon gab.

    Stimmt

    > Aber Sie schaffen es immer wieder diese Produkte massentauglich zu machen

    Was dann im Umkehrschluss heisst, das sie das vorher nicht waren
    Das solllt eigentlich eine Herausforderung für alle Coder
    sein,weniger nerdige, sondern mehr alltagstaugliche Programme
    zu schreiben.

    > Ich habe früher die Google Services gerne und viel benutzt, aber
    > mittlerweile macht es mir Angst,

    Dann benutzte sie doch einfach nicht. Es gibt doch genügend
    Alternativen.


    > schlimme dran ist, dass man sich schwer dagegen wehren kann. Mittlerweile
    > benutzen so viele Webseiten auch Google Analytics, dass einem nichts anders
    > übrig bleibt Javascript zu deaktivieren, was aber keinen Spaß macht.

    Unsinn.
    Um Google-Analytics zu blocken, guckst du hier:
    http://labnol.blogspot.com/2004/10/tweak-your-windows-hosts-file.html

  5. Re: Google und die Daten

    Autor nomnomnom 15.03.10 - 07:40

    Der Antwortgeber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Aber Sie schaffen es immer wieder diese Produkte massentauglich zu
    > machen
    >
    > Was dann im Umkehrschluss heisst, das sie das vorher nicht waren
    > Das solllt eigentlich eine Herausforderung für alle Coder
    > sein,weniger nerdige, sondern mehr alltagstaugliche Programme
    > zu schreiben.

    Genau das ist das Problem bei deinem Denken. Die Programme von Apple und Google sind so benutzerfreundlich, weil die extra Leute für die Usability haben. Darum muss sich kein Coder gedranken drum machen. Es entstehen ja gerade so nerdige Programme, weil die Coder es machen (siehe Linux, wo kein Geld für Leute ist, die sich nur um die Ergonomie kümmern).

    Gruß, ein Coder.

  6. Re: Google und die Daten

    Autor jhjhjhjhhh 15.03.10 - 07:43

    Wenn Google mehr mit Open Source machen würde und nicht nur alles für sich entwickeln würde wärs mir viel sympatischer...

  7. Re: Google und die Daten

    Autor Rabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbarbärbel 15.03.10 - 08:00

    jhjhjhjhhh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Google mehr mit Open Source machen würde und nicht nur alles für sich
    > entwickeln würde wärs mir viel sympatischer...

    Ein Smartphone Betriebssystem und ein Browser als Open Source sind nicht genug?

  8. Re: Google und die Daten

    Autor bangflash 15.03.10 - 09:05

    >Ein Smartphone Betriebssystem und ein Browser als Open Source sind nicht genug?

    Es gibt desweiteren auch ein, auf Linux basierendes, Betriebssystem von Google --> Crome OS

    Wrd aber von vielen aus Angst vor dem Ausgeschnüffelt werden von Google abgelehnt.

  9. Re: Google und die Daten

    Autor NixChrome 15.03.10 - 10:10

    Genau deswegen würde ich mir das nie Installieren (Chrome OS).
    Wenn Microsoft soviele Daten erheben würde wie Google, würde die ganze Welt aufschreien.
    Jetzt bieten die sogar DNS-Server an. Damit haben Sie jetzt die totale Überwachungen, wenn man die DNS-Server benutzt.
    Ich kann davor nur warnen, diese zu benutzen. Ich wette bei Chrome OS sind diese Voreingestellt.

  10. Re: Google und die Daten

    Autor so-isses 15.03.10 - 10:12

    nomnomnom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > siehe Linux, wo kein Geld für Leute ist, die sich nur um die Ergonomie kümmern.

    Ehrlich gesagt, ist mir ein funktionierendes System, das auf Ergonomie weniger Wert legt, viel wichtiger als Eyecandy, wo man alle paar Stunden das System neu booten muß oder wo die Programme nur exklusiv im Single-Mode benutzt werden können (siehe iphone und ipad).

    Aus diesem Grund ist Linux Anfang der 90er entstanden. Hätte es damals nicht nur Ergonomie (Windows 3.1), sondern auch Funktionalität gegeben, gäbe es heute kein Linux.

    so-isses
    (auch ein Coder)

  11. Re: Google und die Daten

    Autor Rabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbarbärbel 15.03.10 - 10:16

    NixChrome schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau deswegen würde ich mir das nie Installieren (Chrome OS).
    > Wenn Microsoft soviele Daten erheben würde wie Google, würde die ganze Welt
    > aufschreien.
    > Jetzt bieten die sogar DNS-Server an. Damit haben Sie jetzt die totale
    > Überwachungen, wenn man die DNS-Server benutzt.
    > Ich kann davor nur warnen, diese zu benutzen. Ich wette bei Chrome OS sind
    > diese Voreingestellt.

    http://code.google.com/speed/public-dns/faq.html#privacy


    Und nebenbei: Ich gehe jede Wette ein, du hast dir noch nie eine EULA oder Datenschutzbestimmung von Microsoft durchgelesen. Google sagt ganz offen, was sie speichern und was nicht und mit was sie es verknüpfen oder nicht.

  12. Re: Google und die Daten

    Autor so-isses 15.03.10 - 10:18

    jhjhjhjhhh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Google mehr mit Open Source machen würde und nicht nur
    > alles für sich entwickeln würde wärs mir viel sympatischer...

    Dann schau mal hier rein:

    http://code.google.com/intl/de-DE/
    http://code.google.com/hosting/

  13. Re: Google und die Daten

    Autor tunnelblick 15.03.10 - 10:20

    Google-Stasi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Google ist meiner Meinung nach kein innovatives Unternehmen. Sie verstehen
    > es aber sehr gut Sachen zu optimieren und vor allem Daten von ihren
    > Benutzern zu erheben.

    ack. allerdings würde ich sie nicht als nicht innovativ bezeichnen.

    > Ich kenne kein Produkt von Google welches wirklich eine Innovation war.
    > Suchmaschinen gab es auch schon vorher.

    ja, aber nicht so gute und einfache. google ist websuche. wie war das denn vorher? hotbot? lycos? altavista? alle mega-überfrachtet. google war einfach nur suche mit einem sehr guten algorithmus, dem page-rank.

    > Google Earth war eigentlich nur ein besser abklatsch von NASA World Wind.
    > Gmail, Text, Picassa, Anayltics, Bizz etc. alles Produkte, die es vorher
    > schon gab.

    inwiefern unterscheidet sich denn da google von anderen unternehmen? sie machen die produkte aber einfach benutzbar und sie funktionieren einfach.

    > Aber Sie schaffen es immer wieder diese Produkte massentauglich zu machen
    > und sie für ihre Stasi-Daten-Sammelwut zu missbrauchen.

    wieso denn nun stasi? die hat die daten gegen die bürger verwendet, das kann man google (noch) nicht vorwerfen.

    > Ich habe früher die Google Services gerne und viel benutzt, aber
    > mittlerweile macht es mir Angst, was dieser Konzern alles machen kann.

    aber aus dieser angst heraus musst du keine panik verbreiten, *noch* ist die unbegründet.

    > Das
    > schlimme dran ist, dass man sich schwer dagegen wehren kann. Mittlerweile
    > benutzen so viele Webseiten auch Google Analytics, dass einem nichts anders
    > übrig bleibt Javascript zu deaktivieren, was aber keinen Spaß macht.

    dann nimm doch nen privaten proxy oder sowas. es gibt immer möglichkeiten, wenn man möchte.

    > Ich kann Apple verstehen, dass sie sauer auf Google sind, denn Google
    > kopiert wo es nur geht. Ich bin kein Apple Anhänger, noch Benutzer, aber
    > wenn ich Geld für Forschung und Ideen ausgebe und dann mit ansehen muss,
    > wie jemand anders damit Geld verdient, kann ich den Ärger verstehen.

    was hat denn google apple geklaut? also bitte...

    > Vor allem erscheint dann der Satz don`t be evil in einem anderen Licht.

    nämlich? wie gesagt, bisher sehe ich noch keinen grund, dies nicht anzunehmen. niemand weiss, was google alles speichert.

    und zum thema china: deren internet ist eh yahoo ;)

    "we have computers, which can beat your computers"

  14. Re: Google und die Daten

    Autor KeinCoder 15.03.10 - 10:23

    Genau das ist das Problem von euch Codern. Die Programme, die ihr Programmiert werden von Benutzern genutzt. Und genau die wollen Ergonomie!!! Schau sich einer mal SAP an. Von Benutzerfreundlichkeit kann dabei überhaupt nicht gesprochen werden. Ich bin Apple so dankbar, dass es ein Unternehmen gibt, welches sich mit den Userbedürfnissen auseinander setzt. Ich kenne keine Software, die so gut und sofort verständlich ist wie bei Apple. Selbst meine Oma konnte mit dem IPhone innerhalb von 5 Min umgehen, und selbst hardcore Windows User kann man mit ein paar hilfreichen Gimmicks von OS X überzeugen.
    Ich muss aber auch sagen, das MS mit Windows 7 auch sich endlich mal ein paar Gedanken gemacht hat. (Hat ja nur 15 Jahre gedauert (also seit Win95))

    so-isses schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nomnomnom schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > siehe Linux, wo kein Geld für Leute ist, die sich nur um die Ergonomie
    > kümmern.
    >
    > Ehrlich gesagt, ist mir ein funktionierendes System, das auf Ergonomie
    > weniger Wert legt, viel wichtiger als Eyecandy, wo man alle paar Stunden
    > das System neu booten muß oder wo die Programme nur exklusiv im Single-Mode
    > benutzt werden können (siehe iphone und ipad).
    >
    > Aus diesem Grund ist Linux Anfang der 90er entstanden. Hätte es damals
    > nicht nur Ergonomie (Windows 3.1), sondern auch Funktionalität gegeben,
    > gäbe es heute kein Linux.
    >
    > so-isses
    > (auch ein Coder)

  15. Re: Google und die Daten

    Autor tunnelblick 15.03.10 - 10:35

    KeinCoder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das ist das Problem von euch Codern. Die Programme, die ihr
    > Programmiert werden von Benutzern genutzt. Und genau die wollen
    > Ergonomie!!! Schau sich einer mal SAP an. Von Benutzerfreundlichkeit kann
    > dabei überhaupt nicht gesprochen werden. Ich bin Apple so dankbar, dass es
    > ein Unternehmen gibt, welches sich mit den Userbedürfnissen auseinander
    > setzt. Ich kenne keine Software, die so gut und sofort verständlich ist wie
    > bei Apple. Selbst meine Oma konnte mit dem IPhone innerhalb von 5 Min
    > umgehen, und selbst hardcore Windows User kann man mit ein paar hilfreichen
    > Gimmicks von OS X überzeugen.
    > Ich muss aber auch sagen, das MS mit Windows 7 auch sich endlich mal ein
    > paar Gedanken gemacht hat. (Hat ja nur 15 Jahre gedauert (also seit
    > Win95))

    mich hat das osx nicht wirklich überzeugt. ja, es bedient sich anders. aber wo denn besser? sehe ich nicht. das iphone ist nett ja, aber hat mich auch nicht vom hocker gehauen.

    "we have computers, which can beat your computers"

  16. Re: Google und die Daten

    Autor Fonz 15.03.10 - 10:37

    Ha, ich lach mich kaputt. Nutzt Google oder seine Dienste einfach nicht. Gibt ja Alternativen. Aber diese Verschwörungstheorien hier sind abstrus. Ihr sitzt bestimmt alle mit Hütchen aus Aluminiumfolie vor dem Rechner oder?

  17. Re: Google und die Daten

    Autor so-isses 15.03.10 - 10:39

    > Schau sich einer mal SAP an. Von Benutzerfreundlichkeit kann
    > dabei überhaupt nicht gesprochen werden.

    Trotzdem gehört SAP zu den erfolgreichsten Unternehmen. Funktionalität zählt eben mehr als Ergonomie. Ergonomie ist ein sinnvoller Zusatz, keine Kernkomponente.

    Das Problem, warum heute immer mehr Wert auf Ergonomie gelegt wird, sehe ich in der Bequemlichkeit bzw. Denkfaulheit der Leute. Es ist z.B. ja soooo schwer, ein Shellskript zu benutzen. Wer sich mal hinsetzt und die Mühe macht, ein paar Befehle zu lernen, kann sich sein System viel komfortabler gestalten als Mac und WIndows.

    Ich hab z.B. etliche Editoren auf verschiedenen OS getestet und kehre immer wieder zum Emacs zurück. Warum? Weil ich den frei programmieren kann und ihn so komfortabel gestalten kann, wie ich ihn haben möchte. Auch wenn die Emacs-Oberfläche heute längst nicht mehr der Ergonomieansprüchen unserer Zeit entspricht, kann ich damit produktiver arbeiten als mit vielen anderen Editoren, wo man mit Gimmicks erschlagen wird, man aber durch die vielen Mausklickereien unnötig viel Zeit verliert. Weniger ist manchmal doch mehr!

    > Selbst meine Oma konnte mit dem IPhone innerhalb von 5 Min umgehen,

    Das ist ja auch die Zielgruppe. Vor allem Jugendliche spricht das iphone an (als Spieleplattform).

    > und selbst hardcore Windows User kann man mit ein paar
    > hilfreichen Gimmicks von OS X überzeugen.

    Schön, dass jeder die freie WAhl hat. Hoffentlich bleibt das auch so.

    > Ich muss aber auch sagen, das MS mit Windows 7 auch sich
    > endlich mal ein paar Gedanken gemacht hat.

    Ich bin Linuxer, kenne Windows 7 nicht. Allerdings hab ich gelesen, dass für manche Leute Vista und dessen NAchfolger Win7 ein ergonomischer Rückschritt gegenüber Windows XP wären. Ich kenne alle WIndowsen bis XP, und nicht nur für mich gilt XP als das beste WIndows aller Zeiten.

  18. Re: Google und die Daten

    Autor KeinCoder 15.03.10 - 10:50

    so-isses schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Schau sich einer mal SAP an. Von Benutzerfreundlichkeit kann
    > > dabei überhaupt nicht gesprochen werden.
    >
    > Trotzdem gehört SAP zu den erfolgreichsten Unternehmen. Funktionalität
    > zählt eben mehr als Ergonomie. Ergonomie ist ein sinnvoller Zusatz, keine
    > Kernkomponente.
    Es ist richtig, dass SAP eins der erfolgreichsten Unternehmen ist. Aber auch nur, weil es damals ein gutes Produkt war. Weil die Funktionalität und die Flexibilität sehr gut war. Aber mittlerweile haben sich die Bedürfnisse geändert. Deshalb hat SAP auch gerade soviele Probleme, weil es nicht mit der Zeit mitgegangen ist.



    >
    > Das Problem, warum heute immer mehr Wert auf Ergonomie gelegt wird, sehe
    > ich in der Bequemlichkeit bzw. Denkfaulheit der Leute. Es ist z.B. ja soooo
    > schwer, ein Shellskript zu benutzen. Wer sich mal hinsetzt und die Mühe
    > macht, ein paar Befehle zu lernen, kann sich sein System viel komfortabler
    > gestalten als Mac und WIndows.
    >
    Ergonomie wird immer wichtiger. Natürlich ist es gut Shellskript zubenutzen und diese selber machen zu können. Aber das wollen nur die wengisten Benutzer. Programmiere und KeyUser, aber die anderen 95% wollen einfach nur ein funktionierendes System.

    > Ich hab z.B. etliche Editoren auf verschiedenen OS getestet und kehre immer
    > wieder zum Emacs zurück. Warum? Weil ich den frei programmieren kann und
    > ihn so komfortabel gestalten kann, wie ich ihn haben möchte. Auch wenn die
    > Emacs-Oberfläche heute längst nicht mehr der Ergonomieansprüchen unserer
    > Zeit entspricht, kann ich damit produktiver arbeiten als mit vielen anderen
    > Editoren, wo man mit Gimmicks erschlagen wird, man aber durch die vielen
    > Mausklickereien unnötig viel Zeit verliert. Weniger ist manchmal doch
    > mehr!
    >
    > > Selbst meine Oma konnte mit dem IPhone innerhalb von 5 Min umgehen,
    >
    > Das ist ja auch die Zielgruppe. Vor allem Jugendliche spricht das iphone an
    > (als Spieleplattform).
    Nur komisch, dass das IPhone gerade im Businessbereich sehr gut läuft. Selbst SAP entwickelt dafür und läßt Blackberry (dem Business Handy schlecht hin) links liegen.

    > > und selbst hardcore Windows User kann man mit ein paar
    > > hilfreichen Gimmicks von OS X überzeugen.
    >
    > Schön, dass jeder die freie WAhl hat. Hoffentlich bleibt das auch so.
    >
    > > Ich muss aber auch sagen, das MS mit Windows 7 auch sich
    > > endlich mal ein paar Gedanken gemacht hat.
    >
    > Ich bin Linuxer, kenne Windows 7 nicht. Allerdings hab ich gelesen, dass
    > für manche Leute Vista und dessen NAchfolger Win7 ein ergonomischer
    > Rückschritt gegenüber Windows XP wären. Ich kenne alle WIndowsen bis XP,
    > und nicht nur für mich gilt XP als das beste WIndows aller Zeiten.

  19. Re: Google und die Daten

    Autor Chromer 15.03.10 - 11:00

    Ich mag Google. Ich bin ein Google Fan.
    Die Daten die von Google sammelt dienen den Optimierung von Web. Die Dienste wie Maps, Street View, Büchersammlung... sollen eigentlich Allgemeinheit dienen. Keiner wurde von Google kommerziell ausgebeutet. Ich habe bis jetzt mit Google nur Geld gespart in dem ich nicht auf lokalen Anbieter angewiesen war sondern konnte online nach Produkten suchen die Preise vergleichen...
    Und ich kann über Wunschdenken machen hier nur laut lachen. Die denken tatsächlich, dass die so wichtig wären um sie "ausspionieren" zu müssen. 4 Milliarden Fruchtfliegen und mich interessiert gerade warum sich diese eine kratzt?
    Google bietet viele Produkte schon als open Source an. Das wurde hier schon erwähnt. Mehr noch einige Firmen kauft Google einfach um dessen Produkte dann als open Source anzubieten. Zuletzt wurde mit Remail so verfahren.
    Und Apple? Apple gehört für mich zu den Bösen. Zu den die absolute Kontrolle über eigenen Anwender erhalten wollen. Ultra kapitalistische Unternehmen. Ich mag einfach Welt anschau und Weltbild von Apple. Es ist schon längst politisch geworden. Manche wählen CSU und ich eben SPD oder Grüne obwohl diese nicht ideal sind...CSU geht einfach nicht und man gönnt denen nicht mehr als 5%. So ist eben auch mit Apple...

  20. Re: Google und die Daten

    Autor Dolin 15.03.10 - 11:15

    Leser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jupp, google wird zu dem, was in Fahrenheit 451 beschrieben worden ist. Und
    > alle schauen zu. Schlimmer geht nimmer

    Also ein unternehmen das sich auf vielseitige Informationszugriffe (und Sammlungen) spezialisiert.

    Sorgt damit dafür das die Menschen eine grundlegende Abneigung gegen vielseitige Informationszugriffe (was deren Sammlungen überflüssig macht)bekommen?

    Die Welt von Fahrenheit kam von unten und nicht von Oben. Dazu beschreibt es eine Welt in der Google überflüssig ist.

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