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An ausgestreckter Hand verhungern lassen

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  1. An ausgestreckter Hand verhungern lassen

    Autor: Sora 27.05.13 - 08:52

    Akkuwechselstationen sind die einzige Möglichkeit, Elektroautos zum Erfolg zu verhelfen. Sie lösen fast alle Probleme, Ladezeit, Reichweite, Akkupreis. Nur damit kann das E-Auto massentauglich werden.

    Aber viel Glück, liebe Industrie, mit euren 30.000 Euro-Kleinwagen, die 8 Stunden laden müssen für 100 Km Reichweite...

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  2. Re: An ausgestreckter Hand verhungern lassen

    Autor: megaseppl 27.05.13 - 09:10

    Sora schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Akkuwechselstationen sind die einzige Möglichkeit, Elektroautos zum Erfolg
    > zu verhelfen. Sie lösen fast alle Probleme, Ladezeit, Reichweite,
    > Akkupreis. Nur damit kann das E-Auto massentauglich werden.

    Nur sind bei diesem Projekt die monatlichen Mietkosten für den Akku alles andere als unerheblich gewesen... 200 Euro / Monat für 10.000km / Jahr...das sind gerade einmal 833KM / Monat. Bei einem einigermaßen sparsamen Benziner zahlt man ein Drittel davon.

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  3. Re: An ausgestreckter Hand verhungern lassen

    Autor: LH 27.05.13 - 09:23

    Sora schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie lösen fast alle Probleme, Ladezeit, Reichweite,
    > Akkupreis.

    Dieser Weg löst das Akkupreis Problem nicht, den am Ende zahlt man ja doch die hohen Preise für die Stromspeicher, nur eben in Raten.

    > Aber viel Glück, liebe Industrie, mit euren 30.000 Euro-Kleinwagen, die 8
    > Stunden laden müssen für 100 Km Reichweite...

    Das sind eben prinzipbedingte Probleme. Diese können auch von Wechselakkus nicht gelöst werden.

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  4. Re: An ausgestreckter Hand verhungern lassen

    Autor: Snoozel 27.05.13 - 09:39

    Stimmt.
    Elektroautos sind interessant, aber gerade dort wo ihre stärken liegen - Kurzstrecke und wenig km pro Jahr - sind sie deutlich teurer als Benziner.

    Die beste Alternative ist momentan wohl LPG, und wer wirklich günstig und wenig fahren will liegt da bei Dacia wohl richtig.
    Kann man die meiste Zeit dann ja in der Garage verstecken. :-)

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  5. Re: An ausgestreckter Hand verhungern lassen

    Autor: __destruct() 27.05.13 - 09:45

    megaseppl schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Nur sind bei diesem Projekt die monatlichen Mietkosten für den Akku alles
    > andere als unerheblich gewesen... 200 Euro / Monat für 10.000km /
    > Jahr...das sind gerade einmal 833KM / Monat. Bei einem einigermaßen
    > sparsamen Benziner zahlt man ein Drittel davon.

    Whhhaaat!? Das kann doch nicht deren Ernst sein. Das sind minimum (wenn man nicht 100%ig die vereinbarte Strecke fährt natürlich noch mehr) 24 ¤ / 100 km. Wer soll sich das denn leisten können? Und dann noch das teure Auto an sich, die vielen Restriktionen wie eingeschränkte Bewegungsfreiheit durch zu kurze Reichweite, lange Zeit zum Auswechseln des Akkus (wenn sie das überhaupt gemacht haben und nicht versucht haben, die Teile stundenlang laden zu lassen), niedrige Höchstgeschwindigkeit, man muss evt. auf Klimaanlage oder Heizung (gerade das ist bei einem Verbrenner ja überhaupt kein Problem) verzichten, wenn man noch (sofern eine Tanke auf dem Weg liegt: rechtzeitig) ankommen will, ... Oh: Und man hat ein schön großes Säure-Paket direkt unter einem, das bei einem Unfall mit einem starken Verkehrsteilnehmer zerquetscht werden kann. :)

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  6. Re: An ausgestreckter Hand verhungern lassen

    Autor: nille02 27.05.13 - 11:49

    Sora schrieb:
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    > Aber viel Glück, liebe Industrie, mit euren 30.000 Euro-Kleinwagen, die 8
    > Stunden laden müssen für 100 Km Reichweite...

    Und die Nutzung von Schnellladestationen 30% teurer ist.

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  7. Re: An ausgestreckter Hand verhungern lassen

    Autor: robinx999 27.05.13 - 20:31

    Sora schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Akkuwechselstationen sind die einzige Möglichkeit, Elektroautos zum Erfolg
    > zu verhelfen. Sie lösen fast alle Probleme, Ladezeit, Reichweite,
    > Akkupreis. Nur damit kann das E-Auto massentauglich werden.
    >
    Der Akkupreis wird nicht gelößt denn die teuren Akkus werden halt umgerechnet auf eine Monatspauschale. Persönlich glaube ich sogar das sich Akkubetrieben E-Autos nicht durchsetzen werden. Persönlich würde ich auf Brenstoffzellen Autos Tippen. Die ja ab 2020 in Kleinserien kommen sollen und mit etwas glück sind sie dann 2025-2030 auch Günstig und die Bisherigen Tankstellen haben dann auch noch Wasserstoff Säulen. Auch wenn es dort noch probleme gibt so würde ich dorch vermuten, dass dort bessere Markt chancen bestehen

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