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Keine Blutdiamanten sondern BlutIphones

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  1. Keine Blutdiamanten sondern BlutIphones

    Autor quantummongo 30.04.12 - 12:25

    Auch wenn's gerade trollen ist aber eine gewissen Ähnlichkeit ist nicht abzustreiten, echt traurig. Wann kommt FairTrade für Hightech??

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  2. Re: Keine Blutdiamanten sondern BlutIphones

    Autor Helicon 30.04.12 - 13:37

    Das ist kein trollen, das ist ein Problem. Ich würde sogar einige Taler mehr zahlen für FairTrade Produkte im IT bereich, die macht liegt beim Verbraucher, leider fehlt es an wirklichen Alternativen und an Transparenz was wo her kommt. Ein Gütesiegel für Elektronikartikel sollte doch machbar sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.12 13:37 durch Helicon.

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  3. Re: Keine Blutdiamanten sondern BlutIphones

    Autor König-As 30.04.12 - 13:53

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  4. Re: Keine Blutdiamanten sondern BlutIphones

    Autor thomas_ 30.04.12 - 13:56

    naja, ich finde es gut, dass sich die angestellten wehren
    vorallem in china sollten sie sich besser organisieren, dann hat man auch eine viel bessere verhandlungsposition gegenüber dem arbeitgeber und dann wird sich auch was tun bei den arbeitsbedingungen...

    fair trade mag zwar ganz gut klingen, aber wenn das smartphone dann auf einmal 1000 statt 500¤ kostet sind sicher nicht mehr viele bereit das auch zu bezahlen

    wenn es dagegen von den arbeitern ausgeht wäre es ein langsamer prozess der am ende sicher von erfolg gekrönt sein wird

    mfg thomas

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  5. Re: Keine Blutdiamanten sondern BlutIphones

    Autor taishidaioh 30.04.12 - 14:14

    Ich finde das übrigens immer schön, dass die Leute nur bis zum Wort "Apple" lesen...

    Ich finde es persönlich echt hart, dass es wirklich Unternehmen gibt, die sich nicht darum scheren, dass ihre Mitarbeiter arbeiten KÖNNEN. Ich meine, kein WASSER am Arbeitsplatz? Wirklich? WAS geht in den Köpfen dieser Vorstände da eigentlich ab, frage ich mich.

    Darüber, dass die Leute unterbezahlt sind, kann man schlecht diskutieren, ähnlich wie über Kinderarbeit (habe gelesen in einigen Ländern kämpfen gerade Kindervereinigungen um das Recht auf Arbeit... und wir schimpfen auf die fiesen Leute, die Kinder arbeiten lassen). Das sind halt Themen, wo verschiedene Weltanschauungen aufeinanderprallen.

    Aber Bedingungen am Arbeitsplatz, die die Grundbedürfnisse eines Menschen nicht erfüllen (Essen, Trinken, Schlafen/Erholung) sollten eigentlich unabhängig davon verboten sein und massiv verfolgt werden.

    Und wenn Unternehmen anstatt ihre 300% Gewinnmarge evtl. nur 150% nehmen würden, bräuchten solche Bedingungen gar nicht existieren... gieriger Haufen.

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  6. Re: Keine Blutdiamanten sondern BlutIphones

    Autor __ 30.04.12 - 14:33

    > Ich finde es persönlich echt hart, dass es wirklich Unternehmen gibt, die
    > sich nicht darum scheren, dass ihre Mitarbeiter arbeiten KÖNNEN. Ich meine,
    > kein WASSER am Arbeitsplatz? Wirklich? WAS geht in den Köpfen dieser
    > Vorstände da eigentlich ab, frage ich mich.

    Was wohl, fleißige Bienchen kriegen eben Wasser, faule nicht.
    Potentielle Arbeitnehmer wird es da ja leider genug geben.

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  7. Re: Keine Blutdiamanten sondern BlutIphones

    Autor Dagobert 30.04.12 - 14:52

    thomas_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > fair trade mag zwar ganz gut klingen, aber wenn das smartphone dann auf
    > einmal 1000 statt 500¤ kostet sind sicher nicht mehr viele bereit das auch
    > zu bezahlen

    Einfach mal lesen:
    http://die-korrespondenten.de/beitrag/sehr-viel-arbeit-fuer-ziemlich-wenig-geld/

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  8. Re: Keine Blutdiamanten sondern BlutIphones

    Autor tingelchen 30.04.12 - 15:15

    Der Vorstand denkt sich. Wasserversorgung und neue Busse kosten Geld. Alles was Kosten produziert verringert den Gewinn. Die Abstimmung des Vorstandes sieht damit ihre Sonderboni in Gefahr und lassen es. So einfach ist das.

    Angestellte sind halt nur ein lästiger Umstand. Ballast der mitgeschleift werden muss. Nicht nur in diesen Ländern auch hier bei uns gilt das. Der Unterschied ist nur. In den Billiglohnländern sind die Arbeiter "noch" günstiger als Maschinen. Darum werden da auch mal eben 1000 neue eingestellt und hier in D 1000 entlassen ;)

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  9. Re: Keine Blutdiamanten sondern BlutIphones

    Autor BadRobot 30.04.12 - 15:30

    Ist es nicht so, dass Rohstoffe an Börsen gehandelt werden, also ist es doch irrelevant wo und wie diese Rohstoffe abgebaut wurden, die Preise sind immer gleich. Wenn die Hersteller von Elektronikprodukten z.B. Gold aus den Abbaugebieten wie den USA kaufen würden, hätte man den Ausbeutern in Afrikanischen Ländern schonmal den Boden unter den Füßen entzogen. Das würde auch keine erhöhung im Preis für Produkte bedeuten. Dann gäbe es nur noch das Problem mit der Endfertigung in Fabriken wie Foxconn, da muss der jeweilige Gesetzgeber die Arbeitnehmerrechte stärken und um das zu erwirken müssten die Auftraggeber entweder Druck ausüben oder Aufträge an andere Firmen erteilen, das würde wiederrum einen Preisanstieg bedeuten, ich glaube aber viele wären bereit das zu bezahlen.

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  10. Re: Keine Blutdiamanten sondern BlutIphones

    Autor ralf.wenzel 30.04.12 - 16:05

    BadRobot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist es nicht so, dass Rohstoffe an Börsen gehandelt werden, also ist es
    > doch irrelevant wo und wie diese Rohstoffe abgebaut wurden, die Preise sind
    > immer gleich.

    Du hast leider den Mechanismus der Börse nicht verstanden.

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  11. Re: Keine Blutdiamanten sondern BlutIphones

    Autor Blah. 01.05.12 - 12:23

    BadRobot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist es nicht so, dass Rohstoffe an Börsen gehandelt werden, also ist es
    > doch irrelevant wo und wie diese Rohstoffe abgebaut wurden, die Preise sind
    > immer gleich.

    Börse = Markt.
    Vereinfacht: Hohe Nachfrage, niedriges Angebot = Steigende Preise. Niedrige Nachfrage, hohes Angebot = Fallende Preise.

    Wenn es also wenige für die Produktion relevante Rohstoffe gibt, aber viele diese Rohstoffe kaufen wollen, wird der Verkäufer höhere Preise verlangen, da es schon jemanden gibt, der bereit ist diese auch zu zahlen. ;)

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