Mich wundert es, dass das so schnell gehen soll und dabei wundert es mich immer, dass an allen anderen Projekten ewig gearbeitet wird, weswegen mich die Geschwindigkeit beim Bau dieses Kabels noch mehr wundert.
Wo sollen denn die Glasfasern herkommen? Sind die alle schon fertig? Und die Ummantelungen und die Schiffe und wo kommen die ganzen Arbeiter mit fertiger Ausbildung für das Verlegen von Tiefseekabeln eigentlich her? Wird da zufällig ein Dutzend großer Staaten gleichzeitig mit dem Verlegen von Kabeln für Offshore-Windkraftanlagen fertig?
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__destruct() schrieb:
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> Mich wundert es, dass das so schnell gehen soll und dabei wundert es mich
> immer, dass an allen anderen Projekten ewig gearbeitet wird, weswegen mich
> die Geschwindigkeit beim Bau dieses Kabels noch mehr wundert.
Wenn Geld da ist, ist alles möglich. Das Kabel wird ja nicht für lau vermietet werden. Investoren gibt es sicher genug.
> Wo sollen denn die Glasfasern herkommen? Sind die alle schon fertig? Und
> die Ummantelungen und die Schiffe und wo kommen die ganzen Arbeiter mit
> fertiger Ausbildung für das Verlegen von Tiefseekabeln eigentlich her? Wird
> da zufällig ein Dutzend großer Staaten gleichzeitig mit dem Verlegen von
> Kabeln für Offshore-Windkraftanlagen fertig?
Verstehe ich nicht so ganz. Bis auf das Glasfaserkabel existiert doch schon alles was man dazu braucht. Von den Arbeitern, bis zu den Schiffen und den Produktionsstätten in denen Tiefseekabel gebaut werden können. Es ist ja nicht gerade das erste Tiefseekabel mit Glasfaserverbindungen. Wie glaubst du ist denn die USA mit Europa und mit Asien verbunden?
Es wird sicher auch nicht ein einziges Segment werden, wenn ich mir die Karte im Artikel ansehe.

2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.12 22:06 durch elgooG.
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Aber es wird doch nicht so sein, dass man dieses Tiefseekabel nach irgendwelchen Standardmaßen baut und gegenüber anderen einfach nur Länge und Signalstärke verändert. Z.B. habe ich die Ummantelungen angesprochen und du sagst, die seien schon da (du sagst, dass man nur noch die Glasfasern bräuchte). Standardgröße?
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__destruct() schrieb:
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> Aber es wird doch nicht so sein, dass man dieses Tiefseekabel nach
> irgendwelchen Standardmaßen baut und gegenüber anderen einfach nur Länge
> und Signalstärke verändert. Z.B. habe ich die Ummantelungen angesprochen
> und du sagst, die seien schon da (du sagst, dass man nur noch die
> Glasfasern bräuchte). Standardgröße?
Die Glasfasern befinden sich einfach im Tiefseekabel und ist fix integriert. Dieses muss sicher zwangsläufig eine bestimmte mehr oder weniger standardisierte Größe besitzen, damit die Verlegeschiffe entsprechend etwas damit anfangen können.
Eine höhere Bandbreite kann man schon alleine durch bessere Technik & Materialien, wie zB dünnere, weniger brüchige und dichter bepackte Glasfasern erreichen. Ein Tiefseekabel ist nicht gerade dünn, da ist sicher viel Spielraum für so etwas.
Alles was zur Herstellung eines Tiefseekabels mit Glasfasern benötigt wird, existiert bereits. Das hier ist weder das erste noch das letzte Kabel. Ein schnelles globales Internet ist mit Satelliten alleine nicht zu bewerkstelligen.

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Also ist einfach alles mehr oder weniger so, wie bei jedem anderen Tiefseekabel auch, und deswegen geht das so schnell. Es ist also alles ganz gewöhnlich. Gut, das mag ich mal glauben.
elgooG schrieb:
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> Ein
> schnelles globales Internet ist mit Satelliten alleine nicht zu
> bewerkstelligen.
Das ist mit Satelliten überhaupt nicht zu bewerkstelligen. Der Ping ist bei einer Kommunikation über einen Satelliten einfach zwangsläufig schon viel zu hoch, da sich die elektromagnetischen Wellen in unserer Atmosphäre so langsam ausbreiten und uns bei der Geschwindigkeit, bei der wir heute Daten austauschen wollen, die Lichtgeschwindigkeit schon viel zu niedrig gesetzt ist.
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> elgooG schrieb:
> Das ist mit Satelliten überhaupt nicht zu bewerkstelligen. Der Ping ist bei
> einer Kommunikation über einen Satelliten einfach zwangsläufig schon viel
> zu hoch, da sich die elektromagnetischen Wellen in unserer Atmosphäre so
> langsam ausbreiten und uns bei der Geschwindigkeit, bei der wir heute Daten
> austauschen wollen, die Lichtgeschwindigkeit schon viel zu niedrig gesetzt
> ist.
So viel Inkompetenz auf so wenig Platz. Reife Leistung.
Zumindest hast du in einem Punkt recht: Nur mit Satelliten gehts nicht.
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Was gibts denn da zu meckern? Wieder einer, der denkt, Licht würde sich überall gleich schnell ausbreiten?
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smonsta schrieb:
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> > elgooG schrieb:
> > Das ist mit Satelliten überhaupt nicht zu bewerkstelligen. Der Ping ist
> bei
> > einer Kommunikation über einen Satelliten einfach zwangsläufig schon
> viel
> > zu hoch, da sich die elektromagnetischen Wellen in unserer Atmosphäre so
> > langsam ausbreiten und uns bei der Geschwindigkeit, bei der wir heute
> Daten
> > austauschen wollen, die Lichtgeschwindigkeit schon viel zu niedrig
> gesetzt
> > ist.
>
> So viel Inkompetenz auf so wenig Platz. Reife Leistung.
> Zumindest hast du in einem Punkt recht: Nur mit Satelliten gehts nicht.
Er hat doch recht. Geostationäre Umlaufbahn:35786000m
Lichtgeschwindigkeit: 299792458m/s
35786000 / 299792458 = 0.12 ms
Das heißt nur für die Strecke durch die Luft hätte meinen schon einen Ping von 240ms.
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rippz schrieb:
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> Er hat doch recht. Geostationäre Umlaufbahn:35786000m
>
> Lichtgeschwindigkeit: 299792458m/s
Das ist die Lichtgeschwindikeit im leeren Raum. Der Wert ist also hier nicht anwendbar.
.h
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HankvanHelvete schrieb:
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> rippz schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Er hat doch recht. Geostationäre Umlaufbahn:35786000m
> >
> > Lichtgeschwindigkeit: 299792458m/s
>
> Das ist die Lichtgeschwindikeit im leeren Raum. Der Wert ist also hier
> nicht anwendbar.
Nach Wikipedia:
"In bodennaher Luft ist die Lichtgeschwindigkeit etwa 0,28 ‰ geringer als im Vakuum"
Der Unterschied nimmt mit dünner werdender Atmosphäre ab. Das verfälschst sein Rechenergebnis also sicher signifikant, wenn er statt dessen mit der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum rechnet.
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Andreas_B schrieb:
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> > Das ist die Lichtgeschwindikeit im leeren Raum. Der Wert ist also hier
> > nicht anwendbar.
> Nach Wikipedia:
> "In bodennaher Luft ist die Lichtgeschwindigkeit etwa 0,28 ‰ geringer
> als im Vakuum"
>
> Der Unterschied nimmt mit dünner werdender Atmosphäre ab. Das verfälschst
> sein Rechenergebnis also sicher signifikant, wenn er statt dessen mit der
> Lichtgeschwindigkeit im Vakuum rechnet.
Satellitenkommunikation läuft aber nicht mit "Licht", sondern über elektromagnetische Wellen, die mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind.
Deshalb möchte ich bezweifeln, ob diese Regeln so 1 zu 1 übertragbar sind.
Ganz sicher bin ich aber nicht. ;-)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.12 14:10 durch Sukram71.
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Ist tatsächlich so, dass der Unterschied zwischen Luft und Vakuum im unteren Promille-Bereich liegt also vernachlässigt werden kann.
Auch in Glasfaserkabeln braucht ein Signal 1 mal um die Erde ca 130ms.
Hätte das nicht so drastisch formulieren sollen. Sry.
Der Lag ist tatsächlich ein Problem. Wollte nur sagen, dass das nicht wegen der Atmosphäre so ist...
Vorteil vom Satellit ist, dass man auch in extrem abgelegenen Gebieten relativ einfach ins Internet kommt. (Satellitentelefon)
Nachteile gibts genug: Schlechtwetter hindert Empfang, teuer, Bandbreite schlecht...
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__destruct() schrieb:
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> Also ist einfach alles mehr oder weniger so, wie bei jedem anderen
> Tiefseekabel auch, und deswegen geht das so schnell. Es ist also alles ganz
> gewöhnlich. Gut, das mag ich mal glauben.
Sie dir mal die Karte von 2007 an:
[de.wikipedia.org]
So außergewöhnlich ist das Kabel also schon mal nicht. ;-)

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rippz schrieb:
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> Er hat doch recht. Geostationäre Umlaufbahn:35786000m
Genau, danke.
rippz schrieb:
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> Er hat doch recht. Geostationäre Umlaufbahn:35786000m
>
> Lichtgeschwindigkeit: 299792458m/s
>
> 35786000 / 299792458 = 0.12 ms
>
> Das heißt nur für die Strecke durch die Luft hätte meinen schon einen Ping
> von 240ms.
Man hätte einen Ping von mindestens 480 ms und das ohne jede Berücksichtigung sämtlicher anderer verzögender Elemente. Das Signal muss vom Cient zum Satelliten, dann zum Server, wieder zum Satelliten und anschließend noch zurück zum Client.
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Das war nicht ironisch gemeint, auch wenn ich natürlich verstehe, dass man es so interpretieren kann.
Dass es schon viele Tiefseekabel gibt, ist mir klar. Allerdings liest sich der Artikel so, als wäre das irgendwie etwas außergewöhnliches, das die bisherigen Rahmen sprengt.
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