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Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

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  1. Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor lisgoem8 09.01.13 - 15:33

    Bei der Hülle und Fülle an Programmiersprachen wundert mich das absolut nicht.

    Jeder kann einen Computer installieren und warten. Dazu braucht es nicht viel. (Nagut ich hab auch deutliche ausnahmen schon erlebt ^^ - Aber die meisten können das)

    Aber wenn man die Leute dann mal an einen Cisco mit Telnet/Terminal-Zugang setzt oder gar Linux vorsetzt. Wird es schon schwieriger.

    Da könnte man im bereich der Administraton auch wieder 75% schreiben.


    Aber an sich kann man Linux ja zum bereich der Entwicklung mit zählen. So oft wie man manchmal nochmal was selber übersetzen muss. Aber das ist ja der ganz grosse Vorteil. Aber auch wieder die grösste Gefahr.


    Aber zurück zum Thema. Wie ich von leider Arbeitslosen bekannten weiss, fördert die Agentur leider sogut wie gar nicht eine Umschulung in die Entwicklung. Wo liegen hier die Ursachen. Die genannte Vielseitigkeit? Oder sind sie doch einfach viel zu teuer weiterzubilden. Ich vermute aber eher es liegt an den Kompetenzen des Personal in den Agenturen. Nur jemand der aus den Gebiet kommt kann auch die Leute dementsprechend Beraten.

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  2. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor Phreeze 09.01.13 - 15:38

    lisgoem8 schrieb:

    .... Ich vermute aber eher
    > es liegt an den Kompetenzen des Personal in den Agenturen. Nur jemand der
    > aus den Gebiet kommt kann auch die Leute dementsprechend Beraten.

    Ich war in dem Fall. Man sagte mir, der IT-Zuständige (der anscheinend wirklich Ahnung hatte, da er in dem Bereich selbst gearbeitet hatte) sei sehr kompetent, allerdings länger im Krankenschein. Nach X Wochen hab ich dann selbst eine Arbeit gefunden ;)

    Kompetenz war also "theoretisch" da ;)

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  3. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor Drag_and_Drop 09.01.13 - 15:44

    Das liegt sicher daran, das diese so genannten Agenturen (ICH BLEIB DABEI ES IST EIN AMT / BEHÖRDE!) keinen Plan von ihren Kernaufgaben haben, da bin ich mit einer Meinung.
    IT dürfte für die in der Regel IT sein, *Ironie an* da muss doch jeder alles können können *Ironie aus*

    Desweiteren fühle ich mich jetzt aber von dir gekränkt Development und IT-Operations haben beide ihre Herausforderungen...

    Klar wenn du meist als einziger Admin einen kleinen Mittelständer betreust hast du den Tag über nicht viel zu tun und kannst zwischendurch auch mal ne runde Counterstrike zocken, aber das ist ja nicht der Sinn.
    Ich bin Junor support engineer in einem Großen IT-Systemhaus und kann dir sagen, das mein Kumpel aus der Entwicklung meist nicht mit mir tauschen will^^

    Des weiteren glaube ich schon an einem Fachkräfte Mangel. Nur dass das nicht so auffällt. Es gibt nicht genug, die ihren Job gut können / gelernt haben. Ich kenne viel zu viele von diesen Counterstrke admins, die sich auch, wenn es mal was zutun gibt sich nicht vom fleck bewegen...



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.13 15:48 durch Drag_and_Drop.

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  4. Gibt schlimmere Felder ...

    Autor Dadie 09.01.13 - 15:55

    lisgoem8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei der Hülle und Fülle an Programmiersprachen wundert mich das absolut
    > nicht.

    Mag aus meiner eigenen Sicht sein, aber meiner Meinung nach ist die Theoretische Informatik weit schwerer. Man hat hier zwar nicht das Wildwuchs-Problem welches die Software-Entwickler haben. Hat dafür aber andere harte Nüsse die meiner Meinung nach härter sind.

    Im Grunde ist einfach alles was mit Informatik zu tun hat zu einem gewissen grad komplex und schwer. Wer sich weniger mit der Mathematik beschäftigt wird anstelle von Axiomen, Klassen und Mengen eben von Dokumentationen, API und Syntax einer Sprache erschlagen.

    Nur haben es hier meiner Meinung nach die Theoretiker noch schlimmer. Neben dem darf man sich noch mit Sprachen (Damit Automaten und Turing-Maschinen) beschäftigen. Dazu kommen dann noch Graphe wobei man Automaten als gerichtete Graphen mit erweiterten Syntax sehen kann.

    Letztlich ist aber subjektiv was wirklich schwer ist. Meiner Meinung nach kann sich jeder in eine Sprach hinein lesen. Eine Sprache dagegen zu verstehen ist das Schwere. Und dieses Verstehen ist sehr stark mit der Theoretischen Informatik verbunden.

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  5. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor Der schwarze Ritter 09.01.13 - 15:58

    So ging es mir zumindest, gelernter IT-Systemelektroniker, trotz sehr guten Abschlusses nicht weiter übernommen. Die Tante im Amt meinte irgendwann über den Schreibtisch zu mir: "Sie sind doch IT-Kraft und weigern sich jetzt hier vor mir sich auf diese Stelle zu bewerben? (Stelle war ein SAP-Administrator) Sind sie sich im klaren darüber, dass ich ihnen die Leistungen bei sowas streichen muss?"

    Da fällt einem erst mal nix mehr ein, was man noch entgegnen könnte. Ich meine, klar, man hat schonmal selber einen PC eingeschaltet, da soll man sich gefälligst nicht so anstellen, wenn man plötzlich ein SAP-System administrieren soll.

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  6. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor KleinerWolf 09.01.13 - 16:01

    Ich bin Softwareentwickler und meine Ex meinte damals zu mir, ich sollte doch ne Firma für PC Support aufmachen. Ich hab ihr versucht zu erklären wo der Unterschied ist, aber das war Hoffnungslos.

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  7. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor ronlol 09.01.13 - 16:02

    Das geht ja schon los wenn die beim Amt den C- oder PHP-Entwickler auf die JS-Frontend-Schiene bewerben lassen wollen. Klar kann man das lernen, aber passen tuts auf Anhieb halt nicht.

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  8. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor Der schwarze Ritter 09.01.13 - 16:03

    Ich hätte mich ja weit weniger gewehrt und geweigert, wenn das Amt mir die nötige Fortbildung bezahlt hätte.

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  9. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor ronlol 09.01.13 - 16:04

    KleinerWolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin Softwareentwickler und meine Ex meinte damals zu mir, ich sollte
    > doch ne Firma für PC Support aufmachen. Ich hab ihr versucht zu erklären wo
    > der Unterschied ist, aber das war Hoffnungslos.

    Wieso? Du hast es doch schon immer so gut hingekriegt den PC der Eltner zu "reparieren" :D
    Leider halt nur wenig hilfreich wenn der Hilfesuchende anruft und fragt:
    "Ja wo muss ich hier klicken? Ach warte, ich lese dir mal eben vor was alles auf dem Bildschirm steht."

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  10. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor Astorek 09.01.13 - 16:26

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hätte mich ja weit weniger gewehrt und geweigert, wenn das Amt mir die
    > nötige Fortbildung bezahlt hätte.

    Das Beste ist: Findest du länger als 2 Wochen keine Stelle, kommt urplötzlich ein Brief mit Maßnahme, dass du die nächsten 2 Monate in einem Computergrundkurs mitmachen darfst! Ist mir wirklich so passiert, so ging es mir frisch nach der bestandenen Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration...

    Die Dame in der Arbeitsagentur wird schon wissen, warum sie es mir nicht persönlich ins Gesicht sagte, sondern stattdessen unangekündigt einen Brief schickte...

    Bei allem Respekt braucht sich die Arbeitsagentur dann auch nicht zu wundern, wenn ich gleich nach dem ersten Tag "zufällig" längere Zeit krank war, um nebenbei Bewerbungen zu schreiben...

    Aber Hauptsache, man ist von der Statistik der Arbeitslosen weg (ist man nämlich, solange man an dieser Maßnahme "teilnimmt"), damit die BILD schön schreiben kann, wie wenig Jobsuchende wir in DE haben...

    EDIT: Um das Problem nochmal kompakt darzustellen: Da werden Arbeitssuchende zu einer sündhaft teuren Maßnahme geschickt, die einem beruflich überhaupt nicht weiterbringen. "Richtige" Weiterbildungen, die auch den eigenen Stellenwert im Beruf wirklich steigern würden, bietet die Arbeitsagentur nicht an. Zur Statistik-Verschönderung werden Arbeitssuchende dann allerdings stellenweise in sinnlosen Maßnahmen geschickt. Und DAS kanns eigentlich beim besten Willen nicht sein...



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.13 16:34 durch Astorek.

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  11. Man kann sich auch dumm anstellen.

    Autor fratze123 09.01.13 - 16:26

    Wo soll das Problem sein, sich auf eine Stelle zu bewerben, die man mangels Qualifikation ohnehin nicht bekommen wird? Die würden dich wohl nichtmal zum Vorstellungsgespräch einladen.

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  12. Re: Man kann sich auch dumm anstellen.

    Autor beko 09.01.13 - 16:31

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo soll das Problem sein, sich auf eine Stelle zu bewerben, die man mangels
    > Qualifikation ohnehin nicht bekommen wird? Die würden dich wohl nichtmal
    > zum Vorstellungsgespräch einladen.

    Zum einen macht man sich damit selbst zum Affen, zum anderen gibt es Menschen, die eben kein sehr dickes Fell haben und psychisch davon belastet werden.

    ..außerdem ist sowas Zeitverschwendung.

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  13. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor Emulex 09.01.13 - 16:42

    Du kannst jetzt aber auch nicht wirklich Sachbearbeiter im Amt beschäftigen, die bei jeder Stellenbeschreibung genau wissen was da zu tun ist und welche Qualifikation man dafür braucht.
    Die werden jeden Tag genug faule Ausreden hören wieso man sich auf xy nicht bewerben kann, da könnens net auch noch derart haarklein differenzieren.

    Ist blöd, ich weiß, aber letztlich nicht anders machbar.

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  14. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor Der schwarze Ritter 09.01.13 - 16:48

    Dito. Hab den Brief bekommen und sollte in der nächsten Kreisstadt 3 mal die Woche zum Kurs antanzen. Als ich dort war und gehört habe, was ich dort "geboten" bekomme, wollte ich nur noch schreien. Zum Glück war die Maßnahmenleiterin dort sehr entgegenkommend - hatte mir nebenbei selbst noch etwas Programmieren beigebracht, auf meine Aussage hin, dass ich mir in so einem Computerkurs verarscht vorkomme, meinte sie, dass ich auch mein Notebook und Kursunterlagen mitbringen und in einem stillen Eck das verfolgen könnte. Nach weiterem Verhandeln (wobei das schon nicht schlecht war), haben wir uns drauf geeinigt, dass ich das zu Hause mache (wegen fehlendem Internet bei denen) und mich 3 mal die Woche kurz telefonisch melde, damit die dort einen "Kontakt" nachweisen können. Allerdings habe ich kurz darauf eine zweite Ausbildung begonnen, weil Hartz4 unmittelbar vor der Tür stand - ein neuer Job aber leider nicht.

    Dennoch, zum kotzen, was mit dem angehenden Fachpersonal gemacht wird, weil Firmen sie nicht bezahlen wollen. Und nein, 30.000 ¤ im Jahr sind keine gute Bezahlung.

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  15. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor Drag_and_Drop 09.01.13 - 16:50

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst jetzt aber auch nicht wirklich Sachbearbeiter im Amt
    > beschäftigen, die bei jeder Stellenbeschreibung genau wissen was da zu tun
    > ist und welche Qualifikation man dafür braucht.
    > Die werden jeden Tag genug faule Ausreden hören wieso man sich auf xy nicht
    > bewerben kann, da könnens net auch noch derart haarklein differenzieren.
    >
    > Ist blöd, ich weiß, aber letztlich nicht anders machbar.

    DAS IST ABER DEREN JOB!
    Sollen die von mir aus Fachabteilungen bilden, dann wäre das einfach...
    Spätestens nach 1-2 Jahren täglicher Arbeit mit Leuten aus der IT sollte man das geschnallt haben, das nicht jeder alles machen kann...

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  16. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor gandalf 09.01.13 - 16:56

    > Spätestens nach 1-2 Jahren täglicher Arbeit mit Leuten aus der IT sollte
    > man das geschnallt haben, das nicht jeder alles machen kann...

    FULL ACK!

    Das schaffen sogar Headhunter die größtenteils komplett Fachfremd sind und nur Buzzword-Bingo spielen.

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  17. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor Emulex 09.01.13 - 17:05

    Du weißt doch selber dass gerade in der IT die Arbeitsmethoden mehr zählen als konkretes Spezialwissen - allein schon weil sich so schnell so vieles ändert.
    Sich mal quer auf verschiedenes zu bewerben ist ganz sicher keine Zeitverschwendung.
    Systemelektroniker und SAP-Admin ist ohne Zweifel ein Extrembeispiel, aber doch eigentlich auch nur weil SAP recht speziell ist.
    Wenn ein Webentwickler ankommt und eine Stelle als C#-Entwickler kategorisch ablehnt, dann gehört sich der aufn Kopf geschlagen und nix andres.
    Aber das können die nicht für jede Berufsverzweigung wissen.

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  18. Re: Man kann sich auch dumm anstellen.

    Autor Arra 09.01.13 - 17:25

    Ich war heute auf dem Arbeitsamt.

    Ich versuche zwar, nicht mit Vorurteilen zu denken, zumindest wenn ich beruflich jemanden treffe.
    Nun ja, es viel mir schwer. Nicht zu laut lachen auch.

    ~~ Arbeitsamtstory beginnt hier ~~
    Vorweg: Ich hatte mich lange vor dem Termin auf eine Ausschreibung als "Senior-Webdeveloper (Backend)" beworben. Also grob "Webseiten machen"

    Zuerst wollte der Berater nicht verstehen, daß ich im Anschluss einen Arbeitsvertrag unterschreiben gehe und deshalb nicht vermittelt werden muss (Hingehen muss man ja zu dem Termin)
    Er hat darauf bestanden.
    Dann hatte er ein Problem mit "Webentwickler" (Gut, wenn er alle Berufe abdeckt, kennt man einige Spezialisierungen nicht). Er hat dann erstmal den Begriff "Anwendungsentwickler" benutzt (Begründung: Das steht bei den meisten Programmierern). Ich habe ihm dann erklärt, daß Anwendungsentwickler etwas sehr allgemein ist und das ich mich da schon auf etwas spezialisiert habe, nämlich eben als Webentwickler.
    Er fragte mich dann, ob man als Programmierer nicht alles programmieren kann*. Ich habe dann entgegengehalten, daß ein Hirnchirurg ja auch kein Brustimplantat einsetzt, auch wenn beide Aufgaben "Chirurgen" machen.
    Er fragte mich noch, warum ich mich spezialisiert hätte. Hätte ich das nicht getan, hätte ich viel mehr Jobs annehmen können.

    Als nächstes wollte er die Fertigkeiten wissen. Zitat: "Da gibt es ja so viel, was man da eintragen kann". (siehe *. Ich musste mich sehr, sehr anstrengen da nicht zu lachen und zu ihn darauf hinzuweisen, daß man eben deswegen Spezialisierungen hat)
    Er hatte ein Problem damit, mir einzuräumen, mein Profil selbst zu editieren. Er wollte auch wiederholt nicht einsehen, daß es keinen Sinn hat, dieses Profil überhaupt zu erstellen. Hätte er mir den ganzen Mist, den es da gibt (Freifelder gibt es nicht, und die Liste ist nicht vollständig), vorgelesen, hätten wir da Stunden gesessen...

    Dann hat er mir drei Jobs rausgesucht.
    Der erste war 1st-Level-Support. "Machen das nicht die Programmierer?"
    "Nein, die Programmieren. Die machen das, damit die Supporter etwas zum supporten haben"
    Das zweite war SAP-Entwickler. Das Dritte war eine Art Job, wo jemand gesucht wurde, der Programmieren bestimmte Sachen beibringen soll. Genannt war ADA und COBOL.

    Beim erklären, wie man sich denn da im Jobcenter einloggt, sehr niedlich, hat er mir dann noch erklärt, wie die Felder heißen für Benutzername und Passwort. Und daß der Button "Anmelden" heißt und genau unten drunter ist.
    Nach ein paar Floskeln fragte er mich dann, wohl aus Interesse, was man denn so macht, als Webentwickler.
    "Webseiten", hab ich gesagt. "Ah! So, wie das Jobcenter?", "Ja genau. Wie das Jobcenter"
    ~~ Arbeitsamtstory endet hier ~~

    Ganz ehrlich, als "Agentur" braucht es _etwas_ mehr Kompetenz. Ein kleines bisschen. Ich hatte jedenfalls nicht das Gefühl, daß es darum geht, mir einen Job zu vermitteln, den ich auch wirklich machen will und kann. Auch, wenn dieser Mann, der mir da gegenüber saß, auch Tischler, Gärtner und Physiker vermitteln muss - Das geht anders. Sowohl aus Arbeitnehmer- als auch aus Arbeitgebersicht.
    Zur Qualität einer freien Agentur fehlt jedenfalls noch ein bisschen.

    Zum OP:
    Ich finde nicht, das Softwareentwicklung das "schwerste" Feld ist. Support von Kunden ist auch verdammt schwer, da kann ich auch Geschichten erzählen. Einen Prozessor bauen, oder ein Netzwerk in einem RZ aufbauen, da gibt es viele Bereiche. Jeder, wo er am besten kann.
    Vielleicht machen Entwicklung selbst recht wenige, in Hinsicht auf den Bedarf - heutzutage hat ja fast alles eine Software, was einen Stecker hat. Dabei würden viele, die schon in der IT arbeiten, sich das nicht zutrauen: "Das mir zu kompliziert", höre ich öfter. Gleichzeitig merken viele, die sich denken, sie würden das hinkriegen (damals in der Uni, genau: 450 zum Start, im 3ten Semester noch 70), das es doch was anderes ist, als Windows einzurichten.

    Ich kann mir schon vorstellen, daß es da Mangel gibt. Wenn die AfA sich aber vornimmt, das durch z.B. Umschulungen zu kompensieren, müsste auch etwas mehr Kompetenz vorhanden sein. Da müsste man wissen, daß man sich da spezialisieren sollte. Oder, was der Unterschied zwischen Support und Entwicklung ist. Oder...

    Schlecht wäre es aber sicher nicht.

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  19. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor lehmhaus 09.01.13 - 20:28

    lisgoem8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber zurück zum Thema. Wie ich von leider Arbeitslosen bekannten weiss,
    > fördert die Agentur leider sogut wie gar nicht eine Umschulung in die
    > Entwicklung. Wo liegen hier die Ursachen. Die genannte Vielseitigkeit?

    Am Willen und Verständnis. Beim Sachbearbeiter gab es bei mir ein "Entweder daß, oder gar nichts" als "Angebot". Da ich nicht ohne Abschluss dastehen wollte, habe ich die Umschulung zum FI Systemintegration gemacht und bilde mich nun selbstständig im anderen Feld weiter. Man könnte auch Auffrischung dazu sagen, weil ich mich damit vor der Ausbildung schon damit beschäftigte. Ob das eine oder andere, über die endgültige Spezialisierung entscheide letztendlich immer noch ich. Und so wollen sie mich nun im Bereich Administration (Gott bewahre!) vermitteln...

    >Oder sind sie doch einfach viel zu teuer weiterzubilden.

    Vielleicht ist das Risiko eines Abbruches ihnen zu groß?

    >Ich vermute aber eher es liegt an den Kompetenzen des Personal in den Agenturen.

    Weder menschlich, noch fachlich gibt es dort ausreichende Kompetenz. Aus meiner Sicht ist die Bestätigung deiner Vermutung absolut gerechtfertigt.

    >Nur jemand der aus den Gebiet kommt kann auch die Leute dementsprechend Beraten.

    Um Gottes Willen! Die kosten mehr Geld und könnten noch richtige fachliche Kompetenzen mitbringen, die sogar einen Sinn ergeben! Wie kommst du nur auf eine solche makabere Idee, welche die Vermittlungschancen und zusätzlich den Arbeitsaufwand beim Amt erhöht?!?? Tsss, Tsss, Tsss.

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  20. Re: Softwareentwicklung ist auch das schwierigste Feld

    Autor spiderbit 10.01.13 - 04:37

    die argen haben nicht das interesse Leuten was sinnvolles an zu bieten... sie haben nur das Interesse dich in der Weiterbildungsindustrie ein zu gliedern... dort solltest du dann am besten irgendwas lernen was dir garantiert nicht zu einem job verhilft... damit man dich gleich wieder zum nächsten mist schicken kann...

    wenn du dich bei denen Meldest... wirst automatisch vom Wirtschaftsteilnehmer aka Arbeiter zur Waare degradiert...

    Du wirst quasi gehandelt als Waare dann... der deal ist der... die verkaufen einen Geldgutschein mit dir dran geheftet (weiterbidlungsgutschein) an diese komischen Weiterbildungsheinies... die kassieren dafür kohle und sind daher schon mal nicht arbeitslos was sie ja sonst wären... die gegenleistung ist, das du aus der Statistik raus fällst... das ist was die alle interessiert... sie haben kein Interesse das du da was sinnvolles lernst wo du brauchen könntest... ok es geht vielleicht zu weit zu sagen... das sie dagegen was hätten wenn das zufällig auch raus kommt... aber das ist das relevante...
    zumal die IT-Ausbildung eventuell noch teurer ist wie irgendwelche Bastelgruppen...
    Das problem ist das die ja auch nicht völlig blöd sind... wenn sie jetzt also dir wirklich was sinnvolles eventuell teurer bei bringen... investierne sie geld nur um dann irgend ne andere Nase vor sich zu haben.. die sonst den Job bekommen hätte...

    ist ja ein spiel wie dieses reise nach jerusalem.... die anzahl der stühle ist immer geringer wie die anzahl der Leute die drum rum laufen in jeder runde...

    naja müsste nochmal nachgooglen warum die wirklich so wenig interesse an der Vermitlung haben... eventuell kriegen die für ne Vermittlung auch noch geld und lassen dich deshalb lieber im erwerblosen zustand... meine aber das sie irgendwelche Gründe haben warum du nur mist lernen sollst...

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