1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Wirtschaft
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » BYOD: Private Windows-8-Tablets im…

BYOD und wo sind die Folgen

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. BYOD und wo sind die Folgen

    Autor solo.stw 20.04.12 - 13:28

    BYOD ist ein Trend, der sich meiner Meinung nach nicht langfristig durchsetzen wird.
    Ich kann mir schon vorstellen, dass ich als Firma deutlich Einsprungen im IT - Budget habe. Es gibt bestimmt mittlerweile auch genug Software, die den Einsatz aus IT - Sicht bestimmt sicher genug macht.

    ABER:
    Was passiert wenn z.B. das Gerät defekt ist ?

    1.) Bezahlt die Firma ein neues Gerät, das dann wem gehört ?
    Wenn der Defekt aufgrund des Einsatzes in der Firma entstanden ist muss doch die FIrma auch den Schaden beheben, aber wie kann ich das beweisen ?
    Aber wenn das Unternehmen das Ersatzgerät stellt gehört es dann dem Unternehmen oder dem Mitarbeiter (Geldwerter Vorteil?) ?
    Ganz ehrlich, spätesten wenn mein Gerät defekt ist und die FIrma keinen dauerhaften Ersatz bringt, war es doch dass mit BYOD!!!

    2.) Woher bekommt der Nutzer ein Ersatzgerät ?
    Entweder das Unternehmen hat Ersatzgeräte auf Vorrat oder ... Pech ???
    Wenn das (oder ein ähnlich Gerät) auf Vorrat liegt, wer konfiguriert das dann, dass der Mitarbeiter auch die privaten Dinge (bzw. ein Großteil) erledigen kann?

    Ich lasse mich gerne eines besseren Belehren; als IT Verantwortlicher sehe ich das Thema aus den oben genannten Gesichtspunkten sehr kritisch.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: BYOD und wo sind die Folgen

    Autor Apple_und_ein_i 20.04.12 - 16:22

    Ich sehe bei diesem Thema nicht wo der Vorteil fuer den Nutzer liegen soll, ausser vielleicht dass man nur ein Geraet mit sich rumschleppen muss. Und ich denke auch nicht, dass sich das Konzept fuer Firmen lohnt. Klar, man spart ein bisschen Geld und muss keine Mobilfunkvertraege fuer zig Mitarbeiter unterhalten. Aber spart man genug, um den erhoehten Verwaltungsaufwand (man muss neben iPhone und Android vielleicht auch noch Blackberry und Windows Phone unterstuetzen) und andere Katastrophen (zB Datenverlust bei Diebstahl des Geraets) zu rechtfertigen? Wozu das ganze fuehren kann, sieht man hier: http://www.npr.org/2010/11/22/131511381/wipeout-when-your-company-kills-your-iphone
    Meiner Meinung nach sollte man privates und geschaeftliches getrennt halten. Wenn meine Firma meint, dass ich unbedingt 24/7 erreichbar sein muss, dann soll sie mir gefaelligst auch ein Firmentelefon, -Laptop oder wasauchimmer stellen. Punkt. Ich sehe es nicht ein mein privates Geraet in die Finger eines Admins zu geben, nur weil die Firma ein wenig Geld sparen will.

    Der Glaube fängt immer da an wo das Wissen aufhört.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.04.12 16:23 durch Apple_und_ein_i.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: BYOD und wo sind die Folgen

    Autor glacius 24.04.12 - 11:21

    solo.stw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BYOD ist ein Trend, der sich meiner Meinung nach nicht langfristig
    > durchsetzen wird.
    Da bin ich mir nicht sicher. Es ist in IT Firmen heute schon gang und gebe, dass Mitarbeiter Ihr eigenes Equipment für Firmenbelange nutzen. Sofern sich also die Firmen dazu entschließen diesem Trend zu begegnen, könnte das durchaus sehr schnell weitere Verbreitung finden. Bsp. habe ich erst angefangen meine eigene Hardware zu verwenden als der Exchange Server von diesen Geräten erreichbar war.

    > Ich kann mir schon vorstellen, dass ich als Firma deutlich Einsprungen im
    > IT - Budget habe. Es gibt bestimmt mittlerweile auch genug Software, die
    > den Einsatz aus IT - Sicht bestimmt sicher genug macht.
    >
    Aus Procurement Sicht sehe ich hier keine Einsparungen, da die Nutzer Ihre Geräte ja nur deswegen nutzen, weil eben keine derartigen Geräte für Sie von der Firma finaziert werden. einsparen kann ich ja nur Kosten die bereits auflaufen :)

    > ABER:
    > Was passiert wenn z.B. das Gerät defekt ist ?
    >
    > 1.) Bezahlt die Firma ein neues Gerät, das dann wem gehört ?
    Die Antwort ist Ganz einfach: Nein. Geräte des Nutzers sind sein Eigentum und deswegen nutzt er dieses auch auf eigene Gefahr.
    >
    > 2.) Woher bekommt der Nutzer ein Ersatzgerät ?
    Diese Frage kann Dir als IT'ler "entschuldigung" egal sein, solange es nicht Dein Gerät ist. Die Firma ist nicht für den Ersatz von privaten Geräten verantwortlich.
    >
    > Ich lasse mich gerne eines besseren Belehren; als IT Verantwortlicher sehe
    > ich das Thema aus den oben genannten Gesichtspunkten sehr kritisch.

    Da stimme ich Dir grundsätzlich zu. Es muss definitiv geprüft werden inwieweit die Nutzung von privaten Geräten im Firmennetz unkrititsch erfolgen kann. Vor allem in puncto Datensicherheit von sensiblen Firmendaten und in Bezug auf IDS/AV/etc Probleme!
    Allerdings nutze ich aktuell bereits meine private Hardware (Smartphone, Tablet) für Firmenbelange und würde es durchaus begrüßen wenn ich mehr Firmensoftware/Apps/Services über meine Geräte nutzen könnte. Alternativ könnte mir natürlich auch die Firma dergleichen Geräte stellen, hätte ich auch ncihts dagegen. Letztendlich möchte ich aber meine Arbeit möglcihst effizient und verträglich für mein Privatleben gestalten und da kommen mir moderne Kommunikationsgeräte zu Gute.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: BYOD und wo sind die Folgen

    Autor glacius 24.04.12 - 11:30

    Apple_und_ein_i schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe bei diesem Thema nicht wo der Vorteil fuer den Nutzer liegen soll,
    > ausser vielleicht dass man nur ein Geraet mit sich rumschleppen muss. Und
    > ich denke auch nicht, dass sich das Konzept fuer Firmen lohnt.
    Mein Vorteil ist, dass ich mir nun meine Arbeitszeit selbst gestalten kann. Der Vorteil für die Firma ist, dass keine Kosten für Sie entstehen.

    > Klar, man
    > spart ein bisschen Geld und muss keine Mobilfunkvertraege fuer zig
    > Mitarbeiter unterhalten. Aber spart man genug, um den erhoehten
    > Verwaltungsaufwand (man muss neben iPhone und Android vielleicht auch noch
    > Blackberry und Windows Phone unterstuetzen) und andere Katastrophen (zB
    > Datenverlust bei Diebstahl des Geraets) zu rechtfertigen?

    Die Firma gibt die Richtlinien für die Nutzung von privater Hardware vor. Eine Kosten Nutzen Analyse sollte vorab abklären ob es
    a) überhaupt Sinn macht derartige Geräte in der Firma zu erlauben
    b) welche Geräte generell Verwendet werden können
    Allerdings werden hier die Markttrends auch gewisse Entscheidungen einschränken. Geräte mit hoher Verbreitung im privaten Umfeld werden sicher angefragt und sollten dann auch verwendet werden können.

    > Wozu das ganze
    > fuehren kann, sieht man hier: www.npr.org
    > Meiner Meinung nach sollte man privates und geschaeftliches getrennt
    > halten. Wenn meine Firma meint, dass ich unbedingt 24/7 erreichbar sein
    > muss, dann soll sie mir gefaelligst auch ein Firmentelefon, -Laptop oder
    > wasauchimmer stellen. Punkt. Ich sehe es nicht ein mein privates Geraet in
    > die Finger eines Admins zu geben, nur weil die Firma ein wenig Geld sparen
    > will.

    Verstehe ich nicht. Siehst Du keine Vorteile darin Deine Arbeitszeit und Effizienz selbst gestalten zu können? Ich habe persönlich kein Problem damit am Sonntag abend von zu Hause Emails etc. zu bearbeiten, sofern ich im Gegenzug dann auch an anderen Tagen entsprechend flexibel sein kann. weil krank oder unmotiviert oder anderweitige private Termine anstehen :)
    Das funktioniert für mich aber nur, weil ich private Hardware nutze. Klar wärs mir lieber die Frima würde die Kosten dafür übernehmen, aber solange das nicht in Sicht ist und meine Kosten sich in Grenzen halten, ziehe ich die Vorteile aus der Nutzung privater Geräte und arbeite nach meinen Vorstellungen wo und wann und wie ich will.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen

Smartphones: Windows Phone erstmals vor Blackberry auf Platz drei
Smartphones
Windows Phone erstmals vor Blackberry auf Platz drei

Im ersten Quartal 2013 wurden erstmals mehr Smartphones mit Windows Phone als mit der Blackberry-Plattform verkauft, berichten die Marktforscher von IDC. Damit widersprechen sie den Analysen von Gartner, die Blackberry weiter auf dem dritten Platz sehen.

  1. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  2. Snapzoom Mit dem Smartphone durchs Fernglas gucken
  3. Handymarkt Über ein Viertel aller verkauften Handys sind von Samsung

Quantum Artificial Intelligence Lab: Google quantencomputert mit der Nasa
Quantum Artificial Intelligence Lab
Google quantencomputert mit der Nasa

Google und die Nasa haben gemeinsam eine Forschungseinrichtung für künstliche Intelligenz gegründet. Mit Hilfe eines Quantencomputers wollen sie unter anderem bessere Vorhersagemodelle entwickeln.

  1. DNNresearch Google-Suche engagiert Wissenschaftler für neuronale Netze

XPS 10 und Surface: Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets
XPS 10 und Surface
Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets

Zwei Hersteller von Windows-RT-Tablets haben die Preise ihrer Geräte gesenkt, für einige deutlich. Dell senkt die Preise direkt um ein Drittel und Microsoft gibt das ziemlich teure Type oder Touch Cover dazu. Die nächste RT-Generation soll sogar noch billiger werden.

  1. Microsoft Verkauf des Surface Pro startet am 31. Mai
  2. Neue Firmware Update macht das Surface RT lauter
  3. Windows-Tablet Microsoft wird neue Surface-Serie ankündigen

  1. Ventus: Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel
    Ventus
    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

    Wissenschaftlern fehlen für ihre Klimamodelle genaue Daten über CO2-Emissionen von Kraftwerken auf der ganzen Welt. Die Crowd soll jetzt helfen - und sie in eine auf Google Earth basierende Karte eintragen.

  2. Offline-Karten-App für Android: Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop
    Offline-Karten-App für Android
    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

    In Amazons App-Shop gibt es heute die Offline-Karten-App Maps With Me Pro für Android kostenlos. Damit kann das Open-Street-Map-Kartenmaterial offline auch nach Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Hotels, Cafés und Geschäften durchsucht werden. Regulär kostet die App knapp 4 Euro.

  3. Linux-Kernel: P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs
    Linux-Kernel
    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

    Statt des betagten Cpufreq-Treibers und des Ondemand-Governors sollen im Linux-Kernel P-States für eine reduzierte Leistungsaufnahme der Sandy-Bridge- und Ivy-Bridge-CPUs von Intel sorgen.


  1. 14:00

  2. 12:39

  3. 10:41

  4. 10:05

  5. 10:02

  6. 19:40

  7. 18:24

  8. 16:44