EA's und Capcom's letzte Schöpfung wurden beide von der Presse verrissen bzw bekamen keine gute Bewertung, aber von solchen Absatzsteigerungen wie bei RE6 kann EA nur träumen :)
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zurecht wie ich finde, capcom hat immerhin meines wissens nach nicht welche der größten namen in der gesamten Spielebranche ruiniert und zu grunde gerichtet.
jeder tag an dem ein weiteres stückchen von EA stirbt ist ein tag an dem spieler wieder eher darauf hoffen können, fortsetzungen erfolgreicher spiele zu bekommen die nicht auf ganzer linie enttäuschen, schlicht weil die chance, dass kleine studios die diese spiele hervorgebracht haben von EA aufgekauft werden, damit drastisch sinkt.
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Wenn sich dieser 0815 Shooter Mist so gut verkauft wird RE7 in die Gleiche Richtung gehen.. ist doch zum k***** immer wenn man sich fragt: Wer kauft so einen Mist eigentlich werden millionen verdient.. da läuft was total schief in der Spiele-Industrie..
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Ich denke viele haben sich mehr erhofft (so wie ich) und sind nun enttäuscht. Kann mir nicht vorstellen, dass diese Fans bei RE7 wieder zugreifen. Ich werds nicht tun und ggf. irgendwann mal leihen oder gebraucht kaufen.
Mir gehen bei Spielen die ganzen Zwangszwischen-Sequenzen auf den Keks und auch die Kamera nervt bei RE6 übelst. Zu wenig Rätsel, zu viel Action. Hab kurz davor die Teile 1-5 alle nochmal gespielt. Die Reihe hat sich auf jedenfall sehr gewandelt. :/
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> Die Reihe hat sich auf jedenfall sehr gewandelt
Vom Türöffnungssimulator zum Shooter.
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Der Molch macht's.
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How much money have you spent on League of Legends?
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Ja woher kam denn diese Hoffnung? Doch wohl von Hiroyuki Kobayashi selbst. Wie kann man im Vorfeld äußern, die Kritik der Fans zum Vorgänger ernst zu nehmen und die Serie zu ihren Wurzeln zurückführen zu wollen und dann so ein Spiel abliefern.
Und dann erdreistet man sich anschließend in Interviews zu sagen, dass sich nunmal Spiele im Call of Duty-Stil besser verkaufen. Klasse. Aber dann darf man im Vorfeld auch keine solchen Versprechungen machen. Mit so einem Ziel ist einem doch im Vorfeld klar, dass man diese Versprechungen nicht einhalten kann.
Resident Evil 6 ist in der Tat ein durchwachsenes Spiel. Spielenswert ist es auf jeden Fall.
Allerdings wird es aufgrund der derzeitig herrschenden Distanz zum Genre, dass letzte Resident Evil gewesen sein, das ich mir am Releasetag gekauft habe.
EDIT: Rechtschreibfehler
2 mal bearbeitet, zuletzt am 31.10.12 18:21 durch Garius.
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Garius schrieb:
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> Und dann erdreistet man sich anschließend in Interviews zu sagen, dass sich
> nunmal Spiele im Call of Duty-Stil besser verkaufen. Klasse. Aber dann darf
> man im Vorfeld auch keine solchen Versprechungen machen. Mit so einem Ziel
> ist einem doch im Vorfeld klar, dass man diese Versprechungen nicht
> einhalten kann.
Die japanischen Designer hatten ein verlorenes Jahrzehnt. Viele Game-Serien
sind eher schlecht gelaufen. Deswegen orientieren sie sich stärker am Westen,
was sich dort verkauft, weil auch der Markt in Japan nur noch in bestimmten
Nischen (Monster Hunter etwa) funktioniert. Dazu hat man auch westliche
Studios eröffnet und macht das auch weiter.
Für Capcom ist RE6 der Beweis: werde "flacher", und die Leute kommen
und lassen Geld auf dem Tresen. Mittelmaß-Kommentare prallen ab, wenn
man im Champagner badet.
Auf der einen Seite freut man sich für den Erfolg, auf der anderen Seite muss
man bei 100+ Gamestudios mit x "Major Releases" pro Jahr einfacheinsehen,
dass AAA nur noch funktioniert wenn die Spackeria mitmacht. Der Markt hat
sich einfach geändert.
Früher hat man für die 1-2% Zielgruppe der Core Gamer entwickelt. Und heute
will man eben auch den Papa erreichen, der am Abend wenn der Sohn schläft
und mit FIFA und so nichts anfangen kann noch schnell mal die Welt rettet und
ein wenig Gänsehautfeeling dabei hat.
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Ich meine eher Call of Duty und co. sind schlichtweg darauf getrimmt das es ein "interaktiver Film" wird.
Schwieirigkeitsgrad gegen 0 senken und einfach auf Schienen einen Film spielen mit ab und zu Knöpfchen drücken.
Für die meisten reicht das alle mal, den sie wollen nur Unterhaltung wie durch einen Film eben auch (der auch nur knapp 2 Stunden geht, wenn man glück hat).
Die-Hard Zocker werden weniger bedient, den an denen verdient man ja auch nicht so viel und muss viel mehr Aufwand in wirklich gute Spiele stecken.
Den sehen wir es mal wie es ist, die Spiele heute sind einfach interaktive Filme, alles wird Synchronisiert, alles mit Motion-Capturing aufgenommen, das ist wie in Hollywood und genauso wie die Aktion Filme flach und blöd sind mit viel krach-Bum sind das die Spiele auch.
Nicht desto trotz bekommt man auch heute noch gute Hardcore Titel, die vor allem durch ihre Modding-Community enorm aufgewertet werden.
Ansonsten gibts ja mehr als genug alte Titel die man mit Sicherheit noch nicht gespielt hat.
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Aber wie lange soll dieses Konzept gut gehen? Immerhin könnte man auch einfach eine neue Serie entwickeln, wenn man unbedingt ein Spiel à la Call of Duty im Repertoire haben will. Aber man braucht ja einen Namen um es an möglichst viele Kunden zu bringen. Dann darf man sich aber auch nicht wundern, wenn die Serienfans irgendwann der Meinung sind, dass ihre Serie tot ist und sie sie nicht weiter unterstützen wollen. Und nicht nur das. Denn im Vergleich trippelt Resident Evil 6 jedem anderen Action Shooter hinterher. In diesem Genre gibt es zuviel Spiele, die es als Shooter einfach besser machen als Resi 6. Also wird sich Papa lieber eins von denen kaufen, da ja seine "Spielzeit" begrenzt ist. Capcom vergrault langfristig Serienfans und Casual Papas. Und der kurzfristige Erfolg könnte schon sehr schnell wieder verflogen sein.
Nicht das ich Capcom sowas wünsche. Dafür bin ich einfach mit zu vielen Games aus diesem Hause groß geworden. Umso schwerer fällt es einem, einst großen Serien den Rücken zu zu kehren.
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Garius schrieb:
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> Aber wie lange soll dieses Konzept gut gehen? Immerhin könnte man auch
> einfach eine neue Serie entwickeln, wenn man unbedingt ein Spiel à la Call
Daran sind die Hersteller der Spielekonsolen schuld. In einer eingefahrener
Spielekonsole wie XBOX oder PS3 entwickelt man nichts Neues. Das "haben"
wollen macht man erst mit einer neuen Konsole (wie damals Microsoft mit
HALO, das zum Megablockbuster wurde weil man eben eine XBOX brauchte
um es zu spielen).
Da die Nachfolgerkonsolen wohl erst 2014 kommen ist nichts in Sicht.
EA, Ubisoft und Co. kochen deswegen *frustriert* alte Sachen auf: es
funktioniert, es bringt Geld. Und schon dass - wie man an Final Fantasy
sehen konnte - ist kein Garant dass man es hinkriegt.
Der Markt ist auch zu überfüllt. Es sind zu viele Teams die alle irgendwie
50-100¤ im Jahr sehen wollen. Da kommt dann auch sowas wie MOH: Warfighter
raus, ein verbuggter CoD Clone, der nichts besser macht, keine Ideen liefert.
Das ist sprichwörtlich "digitaler FastFood", der nur kurz satt machen soll.
> Games aus diesem Hause groß geworden. Umso schwerer fällt es einem, einst
> großen Serien den Rücken zu zu kehren.
Ich habe letztens C&C:Red III Irgendwas aus der Grabbelkiste installiert. Das Game
ist ja total gestreamlined, hat nach Jahren immer noch technische Probleme und
im Prinzip *kann* man gar nicht gegen die ultradoofe AI verlieren. Trotzdem muss
ich sagen, dass es *extrem* kurzweilig gewesen ist die Kampagne zu spielen.
Und am Ende kommt es genau darauf an. Eher finde ich viele gehypte Kickstarter
und 10¤ Steam Games nach 2h langweilig/nervig und frage mich, was ich mit
den restlichen 50..70% Spielzeit noch tun soll.
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Trockenobst schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> [...]
> Ich habe letztens C&C:Red III Irgendwas aus der Grabbelkiste installiert.
> Das Game
> ist ja total gestreamlined, hat nach Jahren immer noch technische Probleme
> und
> im Prinzip *kann* man gar nicht gegen die ultradoofe AI verlieren. Trotzdem
> muss
> ich sagen, dass es *extrem* kurzweilig gewesen ist die Kampagne zu
> spielen. [...]
Hör mir bloß mit C&C auf. Ich habe die ersten beiden Red Alert Teile verschlungen.
Yuri's Rache spiele ich heute noch dann und wann. Und nachdem ich mit dem Game quasi auf mikrobiologischer Ebene verschmolzen bin und es nichts mehr hergegeben hat, habe ich mich mit Final Alert (dem Map Editor) beschäftigt, meine eigenen Maps und Missionen erstellt und dadurch weitere Monate (!!!) mit diesem Spiel verbracht...und dann kam Red Alert 3...was soll ich sagen? Es war nett.
:/
Genau SO ein Spieleerlebnis will ich wieder haben. Dann bleibe ich der Serie bis ins hohe Alter treu. Es kann doch nicht sein, dass es so wenige Games heutzutage schaffen, mich zu motivieren.
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