Meyers Vorgänger Hector Ruiz durfte jahrelang eine Fehlentscheidung nach der anderen treffen und hätte Advanced Micro Devices fast um die Ecke gebracht. Unter dessen Führung (2002 bis 2008) hat AMD seinen technologischen Vorsprung eingebüßt, es gab keine klare Produktpolitik und einander widersprechende Aussagen für künftige Entwicklungen. Als er so ein Chaos angerichtet hatte, dass AMD nur noch vollmundige Versprechungen machte und nicht mehr einhielt, gab Ruiz das letzte Geld für den Kauf des Grafikkartenherstellers ATI aus. In Folge fehlte das Geld für Entwicklungen und den Umbau der Firma.
Was tat der Aufsichtsrat? Bewunderte Ruiz gut sitzenden Anzüge.
Meyer hat AMD durch die Abspaltung von Global Foundires und den Einstieg neuer Investoren wieder handlungsfähig gemacht und die vorhandenen Möglichkeiten (Grafikkompetenz) optimal ausgenutzt, die technische Entwicklung wieder in Gang gebracht. Last but not least wurde unter seiner Ägide AMD wieder verlässlich: es wurde nur noch angekündigt, was geliefert werden konnte.
Was tut der Aufsichtsrat? Jagt ihn vom Hof- OHNE EINEN NEUEN CEO benennen zu können.
Falls Meyer nicht heftig in die Firmenkasse gegriffen hat, wird hier geradezu tollkühn verantwortungslos gehandelt.
Quo vadis AMD?
Kommentare: 172 | letzter Beitrag 22:36 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 79 | letzter Beitrag 22:43 Uhr
Kommentare: 71 | letzter Beitrag 22:20 Uhr
Kommentare: 62 | letzter Beitrag 21:44 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Der neue Chef der Piratenpartei steht im Verteidigungsministerium unter Druck. Elektronische Kommunikation für seine Partei ist ihm in der Dienstzeit untersagt. "Es gibt Leute im Ministerium, die darauf warten, dass ich Fehler mache", sagte Schlömer.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.