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Kundentracking

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  1. Kundentracking

    Autor anonymemeinung 06.02.13 - 19:19

    Google kauft Channel Intelligence. Das Unternehmen ist ein Dienstleister für Kundentracking..........




    Das Internet ging aus dem im Jahr 1969 entstandenen ARPANET hervor
    Es wurde zur Vernetzung von Universitäten und Forschungseinrichtungen benutzt
    das Internet war geboren.
    eine gigantische Bibliothek..
    eine freie technologische Welt für uns alle
    alten Pioniere

    und die habe es tatsächlich geschafft
    Kontrolle an sich zu reisen und
    es in einen spy kommerziallen Supermarkt umzuwandeln
    (mit welchem recht?)
    und die hören nicht auf
    danke Google -analytiks und facebook -tracking

    es ist nicht mehr möglich im Internet zu surfen wen man Analytiks und den anderen spy
    Kram Blockiert, scheinbar sind alle Seiten davon befahlen
    aber
    irgend wann wird diese unendliche gier nach der so genannten
    „Kunden spy Kontrolle“
    den Untergang bedeuten

    und dann werde ich lachen



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.13 19:20 durch anonymemeinung.

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  2. Re: Kundentracking

    Autor attitudinized 06.02.13 - 19:48

    Also ich finde eher Kundenanalyse funktioniert noch nicht gut genug.

    Wenn ich schon Werbung bekomme dann doch wenigstens für Produkte die ich wirklich will. Zur Zeit ist es zwar besser als in den 90ern aber Amazon kennt mich offenbar nicht gut genug - sonst würde ich jetzt keine Klobürste angeboten bekommen _nach dem_ ich mein Bad neu eingerichtet habe.

    Deine Befürchtungen teile ich hingegen weniger, weil jeder der will kann sich dem Tracking entziehen.

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  3. Re: Kundentracking

    Autor anonymemeinung 06.02.13 - 20:59

    dann belehren sie mich bitte. eure hoheit IT tracking experte
    ich wäre ihnen sehr dankbar.


    fangen wir mit Googels analytics an

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  4. Re: Kundentracking

    Autor xbeo 06.02.13 - 23:46

    Google Analytics bauen sich Webseitenbetreiber freiwillig ein, da sie dadurch eine gute, kostenlose Abrufstatistik haben. Diese Daten darf Google selbstverstaendlich auch fuer seine Zwecke nutzen.

    Jetzt sehen einige Leute folgendes Problem: da fast jede Webseite Google Analytics oder Google Adwords verwendet, kann Google den Weg nachvollziehen, den du mit deinem Browser gehst. Natuerlich hat dieser Weg Luecken - naemlich die Seiten die kein Google Analytics / Adwords einsetzen.
    Mit Facebook's Like-Button ist es dasselbe, der ist nur vielleicht nicht so stark verbreitet.

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  5. Re: Kundentracking

    Autor Slurpee 07.02.13 - 03:55

    anonymemeinung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dann belehren sie mich bitte. eure hoheit IT tracking experte
    > ich wäre ihnen sehr dankbar.
    >
    > fangen wir mit Googels analytics an


    Das werde ich machen, Herr Paranoia. Das Internet weiss genau so viel über dich, wie du preis zu geben bereit bist. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ihr Paranoiafreaks labert die ganze Zeit so, als ob uns Skynet auf den Fersen wäre und die Menschheit versklaven will.

    Die wollen wissen, was du kaufen willst und diese Informationen verscherbeln sie an die Leute, die dir das Zeug verkaufen wollen.

    Die Firmen wissen, was ihre Kunden wollen, produzieren dementsprechend Produkte und du bekommst hochwertige, kostenlose Dienste(Suche, Maps, Mail etc.).

    Und jetzt erklär mir mal bitte, wo verdammt nochmal das Problem liegt.

    Jedes mal, wenn ich frage, wovor ihr Paras eigentlich Angst habt, kommt nur rumgedruckse ala irgendwas geht da im geheimen ab, kA was, aber es wird schon schlimm sein. Aber nie kann mir einer sagen, wovor er denn nun genau Angst hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.02.13 03:57 durch Slurpee.

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  6. Re: Kundentracking

    Autor sofias 07.02.13 - 04:57

    die daten werden genutzt um staatliche macht auszubauen.
    ob nun durch vorrauseilender gehorsam, erpressung oder gezielte gewalt. um so mehr exklusives wissen ein staat hat, um so gefährlicher ist er. (andere können das natürlich auch, aber selten im so großem maßstab)

    und ja, ma kann sich mit einigen maßnahmen anonym bewegen, allerdings eben auf tor-geschwindigkeit und einigermaßen nerfigen browser-extensions und soziale kontakte werden seehr kompliziert…

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  7. Re: Kundentracking

    Autor Slurpee 07.02.13 - 05:09

    Und wo betrifft mich all das konkret? Das wovon du sprichst, wird doch erst relevant, wenn es entsprechend repressive Gesetze gibt.

    Und dann ist die Art und Weise(Technik), wie man unangenehme Elemente der Gesellschaft underdrückt doch irrelevent, wenn sowas erstmal durchkommt, ist es eh schon zu spät.

    Und bis dahin sind alle eure Ängste nichts weiter als heisse Luft. Nicht das wir uns falsch verstehen, wenn es soweit ist, bin ich der erste, der auf die Strasse geht, aber im Moment ist das nur Paranoia.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 07.02.13 05:11 durch Slurpee.

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  8. Re: Kundentracking

    Autor sofias 07.02.13 - 05:12

    achja und die vorteile des trackens für den user sind nichmals… personalisierte suche (die einen immernoch genügend spamseiten drinlässt . und was nochmal sonst? das das fehlen eines adblockers einen mit marginal weniger idiotischem mist überhäuft? klingt ja fantastisch.

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  9. Re: Kundentracking

    Autor sofias 07.02.13 - 05:37

    wie repressiv müssen die gesetze denn genau werden? reicht internetzensur? oder sowas wie in den usa?

    außerdem handelt ein staat oft nicht nach gesetzen. ist das auch repressiv wenn (wie in letzer zeit öfter mal berichtet) auf der polizeistation leute offenbar unprovoziert blutig geprügelt werden? und zum naziterror unterstützen und akten zu shreddern brauch das BfV auch kein gesetz…

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  10. Re: Kundentracking

    Autor volkerswelt 07.02.13 - 08:46

    Das Google trackt .... ist spannend und neu ..... nicht!

    Das Google aber dafür eine Firma kaufen muss scheint lächerlich zu sein.

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  11. Re: Kundentracking

    Autor Chevarez 11.02.13 - 12:18

    Idealerweise sind die Vorteile, dass man nur noch Werbung für Dinge bekommt, für die man sich auch wirklich interessiert. Also keinen Spam mehr, sondern relevante Anzeigen.

    Das es Werbung und das daraus erwachsene Interesse gibt, diese immer persönlicher zu gestalten, liegt ja eigentlich auf der Hand. Die Angebote im Web werden über Werbung querfinanziert oder der Betreiber des Angebots will sich etwas hinzuverdienen. Für das werbende Unternehmen ist es aber auf der anderen Seite wichtig, dass die Werbung auch bei den Kunden ankommt, für die sie interessant ist, denn jede Anzeige an einen desinteressierten Kunden kommt einer Verschwendung gleich. Und da kommt das Tracking und Targeting ins Spiel.

    Prinzipiell nichts Verwerfliches, oder? Dass man mit den Daten auch noch andere Dinge machen kann, liegt zwar auf der Hand, doch hat da Google per se eigentlich kein Interesse daran. Wir sollten die Schuld also nicht bei Google suchen, sondern vielmehr bei uns selbst, denn wir sind in den meisten Fällen nicht bereit für Online-Angebote Geld zu zahlen und wir haben das Pack zu verantworten, dass versucht, unsere Rechte nach und nach immer weiter auszuhöhlen, mit dem Ziel, staatlich gestützt an Informationen über unsere Bewegungen im Netz herankommen zu können. Google würde diese Informationen nämlich nie freiwillig herausgeben, denn sie sind ihr Kapital und sind pures Geld wert.

    Entschärfenderweise sei erwähnt, dass Google keine Person auswertet, wenn du dich durchs Web bewegst. Google wertet einen Zugang von einem bestimmten Computer aus (Cookies, Foodprints, etc.). Wer vor diesem Computer sitzt, bleibt Google solange fremd, bis du dich auf deinem Google-Account einwählst und dann lossurfst. So zumindest auf dem PC. Auf Android-Phones sieht das natürlich wieder anders aus, wobei man da zumindest noch über den Inkognito-Modus des Browsers eine gewisse Entkopplung von der eigenen Person schaffen könnte. Wie gut sich Google Chrome daran aber hält, sei jetzt mal dahingestellt. Aber du merkst, du hast die Wahl. Alternativen Browser bzw. gar alternatives Betriebssystem.

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  12. Re: Kundentracking

    Autor Chevarez 11.02.13 - 12:46

    sofias schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die daten werden genutzt um staatliche macht auszubauen.
    > ob nun durch vorrauseilender gehorsam, erpressung oder gezielte gewalt. um
    > so mehr exklusives wissen ein staat hat, um so gefährlicher ist er. (andere
    > können das natürlich auch, aber selten im so großem maßstab)

    Diese Aussage ist so schlicht und ergreifend falsch. Die Daten werden erst mal nur von Google für Marketingzwecke verwendet. Auch Googles Kunden kommen an diese Daten nicht heran, da diese Daten Googles Geschäftsgrundlage darstellen. Lediglich die daraus aggregierten Dienstleistungen stehen Googles Kunden zur Verfügung und auch Staaten kommen, je nachdem, um welchen Staat es sich handelt, nicht so einfach an diese Daten ohne begründeten Verdacht und juristisches Prozedere heran. So zumindest im Idealfall. Abweichungen davon sind dann entweder nicht rechtlich gedeckt, wenn aber schon, dann sollte man doch eher das Rechtssystem hinterfragen und nicht Google.

    Ich kann die von dir erahnte Gefahr also durchaus auch erkennen, doch hat sie nichts mit Google oder Customer-Tracking und -Targeting im Web zum Zwecke des Marketing zu tun, sondern mit dem Staat, dessen Volksvertreter wir wählen. Dass wir eigentlich keine wirkliche Wahl haben, da nur Pest oder Cholera oder gar beides in großer Koalition oder begleitet durch andere tödliche oder unangenehme Krankheiten zur Verfügung steht, ist mir durchaus bewusst. Aber wir als Volk entscheiden uns Legislaturperiode für Legislaturperiode immer wieder für den selben Mist, zeigen uns demnach also mit den Verhältnissen einverstanden und brauchen uns nicht zu beschweren. Deshalb dürfen wir nicht einfach auf Google zeigen, nur weil die es werbe-treibenden Unternehmen leichter machen will, deren Kunden zielgerichteter Werbung zukommen zu lassen. Unseren Staat interessiert es erst mal relativ wenig, wann und wo du was gekauft hast und ob du dich für Mountainbikes, Motorräder, Pflegeprodukte, Klamotten, Urlaub oder sonstige Konsumprodukte interessierst.

    Vielmehr läge die Gefahr darin, dass er auf Verlangen Einsicht erhalten könnte, wo du nach Dingen gesucht hast, die nichts mit Konsum zu tun haben und auf welchen Seiten du dafür warst. Aber da kann ich dich beruhigen: Googles Tracking- und Targetingsystem ist auf diese Art von Dingen nicht besonders spezialisiert und wenn du wirklich anonym bleiben willst, und dieser Aufwand dann auch gerechtfertigt ist, dann kannst du das auch bleiben. Maßnahmen dazu hast du ja bereits aufgeführt. Eine extrem kritische oder gar verfassungsfeindliche Webseite wird, wenn die Betreiber nicht mit Dummheit gepudert sind, dann auch nicht bei Google, Bing oder anderen indexiert sein und auch keine Tracking-Codes auf ihrer Seite einbinden.

    Wenn du dann an irgendeinen Computer gehst, die IP-Adresse direkt in den Browser eingibst und dich nirgendwo zwischen drin mal auf eine Seite mit Google-Analytics oder Ähnlichem verirrst, bist du absolut unter dem Radar. Außer natürlich, du hast bereits so großes Interesse auf dich gezogen, dass der Verfassungsschutz dir bereits im Nacken sitzt. Dann ist das aber auch nicht Googles Schuld, sondern entweder deine oder die von uns allen, dass wir akzeptieren, dass Dinge als Verfassungsfeindlich gelten, die eigentlich Grundprinzipien der Freiheit und Demokratie sind. Wenn wir uns als Volk in dieses Szenario bugsiert haben, dann sind allerdings abermals wir selbst schuld und nicht Google.

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  13. Re: Kundentracking

    Autor Chevarez 11.02.13 - 12:56

    anonymemeinung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Internet ging aus dem im Jahr 1969 entstandenen ARPANET hervor
    > Es wurde zur Vernetzung von Universitäten und Forschungseinrichtungen
    > benutzt
    > das Internet war geboren.
    > eine gigantische Bibliothek..
    > eine freie technologische Welt für uns alle
    > alten Pioniere

    Und das ist es immer noch. Wenn du deine Webseite nicht indexieren lässt und auch keine Analytics-Codes darauf einbindest, dann ist einzig noch das Domain-Name-Registrar ein Hindernis zur völligen Anonymität.

    Wenn du aber Produkte verkaufen willst, und nur den Kunden Werbung zukommen lassen willst, die sich auch für deine Produkte interessieren, dann ist es notwendig, die Kunden besser kennenzulernen. Google trackt erstmal auch nur den Zugang zur Seite und nicht die Person dahinter. Solange du dich also nirgends anmeldest, bist du als Person noch nicht bekannt.

    Und wenn du auf die Alu-Hut-Seiten gehst, dann stehen dir genug Maßnahmen zur Verfügung, dass du anonym bleibst. Außer natürlich, du musst dich bei der Alu-Hut-Seite mit persönlichen Nutzerdaten anmelden und der Betreiber der Seite hat sich bei Google indexieren lassen und Tracking-Code eingebunden. Dann ist dem aber auch nicht mehr zu helfen.

    Die von dir heraufbeschworenen Untergangsszenarien sind nicht durch Google oder Microsoft zu verantworten, sondern von Staaten, die außerhalb demokratischer Rechte und Freiheiten zum eigenen Machterhalt auf Googles Daten Zugriff erhalten wollen. Klar könnte man sagen: "Hätte Google die Daten nicht, könnte auch keiner Begehrlichkeiten darauf anmelden.", aber sollten wir nicht lieber dafür sorgen, dass wir in einem demokratischen und freiheitlichen Staat leben. Ist schwierig, wenn das dumme Volk immer entweder Pest oder Cholera oder gar beides zusammen wählt, das gebe ich zu. Aber die Schuld bei Google & Co. zu suchen ist doch etwas zu leicht, meinst du nicht?!

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