Mann, Kodak war mal einer DER Läden, für die alles arbeiten wollte - so wie IBM.
Ende der 70er Jahre fing der Fisch dann schon zu stinken an - anstatt weiter auf ein gutes Verhältnis zur Belegschaft zu setzen, speiste man die Neuzugänge mit immer schlechteren Verträgen ab, zeigte keinerlei Interesse an Anregungen oder Kritik von "unten" und scherte sich auch sonst einen Dreck um Entwicklungen oder die Trends auf dem Markt.
"Fremdbranchen" wie der Hardware-Bereich oder die Digitalphotographie wurden genauso hirnlos angegangen - als besonders marode galten z.B. die Drucker von Kodak
Diagnose? Hirnfäule im Management - auch als "Commodore-Krankheit" bekannt! Hauptsache dort bekam immer alles seine "golden handshakes".
Schade.
jupp
da sieht man daran schön, wie fähig hochbezahlte manager sind, wenn es um mehr geht als in einem etablierten markt zu bleiben
manroland hat es ähnlich erwischt, weil das schönwettermanagement aussitzen wollte
Mir fällt aus einheimischen Landen immer Märklin dazu ein. Erst den Markt ignorieren, dann billig in China produzieren und teuer an die Sammler verkaufen wollen, dann 40 Millionen für Consultants rausblasen und dann wegen 50 Millionen zuwenig Insolvenz anmelden.
Teeren und Federn sollte bei diesem Führungspersonal definitiv den goldenen Handschlag ablösen.
Charles Marlow schrieb:
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> Diagnose? Hirnfäule im Management - auch als "Commodore-Krankheit" bekannt!
Tritt immer wieder auf. Siehe aktuell HP und Nokia.
> Schade.
Allerdings. Die Entscheider sind aber sowieso fein raus.
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