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Was singt Deichkind zu dem Thema?

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  1. Was singt Deichkind zu dem Thema?

    Autor s1ou 08.02.13 - 12:14

    Kleine Kinderhände nähen schöne Schuhe, meine neuen Sneakers sind – leider geil.

    Ich finde es gut das sich ein Unternehmen dafür einsetzt sowas zu verhindern aber bis es sich wirklich durchsetzt wird noch viel Zeit vergehen. Falls es überhaupt mal flächedeckend geschieht.

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  2. Re: Was singt Deichkind zu dem Thema?

    Autor teenriot 08.02.13 - 15:17

    Das ist eine Frage der Politik. Embargo und gut ist.
    Schneiden wir uns damit ins eigene Fleisch? Aber sicher!

    Aber was sind wir denn bitte wenn wir wirtschaftliche Profitgier, die zudem auch noch selbstschädigend ist für die hiesige Masse und nur einer Elite dient, über unsere angeblich ach so heiligen, angeblich christlich abendländischen, Prinzipien stellen?

    Heuchler sind wir, und zwar Elende. Wir sind kein Stück besser, als die, auf die wir immer mit dem Finger zeigen, als große relativierende Ausrede für unsere "kleinen Vergehen".

    Wir sind egoistische Menschenfresser.
    Wir haben keinen Frieden, keinen Wohlstand, keine Freiheit und keinen gefüllten Bauch verdient, solange wir dies anderen wohlwissend und vollabsichtlich aktiv versagen.

    Lieber materiell zurück ins Mittelalter als moralisch zurück in die 30er.
    Was wir nicht sehen tut anderen trotzdem weh.

    In China herrscht Sklaverei. 100e mio Menschen schuften zu Hungerlöhnen ohne Rechte und Schutz weil sie schlicht keine andere Wahl haben in einem repressiven diktatorischen System.

    Den "aber ich war doch in China und es war ganz anders"-Leuchtreklame-Touristen spucke ich schon mal vorbeugend ins Gesicht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.13 15:18 durch teenriot.

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  3. Rifkin und die Sklaverei

    Autor redmord 08.02.13 - 16:17

    Jeremy Risfkin 2005 in einem sehr ineressanten Intview: "Nun reden wir uns gern ein, dass die Sklaverei abgeschafft wurde, weil wir so human geworden sind. Aber die Wahrheit ist: Durch die industrielle Revolution ist die Sklaverei überflüssig geworden. Ab einem bestimmten Zeitpunkt war es billiger, den Ofen eines Kohleofens zu füllen, als den Mund eines Sklaven."

    Momentan ist es in einigen Ländern billiger den Mund von Sklaven zu füttern als den Ofen eines Kohleofens. Ohne Investitionen aus den westlichen Ländern und deren Absatzmärkte ware diese Situation häufig nicht entstanden. Das Paradoxe dabei: Die Entscheider schieben jegliche Verantwortung an die Politik ab, deren Gesetzgebung seitens der Entscheider stark beeinflusst wird.

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  4. Re: Rifkin und die Sklaverei

    Autor ed_auf_crack 08.02.13 - 17:05

    Dieses "leider geil" nehmen viele zu sehr in ihr leben auf.
    die machen jeden scheiß weiter und lachen sich mit "leider geil" eins ins Fäustchen, da die den Text nicht wirklich verstanden

    Staatlich geprüfter Crackkocher und Nadelputzer

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