Das sehe ich genau so wie Dorothee Bär. Wo Suchtgefahr besteht muss eingegriffen werden. Jedoch muss stark differenziert werden. Nicht jeder, der mehrere Stunden am Tag am Computer sitzt ist gleich gefährdet. Ich bin Entwickler. Ich sitze oft aus beruflichen Gründen bis zu 16 Stunden am Tag vor dem Computer. Als Programmierer gehört auch Recherche und Informationsbeschaffung zum Berufsbild. Das beinhaltet auch die Benutzung des Internets.
Gefährlich wird es dann, wenn jemand zum Beispiel Tage lang Spiele spielt und alles weitere vergisst. Das ist, denke ich, nicht gesund, vor allem, wenn es häufig vorkommt.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.12 19:40 durch chriskoli.
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Da kann ich mich nur deinen Worten anschließen.
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Ja, vollkommen korrekt, ich arbeite im Support, wenne s danach ginge bin ich sowohl interent- als auch telefonsüchtig, da ich online viel am recherchieren bin und ständig mit leuten telefoniere. :)
Auch mit Dauerzocken in erhöhtem Maße hast Du Recht, wobei man es trotzdem nicht mit einer Drogensucht gleichstellen sollte. Internetsucht sollte beispielsweise nicht zu einer Beschaffungskriminalität führen (wobei, man könnte ja ein Internet-Café besetzen und den besitzer als Geisel halten). Ich möchte das nicht verharmlosen, aber auch über solche Sachen sollte man in dem Kontext nachdenken.
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derKlaus schrieb:
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> Internetsucht sollte
> beispielsweise nicht zu einer Beschaffungskriminalität führen (wobei, man
> könnte ja ein Internet-Café besetzen und den besitzer als Geisel halten).
;)
> Ich möchte das nicht verharmlosen, aber auch über solche Sachen sollte man
> in dem Kontext nachdenken.
Da hast Du vollkommen recht. Wie viele Gamer, wenn auch nicht alle, beschaffen sich die neusten Spiele, in dem Sie sie NICHT kaufen? Ist das schon, zumindest bei einigen, eine Art Beschaffungskriminalität? Ich möchte aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass nicht jeder, der MAL ein Spiel aus dem Netz saugt == kriminell ist.
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