...die Frage hat sich noch niemand gestellt..ach was solls erst mal die Hilfen dafür einsacken :)
Wenn die Energiekonzerne wollen und den Schalter ausknipsen. Fährt nix mehr. Dass heißt die Macht der Energiekonzerne wird weiterhin gesteigert? Oder habe ich wieder mal nix verstanden? Ist die Produktion benzingetriebener Fahrzeuge dann noch wirtschaftlich sinnvoll? Oder kosten die dann einfach nur zehnmal so viel? Kraftwerke offline (zerstört oder nur gestört. Und man kann keine Strecke, möglicherweise Transport schwererer Güter, mehr zurücklegen? Na denn, Mahlzeit.
Wo soll man den massiven Zuwachs des zusätzlichen Strombedarfs herbekommen? Oder wird der verfügbare Strom dann meistbietend verhökert? Wo soll das noch hinführen?
Strom wird schon jetzt "meistbietend verhökert", der Strombörse.
Ich hoffe ja das sie wirklich mal die Ohren anlegen und die Akku und Controllertechnologie so schnell weiterentwickeln das man diese unsägliche Windkraft und Solorenergie endlich mal sinnvoll benutzen kann. Es ist einfach lächerlich wieviel Geld in diese Technologien gepumpt wird obwohl sie im Moment keine Lösung für garnichts sind. Solange man damit keine Basislast fahren kann muss für jede Kapazität in Wind/Sonnenenergie die selbe Menge in "konventionellen" Kraftwerken vorgehalten werden...wie dämlich...
Endlich mal jemand, der das kappiert! 136 PS = 0,1MW (fuer ein Auto). Ja, Elektroautos haben einen hoeheren Wirkungsgrad, brauchen also weniger Leistung. Dafuer soll es dann aber Millionen davon geben. Entsprechend leistungsfaehig muessten die Akkus sein und die wollen geladen werden. Multipliziert man die Wirkungsgrade von Kraftwerken [vor allem denen mit regenerativen Energien ;)] mit denen des Akkus, der Stromuebertragung und der Elektomotoren (unter Einbeziehung von Reibungsverlusten), ist der Gesamtwirkungsgrad des E-Autos auch gar nicht mehr so toll. Dazu muessen einfach mal etliche Terawatt an Strom mehr(!) produziert werden... Gleichzeitig sollen noch viele Atomkraftwerke (mit vielen Megawatt Leistung) durch regenerative Kraftwerke ersetzt werden. Das alles kann in absehbarer Zeit gar nicht funktionieren. Und die Zeiten mit x Cent pro Kilowattstunde waeren dann auch ganz schnell vorbei.
Wenn man sich das Foto anschaut hat man die Antwort: Atom/Kohle/Öl.
Damit werden E-Autos weder umweltfreundlicher noch billiger.
Nur mit ökologischer Herstellung, echtem Ökostrom und Solartankstellen leisten E-Autos einen Beitrag zum Klimaschutz.
Z.B. http://tazzari-zero.com/
Es gibt nur 4 Anbieter von echtem Ökostrom unabhängig von Kohle und Atom: Greenpeace Energy, EWS Schönau, Naturstrom und Lichtblick.
http://atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel
Echter Ökostrom von z.B. Naturstrom fließt nur in den Neubau von Ökostromanlagen.
Der Wechsel dauert 5 Minuten und ist ganz einfach, man muß nur den Vertrag abschicken, der Ökostromanbieter kümmert sich um alles andere.
Die Stromversorgung ist nie gefährdet (Grundversorgungspflicht) im Gegensatz zu einem Telefonanbieterwechsel, Zähler und Leitungen bleiben.
Damit leistet man in wenigen Minuten einen wichtigen und dauerhaften Beitrag zum Klimaschutz und gegen Atom- und Kohlekraft.
12 Monate Preisgarantie (19,9 Ct/kWh und 7,95 EUR Grundgebühr), weder Wechselgebühren noch Mindestvertragslaufzeit und eine kompetente Hotline.
Kostenlose Ökostrom-Hotline: 0800 - 76 26 852 (Mo-Fr 9-17 Uhr)
Naturstrom-Hotline: 0211 - 779 00-444 (Mo-Fr 9-17 Uhr)
Der Vertrag kann auch direkt im PDF oder bequem über das Online-Formular ausgefüllt werden, sodaß man ihn nur noch ausdrucken und unterschreiben muß.
Formulare und Infos gibt es auch in vielen Bioläden oder per Telefon und Post: http://stromwechseln-wirkt.de/
Wer den großen Naturschutzverein BUND unterstützen möchte, findet das Formular für Naturstrom hier:
http://bundladen.de/bundservice/naturstrom/
Die 100 Ökostromtarife der Atomkonzerne sind nur Greenwashing.
Naturstrom kostet z.B. genausoviel wie eprimo, aber damit unterstützt man natürlich nicht jeden Monat die RWE Exportsubventionsmilliarden maroder Atomkraftwerke in Erdbebengebiete Bulgariens, Rumäniens und Brasiliens.
http://meta.tagesschau.de/id/33207/wie-gruener-strom-die-steckdosen-erobert
RWE betreibt auch Biblis, den ältesten Pannenreaktor Deutschlands, übrigens auch völlig ungeschützt gegen Erdbeben, obwohl er über einer seismisch aktive Zone steht zwischen Frankfurt, Wiesbaden und Mannheim: Weit über 1 Million Menschen nur ein paar Dutzend Kilometer entfernt.
Er ist so unsicher, daß die Atomaufsicht ihn schon 1997 vom Netz nehmen wollte.
Aber die Atomlobby wollte das leider nicht.
Auch gegen den Absturz des US-Hubschraubers am 3.2.2010 war Biblis nicht gesichert.
http://ausgestrahlt.de/mitmachen/rundbrief-abonnieren.html#c1817
Die beiden Umweltbanken werden immer beliebter, wirtschaften nur sozial und nachhaltig und ermöglichen Solarinstallationen ohne Eigenkapital und Sicherheiten:
http://gls.de/
http://umweltbank.de/
nanu schrieb:
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> Wenn die Energiekonzerne wollen und den Schalter ausknipsen.
Dann hätte man auch heute schon ein mächtiges Problem. Ob da dann noch E-Autos fahren oder nicht, fällt da gar nicht mehr ins Gewicht. Wers nicht glaubt, kann ja mal recherchieren, was in den USA passiert ist, wenn dort mal großflächig der Strom ausgefallen ist.
Und ich finde, dass E-Autos und regenerative Energien sich ideal ergänzen. Die Akkus kann man ja dann zu Zeiten laden, wenn der restliche Stromverbrauch gering ist - dann hat man das Spitzenlastproblem etwas abgemildert. Steuern könnte man das über den Strompreis.
Ich fände eine Tauschakku-Infrastruktur (wie sie AFAIR in Israel derzeit aufgebaut wird) ziemlich gut und das wäre wohl eine Voraussetzung für zumindest gelegentliche Mittel- und Langstreckennutzung. Sowas kann vermutlich wirklich nur vom Staat oder mit erheblicher staatlicher Föerderung aufgebaut werden. Dazu müsste man sich aber erstmal auf einen (Akkumodul-) Standard einigen - und da sind wiederum zuerst die KFZ-Hersteller gefragt.
In der Tat ist diese Frage für den Sektor Transport&Verkehr ersteinmal völlig uninteressant!
Denn im Gegensatz zum Erd-/Mineralöl können wir elektrische Energie in DE un Europa auf diverse Arten selbst produzieren.
Natürlich ist ein eAntrib nur dann umweltfreundlicher wenn auch die Stromproduktion/Bereitstellung dafür entsprechend umweltfreundlich vonstatten geht, eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür ist aber ein entsprechendes Netzwerk zur Bereitstellung und eine kritische Masse von Bedarfsträgern!
Das heißt:
Zuerst ein Verteilernetzwerk aufbauen, dann eAutos in großer Zahl unters Volk bringen und dann, dann können wir darüber sprechen soundsoviel % des "treibstoffes" entsprechnd umweltfreundlich zur Verfügung zu stellen.
Ich würde mir sofort ein eAuto kaufen anstatt eines mit Verbrennungsmotor wenn die Rahmenbedingungen entsprechend geklärt sind (Tanken?, Reichweite?, Steuer und attraktive Gesamtkosten?)
Mal nebenbei bemerkt kannst Du Dir ja dann für Dein Auto den grünen Strom vom entsprechenden Anbieter kaufen, dass könnte dann Dein ganz eigener Beitrag zum Umweltschutz werden. Mit einem Verbrennungsmotor basierenden Transportsystem (Auto, LKW,...) hast Du diese Möglichkeiten überhaupt nicht.
cyd
Es soll sogar noch Menschen geben die fest daran glauben dass sie nur "Ökostrom" verwenden. Schliesslich steht das so auf der Rechnung. ;)
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