Die Bereitstellung der Möglichkeit eines seitenübergreifenden Trackings durch das Einbinden der Facebook-API oder eines entsprechenden iframes, vor der ein Nutzer nicht vorher gewarnt wird, ist datenschutzrechtlich natürlich bedenklich.
Anders sieht es bei den klassischen "Social Media" Buttons aus, die viele Webseiten zieren - solange die Einbindung nicht auf die Domain Facebook zugreift oder anderweitig Daten übergeben werden, bleibt der Datenschutz gewahrt.
Gruß, LX
Dann ist es doch gar nicht undifferenziert betrachtet: Es geht nur um den Facebook-Button, und wenn man den offiziell benutzen will kann man bei Facebook eben nur die Variante mit iframe oder eine mit Javascript bekommen, die beide auf die Facebook-Domain zugreifen.
fool schrieb:
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> Dann ist es doch gar nicht undifferenziert betrachtet: Es geht nur um den
> Facebook-Button, und wenn man den offiziell benutzen will kann man bei
> Facebook eben nur die Variante mit iframe oder eine mit Javascript
> bekommen, die beide auf die Facebook-Domain zugreifen.
Alle anderen Buttons, Videos, sonstiges eingebundenes Zeugs wie Werbung und CDNs scheinen ja erstmal egal zu sein. Es geht NUR um den Facebook-Button. Wie differenziert ... bullshit!
> > Dann ist es doch gar nicht undifferenziert betrachtet: Es geht nur um
> den
> > Facebook-Button, und wenn man den offiziell benutzen will kann man bei
> > Facebook eben nur die Variante mit iframe oder eine mit Javascript
> > bekommen, die beide auf die Facebook-Domain zugreifen.
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> Alle anderen Buttons, Videos, sonstiges eingebundenes Zeugs wie Werbung und
> CDNs scheinen ja erstmal egal zu sein. Es geht NUR um den Facebook-Button.
> Wie differenziert ... bullshit!
Wie oft willst du das noch schreiben? Es kommt auf die Bestimmungen des Anbieters an. Daher kann natürlich immer nur ein Anbieter untersucht werden. In diesem Fall hat es Facebook getroffen, weil der nunmal sehr häufig ist. Wenn andere wichtig genug sind und vielleicht jemand Hinweise gibt, werden die ganz genauso untersucht.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
So oft es sein muss ;-)
Wieso muss man andere Anbieter untersuchen? Es geht doch hier um das Aufzeichnen von Verkehrsdaten im Ausland. Das macht jede Resource, die nicht selbst gehostet wird zu einem Datenschutzproblem.
Deshalb wiederhole ich mich da gerne ... denn es scheint immer nur auf Facebook & Co zu gehen, dabei hat schon der lustige animierte Besucherzähler aus den 90er Jahren das gleiche gemacht. Statcounter veröffentlicht sogar regelmäßig Statistiken über ALLE Accounts ... kein Unterschied zum eingebundenen Facebookbutton.
> Wieso muss man andere Anbieter untersuchen? Es geht doch hier um das
> Aufzeichnen von Verkehrsdaten im Ausland. Das macht jede Resource, die
> nicht selbst gehostet wird zu einem Datenschutzproblem.
Es ist auch jede Ressource, die nicht selbst gehostet wird, ein potenzielles Datenschutzproblem. Siehe Datenschutzproblematik von Google Analytics. Relevant sind aber die Bestimmungen des jeweiligen Anbieters, die letztlich den Ausschlag geben, ob es erlaubt ist oder nicht. Deswegen muss auch jeder Anbieter einzeln untersucht werden. Habe ich das nicht eben schon geschrieben?
> Deshalb wiederhole ich mich da gerne ... denn es scheint immer nur auf
> Facebook & Co zu gehen, dabei hat schon der lustige animierte
> Besucherzähler aus den 90er Jahren das gleiche gemacht. Statcounter
> veröffentlicht sogar regelmäßig Statistiken über ALLE Accounts ... kein
> Unterschied zum eingebundenen Facebookbutton.
Wo kein Richter, da kein Kläger. Vielleicht haben die Datenschutzbeauftragten nur nichts davon gewusst? Ist ja nicht so, dass da eine riesige Behörde mit gewaltigen Ressourcen hinterstehen würde. Letztlich geben auch, ich wiederhole mich an dieser Stelle erneut, die Bestimmungen des Anbieters den Ausschlag. Wenn Statcounter Daten sammelt, aber diese nur in eine Statistik einfließen lässt, ohne die personenbezogenen Daten zu speichern bzw. site-übergreifende Profile zu erstellen, ist es erlaubt (ob es so ist, weiß ich aber nicht).
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
GodsBoss schrieb:
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> Wenn Statcounter Daten sammelt,
> aber diese nur in eine Statistik einfließen lässt, ohne die
> personenbezogenen Daten zu speichern bzw. site-übergreifende Profile zu
> erstellen, ist es erlaubt (ob es so ist, weiß ich aber nicht).
Und genau da fängt der Spaß doch schon an, willkommen in der juristischen Grauzone.
Was genau sind denn jetzt personenbezogene Daten? Die Gerichte streiten ja wohl immer noch, ob die IP schon personenbezogen ist oder nicht...
Am besten wäre es wohl, wenn die EU-Kommission zum Schutz der Bürger sämtliches HTML ab Version 2 verbietet; dann können wir in (bzw.für) Europa endlich wieder hochperformante Webseiten in reinstem HTML ohne diesen ganzen neumodischen Schnickschnack programmieren. Und wenn das erstmal erreicht ist, brauchen wir auch die zig Millionen für den Breitbandausbau nicht mehr, denn dann reicht wieder die gute alte 56k Modemleitung für den vollwertigen Internetzugang.
Ich glaub, ich lass mir diese Idee gleich mal patentieren......
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