Was spricht eigentlich gegen Lastschrift?
Die Leute verwenden immer so ein Paypal- bzw. Click&Buy-Dingens, aber das hat den Nachteil, daß man da noch schauen muß, ob alles in Ordnung ist.
Bei Lastschrift hingegen muß man nur beim eigenen Bankkonto immer die Kontoauszüge angucken und fertig.
Der Zeitaufwand ist der gleiche (gut, es dauert 3 Sekunden länger, die Bankdaten einzutippen) und sicher ist es auch noch. Und zwar OHNE DIE WUCHERGEBÜHREN.
Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht.
Seit wann gibt es denn Giropay? Gibt es das bei allen Angeboten im Netz? Gibt es überalld ie Möglichkeit mit Lastschrift zu zahlen?
Hast du schonmal etwas im Internet bestellt? Ohne Kreditkarte lief und läuft da relativ wenig, wenn man nicht etwas wie Clickandbuy oder Paypal benutzt.
Ich brauche nicht, das jeder Händler meine Bankdaten hat.
Als "pseudonymizer" sind Paypal usw. daher nicht uninteressant.
Aber im prinzip könnte man lastschrift auch online anbieten und z.B. mit pin/tan freischalten.
Dann kann man in Deutschland Bestellungen einmalig per PIN/TAN-OnlineBanking bezahlen. Oder Abonnements ohne Papierkram abschliessen usw.
Banken sind bekannterwasen nicht schlau. Banker sind schlau, sich die Taschen zu füllen. Und da es komplizierter wird, Boni zu ergattern, bleibt zwischen den Golf-Platz- und Davos/London/NewYork-"Geschäfts"(Lustreisen)-Besuchen noch viel weniger Zeit, sich um den Kunden zu kümmern.
Schantalle schrieb:
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> Was spricht eigentlich gegen Lastschrift?
Innerhalb Deutschlands, solange alle Beteiligten ein Konto bei einer deutschen Bank haben? Nichts.
Aber es gibt nicht in jedem Land die Möglichkeit der Lastschrift, schon gar nicht über Ländergrenzen hinweg, zudem sind internationale Überweisungen in der Regel schweineteuer und kompliziert. Dienste wie Paypal, Moneybookers oder eben ClickandBuy stoßen genau in diese Lücke.
Schantalle schrieb:
> Was spricht eigentlich gegen Lastschrift?
Die "Rück-Lastschrift".
Schantalle schrieb:
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> Und zwar OHNE DIE
> WUCHERGEBÜHREN.
Sobald Du was im Ausland kaufst, sieht das ganz anders aus.
Die Rücklastschrift könnte man durch PIN/TAN für diese Abbuchung verhindern.
Dann bestimmt der Käufer selber, wie schnell der Dienstleister die Kohle sieht.
Er kann ja nicht behaupten, kein onlinebanking machen zu können.
Hier oder bei Heise meinte mal jemand, im onlineshop gäbe es schon rücklastschriften aber quasi keine böswilligen, sondern weil die Leute ihr Konto überzogen hätten. Wenn man das also per IT macht, und "59 Cent" vom Konto "sucken" will, läuft das voll it-mäßig und pin/tan-freischaltung und die Kohle ist da. Sowas sollte selbstverständlich sein. Und böse pseudo-käufer gibts dann "nicht" mehr.
Aber ein Land was erst letztes Jahr theoretische Führerscheinprüfungen am Computer eingeführt hat, die schon am C64 am Computer hätten stattfinden können, ist rückständiger, wie man es kaum glauben kann.
--
Ich habe für Leute ohne Argumente Tipp- und Zeichensetzungsfehler versteckt. Aber ich glaube nicht, das Ihr sie findet. SCNR.
Also Lastschrift hat mit dem "zurückgehen lassen" können genau den Vorteil gegenüber einer Überweisung (Vorkasse).
Du überweist etwas, kriegst keine Ware - das Geld ist weg.
Du bestellst etwas, kriegst keine Ware - der Verkäufer bucht trotzdem ab - Du buchst zurück. IHN kostet es auch noch (Gebühren für Rücklastschrift seitens Bank).
Die Idee mit der TAN für die Lastschrift finde ich gut und auch praktikabel, grade weil es im Moment Mode wird einfach mal Kontonummern zu generieren, 1ct abzubuchen und wo es keine Fehlermeldung gibt vielleicht nochmal 50€ und zu hoffen das keiner es merkt.
Mit TAN wäre das nicht passiert.
Der Grund das grade paypal so beliebt wird ist die Möglichkeit mit dem Käufershcutz als Treuhänder - Lastschrift mit TAN könnte da eine gute Konkurrenz sein und vor allem man muss nicht einem Dritten seine Daten offenlegen.
ganz einfach. es gibt leider viel zu viele unehrliche leute und besonders gerne wird bei lastschrift und rechnungskauf betrogen. gerade die ganzen elektronikartikel sind schneller wieder auf ebay verhökert, wie der händler merkt, das da irgendwie keine kohle zu der bestellung kommt.und das ist nicht nur so daher geredet, sondern gelebte erfahrung aus gut 10 jahren internetversandhandel bei einem großen versender. also bleibt den versendern ja fast nichts anderes übrig auf möglichst 100%-tig sichere zahlverfahren zu setzen. wer kann bei den minimargen schon große zahlungsausfälle längere zeit verkraften ? keiner, wenn er überleben will.
ccccccccccc schrieb:
> Also Lastschrift hat mit dem "zurückgehen lassen" können genau den Vorteil
> gegenüber einer Überweisung (Vorkasse).
Für wen ist das ein Vorteil?
> Du überweist etwas, kriegst keine Ware - das Geld ist weg.
> Du bestellst etwas, kriegst keine Ware - der Verkäufer bucht trotzdem ab -
> Du buchst zurück. IHN kostet es auch noch (Gebühren für Rücklastschrift
> seitens Bank).
Du hast hier den betrügerischen Kunden vergessen: Davon gibt es reichlich.
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