In diesem Artikel von Weltmarktanteilen zu sprechen, ist völlig belanglos, dafür ist der Markt des Vereinigten Königreiches im Weltmaßstab einfach zu klein und die Deutsche Telekom mit ihren Mobilfunkaktivitäten nur in Europa und der USA vertreten. Ferner sind die einzelnen Märkte (kontinental und national) einfach zu unterschiedlich.
T-Mobile UK gegen Vodafoney Turkey zu tauschen klingt fast wie eine Utopie oder nach Luftschlössern greifen. Meinem Wissensstand nach ist der türkische Markt noch nicht gesättigt und bietet Wachstumschancen. Ich würde ihn für die Vodafone Group als strategisch einordnen, so dass sie sich hier Vodafone niemals auf einen gänzlichen Tausch oder eventuelle Joint-Ventures (z. B. T-Mobile UK und Vodafone Turkey in einer Holding-Gesellschaft, Anteilseigner dann Vodafone als auch Deutsche Telekom) einlassen würde.
Die Deutsche Telekom sollte nach weiteren Möglichkeiten oder Optionen für T-Mobile UK suchen oder, vor allem wenn die Anteilseigner Druck machen, den bestmöglichen Preis herausschlagen, also die Konkurrenz zwischen Vodafone und O2 im Bieterwettkampf anheizen. Dann wäre aber zu beachten, dass auch nicht jeder Preis gezahlt würde, wie über Vodafone in den letzten Tagen in der Fachpresse berichtet. Das aktuelle Interesse des vierten britischen Netzbetreibers Orange wäre mir neu, in den letzten Tagen wurde gegenteiliges geschrieben.
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