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Rupert Murdoch hat's erkannt

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  1. Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor Kostenlosleser 24.11.09 - 19:22

    Während hier noch von "50% unserer Leser kommen von Google" gefaselt wird, hat Rupert Murdoch schon erkannt, dass 50% von Google noch lange nicht bedeutet, dass diese Kostenlosleser auch Einnahmen generieren.

  2. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor carlo 24.11.09 - 19:37

    Huh? Tun die das nicht?
    Die Online-Zeitungen verdienen doch auch Geld mit Werbung!
    Werbung bei Google = schlechte (sogar unehrliche) Werbung.
    Aber Werbung auf den Newsportalen = gute Werbung????
    Mann welch Verlogenheit!
    Die Leute, die über Google auf die einzelnen Seiten kommen, finanzieren diese doch auch als Werbezielgruppe.
    Mittlerweile ist es doch so, dass sogar Zeitschriften zu über einem Viertel aus Werbung bestehen. Die könnten die verschenken!Ein Wunder, das der Spiegel noch 3€ kostet...
    Wie dem auch sei, ich kann diese Google Debatte nicht mehr hören.
    Die ganzen Leute, die wegen jedem Scheiss aufschreien, sollen doch mit einer _Idee_ kommen, um Google was entgegenzusetzen! Und nicht mit dem "Oh Google nutzt uns doch nur aus..." Scheiss.

  3. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor Kostenlosleser 24.11.09 - 19:45

    carlo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Huh? Tun die das nicht?
    > Die Online-Zeitungen verdienen doch auch Geld mit Werbung!

    Wenn eine Tageszeitung aus Papier 1,80 Euro kostet: Denkst Du, dass Dein reiner Besuch so viel Werbegeld einbringt, dass diese Kalkulation aufgeht?

    > Die Leute, die über Google auf die einzelnen Seiten kommen, finanzieren
    > diese doch auch als Werbezielgruppe.

    Stimmt. Aber das ist nur ein Bruchteil dessen, was der Service kostet. Und irgendwo wollen sie ja auch mal Gewinn machen.

  4. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor albern 24.11.09 - 19:48

    Was Rupert Murdoch nur noch nicht erkannt hat, ist, dass er Google nicht im geringsten Interessiert. Wenn er seine ganze Seite schließt, schadet ihm das mehr, als es ihm nutzt.

  5. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor carlo 24.11.09 - 19:54

    Kostenlosleser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > carlo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Huh? Tun die das nicht?
    > > Die Online-Zeitungen verdienen doch auch Geld mit Werbung!
    >
    > Wenn eine Tageszeitung aus Papier 1,80 Euro kostet: Denkst Du, dass Dein
    > reiner Besuch so viel Werbegeld einbringt, dass diese Kalkulation aufgeht?
    Ja, das denke ich tatsächlich!
    Denn die Werbung ist mittlerweile mehr als nur ein "zweites Standbein". Es wird mehr und mehr zum Kerngeschäft. Und diese Tendenz kann man wirklich nicht Google zuschreiben.

    > > Die Leute, die über Google auf die einzelnen Seiten kommen, finanzieren
    > > diese doch auch als Werbezielgruppe.
    >
    > Stimmt. Aber das ist nur ein Bruchteil dessen, was der Service kostet. Und
    > irgendwo wollen sie ja auch mal Gewinn machen.
    Machen sie auch. 2/3 aller Artikel sind doch von Presseagenturen fast eins zu eins übernommen.
    Und diese Artikel werden im Rahmen eines Kontingents von den Presseagenturen abgekauft.
    Gehe mal auf Reuters und dann auf SPON oder Welt.de. Da werden dir viele Gemeinsamkeiten auffallen.
    Das ist auf so eine Frage:
    Was passiert, wenn Google direkt mit AP, DPA oder Reuters solche Verträge abschliesst?
    Dann wird das Geheule noch lauter.

    Das Hauptproblem liegt doch an den Nachrichtenmagazinen/portalen selbst... etc

  6. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor Siga4329472497 24.11.09 - 20:02

    Populismus bleibt kostenlos.

    Aber für Welt-Berichte, Börsen-Infos, Hintergrundstories usw. sind die Leute bereit, Geld zu bezahlen.
    Wieso auch nicht. Speziell wenn EReader kommen.

    Die Strukturen verändern sich vermutlich woanders:
    Weniger Druckereien
    Weniger/Kaum physikalische Zeitschriften-Abos sondern per Email auf den Reader (epub wird vermutlich dominieren aber laut golem ist das auch nur pseudo-genormt wie pdf teilweise drm-flash enthält!) oder halt über den PC.
    "Freie Zeitschriften": Was ihr als Blog abonniert in "besser"/bezahlwürdig gegen Geld.
    Halt was momentan nur als Börsenbriefe, Spezial-Zeitschriften (Gamefront, DDZZ Deine DackelZuchtZeitschrift (habe ich mir grade ausgedacht)) usw. gibt, auch für andere Themen.
    oder halt was ich mit gez2 bezeichnet/beschrieben/vorgeschlagen habe weil "gez2" kein Micropayment braucht.

    Aber mancher beim DJV druckt sich manche Emails wohl doch noch aus... Wer die entsprechenden Blogs liest, weiss das die nicht wirklich online-affin sind. Doch wer nicht wirklich lauf-affin ist, wenn eine Super-Welle/Tsunami kommt, wird weggeschwemmt....

  7. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor carlo 24.11.09 - 20:08

    Siga4329472497 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Populismus bleibt kostenlos.
    >
    > Aber für Welt-Berichte, Börsen-Infos, Hintergrundstories usw. sind die
    > Leute bereit, Geld zu bezahlen.
    Ja, das stimmt. Und sie sind es auch jetzt ohne den Online-Hokus-Pokus.
    Ich gehöre tatsächlich noch zu einem Umfeld von "Zeitungslesern", die tatsächlich Geld für das Papier bezahlen.

    > Wieso auch nicht. Speziell wenn EReader kommen.
    Wieso etwas erfinden für etwas was es schon gibt?

    >
    > Aber mancher beim DJV druckt sich manche Emails wohl doch noch aus... Wer
    > die entsprechenden Blogs liest, weiss das die nicht wirklich online-affin
    > sind. Doch wer nicht wirklich lauf-affin ist, wenn eine Super-Welle/Tsunami
    > kommt, wird weggeschwemmt....
    Jap.

  8. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor sfsdaf 24.11.09 - 20:13

    murdoch bezieht sich aber darauf, dass twitter auf dem vormarsch ist und immer mehr seitenzugriffe via tweets erfolgen. und im gegensatz zu google ist twitter eben KEIN konkurrent.
    bing/miscrosoft versucht jetzt auch sich bei fox exklusiv einzukaufen.

  9. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor don't ha ha 24.11.09 - 21:39

    Kostenlosleser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn eine Tageszeitung aus Papier 1,80 Euro kostet: Denkst Du, dass Dein
    > reiner Besuch so viel Werbegeld einbringt, dass diese Kalkulation aufgeht?

    Der Verkaufspreis einer Tageszeitung deckt eher Druck und Distribution ab, also das, was online eh wegfällt oder ungemein weniger kostet (Hosting und Traffic). Der Löwenanteil der redaktionellen Kosten wird hauptsächlich durch Werbung und Anzeigen gedeckt und die wirft online wie offline immer weniger ab wie man hört. Offline, weil verteilter und seltener geworben wird sowie Auflagen sinken und online, weil immer mehr Leute Werbeblocker wie AdBlock Plus einsetzen.

    Das ist doch die eigentliche Misere, das Leseverhalten geht weg vom Print hin zu online und online bedeutet häufig ganz ohne Werbung, weil ein Werbeblocker alles wegputzt. Das heißt wiederum weniger Werbeerlöse bei gleichem redaktionellem Aufwand. Die Krise - wenn man es so nennen mag, man könnte es auch natürliche Marktbereinigung nennen - hat in meinen Augen verschiedene Ursachen. Am wenigsten würde ich diese aber bei Google suchen. Im Gegenteil, Google News ist ein entscheidender Faktor um hochwertige unique visitors zu bekommen, weil diese nicht durch einen Klickunfall auf die Seite kommen, sondern speziell nach einem Thema gesucht haben, das sie interessiert.

    Angefangen hat doch alles damit, daß Webseiten unleserlich geworden sind, weil man mit zu viel Werbung bombardiert wurde sowie Mittel und Wege gesucht hat sich diesen Krampf vom Hals zu halten. Im Prinzip wäre alles ganz einfach: Man nutzt keine Ad Server mehr, sondern den Contentserver und speichert Werbung wie Content in denselben Verzeichnissen und setzt alles daran, daß man nicht mehr generisch oder mit Blacklisten zwischen Werbung und Content unterscheiden kann. Dann fließen auch wieder die Werbeeinnahmen und wenn man nicht ein zweites Mal den Fehler macht die eigene Seite durch Werbung unleserlich zu machen, dann wird das sogar die wenigsten User stören. Ich denke nicht, daß einer ernsthaft gegen Werbung ist, wenn sie nicht zu aufdringlich ist. Aber aufpoppende Flash Werbung die den Text überlagert, rumblinkt und Sounds abspielt ist einfach nur ein Ärgernis. Ein kleiner Kasten mit statischer Werbung zwischen zwei Absätzen hingegen wird beim Lesen zwangsläufig auch gesehen, aber schürt nicht gleich so eine Wut wie Blink-Kreisch-Wegklick Werbung.

  10. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor Kostenlosleser 24.11.09 - 21:40

    carlo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kostenlosleser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > carlo schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Huh? Tun die das nicht?
    > > > Die Online-Zeitungen verdienen doch auch Geld mit Werbung!
    > >
    > > Wenn eine Tageszeitung aus Papier 1,80 Euro kostet: Denkst Du, dass Dein
    > > reiner Besuch so viel Werbegeld einbringt, dass diese Kalkulation
    > aufgeht?
    > Ja, das denke ich tatsächlich!
    > Denn die Werbung ist mittlerweile mehr als nur ein "zweites Standbein".

    Das mag im Printbereich so sein. Im Internet-Bereich zahlt niemand mehr tausende Euro für blinkende Bildchen.

    > > Und irgendwo wollen sie ja auch mal Gewinn machen.
    > Machen sie auch. 2/3 aller Artikel sind doch von Presseagenturen fast eins
    > zu eins übernommen.

    Darum geht es nicht. Das ist im Printbereich auch so.

  11. Mischkalkulation Zeitungen Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor Siga4324972947 24.11.09 - 22:35

    don't ha ha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Verkaufspreis einer Tageszeitung deckt eher Druck und Distribution ab,
    > also das, was online eh wegfällt oder ungemein weniger kostet (Hosting und
    > Traffic). Der Löwenanteil der redaktionellen Kosten wird hauptsächlich
    > durch Werbung und Anzeigen gedeckt und die wirft online wie offline immer
    > weniger ab wie man hört. Offline, weil verteilter und seltener geworben

    Diese Verhältnisse müsste man mal klar machen und den Abbau planen.
    Die meisten Zeitschriften gibts eh nur im Abo. Da sind die Abonnenten wichtiger, aber denen kann man gerne mit billigem E-Abo entgegen kommen.

    Bei Tageszeitungen usw. bewirkt das einen Break Even nahe Null. D.h. man könnte die Zeitung fast verschenken wenn man an Druck/Vertrieb ("prozentual") keinen Deckungsbeitrag einnimmt.
    Die "Käseblättchen" die von mindestens zwei Verlagen zwei Mal die Woche kostenlos im Briefkasten sind, beweisen das ja.
    Schaut doch mal in deren Eigenwerbung, wie groß deren Reviere sind. Vor 20 Jahren schon hatten die immer Karten von den Werbe-Gebieten drin, um zu motivieren, Kleinanzeigen oder Gewerbeanzeigen dort zu buchen. Alles kostenlos und sogar im Briefkasten. Da soll Murdoch sich mal ein Beispiel nehmen. SCNR.
    Das sind ja Berichte aus den normalen Tageszeitungen dieser Verlage+Druckereien, die im kostenlosen Käseblättchen wiederbenutzt werden. So gesehen Resteverwertung/Dritte-Klasse des Lokalzeitungs-Verlages.

    > wird sowie Auflagen sinken und online, weil immer mehr Leute Werbeblocker
    > wie AdBlock Plus einsetzen.

    Die Leute sind aber bereit zu bezahlen. Mallorca-Rentner abonnieren ihr Pusemuckelaner Tageblatt oder die Bunte Bild kostet 10 Cent und die in Grau gibts einen halben Tag später und ist kostenlos und ultra-komprimiert....
    Oder Afrika-Deutsche abonnieren die ct als Email für EReader....
    Der E-Vertrieb hat ja noch nicht begonnen.
    Drucker und Post-Briefträger "leiden". Die Leser kriegen schneller, billiger, in variabler Schriftgröße. Rentner können abonnieren was bisher nicht mehr ging, weil sie es nicht lesen konnten,...


    > Das ist doch die eigentliche Misere, das Leseverhalten geht weg vom Print
    > hin zu online und online bedeutet häufig ganz ohne Werbung, weil ein
    > Werbeblocker alles wegputzt. Das heißt wiederum weniger Werbeerlöse bei
    > gleichem redaktionellem Aufwand. Die Krise - wenn man es so nennen mag, man

    Durch Internet und Synergien kann man sparen.
    www.dwdl.de/article/story_18907,00.html Iirc kosten für WAZ pro Seite.

    Such was ich unter gez2 oder "Ring2"/2Ringe geschrieben habe: Eine Genossenschaft der Schreiber, die die Agenturmeldungen ergänzt. Diese Meldungen gibts dann Deutschlandweit. Aber halt umfassend statt nur agentur-brei ohne Mehrwert. Und da nur ein paar Journalisten/Reporter (die CopyCats sind überflüssig) davon leben müssen, ist der Break-Even elegant niedrig. Der DJV will nur nicht.

    > Im Gegenteil, Google News ist ein entscheidender Faktor um hochwertige
    > unique visitors zu bekommen, weil diese nicht durch einen Klickunfall auf
    > die Seite kommen, sondern speziell nach einem Thema gesucht haben, das sie
    > interessiert.
    Ich habe google news als RSS und klicke mehrere Zeitungen zu einem Thema an, weil jede etwas anderes dazutut. 90% des Berichtes sind aber die agenturmeldung. Sowas ist doof. Das ist als wenn man drei verschiedene Rasierer benutzen muss, weil der eine nur lange, der andere nur mittlere und der dritte nur kurze haare schneidet. Oder drei Staubsauger. Einer für Haare, einer für Staub und einer für alles ab 1 mm Umfang.


    > stören. Ich denke nicht, daß einer ernsthaft gegen Werbung ist, wenn sie
    > nicht zu aufdringlich ist. Aber aufpoppende Flash Werbung die den Text
    > überlagert, rumblinkt und Sounds abspielt ist einfach nur ein Ärgernis. Ein
    > kleiner Kasten mit statischer Werbung zwischen zwei Absätzen hingegen wird
    > beim Lesen zwangsläufig auch gesehen, aber schürt nicht gleich so eine Wut
    > wie Blink-Kreisch-Wegklick Werbung.

    Genau sowas sage ich auch. War zwar als Argument für Forum als NNTP und mit Text-Werbung (die hat Google groß gemacht und nicht KlickyBuntiKrams) darin gedacht, aber das Argument geht natürlich auch für normale Sites.

    Auf EReadern (800x600, Graustufen) müssen die sich ja bald auch anpassen.
    Und Text-Werbung lässt sich wohl am schlechtesten filtern. Allerdings muss "Werbung" dranstehen womit man wieder filtern könnte. Oder diese gifs werden vom Ad-Zapper weggelöscht und man sieht nur den Text ;-) Dann kommen sicher Abmahnwälte und zicken herum, das jeder diese gifs zappt so das die Text-Werbung dazwischen nicht mehr als textwerbung markiert ist... :-/

  12. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor google news 24.11.09 - 22:44

    carlo schrieb:

    > Gehe mal auf Reuters und dann auf SPON oder Welt.de. Da werden dir viele
    > Gemeinsamkeiten auffallen.
    > Das ist auf so eine Frage:
    > Was passiert, wenn Google direkt mit AP, DPA oder Reuters solche Verträge

    Schau dir doch einfach http://news.google.de / http://news.google.com an.
    Da siehst du, dass das nicht nötig ist.
    Zudem sparst du dir die Arbeit die einzelnen Magazine zu vergleichen. Einfach auf "Alle XXX Artikel" klicken und da wird einem sofort ersichtlich, wer wo kopiert oder zumindest wer alles das gleiche oder fast das gleiche stehen hat.

  13. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor carlo 24.11.09 - 22:59

    google news schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > carlo schrieb:
    >
    > > Gehe mal auf Reuters und dann auf SPON oder Welt.de. Da werden dir viele
    > > Gemeinsamkeiten auffallen.
    > > Das ist auf so eine Frage:
    > > Was passiert, wenn Google direkt mit AP, DPA oder Reuters solche
    > Verträge
    >
    > Schau dir doch einfach news.google.de / news.google.com an.
    > Da siehst du, dass das nicht nötig ist.
    > Zudem sparst du dir die Arbeit die einzelnen Magazine zu vergleichen.
    > Einfach auf "Alle XXX Artikel" klicken und da wird einem sofort
    > ersichtlich, wer wo kopiert oder zumindest wer alles das gleiche oder fast
    > das gleiche stehen hat.

    Wie gesagt, das ist die wirklich interessante Frage:
    Was passiert, wenn Google direkt mit AP, DPA oder Reuters solche Verträge abschliesst?

  14. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor google news 24.11.09 - 23:13

    carlo schrieb:

    > Wie gesagt, das ist die wirklich interessante Frage:
    > Was passiert, wenn Google direkt mit AP, DPA oder Reuters solche Verträge
    > abschliesst?

    Das liegt doch gar nicht im Interesse von Google so wie ich das einschätze. Die gesamten News aus den Agenturen sind doch eh schon auf news.google.de aggregiert.
    Ich sehe nicht, was das für einen Vorteil für Google bringen sollte.

  15. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor carlo 24.11.09 - 23:29

    google news schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > carlo schrieb:
    >
    > > Wie gesagt, das ist die wirklich interessante Frage:
    > > Was passiert, wenn Google direkt mit AP, DPA oder Reuters solche
    > Verträge
    > > abschliesst?
    >
    > Das liegt doch gar nicht im Interesse von Google so wie ich das einschätze.
    > Die gesamten News aus den Agenturen sind doch eh schon auf news.google.de
    > aggregiert.
    > Ich sehe nicht, was das für einen Vorteil für Google bringen sollte.

    Exklusivrechte?
    Das ist doch die "Geschäftsidee" hinter der Symbiose Murdoch/Microsoft.
    Das ist "so weit so gut" an Google, dass sie es nicht machen. Eine Frage des Geldes ist es nicht.

  16. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor don't ha ha 25.11.09 - 00:59

    Also was AP angeht weiß ich zufällig, daß Google News schon seit Ewigkeiten deren Agenturmeldungen sogar selber hostet (und vermutlich wie jede Tageszeitung auch dafür zahlen wird, da es ja keine Teaser sind):

    http://news.google.com/news/search?cf=all&ned=us&hl=en&as_q=&as_epq=&as_oq=&as_eq=&as_scoring=r&btnG=Search&as_drrb=q&as_qdr=a&as_minm=10&as_mind=25&as_maxm=11&as_maxd=24&as_nsrc=The+Associated+Press&as_nloc=&geo=&as_author=&as_occt=any

    Im Prinzip dürfte es für Google problemlos möglich sein wie jede Tageszeitung Verwertungsrechte der großen Agenturen einzukaufen, diese bei Google News kostenlos online zu stellen (also direkt bei denen gehostet, als ob sie eine eigene Zeitung wären) und sich einen wegzulachen, wenn alle großen Tageszeitungen auf paid content gehen und deswegen zig Millionen von Usern bei Google kostenlos lesen und diese dabei sogar noch Unmengen an Google Ads platzieren können.

    Momentan hat ja Google bis auf wenige Ausnahmen wie bei AP ja nur Teaser gehostet und verlinkt auf die eigentlichen Newsseiten der jeweiligen Zeitungen; liefert wenn man so will kostenlos Leser an die Onlineangebote welche dann wiederum durch Werbung verdienen können, falls sie sich geschickt anstellen. Anstelle der großen Verlage würde ich mir also lieber mal Gedanken machen, wie ich den Status Quo bei Google News zementieren könnte, damit diese nicht in nem Jahr oder zwei selber ein online Nachrichtenportal aufbauen, welches ausschließlich aus eingekauften Agenturmeldungen besteht, somit 90 Prozent des Nachrichtenbedarfs abdeckt und dadurch richtig Leser kosten könnte.

    Und wenn ich mir noch diese ganz persönliche Meinungsäußerung erlauben dürfte: Ich glaube eh nicht daran, daß all zu viele Verlage wissen, was sie eigentlich wollen und wie sie ihren Kopf aus der Schlinge ziehen können. Es wird zwar kollektiv auf Google eingebasht, aber wenn sie meinen, daß sie ohne Google besser dran wären, dann sollen sie halt Google aussperren. Warum lange reden, wenn alles so klar ist? Ein Anruf beim Webmaster v.D. und ne halbe Stunde später crawlt Google nicht mehr auf der eigenen Nachrichtenseite. So what's the problem?

  17. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor Avalanche 25.11.09 - 07:41

    > Aber aufpoppende Flash Werbung die den Text
    > überlagert, rumblinkt und Sounds abspielt ist einfach nur ein Ärgernis. Ein
    > kleiner Kasten mit statischer Werbung zwischen zwei Absätzen hingegen wird
    > beim Lesen zwangsläufig auch gesehen, aber schürt nicht gleich so eine Wut
    > wie Blink-Kreisch-Wegklick Werbung.

    Das habe ich auch immer gedacht. Bis ich mich letztens mit jemanden unterhalten hat, der u.a. Kampagnenplanung für Onlinewerbung macht:

    (1) diese total nervigen blinkenden, epilepsieverursachenden Flash-Werbungen werden eher angeklickt als andere. Damit sind jetzt nicht versehentliche Klicks gemeint, sondern solche, die auch Interaktionen auf der Zielseite nach sich ziehen.
    (2) Der Anteil der Adblock-Nutzer ist viel zu gering, um ein wesentliches Problem zu sein.

    Beide Aussagen haben mich ziemlich überrascht.

  18. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor Siga329874293472 25.11.09 - 11:43

    carlo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wie gesagt, das ist die wirklich interessante Frage:
    > Was passiert, wenn Google direkt mit AP, DPA oder Reuters solche Verträge
    > abschliesst?

    Lest ihr kein Heise/Golem ?

    Google HAT seit einer Weile Agentur-Verträge. Und [reuters]-Meldungen findet man dort auch häufiger.
    Es kann sein, das eine Agentur aus-scheren wollte. Aber vielleicht erinnere ich mich auch falsch.

    Viel mehr als Headlines/Abstract/Teaser-Text gibts über google-News ja auch nicht.

    Und "alle Artikel öffnen" ist mir bisher nicht aufgefallen. Sowas wollte ich für einen Preisvergleicher mal machen.
    Aber na gut. Alle 40 Artikel wird er wohl nicht öffnen. Ich klick auch schon mal auf 2-4 Artikel weil ich weiss, das jeder etwas anderes dazutut.
    Ruft mal "ausgeblendete Artikel" auf. Dann seht ihr die "gleichschaltung" der deutschen Presse.

  19. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor M_Kessel 27.11.09 - 05:45

    albern schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was Rupert Murdoch nur noch nicht erkannt hat, ist, dass er Google nicht im
    > geringsten Interessiert. Wenn er seine ganze Seite schließt, schadet ihm
    > das mehr, als es ihm nutzt.


    Im Umkehrschluss bedeutet das, wenn man Google von seinen Seiten ausschließt, begeht man wirtschaftliches Harakiri. :)

    Auch wenn Google durch absolut feindliches Verhalten dazu gezwungen werden sollte, die Suchergebnisse nach unten zu sortieren, gerät man schnell in die Tiefen des Vergessens.

    Nicht umsonst sagt man: "Google weiß alles" ;) Und wer nicht in Google erscheint, ist nichts.

  20. Re: Rupert Murdoch hat's erkannt

    Autor Siga4971249714 27.11.09 - 07:41

    M_Kessel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nicht umsonst sagt man: "Google weiß alles" ;) Und wer nicht in Google
    > erscheint, ist nichts.

    Google FINDET alles.
    Wikipedia WEISS alles. Wenn es nicht gerade von den Anführern als un-relevant eingestuft wird.

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