...und das, was übrig bleibt (Hallen, Maschinen, Patente,...) verkaufen. Damit sollte eine Schuldentilgung gegenüber dem Staat doch wohl machbar sein.
Firmen künstlich, wohl auch noch mit staatlichen Mitteln am Leben erhalten (fördern), tut dem Markt nicht gut.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.12 13:39 durch Trollster.
Naja so gut wie jeder Insolvenzverwalter wird dir sagen, dass wenn es mal so weit ist das ein Unternehmen in Zahlungschwierigkeiten ist, selbst die Kapitalauflösung in den meisten Fällen nicht ausreichend ist um alle Gläubiger zu bedienen. Zumal Maschinen etc. in solchen Fällen nahezu verramscht werden.
Selbst wenn zB Toshiba dann Hallen und Produktionstraßen günstig aufkaufen würde, bliebe immernoch ein Defizit und von den Arbeitsplätzen die dann unweigerlich verloren gehen, mal ganz abgesehen. Genau deswegen ist es dem Staat wichtig diese möglichst zu erhalten da Arbeitslose in Form von Sozialhilfen massiv Geld verschlingen.
Ich halte die Idee gar nicht für schlecht.
immer dieses Gelaber von wegen, die Märkte bereinigen sich selbst oder "das ist nicht gut für den Markt". Japans Regierung hat eben noch Interesse daran, das wichtige Technologien weiter im Land bleiben und dort entwickelt werden. Und das ist auch gut so.
das "nicht gut für den Markt" geschwafel kommt doch meist auch nur von genau den leuten, die durch kurzfristige spekulationen dafür gesorgt haben, dass "der Markt" erst in schieflage geriet. die dann ihre kurzfristigen gewinne zusammen mit ihren Bonis schwinden sehen.
Man hätte das vom TE gesagte vor ein paar Jahren genau so mit dem Banken machen sollen, diejenigen die davon am meisten profitiert und den schaden angerichtet haben direkt abkassieren und das Bankensystem in der Art nie wieder entstehen lassen dürfen. in 10 Jahren wäre dann vermutlich alles wieder beim alten ohne diese Finanz-Luftblasen und Schaumschläger.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.12 15:37 durch 7hyrael.
Meinst Du damit auch Tepco?
Trollster schrieb:
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> ...und das, was übrig bleibt (Hallen, Maschinen, Patente,...) verkaufen.
> Damit sollte eine Schuldentilgung gegenüber dem Staat doch wohl machbar
> sein.
>
> Firmen künstlich, wohl auch noch mit staatlichen Mitteln am Leben erhalten
> (fördern), tut dem Markt nicht gut.
Ich gehe erst gar nicht auf deinen Troll ein - auch wenn ich ihn dir wirklich abkaufen würde. Aber was du da schreibst - sei es ernst gemeint oder nicht - ist Blödsinn.
Es geht auch um Arbeitsplätze und Fachkräfte, die sowas abschreckt.
Charles Marlow schrieb:
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> Meinst Du damit auch Tepco?
Tepco ist wohl eine Ausnahme, da das Energieversorgungssystem in Japan ziemlich aufgeteilt ist. Fällt einer weg, ist eine Region quasi ohne Energie.
Jedoch kann Tepco niemals die immensen Schulden, die sie jetzt gemacht haben und weiterhin werden, nie zurückzahlen.
Die Aktionäre haben Angst, die Aktie ist im Keller (war sonst immer sehr beliebt wegen riesiger Rendite) und sie wird da wohl auch lange nicht wieder rauskommen.
Wenn die Regierung bei dem Vorfall was dazugelernt hat (neben den Anti Atom-Zeug), dass die ihr Energiesystem reformieren müssen und dann Tepco gezielt abschießen müssen, sonst haben sie das Problem halt in paar Jahren weiterhin. Es ist ein typischer Fall von Gewinn privatisieren und Schulden sozialisieren.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.12 16:11 durch Trollster.
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