Ist jetzt einer, der gerne Reist, "Reisesüchtig"? Leseratten "Lesesüchtig"? Musikhörer "Musiksüchtig"?
Es ist alles im Leben eine Sucht. Geldsüchtigkeit ist wahrscheinlich am weitverbreitesten.
Klar, einige Suchten sind Schädlicher als die anderen, aber solange sie niemanden sonst schaden sollten sie erlaubt sein. Einzelne Ausnahmefälle gibt es leider schon, aber das sollte den Rest ja nicht beeinflussen.
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Bin auch deiner Meinung, solange keiner zu schaden kommt, sollte man es nicht verbieten. Die Dosis macht das Gift.
Ach ja, das hier hatte mal ein User als Signatur:
" Warum Drogen, fragst Du? Dass heißt alle Motive, aller Menschen, alle Drogen von Schokolade über Kaffee und Koks bis hin Opioide seit jeher zu nehmen? Warum nicht? "
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Steht doch im Artikel: Du bist dann süchtig, wenn du selbst dann nicht damit aufhören kannst, obwohl du selbst feststellst, dass es dir mehr Schadet als nützt.
Chris
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Ich glaube sowieso das mindestens!!!! mittlerweile die hälfte aller 8-21 Jährigen nicht mehr ohne Smartphone und Computer auskommen und süchtig sind. Allein die Schulnoten werden doch DEUTLICH schlechter wenn ein Kind erstmal im Internet versunken ist.
Es ist wie Alkohol, man ertränkt seine Sorgen und Probleme einfach im Internet, denn mit seiner großem Krieger kann man dann einen auf großen Max machen während man im echten Leben ein totaler Versager ist. Und es zählt nunmal nur das echte Leben. Denn es steht fest, KEIN Spiel wird es ewig geben. Irgendwann wird JEDER Server mal gelöscht und dann ist eh alles weg.
Es gab doch schon die News aus den USA wo sich Leute Reihenweise erhängt haben weil ihr WoW-Server gelöscht wurde... Dann hat das Leben auch keinen Sinn mehr weil man dann kein Krieger mehr ist sonder wieder die Lusche ide man vor dem Zocken schon war.
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Das echte Leben kannste auch nicht ewig genießen. Bringt nix da Zeit zu investieren.
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IceCube schrieb:
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> Ich glaube sowieso das mindestens!!!! mittlerweile die hälfte aller 8-21
> Jährigen nicht mehr ohne Smartphone und Computer auskommen und süchtig
> sind.
Vielleicht liegt es einfach nur am Fortschritt und daran, dass sich Kulturen entwickeln? Du kannst nicht von deiner eigenen Kindheit ausgehen und das als Status Quo zementieren. Auch zu deiner Zeit gab es schon Eltern die solche Sprüche losliesen.
Es ist selbstverständlich das ein Mensch mit solchen Dingen umgehen können muss. In der Schule lernt man noch immer nichts darüber, an der Arbeitsstelle wird es aber verlangt und bereits vorausgesetzt. Eltern die einem Jugendlichen Internet und Handy verweigern, schaden ihm genauso sehr wie Eltern die ihre Kinder völlig vernachlässigen.
Alleine die Tatsache, dass ein Mensch nicht mehr ohne auskommt ist noch lange kein Anzeichen für eine Sucht. Niemand wirft dir vor süchtig nach Autos zu sein nur weil du ohne nicht auskommst und "es früher normal war, dass man ohne ein solches auskommen und die Öffis benutzen musste".
Eine Sucht manifestiert sich erst wenn sie dem Anwender soziale, physische und/oder psychische Schäden zufügt.
> Allein die Schulnoten werden doch DEUTLICH schlechter wenn ein Kind
> erstmal im Internet versunken ist.
Schulnoten haben so viel mit echter Leistung zu tun wie Pudding und Orangen. Genauso ist das "versinken" im Internet selten die Ursache von Problemen, als eine Folge davon. Hier muss man außerdem differenzieren, was im Internet gemacht wird. Es gibt mehr als nur eine Tätigkeit im Internet.
> Es ist wie Alkohol, man ertränkt seine Sorgen und Probleme einfach im
> Internet, denn mit seiner großem Krieger kann man dann einen auf großen Max
> machen während man im echten Leben ein totaler Versager ist. Und es zählt
> nunmal nur das echte Leben. Denn es steht fest, KEIN Spiel wird es ewig
> geben. Irgendwann wird JEDER Server mal gelöscht und dann ist eh alles
> weg.
Eben. Die von dir erwähnten Sorgen mögen zwar von Süchten verstärkt werden, aber sie sind immer noch die Quelle allen Übels. Solange diese Quelle existiert, wird man eine Such auch nicht bewältigen können.
Allerdings: Wer ein MMORPG mehrere Stunden am Tag spielt ist nicht automatisch süchtig oder sozial abgegrenzt. Glaubst du diese Spiele werden alleine gespielt? Man steht doch im Kontakt mit den anderen Spielern, die doch gerade bei Jugendlichen eher aus dem persönlichen Freundeskreis stammen. Auch hier machst du es dir wieder viel zu einfach.
> Es gab doch schon die News aus den USA wo sich Leute Reihenweise erhängt
> haben weil ihr WoW-Server gelöscht wurde... Dann hat das Leben auch keinen
> Sinn mehr weil man dann kein Krieger mehr ist sonder wieder die Lusche ide
> man vor dem Zocken schon war.
Vereinzelte Extremfälle wirst du immer und überall finden. Es gab auch schon genug Menschen die durch das schnelle Trinken von zu viel Wasser gestorben sind.

1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.05.12 11:53 durch elgooG.
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