Würde ich mir weder dort Geld leihen noch selber welches verleihen.
Geld bleibt Vertrauenssache, deswegen in den meisten fällen eine face-to-face Geschichte!
Dies ist aus einem Bericht vom ZDF !!!
Geld von Privatleuten leihen – mit dieser Idee locken seit einigen Monaten verschiedene Finanzseiten im Internet. Das Konzept ist scheinbar einfach: Der eine bekommt einen billigen Kredit – der andere satte Zinsen.
Doch Vorsicht: Die wenigsten der Vermittlungsplattformen sind wirklich seriös.
Johannes M. hat sich auf einer Plattform namens Auxmoney anmeldet, die Kontakte zu privaten Geldgebern vermittelt. Der Freiberufler stellte seinen Kreditwunsch ein – und gab dabei jede Menge persönlicher Daten preis. Für die Registrierung zahlte er 9 Euro 50. Dabei war Johannes M. überzeugt: Sein Kreditwunsch bleibt anonym. Denn so stand es auf der Homepage und auch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Auxmoney. Der Freiberufler ist daher erstaunt, als wir ihm zeigen: Auf der Plattform hat jeder, der sich als Geldgeber anmeldet, sofort Zugriff auf die persönlichen Daten der Kreditnehmer. Name, Geburtsort, Angaben zum Verdienst – alles einsehbar. Johannes M.: "Ich wäre nie hier eingestiegen, wenn ich gewusst hätte, dass alle meine Daten hier im Klartext veröffentlicht werden."
Auxmoney wirbt auf der Homepage mit zahlreichen Berichten in den Medien. Doch wer steckt eigentlich hinter diesem Angebot? Laut Impressum die Firma Xact Media aus den USA. Nach unseren Recherchen betreibt Xact Media allerdings nahezu ausschließlich Erotikseiten – und zwar vorwiegend in Deutschland. Vermarktet werden die Erotikangebote in einem Bürogebäude in Hilden bei Düsseldorf von der Firma Itraffic. Geschäftsführer des Unternehmens ist Philipp Kriependorf – und er ist zugleich einer von drei Gründern der Kreditplattform Auxmoney. Wir wollen wissen: Warum werden die Daten der Darlehensnehmer bei Auxmoney nicht anonymisiert und dadurch besser geschützt? Die verblüffende Antwort von Philipp Kriependorf, Gründer von Auxmoney: "Aber dann ist es für den Verleiher nicht so attraktiv, denn er kann dann nicht beurteilen, ob er tatsächlich jemandem Geld leihen möchte oder nicht. Wenn wir weniger Daten zeigen, entziehen wir ihm eine Entscheidungsgrundlage." Im Klartext heißt das: Jeder Kredithai wurde bisher auf der Plattform mit höchst brisanten persönlichen Daten von Verbrauchern versorgt, die Geld leihen wollen. Nach den Dreharbeiten hat Auxmoney übrigens reagiert, und die Daten nun anonymisiert.
Undurchsichtig ist auch der weitere Umgang von Auxmoney mit den Daten. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen hieß es bisher: „Die Mitglieder erklären sich ferner damit einverstanden, dass die Daten gegen Entgeld (sic!) an verschiedene Institutionen weitergegeben werden dürfen. Daten können dann zu Werbezwecken und statistischen Erhebungen dienen.“ Wir fragen bei Auxmoney nach: Werden die Daten der Nutzer wirklich weiterverkauft?
Philipp Kriependorf: "Das kann im Prinzip nur von einem Konkurrenten von uns kommen, das steht da nicht drin."
ARD-Ratgeber: "Das kann ich Ihnen zeigen."
Philipp Kriependorf: "In ihrem Papier?"
ARD-Ratgeber: "In ihrem Computer."
Philipp Kriependorf: " Gut, selbst wenn’s da drin stehen sollte, die Aussage ist, da kann man sich darauf verlassen, wir verkaufen die Daten nicht weiter."
Schon länger auf dem Markt ist ein weiteres Kreditportal namens Elolly. Wer sich auf der Plattform registriert, muss an die Betreiber vorab ebenfalls 9 Euro 50 bezahlen. Die Datenbank stellt dann angeblich Kontakt zu privaten Kreditgebern her. Laut Dirk Morina, Gründer von Elolly, haben sich bislang 160.000 Nutzer angemeldet. Das Portal wirbt, für Kreditnehmer stünden derzeit mehr als 53 Millionen Euro Privatkapital zur Verfügung. Dirk Morina, Betreiber von Elolly: "Wir haben am ersten Tag schon mehr als 3,7 Millionen zugesagt bekommen und haben allein bei zwei Mitgliedern, die über ein Privatvermögen von weit über 50 Millionen Euro verfügen, Zusagen bekommen. Also die Summe ist so."
Allerdings: Privatleute dürfen nicht einfach so mehrmals Geld verleihen. Denn sie würden dann gewerbsmäßig Bankgeschäfte betreiben. Mittlerweile warnt deshalb die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in einem Merkblatt vor unerlaubten privaten Kreditgeschäften. Unerlaubt sind solche Geschäfte, wenn sie auf eine gewisse Dauer angelegt sind und eine Gewinnerzielungsabsicht besteht.
Dennoch werben die Betreiber von Elolly weiterhin vor allem um enttäuschte Bankkunden, die bei der bloßen Registrierung natürlich 9 Euro 50 bezahlen. Nach Ansicht von Verbraucherschützern vermutlich eine unnütze Investition: Stefanie Laag von Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: "Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass jemand, der bei einer Bank keinen Kredit bekommt, auf diesem Wege eine Chance erhält, einen Kredit zu bekommen."
Der feine Herr Kriependorf ist nur einer von diesen Internetabzockern! Zur zeit versucht er zusammen mit Saferpayment AG viele Menschen abzuzocken weil diese angeblich irgendwelche Internetbos vor 5 und mehr Jahren abgeschlossen haben sollen nur das diese Leute sich niemals auf irgendwelche Seiten dieser Firmen angemeldet haben
Der feine Herr Kriependorf ist auch als eifriger Inkassoeintreiber (WeCollect) tätig und verschickt über TNT massenhaft Zahlungsbefehle für obskure Gewinnspielschwindelfirmen. Ich gratuliere ihm: Er ist erfindungsreicher als so manch ein Politiker. Make Him Pressident of Yuganda!!! Aber schnell! Sonst lässt er mich ins Gefängnis stecken, weil ich auf seine billige Nummer nicht reinfalle...
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