Ich verkaufe nichts mehr bei Ebay
und werden ab sofort auch konsequenterweise
nichts mehr dort kaufen, um ein Zeichen zu setzen!
Ich bin sicher, das dies sehr viele andere auch machen
und man einen deutlichen Knick nach unten in den
Umsatz- und Gewinnkurven in den nächsten Wochen sehen wird.
Die superschlauen Möchtegern-Manager bei Ebay
werden ihre saudummen Entscheidungen noch bereuen.
Wer zehntausende Privatverkäufer von der Plattform
drängt, weil deren kleine Verkäufe angeblich nicht
genügend Kohle einbringen, wird bald kapieren, dass
diese tausende kleinen Verkäufer immer auch Käufer
bei Ebay waren - die jetzt stinksauer auf Ebay sind -
sollen die großen Powerseller doch in Zukunft
ihre Waren selber kaufen!
Worum gehts hier eigentlich?
Es geht darum, dass man in etlichen Ebay-Kategorien dem Käufer ab letztem Montag keine Versandkosten mehr in Rechnung stellen darf. Das kann sich dann schnell als nachteilig für den Verkäufer herausstellen. Beispiel: Ich biete eine CD für einen Euro an und erhalte nur ein Gebot. Also muss ich die CD für einen Euro abgeben. Der Versand kostet mich aber schon 1,45 Euro. Okay, dann biete ich die CD eben für einen Startpreis von 2 Euro an. Dann aber verlangt Ebay 0,45 Euro Gebühren. Wenn sich jemand findet, der die CD für 2 Euro dann kauft, bleiben mir genau 10 Cent Gewinn. Biete ich die CD für 3 Euro an, findet sich womöglich kein Käufer mehr und ich mache einen Verlust von 0,45 Euro. Dasselbe gilt im Übrigen auch für Bücher und DVDs. Ich finde das selbst ebenfalls sehr schade, denn ich wollte meine CD-Sammlung auflösen und mich von einem Großteil meiner Bücher trennen. Ich glaube, das wird jetzt nichts mehr - zumindest nicht bei Ebay.
Ebay war noch gut als noch keine Restriktionen von oben kamen. Mittlerweile ist Ebay in meinen Augen nur noch ein Schrottplatz wo man seinen kaputten scheiß ohne reue verkaufen kann da einem als Verkäufer eh nix passieren kann. Ne schlechte Bewertung hin oder her die später eh gelöscht wird juckt keinen dieser Bastarde...
Irgendwie ist das mal wieder so eine Sache, wo von einem Extrem zum anderen gewechselt wird.
Manche Versandpreise (selbst wenn man bedenkt, dass es nicht nur Porto sondern auch Verpackung ist) sind wirklich unverschämt.
Wenn man für einen einfachen Brief 5 Euro Porto und Verpackung berechnet, dann ist das Abzocke. Das wird mir dieser neuen Regelung nun verhindert, ist also für die Käufer durchaus ein Vorteil.
Dass die Verkäufer nun so benachteiligt werden (Einnahme < Ausgabe), ist dafür nicht in Ordnung.
Sinniger wäre da eine Einschränkung der Portokosten - sprich ein Brief kostet 0,55 Porto und max. 0,45 für den Umschlag, also sind Portokosten über 1 Euro dann nicht mehr erlaubt. (Ja, 45 Cent für einen Umschlag sind hoch gegriffen, ist ja nur ein Beispiel ^^)
Käuferschutz ist schön, aber die Verkäufer sind auch nur Menschen - und nicht alles Abzocker.
Aber bei zu hohen Versandpreisen kann jeder für sich alleine entscheiden, ob er es trotzdem kaufen möchte (Angebot und Nachfrage). eBay hat ja schon in etlichen Bereichen die Versandkosten gedeckelt (und jetzt sogar komplett entfernt). Ich erinnere mich noch, dass ich vor einem Jahr was verkaufen wollte und eBay wollte, dass ich max. 5,90 € eingebe. Nur kostet ein versichertes Paket bei der Post 6,90 € + Verpackung 2,50 €, ganz zu schweigen von der Zeit. Außerdem weiß eBay auch gar nicht, was ich verkaufen möchte (passt's in einen Brief, kleines Paket oder doch eine Speziallieferung?). Wenn man nur mit Professionellen zu tun hat, die massenweise Verpackungsmaterial einkaufen und vergünstigte Optionen bei den Logistikern herausgehandelt haben, dann ist das nett, aber für einen Privatverkäufer ist das eine Sauerei. Dabei kann eBay sehr wohl zwischen Privatverkäufer und Pro-Seller unterschieden.
Und der Käufer trägt auch Schaden davon: Dadurch dass viele private Verkäufer gehen, gehen auch viele Käufer und mit ihnen wiederum auch Pro-Seller, weil weniger Markt da ist. Zurück bleiben weniger Käufer und weniger Pro-Seller. Und damit steigen die Preise. Dann lieber ggf. mehr Versandkosten zahlen, oder?
Jedenfalls ... eBay my Ass! Alternative ist Hood.de oder wie?
ebay ist ein drecksladen. bin gleicher meinung. warum soll ich als verkäufer die versandkosten tragen. hallo gehts noch. schade das yahoo in deutschland nicht eine starke alternative geworden ist. in asien ist yahoo auctions besser als ebay. yahoo go (bin kein yahoo mitarbeiter)
fu** ebay fu**
Bassa schrieb:
> Sinniger wäre da eine Einschränkung der Portokosten - sprich ein Brief
> kostet 0,55 Porto und max. 0,45 für den Umschlag, also sind Portokosten
> über 1 Euro dann nicht mehr erlaubt.
Verkäufer müssen auf Versandkosten Umsatzsteuer zahlen. D.h. es müssten in dem Fall mindestens 1,19 Euro sein.
psxx schrieb:
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> ebay ist ein drecksladen. bin gleicher meinung. warum soll ich als
> verkäufer die versandkosten tragen.
Die gibt man ja eh weiter. Aber hohe Preise sind dann nicht mehr attraktiv für Käufer. eBay behauptet zwar, dass dadurch mehr Käufer kommen, aber ich bezweifle das.
Außerdem ist die größere Krankheit der PayPal-Zwang bei eBay-Shops.
> Aber hohe Preise sind dann nicht mehr attraktiv für Käufer.
Blödsinn. Entscheident ist der Gesamtpreis. Welchen Anteil die Versandkosten dabei haben ist dem Käufer doch egal. EBay will die Versandkosten nur verbieten um mehr Provision auf den Verkaufspreis zu bekommen. Da es einige Verkäufer mit hohen Versandkosten übertrieben haben, um sich um EBay-Gebühren drücken zu können, war der Schritt von EBay vorzusehen.
autor schrieb:
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> > Aber hohe Preise sind dann nicht mehr attraktiv für Käufer.
>
> Blödsinn. Entscheident ist der Gesamtpreis.
Erzähl' das mal dem gemeinen Käufer.
Der sieht nur "Kaufpreis: 1,99 EUR" und schaut nicht mehr auf die Versandkosten.
Ramadanna schrieb:
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> Der sieht nur "Kaufpreis: 1,99 EUR" und schaut nicht mehr auf die
> Versandkosten.
Pech gehabt? Derjenige ist doch voll geschäftsfähig, oder?
Ebay hätte es auch bei der bisherigen Regelung belassen können, die eine Deckelung der Versandkostenpreise nach oben vorsah. Bislang durfte man beispielsweise für den Versand einer CD maximal 2,50 Euro verlangen. Jetzt darf man gar nichts mehr verlangen, sondern muss als Verkäufer die Kosten komplett selbst tragen.
Mag sein, dass Käufer jetzt tendenziell etwas (!) mehr als bislang für einen solchen Artikel zahlen. Aber klar ist, dass vor allem Ebay profitiert: Sie berechnen ihre Provisionen ja anhand der Versteigerungserlöse. Und die liegen jetzt tendenziell etwas höher als vorher. Die Änderung geht also voll zu Lasten der Verkäufer.
Es ist ein großes Ärgernis, dass Ebay in Deutschland eine Art Monopol für Versteigerungen hat und damit die Bedingungen beliebig diktieren kann. Und die Bedingungen werden permanent immer schlechter. Achtet drauf: Es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis Ebay die Bezahlung mit Paypal für alle Transaktionen verlangt. Eine schöne Möglichkeit für Ebay, noch mehr Geld zu verdienen.
Aber irgendwann werden die von Ebay diktierten Bedingungen wahrscheinlich als so schlecht empfunden, dass ein Konkurrent eine Chance hat, ebenfalls am Markt für Versteigerungen erfolgreich zu agieren. Das kann man jedenfalls nur hoffen!
Bei der Gelegenheit: Welche Plattformen empfehlen sich für den Verkauf durch Privatleute? Hier wurde ja schon hood.de genannt. Gibt es wohl noch andere?
hajo67de schrieb:
> Mag sein, dass Käufer jetzt tendenziell etwas (!) mehr als bislang für
> einen solchen Artikel zahlen.
Was ich bislang noch nicht bestätigen kann. Die Verkäufe sind eher weniger geworden. Aber das muss nicht darauf zurückzuführen sein.
Ich bin der Meinung, dass neben hood.de noch auvito.de infrage kommt, habe aber selbst dort nicht ver- oder gekauft.
Hallo Leute!
Wichtig für ALLE eBay Verkäufer, ob gewerblich oder privat:
Petition an eBay zur Wiederherstellung des alten Bewertungssystems.
ebay wird am 01. November damit konfrontiert werden.
Durchlesen, unterzeichnen, abschicken!
LINK:
http://www.haendlerbund.de/index.php...162&Itemid=126
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