Wenn ich in letzter Zeit von EA und deren Finanzen höre sind das immer nur Verluste, ich das ist vermutlich selektive Wahrnehmung.
Ich Frage mich aber trotzdem wie eine Firma mit dieser Produktpalette an aufgewärmten Spieleserien, den Teils sehr guten Verkaufszahlen, den gesalzenen Preisen und ihrem DLC-Wahn überhaupt Verluste machen kann.
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Indem nicht genug Leute die angebotenen Produkte kaufen
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http://www.finanzen.net/aktien/Electronic_Arts-Aktie
die Aktie ist plusminus seit 4 jahren stabil, davor war sie nen Ticken höher.
Ich frag mich trotzdem, wie man mit Aufwärmungen (Fifa13<->Fifa12) wo kaum Entwicklung drinsteckt, und es jeder kauft, Verluste machen könnte....
Fifa13 für die alte Wii oder war es PSP oder DS...k.a ist z.b gar nicht entwickelt worden, da wurden nur Namen und Texturen gewechselt
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root666 schrieb:
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> Wenn ich in letzter Zeit von EA und deren Finanzen höre sind das immer nur
> Verluste, ich das ist vermutlich selektive Wahrnehmung.
>
> Ich Frage mich aber trotzdem wie eine Firma mit dieser Produktpalette an
> aufgewärmten Spieleserien, den Teils sehr guten Verkaufszahlen, den
> gesalzenen Preisen und ihrem DLC-Wahn überhaupt Verluste machen kann.
Das geht ganz einfach - die "blöden" Programmierer, Grafiker und Designer wollen was zu essen und sind so unfassbar dumm nicht umsonst arbeiten zu wollen!! So was blödes aber auch...
Selbst die "aufgewärmten Spieleserien" wollen entwickelt werden und brauchen daher eine Menge Manpower! Und die kostet - und wenn dann noch absolut doffe Manager dazu kommen...
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Offensichtlich will die Mehrheit der Kunden aufgewärmte Serien.
Anscheinend wollen alle an einer gut laufenden Serie mitverdienen, was die Produktionskosten in die Höhe treibt. Wenn sich dann das Spiel nicht verkauft, dann macht EA direkt Verluste. Es liegt einfach an der Größe der Projekte. Selbst das RererereMake ist mit aktueller Technik sehr teuer. Und jedes Spiel von EA ist teuer. So teuer, dass man eben mal ein paar 100 Millionen in den Sand setzen kann.
Selbst wenn die Spiele-Grafik von den 200 weltbesten Grafikern stammt, der Sound aus einem Duett der Berliner und Wiener Philharmoniker entsteht, die Physikengine von Stephen Hawking persönlich programmiert wurde, sämtliche AAA+ Schauspieler Hollywoods den Protagonisten und Statisten ihre Stimme leihen und die Kanzlerin Werbung für das Spiel macht, selbst dann kommt am Ende kein gutes Spiel bei herum, wenn der verantwortliche Spieledesigner keine Vorstellung vom Spielspaß der Allgemeinheit hat (im diversen Kreisen heißt Spieledesigner einfach nur Manager)
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Muellersmann schrieb:
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> Offensichtlich will die Mehrheit der Kunden aufgewärmte Serien.
> Anscheinend wollen alle an einer gut laufenden Serie mitverdienen, was die
> Produktionskosten in die Höhe treibt. Wenn sich dann das Spiel nicht
> verkauft, dann macht EA direkt Verluste. Es liegt einfach an der Größe der
> Projekte. Selbst das RererereMake ist mit aktueller Technik sehr teuer. Und
> jedes Spiel von EA ist teuer. So teuer, dass man eben mal ein paar 100
> Millionen in den Sand setzen kann.
>
> Selbst wenn die Spiele-Grafik von den 200 weltbesten Grafikern stammt, der
> Sound aus einem Duett der Berliner und Wiener Philharmoniker entsteht, die
> Physikengine von Stephen Hawking persönlich programmiert wurde, sämtliche
> AAA+ Schauspieler Hollywoods den Protagonisten und Statisten ihre Stimme
> leihen und die Kanzlerin Werbung für das Spiel macht, selbst dann kommt am
> Ende kein gutes Spiel bei herum, wenn der verantwortliche Spieledesigner
> keine Vorstellung vom Spielspaß der Allgemeinheit hat (im diversen Kreisen
> heißt Spieledesigner einfach nur Manager)
+1
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>So teuer, dass man eben mal ein paar 100 Millionen in den Sand setzen kann.
So wäre es, wenn man den von dir genannten Weg geht und scheitert.
Ansonsten kostet die Entwicklung eines Spieles natürlich KEINE 100M¤.
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Muellersmann schrieb:
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> (...) Selbst wenn (...) sämtliche
> AAA+ Schauspieler Hollywoods den Protagonisten und Statisten ihre Stimme
> leihen (...)
Wenn EA Chuck Norris verpflichtet, klappt es wieder ;-)
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aber nur wenn er jeden Spieledesigner bei EA pausenlos roundhousekickt, damit sie ihre klappe halten und am besten mal wirklich kreative köpfe die richtung der Spiele bestimmen lassen.
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Schattenwerk schrieb:
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> Indem nicht genug Leute die angebotenen Produkte kaufen
Nope.
EA hat ein Ausgabenproblem. Die Firma ist auf der Basis stetig steigender Umsätze gewachsen. Als die gesamte Branche jährlich mit zweistelligen Zuwachsraten gewachsen ist, war die Welt noch in Ordnung. Jetzt aber ist der Markt durch und durch gesättigt. Umsatzsteigerungen sind nur noch mit massivem Marketingaufwand möglich, der natürlich auf den Gewinn drückt. Zusätzlich kommen die immer höheren Entwicklungskosten durch aufwendigere Hardware hinzu. Gleichzeitig ist aber der Preis für Neuspiele mehr oder minder stabil geblieben. Was bedeutet, dass EA (und andere Majors) NOCH MEHR Marketing machen müssen, um die Umsätze zu erzielen, die angesichts einer immer stärker schrumpfenden Gewinnspanne nötig sind.
Und dann haben wir noch den über die Jahre entsstandenen Managment-Wasserkopf.
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Wären meine Produkte nicht nur aufgewärmte alte Suppen mit ein paar anderen Texturen müsste ich meinen Werbeaufwand auch nicht in sonderbare Höhen schrauben.
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Sehe ich auch so. Man sieht ja bei einigen Indie Games, was mit Viralem Marketing so alles geht, wenn das Spiel den Leuten entsprechend gut gefällt.
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Drizzt schrieb:
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> Sehe ich auch so. Man sieht ja bei einigen Indie Games, was mit Viralem
> Marketing so alles geht, wenn das Spiel den Leuten entsprechend gut
> gefällt.
Die dadurch erzielten Umsätze SIND ABER ZU KLEIN für EA. Ein Indie-Spiel, welches sich 1 Mio. mal verkauft hat, ist ein unglaublicher, phänomenaler Erfolg. Für EA ist es ein Flopp. Man hat schon im Vorfeld angekündigt, sollte Dead Space 3 unter 3 Mio. bleiben, wird die Serie eingestampft.
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5 erfolgreiche Kleine und umdenken bei den ewigen Verwurstungen könnten helfen. Wer aber nur in Blockbustern denkt wird das nicht verstehen und er wird nicht verstehen warum die User neue T-Shirts als einzige Neuheit nicht akzeptieren.
Als Supporter des Untergangs kommt noch Origin dazu.
>sollte Dead Space 3 unter 3 Mio. bleiben, wird die Serie eingestampft.
Erpressung oder ein Hinweis? Ohne Origin erreichbar, mit Origin halt Pech.
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Pixelfeuer schrieb:
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> >sollte Dead Space 3 unter 3 Mio. bleiben, wird die Serie eingestampft.
> Erpressung oder ein Hinweis? Ohne Origin erreichbar, mit Origin halt Pech.
Nenne es ruhig Erpressung. Und was an Origin jetzt so BESONDERS schlimm sein soll, ausser dass man den Namen eines der besten Studios aller Zeiten in den Schmutz tritt ...
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In DeadSpace 3 wurde sicher auch mehr als 3x soviel Geld investiert wie in ein Indie Projekt.
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wmayer schrieb:
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> In DeadSpace 3 wurde sicher auch mehr als 3x soviel Geld investiert wie in
> ein Indie Projekt.
Das heisst aber nicht, dass auch dreimal soviel Geld für die Entwicklung nötig gewesen wäre...
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Wirklich nicht? Warum sind dann die Indiegames immer eher "Spielchen" ?
Zumal man von den Indietiteln auch mindestens die dreifache Menge verkaufen muss, da man nur ein Drittel des Preises erzielt - eben wegen des Umfangs und der genutzten Technik. Wobei das aktuell im Retrohype ja noch gut gelingt.
Mir scheint da wird eher mit den Erinnerungen an die "gute alte Zeit" - in der mehr auch technisch gar nicht möglich war - als mit dem wirklichen Spiel das Geld gemacht.
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Muhaha schrieb:
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> Hardware hinzu. Gleichzeitig ist aber der Preis für Neuspiele mehr oder
> minder stabil geblieben. Was bedeutet, dass EA (und andere Majors) NOCH
> MEHR Marketing machen müssen, um die Umsätze zu erzielen, die angesichts
> einer immer stärker schrumpfenden Gewinnspanne nötig sind.
Also seit der Preissteigerung auf 60¤ bei Neuerscheinungen (es geht nicht um die 60¤ per se, sondern um die allgemeine Steigerung) bin ich beim Kauf sehr viel zurückhaltender geworden. In meinem Umfeld geht das vielen anderen auch so.
Vielleicht ist ja auch diese Wirtschaftlichkeitsrechnung noch mal neu aufzustellen und die Verkäufe würden sich bei geringeren Preisen durch höhere Stückzahlen tragen...
Vielleicht ist auch die gesamte Maschinerie der Spielebranche auf dem Holzweg und eine Neuausrichtung ist nötig oder sogar durch Valve, die ganzen Indies und Kickstarter schon voll im Gange.
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Wenn einer fuddelt, dann klatscht et. aber richtig!
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wmayer schrieb:
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> Wirklich nicht? Warum sind dann die Indiegames immer eher "Spielchen" ?
Was ist der Unterschied zwischen "Spielchen" und Spiel?
Liegt der Qualitätsunterschied in Grafik, Sound und Marketingbudget?
Oder im Spielspaß?
Ist Minecraft ein "Spielchen"?
Oder Torchlight 2?
Ist WoW ein "Spielchen" geworden, weil die Grafik nicht mehr aktuell ist?
> Zumal man von den Indietiteln auch mindestens die dreifache Menge verkaufen
> muss, da man nur ein Drittel des Preises erzielt - eben wegen des Umfangs
> und der genutzten Technik. Wobei das aktuell im Retrohype ja noch gut
> gelingt.
Da in der Regel weniger Münder am Tisch sitzen die (über)satt werden wollen, aber auch keine millionenschwere Marketingkampagnen, wie man sie sonst nur bei Hollywoodblockbuster kennt gestartet werden müssen, würde ich das so pauschal nicht unterschreiben wollen.
Interessant wäre es die Aufteilung der Gelder hinsichtlich Entwickler und Publisher zu sehen. Ich vermute nämlich, dass gerade der Publisher das meiste Geld verschlingt - eben auch weil diese schon andere Zeiten kannten.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.01.13 13:35 durch marvster.
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