und nicht wieder so eine PR-Aktion, um der Welt zu suggerieren, man würde sich auf diesem Gebiet "Mühe" geben.
Bist jetzt kann sich die Deutsche Autoindustrie auf ihrem (guten) Image ausruhen, fragt sich nur wie lange noch?
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azeu schrieb:
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> und nicht wieder so eine PR-Aktion, um der Welt zu suggerieren, man würde
> sich auf diesem Gebiet "Mühe" geben.
>
> Bist jetzt kann sich die Deutsche Autoindustrie auf ihrem (guten) Image
> ausruhen, fragt sich nur wie lange noch?
solange Leute noch über 100km am Tag fahren und die Elektroautos 1. nicht billiger werden 2. mehr Reichweite haben
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> solange Leute noch über 100km am Tag fahren
ohne Tankstellen würde man mit Verbrennungsmotoren auch nicht weit kommen
> und die Elektroautos 1. nicht billiger werden
nicht, dass man so etwas nicht subventionieren könnte. Für andere Dinge haben wir hier in Deutschland doch auch genug Kohle...
> 2. mehr Reichweite haben
siehe oben
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azeu schrieb:
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> > solange Leute noch über 100km am Tag fahren
>
> ohne Tankstellen würde man mit Verbrennungsmotoren auch nicht weit kommen
richtig, du kannst aber sicher keine 14kwh (Smart zb. 40km Reichweite...) in 5 Minuten aufladen, jedenfalls nicht ohne Schaden
> > und die Elektroautos 1. nicht billiger werden
>
> nicht, dass man so etwas nicht subventionieren könnte. Für andere Dinge
> haben wir hier in Deutschland doch auch genug Kohle...
Stammtischthema, kannst es dort gern weiterführen. Seltene Erden sind teuer und so viel subventionieren kann auch kein Deutschland, damit E-Cars für jeden erschwinglich sind. Die Entwicklung soll voran getrieben werden, Hybrid ist für mich zur Zeit noch die beste "Lösung". Außerdem braucht man für den Strom für die Batterien auch wieder irgendwo, wo er "produziert" wird, nicht selten mit fossilen Brennstoffen. Bis wir dahin kommen, dass Elektroautos Reichweitentechnisch so weit sind und dazu noch der Strom auch wirklich nur noch aus erneuerbaren Energieanlagen kommt, brauchen wir noch einige Jahrzehnte. Die Brennstoffzelle ist eine gute Parallelentwicklung, Wasserstoff haben wir wohl genüge auf der Erde.
> > 2. mehr Reichweite haben
>
> siehe oben
siehe oben
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azeu schrieb:
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> > solange Leute noch über 100km am Tag fahren
>
> ohne Tankstellen würde man mit Verbrennungsmotoren auch nicht weit kommen
>
Aber weiter als mit jedem derzeit verfügbaren E-Auto. Oder kennst du ein E-Auto das 500km bis 1000km weit kommt? Also ich nicht.
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> Stammtischthema, kannst es dort gern weiterführen.
das war jetzt etwas "billig" :)
> Seltene Erden sind teuer und so viel subventionieren kann auch kein Deutschland, damit E-Cars für jeden erschwinglich sind.
für JEDEN erschwinglich sind Solaranlagen auch nicht, werden aber trotzdem vom Staat gesponsert. Oder die Abwrackprämie usw. Wo ein Wille ist...
> Die Entwicklung soll voran getrieben werden, Hybrid ist für mich zur Zeit noch die beste "Lösung".
im Moment leider ja, weil die anderen Technologien einfach weniger praxistauglich sind.
> Außerdem braucht man für den Strom für die Batterien auch wieder irgendwo, wo er "produziert" wird, nicht selten mit fossilen Brennstoffen.
Ja, und solange wir darauf "warten" dass sich zuerst daran etwas ändert, wird alles so bleiben wie es ist. Man muss erst für die erhöhte Nachfrage beim Strom sorgen, das Angebot wird dann auch früher oder später kommen.
> Bis wir dahin kommen, dass Elektroautos Reichweitentechnisch so weit sind und dazu noch der Strom auch wirklich nur noch aus erneuerbaren Energieanlagen kommt, brauchen wir noch einige Jahrzehnte.
die Reichweite ist kein Problem bei genügend ausgebauter Infrastruktur. Ausserdem gibt es auch bereits Lösungen für Akku-Leasing. Also nicht an der E-Tanke stunden lang warten, sondern einfach den Akku tauschen und weiterfahren.
> Die Brennstoffzelle ist eine gute Parallelentwicklung,
hängt wie oben erwähnt vom Ausbau der Infrastruktur ab.
> Wasserstoff haben wir wohl genüge auf der Erde.
Ja, nur leider muss man den Wasserstoff erstmal aus dem ganzen Wasser "herausholen". Dazu braucht man wieder erstmal Energie. Und diese Energie würde im Moment wohl auch wieder von nicht-so-umweltfreundlichen Kraftwerken kommen.
Fazit:
Es gibt viel Arbeit, nur an der Motivation mangelt es noch etwas. Könnte auch daran liegen, dass wir es zumindest im Moment noch nicht "nötig" zu haben scheinen, uns über Themen wie E-Autos, regenerative Energiequellen etc. den Kopf "richtig" zu zerbrechen, statt nur Floskeln zu spucken. Und ich meine damit wirklich die komplette Gesellschaft samt Industrie und allem was so dran hängt.
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> Aber weiter als mit jedem derzeit verfügbaren E-Auto. Oder kennst du ein E-Auto das 500km bis 1000km weit kommt? Also ich nicht.
Mit den ersten Verbrennungsmotoren ist man damals auch nicht viel weiter gekommen als mit den E-Motoren von heute. Alles eine Sache der Forschung und Entwicklung. Und da könnte man viel mehr tun, als heutzutage gemacht wird.
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Hier geht es wohl vor allem um Technologietransfer von Toyota zu BMW. Toyota hat in Sachen E-Antrieb in der Praxis (Großserie, Prius seit 1997) mächtig Erfahrung. Und hat auf dem Gebiet der Brennstoffzelle in letzter Zeit sehr große Fortschritte gemacht.
Die tun sich zusammen, Toyota bringt Technik mit, BMW läßt dafür einige Dollars wandern und auf der Basis von Toyotas Technik wird gemeinsam weitergemacht. Es ist natürlich immer zu bevorzugen, wenn an einem Problem gemeinsam und nicht in Konkurrenz geforscht wird.
Die Stimmen außerhalb meines Kopfes irritieren mich am meisten...
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Der E-Motor ist älter als der Verbrennungsmotor ;) Die Dinger sind schon effizient. Darüber hinaus ist ein Akku für den Betrieb eines E-Motor nicht notwendig. Auch wenn diese Totgeburt noch immer Favorisiert wird.
Der einzige Grund warum diese noch immer nicht in Serie auf breiter Fläche eingesetzt werden ist, die sture Haltung das man die Dinger immer mit einem Akku betreiben will. Alternativen gibt es mehr als genug.
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> > Die Entwicklung soll voran getrieben werden, Hybrid ist für mich zur Zeit
> noch die beste "Lösung".
>
> im Moment leider ja, weil die anderen Technologien einfach weniger
> praxistauglich sind.
>
Was nicht Wahr ist. Sie werden nur nicht verbaut. Beispiele gibt es genug. Mercedes z.B. hat seit Jahren (mittlerweile schon fast 2 Jahrzehnte) eine Serienreife Brennstoffzelle in der Schublade. Baufertig für jeden PKW, Kleintransporter oder Bus. Dann hätten wir da die Seule von Toyota? (ich kann mir den Hersteller nicht merken), die täglich über eine Solarzelle Wasserstoff produziert. Oder das Schwungrad. Eine Technik die Steinalt ist und bereits in zahlreichen Gebieten zum Einsatz kam. Darunter auch in Autos.
> die Reichweite ist kein Problem bei genügend ausgebauter Infrastruktur.
> Ausserdem gibt es auch bereits Lösungen für Akku-Leasing. Also nicht an der
> E-Tanke stunden lang warten, sondern einfach den Akku tauschen und
> weiterfahren.
>
Akkus in PKW's bleiben eine Totgeburt. Und das nicht nur wegen der Hochgiftigen Materialien die nur einen Lagerplatz kennen. Die Sondermülldeponie im Marianengraben.
Akku-Leasing macht die Sache kompliziert, weil man dazu eine Konstruktion benötigt die sich automatisch an der Position des Fahrzeugs ausrichtet. Die meisten Autofahrer haben nämlich schon ein Problem gerade auf einen Parkplatz zu fahren. Geschweige denn den Wagen über eine Grube (Das Loch in der Werkstatt) zu plazieren.
> > Außerdem braucht man für den Strom für die Batterien auch wieder
> irgendwo, wo er "produziert" wird, nicht selten mit fossilen Brennstoffen.
>
> Ja, und solange wir darauf "warten" dass sich zuerst daran etwas ändert,
> wird alles so bleiben wie es ist. Man muss erst für die erhöhte Nachfrage
> beim Strom sorgen, das Angebot wird dann auch früher oder später kommen.
>
> > Die Brennstoffzelle ist eine gute Parallelentwicklung,
>
> hängt wie oben erwähnt vom Ausbau der Infrastruktur ab.
>
> > Wasserstoff haben wir wohl genüge auf der Erde.
>
> Ja, nur leider muss man den Wasserstoff erstmal aus dem ganzen Wasser
> "herausholen". Dazu braucht man wieder erstmal Energie. Und diese Energie
> würde im Moment wohl auch wieder von nicht-so-umweltfreundlichen
> Kraftwerken kommen.
>
Irgendwie wiedersprichst du dir hier. Zum einen ist deine Meinung das man nicht warten soll und jetzt das. Aber ich kann dich beruhigen. Denn erstens laden sich Akkus auch nicht von alleine. Vom Energieaufwand für die Herstellung ganz zu schweigen. Von der Energie die verbraucht wurde, bis der Sprit von der Vörderstelle bis in den eigenen Tank gefüllt werden kann, fangen wir erst gar nicht an. Zweitens gibt es mittlerweile effektivere Möglichkeiten als noch vor 30 Jahren um Wasserstoff zu gewinnen.
> Fazit:
> Es gibt viel Arbeit, nur an der Motivation mangelt es noch etwas. Könnte
> auch daran liegen, dass wir es zumindest im Moment noch nicht "nötig" zu
> haben scheinen, uns über Themen wie E-Autos, regenerative Energiequellen
> etc. den Kopf "richtig" zu zerbrechen, statt nur Floskeln zu spucken. Und
> ich meine damit wirklich die komplette Gesellschaft samt Industrie und
> allem was so dran hängt.
>
Tja.. das Öl muss wohl erst aus gehen, bis die Bevölkerung auf breiter Fläche motiviert genug ist um serienreife Alternativen zu verbauen.
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> Tja.. das Öl muss wohl erst aus gehen,
Hör mir auf :) Es kursiert inzwischen das Gerücht, dass das Erdöl gar nicht aus organischen Ablagerungen stammt, sondern schon vorher da war. Soll ja genug Kohlenstoff im Universum geben. Auf diese Idee ist man gekommen, weil ständig neue, grosse Ölfelder entdeckt werden und man langsam nicht mehr weiss, wo die Biomasse herkam aus der das Öl sich gebildet haben soll. Das wird auf jeden Fall noch spannend...
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http://www.teslamotors.com/de_DE/models/specs
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Jossele schrieb:
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> www.teslamotors.com
nein, weil das bei 80kmh sind, steigt die Geschwindigkeit auf 110 sinkt die Reichweite auf 350km, habe ich letztens erst gelesen. Ein guter Anfang ist es dennoch.
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Naja...die Erde ist immerhin 4Mrd Jahre alt und leben gibt es seit... oh gott... 2 Mrd. Jahren oder so. Und wenn die Bio-Masse in der Lage ist Riffe zu erzeugen die man vom Weltall aus sehen kann, dann sollten ein paar Öl-Felder wohl kein Problem sein ;)
Ist aber egal. Öl bleibt so oder so endlich ^^
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