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E-Auto = Luxus-Karre?

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  1. E-Auto = Luxus-Karre?

    Autor: azeu 06.04.13 - 13:23

    Wieso müssen E-Autos fast immer im höheren Preissegment liegen? Und sich dann wundern wenn das Ding keiner kauft?

    Verstehen die Unternehmen etwas nicht oder hab ich einen Denkfehler?

    Stellt doch mal elektrisch getriebene Kleinwagen her die sich jeder leisten kann, dann klappt das auch mit dem Profit.

    Gruss an die NS of America

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  2. Re: E-Auto = Luxus-Karre?

    Autor: phor 06.04.13 - 13:37

    Das geht eben gerade nicht. Zumindest nicht als das was wir aktuell unter "Kleinwagen" verstehen, weil der Akku schon so viel wie aktuelle Kleinwagen kostet. Vgl. Mitsu***hi i-MiEV

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  3. Re: E-Auto = Luxus-Karre?

    Autor: genussge 06.04.13 - 13:37

    VW e-UP soll "unter 25.000 Euro kosten"

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  4. Re: E-Auto = Luxus-Karre?

    Autor: wasabi 06.04.13 - 13:41

    > Verstehen die Unternehmen etwas nicht oder hab ich einen Denkfehler?
    Letzteres ;)

    > Stellt doch mal elektrisch getriebene Kleinwagen her die sich jeder leisten
    > kann, dann klappt das auch mit dem Profit.
    Wenn das so einfach möglich wäre, hätte das schon längst ein Hersteller gemacht. Der Akku ist eben so teuer.

    Ansonsten ist das mit dem "höheren Preissegment" ja auch realtiv. Man bekommt ja durchaus Elektroautos ist "bezahlbarerene Rahmen". Aber sie sind immer noch deutlich teurer als das gleiche Auto mit Verbrennungsantrieb.

    Hier mal eineListe, das sind nicht alles Luxuskarren:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Elektroautos_in_Serienproduktion#Elektroautos_in_Gro.C3.9Fserienproduktion

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  5. Akku ist KEIN Argument

    Autor: azeu 06.04.13 - 14:04

    Leute, das Akku-Argument könnt ihr gleich stecken lassen :)

    Ihr stellt den Sprit den ihr tank ja auch nicht selber her, und 'ne eigene Tankstelle haben auch nur die Wenigsten von Euch, also bitte.

    Akku zu teuer? dann gehört ein Leihkonzept erdacht, ganz einfach.

    Gruss an die NS of America

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  6. Re: Akku ist KEIN Argument

    Autor: wasabi 06.04.13 - 14:11

    > Ihr stellt den Sprit den ihr tank ja auch nicht selber her, und 'ne eigene
    > Tankstelle haben auch nur die Wenigsten von Euch, also bitte.
    Den vergleich verstehe ich nicht.

    Sprit = Strom (stell ich in der Tat nicht unebdingt selbst her)
    Akku = Tank (ist Teil des Autos)


    > Akku zu teuer? dann gehört ein Leihkonzept erdacht, ganz einfach.
    Ändert aber doch nichts daran, dass dieser Akku irgendwie hergestellt werden muss und irgendwann kaputt ist. Und er also irgendwie bezahlt werden soll. Rein finanziell bauen ja in der Tat aktuelle einige auf ein "Leihkonzept", also du kaufst das Auto, aber der Akku der da drin steckt, ist nicht in dem Preis ingebriffen, sondern zahlst eine monatliche Miete.

    Oder meinst du eher so ein Konzept wie Better Place es versucht?

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  7. Re: Akku ist KEIN Argument

    Autor: azeu 06.04.13 - 14:21

    Was ich meinte:

    elektrischer Kleinwagen plus Leih-Akku.

    Aber den meisten Herstellern von e-Autos scheint es eh nur um das Prestige zu gehen, deswegen die ganzen e-Luxus-Karossen.

    Dass es hier und da auch erschwingliche eAutos gibt will ich ja nicht bestreiten, aber wo wird groß dafür geworben?

    PS: Für reine eAutos ist unsere Strom-Infrastruktur noch nicht ganz soweit. Das gebe ich zu. Ich würde im Moment eher den Hybrid-Weg staatlich pushen.

    Gruss an die NS of America

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  8. Re: Akku ist KEIN Argument

    Autor: azeu 06.04.13 - 14:29

    Und zum Vergleich :)

    Sprit = eigentlich teuer, aber aufgrund guten Ausbaus der Infrastruktur dennoch recht billig

    Akku = teuer, könnte man auch durch Ausbau der Infrastruktur billiger machen

    Gruss an die NS of America

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  9. Re: E-Auto = Luxus-Karre?

    Autor: ChMu 06.04.13 - 14:35

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Verstehen die Unternehmen etwas nicht oder hab ich einen Denkfehler?
    > Letzteres ;)
    >
    > > Stellt doch mal elektrisch getriebene Kleinwagen her die sich jeder
    > leisten
    > > kann, dann klappt das auch mit dem Profit.
    > Wenn das so einfach möglich wäre, hätte das schon längst ein Hersteller
    > gemacht. Der Akku ist eben so teuer.
    >
    Nein, der Akku ist nicht teuer. Je nach Art kostet ein Traktions Akku heute zwischen $200-700 pro kW. Und das sind Endverbraucher Preise, ein Konzern mit eigener Fertigung bezw Grossabnehmer zahlt natuerlich weniger.
    Es ist vielmehr die unendliche Gier mit etwas "neuem" viel Kohle zu kassieren.

    Selbst die Hersteller welche ihre eWagen OHNE Batterie verkaufen (Renault zB) verlangen fuer den extreem guenstiger herzustellenden Wagen (gleiches Auto wie der Verbrenner, aber ohne Motor,Getriebe,Kuehlung,Auspuff,KAT,Pumpen,Filter ect pp, also alles was Geld kostet) MEHR als ein kompletter Verbrenner kostet.

    Fact ist, das die Hersteller die Wagen kuenstlich so teuer machen, das sie niemand kauft, sie wollen gar nicht verkaufen. Alles soll schoen weiter laufen wie es ist, so kann man weiter Milliarden mit den vorhandenen Fertigungsstrassen verdienen und vor allem am "Service" sprich den Sollbruchstellen fuer die Reparaturen, welche die Lebensader der Industrie sind. Ein e-Auto welches praktisch ohne zu pflegende und staendig in Stand zu haltenen Teilen einfach vor sich hinfaehrt, ist von keinerlei Interesse fuer die Industrie. Nicht umsonst wird sich mit Haenden und Fuessen seit 30 Jahren dagegen geweert.

    Nur eins ist sicher, an der Batterie haengt es nicht.

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  10. Re: E-Auto = Luxus-Karre?

    Autor: digestif 06.04.13 - 15:15

    Na, warum dringst du dann nicht in den Markt ein? Nach eigenen Aussagen könntest du doch billigst zu fertigende, hochqualitative und extrem effiziente e-Autos bauen, die zudem kaum Wartung benötigen und deren Akkus quasi unerschöpflich sind.
    Der Martk dafür ist groß, konkurrenten hast du keine. Da sollten doch Millionen, ja Milliarden zu machen sein? Wieso tust du es nicht einfach? Wieso tut es niemand sonst?
    Achso, ja, die böse Automobilindustrie verhindert natürlich, dass andere Leute Unternehmen aufbauen.-

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  11. Re: E-Auto = Luxus-Karre?

    Autor: dEEkAy 06.04.13 - 15:21

    digestif schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na, warum dringst du dann nicht in den Markt ein? Nach eigenen Aussagen
    > könntest du doch billigst zu fertigende, hochqualitative und extrem
    > effiziente e-Autos bauen, die zudem kaum Wartung benötigen und deren Akkus
    > quasi unerschöpflich sind.
    > Der Martk dafür ist groß, konkurrenten hast du keine. Da sollten doch
    > Millionen, ja Milliarden zu machen sein? Wieso tust du es nicht einfach?
    > Wieso tut es niemand sonst?
    > Achso, ja, die böse Automobilindustrie verhindert natürlich, dass andere
    > Leute Unternehmen aufbauen.-


    Wieso, der TE hat doch Recht.
    Überall wo "richtige" e-Autos gebaut werden, kommen keine 0815 Wägen raus sondern wie erst neulich hier auf Golem vorgestellt Luxus-e-Sportwägen die auf Designs von anderen Luxus-Sportwägen (Lotus Exige z.b.) basieren und weit über die 100.000 gehen.

    Klar kauft sich der ein oder andere mal so ein Auto. Allerdings nicht die Masse und über die Masse wird so etwas erst auf dem Massenmarkt erfolgreich. Ein schöner VW Golf mit Elektromotor zu einem erschwinglichen Preis. Da bleibt der Schock an der Zapfsäule auch erstmal weg wenn über die Ferien die Preise für den Liter Sprit mal wieder um 25% nach oben gehen. Weil ist ja Ostern und so.

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  12. Renault ZOE

    Autor: ubuntu_user 06.04.13 - 15:28

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso, der TE hat doch Recht.

    hat er nicht

    > Überall wo "richtige" e-Autos gebaut werden, kommen keine 0815 Wägen raus
    > sondern wie erst neulich hier auf Golem vorgestellt Luxus-e-Sportwägen die
    > auf Designs von anderen Luxus-Sportwägen (Lotus Exige z.b.) basieren und
    > weit über die 100.000 gehen.
    >
    > Klar kauft sich der ein oder andere mal so ein Auto. Allerdings nicht die
    > Masse und über die Masse wird so etwas erst auf dem Massenmarkt
    > erfolgreich. Ein schöner VW Golf mit Elektromotor zu einem erschwinglichen
    > Preis. Da bleibt der Schock an der Zapfsäule auch erstmal weg wenn über die
    > Ferien die Preise für den Liter Sprit mal wieder um 25% nach oben gehen.
    > Weil ist ja Ostern und so.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Renault_ZOE
    Im Kaufpreis von ca. 21.700 ¤ ist der Akku nicht enthalten, jedoch die Wallbox und deren Installation. Der Akku muss für einen von der Fahrleistung abhängigen Betrag ab 79 ¤ pro Monat gemietet werden.

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  13. Re: Akku ist DAS Argument

    Autor: ubuntu_user 06.04.13 - 15:36

    azeu schrieb:
    > Akku zu teuer? dann gehört ein Leihkonzept erdacht, ganz einfach.

    1. reichweite von 100-200 km
    2. hoher preis
    3. dauert bis er aufgeladen ist
    4. verliert leistung bei zu hoher oder zu niedriger temperatur
    5. weit kürzere lebensdauer als normale autos

    wenn man das behoben hätte, dann wäre schon längst nur noch elektroautos auf den straßen.
    punkt 3 kann man nicht durch wechselakkus beheben, da aus punkt 4 nieamnd einfach so seinen neuen akku gegen nen schrottakku tauschen möchte
    punkt 5 kann man wegen punkt 2 nicht beheben

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  14. Re: E-Auto = Luxus-Karre?

    Autor: beaver 06.04.13 - 15:47

    Ich glaub bei denen ging es eh erst bergab nachdem Justin Bieber so einen in Proll-Chrom gekauft hat. :D
    Ist dann ungefähr so ne Werbung für die wie die Manta Filme für die Verkäufe von Mantas. :D

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  15. Re: Akku ist KEIN Argument

    Autor: __destruct() 06.04.13 - 15:49

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PS: Für reine eAutos ist unsere Strom-Infrastruktur noch nicht ganz soweit.
    > Das gebe ich zu. Ich würde im Moment eher den Hybrid-Weg staatlich pushen.

    Lieber die Hälfte der Autos rein elektrisch und die andere rein mit fossilen Brennstoffen fahren lassen, als alle mit beiden Motoren und Tanks auszustatten, ist dann, wenn man sich auf die Energieversorgung konzentriert, auf jeden Fall besser. Wie viel Leistung durch Elektroautos abgenommen wird, lässt sich dann viel einfacher kontrollieren und regulieren. Das ist gut, denn wir kriegen kaum unsere Stromversorgung hin und schwanken dauernd zwischen Export und Import.

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  16. Re: Akku ist DAS Argument

    Autor: __destruct() 06.04.13 - 16:02

    Man würde ja nicht einen neuen Akku bekommen, den man dann als Eigentum besitzt, sondern man würde ihn nur als Leihobjekt besitzen. Allerdings hat eine Tankstelle im Durchschnitt 650 Kunden pro Tag. Bringe doch mal genug Leihakkus an einer Tanke unter, so dass sie ihre Kunden bedienen kann. Und weniger Kunden pro Tag werden es beim Umstieg auf Elektroautos bestimmt nicht.

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  17. Re: Akku ist DAS Argument

    Autor: Born2win 06.04.13 - 16:19

    Das E Auto steht und fällt mit einer neuen Leistungsfähigen Aukkugeneration.
    Werden Akkus mit 600km + Reichweite erfunden, welche finanziel tragbar sind, wird sich das E Auto innerhalb eines Jahrzehnts durchsetzen.

    Atm ist dies leider nicht in Aussicht.

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  18. Re: E-Auto = Luxus-Karre?

    Autor: Private Paula 06.04.13 - 16:25

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso müssen E-Autos fast immer im höheren Preissegment liegen? Und sich
    > dann wundern wenn das Ding keiner kauft?
    >
    > Verstehen die Unternehmen etwas nicht oder hab ich einen Denkfehler?
    >
    > Stellt doch mal elektrisch getriebene Kleinwagen her die sich jeder leisten
    > kann, dann klappt das auch mit dem Profit.

    Erst einmal muss die Infrastruktur her. 100 km Reichweite wuerde fuer mich fuer den taeglichen Bedarf dicke reichen. Aber ich wohne in einer Mietskaserne, und meine Wohnung ist etwa 50 Meter von der Strasse entfernt. Wenn ich das Geld haette, koennte ich mit so einem Dingen nichts anfangen, weil die Infrasturktur fehlt.

    Selbst wenn das Haus direkt an der Strasse stuende, muesste ich irgendwie ein Kabel von meiner Wohnung an die Strasse legen.

    --
    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!

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  19. Re: Akku ist DAS Argument

    Autor: azeu 06.04.13 - 16:33

    solange man nur auf die nächste Akku-Genration hofft, wird sich definitiv nichts ändern, da hast Du Recht.

    Gruss an die NS of America

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  20. Re: Akku ist DAS Argument

    Autor: azeu 06.04.13 - 16:35

    all die von Dir aufgeführten Punkte galten damals auch für die ersten Verbrennungsautos. Und trotzdem wurden die Probleme gelöst. Wo ein Wille ist.

    Es sieht tatsächlich so aus, als ob die Autoindustrie einfach (noch) keine Lust auf eAutos hat, weil sie ja genug mit Verbrennungsautos verdient.

    Gruss an die NS of America

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