Einerseits wird behauptet, dass die Umgangsform davon abhängt ob man sich kennt oder nicht, auf der anderen Seite wird abgestritten, dass die Anonymisierung damit zu tun hat. Aber genau das ist anonym sein. Sein Gegenüber nicht kennen bzw. der andere kennt mich nicht. Mit dem Namen hat das absolut nichts zu tun. Schließlich könnte man auch den bürgerlichen Namen als Pseudonym begreifen.
Der eigentiche Grund für den Umgangston ist aber die Öffentlichkeit. Sobald eine Diskussion öffentlich geführt wird, geht es nicht nur um die Sache, sondern auch um das eigene Ansehen. Um so verbissener/rechthaberischer wird auch die eigene Position vertreten. Das sieht man bei den Polit-Talk-Runden im TV. Da geht es nur noch ums eigene Ego.
3 mal bearbeitet, zuletzt am 28.08.12 15:43 durch fluppsi.
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richtig, wer sich persönlich kennt ist dem Gegenüber nicht mehr annonym.
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