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Reklamationen sind zu dokumentieren

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  1. Reklamationen sind zu dokumentieren

    Autor Siga9876 19.08.09 - 13:00

    Reklamationen, Rückgaben usw sind öffentlich zu dokumentieren.
    Wenn z.B. die hälfer der O2-Testkunden ihren Stick nach einem Monat zurückgeben würde, weil die Abdeckung scheiss ist, ist das für die anderen Kunden und die Aktionäre relevante Information, die jeder O2-Verkäufer weiss, aber Kunden+Aktionäre+Verbraucherschützer nicht.

    Gleiches für Xbox-DVD-Verkratzer u.ä.

    Aber MArktwirtschaft ist unerwünscht. Bei Formel1 weis man, wer wie schnell ist. Bei Marktwirtschaft würde man die Rückgaben "sehen" und das würde sich im Preis/Konditionen/... einkalkulieren.
    Stattdessen müssen Priusse wegen Angst vor AkkuFrack einzeln verlötet/verschraubt sein aber miese angebote dürfen ungestraft jahrelang ihre exploder-akkus verkaufen oder Abit seine miesen Elkos-Platzen-Boards von denen ich auch noch eins habe weil die EU-Komission im Gegensatz zu USA keine Entschädigung organisiert hat :-(
    Gibts ein Museum für sowas ?

  2. Re: Reklamationen sind zu dokumentieren

    Autor Tingelchen 19.08.09 - 13:08

    Was ist den ein "AkkuFrack" ? AkkuPack oder AkkuFrag?

  3. Re: Reklamationen sind zu dokumentieren

    Autor Replay 19.08.09 - 13:34

    Er meint wohl die Hybridbatterie im Prius. Ich habe einen Prius und habe natürlich einen Blick auf die Hybridbatterie geworfen. Diese Batterie besteht aus vielen einzeln austauschbaren Modulen, die wiederum aus prismatischen Zellen bestehen. Im Falle eines Defektes muß nicht die ganze Batterie, sondern nur das entsprechende Modul getauscht werden.

    Da das aber eine Ni-MH-Batterie ist, ist noch keine Hybridbatterie eines Prius an Altersschwäche oder wegen eines Defekts eingegangen. Auch nicht nach zwölf Jahren und 600.000 km. Das muß Li-xx erst mal können.

    _________________________________________________________________
    Lesen gefährdet die Dummheit シ

  4. Re: Reklamationen sind zu dokumentieren

    Autor Siga9876 19.08.09 - 13:35

    Tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist den ein "AkkuFrack" ? AkkuPack oder AkkuFrag?

    Schau bei Wikipedia.

    "Frack" ist eie umgangssprachliche (=proll/straßendeutsch, slang) für "kaputt"
    Es ist zu unterscheiden von "Frag" in Onlinekillerspielen. Dort bedeutet es einen Mord (laut CSU-Terminologie) oder halt das erfolgreiche (auch mehrmalige) Treffen eines Gegners und dessen virtuellen "Tod" bzw. "Rücksetzung". Killerspieler sind also wie Jesus den die CSU ja anbetet. CSU.
    'Frack' wird wie 'Frack' (das Kleidungsstück wie Smoking aber wie ein Pinguin mit einem "Schwanz" hinten dran und beim Wiener Opernball sind Fracks und nicht Smokings angesagt! Da ist "No Smoking" halt mal multi-deutig) geschrieben aber i.d.R. klein weil es nur ein Beschreibungs-Wort ist. Aber es wird genau so gesprochen.
    "Frag" hingegen wird "freck" oder eher "frägg" wie in "Fraggles" gesprochen.

    Hier war gemeint: Vor Angst vor Ausfall des Akkus und teurem Neukauf des kompletten Akkus.
    Vor Angst vor Ausfällen wurden früher Solarzellen mit Lücken verbaut damit man dran konnte.
    Meine ersten Shimano-Ritzel konnte ich 1990 mit drei Schrauben zerlegen was aber nicht hilft wenn man quasi kaum zu vernünftigen Preisne an Ersatzteile kommt. Später waren die genietet und nur die zwei, drei,... kleinsten Ritzel einzeln tauschbar.

    Manche Pedelecs/Elektro-Fahrräder können die kaputten Zellen wohl gezielt austauschen. Das erspart auch den teuren neukauf.
    so billig wie das 1320 Euro-Lastenfahrrad sind die aber leider nicht :-(((((((((((((((((((((((((((((((((((((((
    Akkufahrrad mit 85 km Reichweite
    [23.04.2009, Original-Link: www.golem.de/0904/66664.html]

    Bei golem gabs ja auch den Bericht über Vorschlag das man nur die Autos verkauft und die Akkus vermietet damit man keine Angst vor teurem total-ausfall hat.

  5. Re: Reklamationen sind zu dokumentieren

    Autor Siga9876 19.08.09 - 13:40

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > besteht aus vielen einzeln austauschbaren Modulen, die wiederum aus
    > prismatischen Zellen bestehen. Im Falle eines Defektes muß nicht die ganze
    > Batterie, sondern nur das entsprechende Modul getauscht werden.

    > Prius an Altersschwäche oder wegen eines Defekts eingegangen. Auch nicht
    > nach zwölf Jahren und 600.000 km. Das muß Li-xx erst mal können.

    Japaner produzieren sehr präzise.
    SixSigma oder Gauss-Verteilung zeigen einem aber, das man durchaus ins Klo greifen kann, wenn man viele Einzelteile produziert und zusammensteckt.

    Das lernt man in der Schule und rechnet aus, "Man braucht x Bauteile mit einer fehlerquote|Ausschuss von y%, wie hoch ist der ausschuss der produktes" dann nimmt man (1-y)^x und sieht schnell alt aus.
    Ich begrüße trotzdem wenn Akkus komplett recyclebar und/oder reparierbar sind.
    Die Gartengeräte/Werkzeuge-Firmen sollten sich mal ein Beispiel nehmen. warum habe ich 5-10 Geräte und jedes hat einen anderen akku :-(

  6. Re: Reklamationen sind zu dokumentieren

    Autor Replay 19.08.09 - 13:50

    Der Bordrechner des Prius weiß genau, wie leistungsfähig jedes Modul ist. Außerdem sind die Zellen selektiert, sodaß der Leistungsunterschied der Module extrem klein und vernachlässigbar ist. Das sieht man an der extremen Lebenserwartung, die jenseits der zwölf Jahre und 600.000 km liegt...

    Übrigens kann man sich mittlerweile solche Ni-MHs auch in Mignon-Form kaufen. Sanyo eneloop heißt das Zauberwort. Zwei solcher eneloops laden meinen iPod Classic über einen hochwertigen, kleinen und mobilen B2B-Lader voll auf.

    Die Hybridbatterie ist eine Entwicklung von Toyota und Panasonic.

    _________________________________________________________________
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