Da wurden TFT-Bildschirme erfunden, mit festen Pixeln, um endlich ein scharfes Bid zu bekommen, und man macht es mit Cleartype wieder verschwommen um unlesbar. Ich krieg da Kopfweh davon -.-
Wer braucht geglättete Schriftarten am Bildschirm? In Textverarbeitungssoftware oder so lass ich's mir ja eingehen, aber doch nicht in Anwendungen oder im Browser?
Ich verwende überall die alten Bitmapschriftarten (Tahoma, etc.) auch unter Linux. Unter Windows 7 lassen sich die geglätteten leider nicht mehr komplett deaktivieren, (ausser man benutzt das klassische Design)
Cleartype ist das erste, was ich abschalte, so ein Schwachsinn :-(
>Wer braucht geglättete Schriftarten am Bildschirm? In Textverarbeitungssoftware oder so lass ich's mir ja eingehen, aber doch nicht in Anwendungen oder im Browser?
Ich brauche die, weil die globigen Pixelglötzer mein ästhetisches Empfinden beleidigen. Und die fallen eben auf einem TFT noch mehr auf als auf einer Röhre. Da kannst Du ja gleich fragen: Wer braucht Antialiasing in 3D-Spielen?
Cleartype ist schon ok wenn man es mittels Cleartype-Config etwas reduziert, d.h. die Buchstaben nicht ganz so zermatscht werden. Unter XP geht das mit den Cleartype-Tuning-Tools aus den Powertoys, unter neuren Systemen ist die Einstellung schon serienmässig ok.
Ich sitze gerade an einem alten K7-2100 der als Ersatzrechner herhalten muß. Der Rechner hang vorher an einer Röhre und hatte Clear Type aus, das fiel mir zwar nicht sofort auf aber nach dem Umschalten gerade eben gabs einen grossen AHA-Effekt, die Schriften sehen auf einmal aus als ob sie mit viermal höherer Auflösung dargestellt werden. Und das trotz 1920x1200 Auflösung.
Kann ich so nicht unterschreiben. Bei einer ausreichend großen Pixeldichte, relativiert sich die Klötzchenbildung. Damit wirkt die Schrift nur noch unscharf. Ich kenn aber auch Leute die finden das viel besser.
Ich mags nämlich auch nicht. Windows XP sieht bei mir wenns um Text geht besser aus, ist angenehmer zu lesen als Windows 7 mit deaktivertem Cleartype?^^
1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.02.10 15:29 durch RaiseLee.
Not really, da Cleartype tatsächlich die horizontale Auflösung erhöht, indem eben auf Subpixel gerendert wird.
Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin
-cleartype schrieb:
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> Da wurden TFT-Bildschirme erfunden, mit festen Pixeln, um endlich ein
> scharfes Bid zu bekommen, und man macht es mit Cleartype wieder
> verschwommen um unlesbar. Ich krieg da Kopfweh davon -.-
Gutes TFT-Panel, gutes Bild mit ClearType.
Unbedingt Digital-Eingang verwenden und Kontrast und Helligkeit sauber einstellen.
> Wer braucht geglättete Schriftarten am Bildschirm? In
> Textverarbeitungssoftware oder so lass ich's mir ja eingehen, aber doch
> nicht in Anwendungen oder im Browser?
Also bei anderen BSen könnte ich dich verstehen:
Den traurigen "Glättungsversuch" unter OSX würde ich auch abschalten. Der macht's tatsächlich schlimmer.
Und unter Linux sieht keine Schrift nach was aus - spätestens das Kerning versaut da jedes Schriftbild.
> Ich verwende überall die alten Bitmapschriftarten (Tahoma, etc.) auch unter
> Linux. Unter Windows 7 lassen sich die geglätteten leider nicht mehr
> komplett deaktivieren, (ausser man benutzt das klassische Design)
Ja was soll man da sagen? Bitmap- statt Vektor-Schriftarten nehmen und sich über die Anzeigequalität beschweren...
iFanboy schrieb:
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> Bei einer ausreichend großen Pixeldichte,
> relativiert sich die Klötzchenbildung.
Genau. Bei meinem 20" 1600x1200 ist das ok, und bei meinem Laptop 1920x1200 bei 15,3" sieht es sowieso schon fast wie gedruckt aus (entspricht 150 dpi)
Ich weiß aber, dass viele Leute trotzdem den geglätteten Matsch besser finden ^^
Mit tun da wie gesagt die Augen weh, wenn ich länger lese.
(Und nein, es liegt nicht daran, dass am Laptop-Display alles so klein ist!...)
man es korrekt auf den TFT einstellt. Das geht in XP mit den Powertoys sehr gut. Hier an meinem IPS-Panel sehen die Buchstaben wie gedruckt aus.
Kleine Texte normale Schrift.
Große (Über-)Schrift Cleartype. Denn dort wirkt sie schöner und nicht so verpixelt. Oder in Italic.
Beispiele:
http://www.blog-8.de/wp-content/uploads/2006/12/demo_cleartype.gif
http://gljakal.com/blog/wp-content/uploads/2006/02/VerdanaCompareVertical.png
Yeeeeeeeeha schrieb:
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> Not really, da Cleartype tatsächlich die horizontale Auflösung erhöht,
> indem eben auf Subpixel gerendert wird.
Ich bin seit XP nach etwas Tuning totaler Fan von Schriftenglättung. Das einzige, was mich beim Subpixel-Rendering etwas nervt, sind die roten und blauen Ränder an Buchstaben, wenn man bspw. Screenshots machen und die Farbzahl reduzieren möchte.
Schwarzweiß würde da helfen, aber dann immer volle Pixel steuern, und keine Subpixel.
Und was hat das damit zu tun, dass du bei kleinen Pixeln, nicht mehr den Treppeneffekt sehen kannst?
also ich finde, dass man texte besser lesen kann mit Cleartype und längere Texte auch gleich viel Augenfreundlicher wirken.
Je höher die Auflösung, desto weniger Aliasing? O_o
Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin
Ich weiß ja nicht, was Windows da murkst, aber unter Linux bringt das Subpixel-Rendering auf jeden Fall deutlich mehr Schärfe, ohne dass es verschwommen aussieht.
mindo2000 schrieb:
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> Kleine Texte normale Schrift.
> Große (Über-)Schrift Cleartype. Denn dort wirkt sie schöner und nicht so
> verpixelt. Oder in Italic.
>
> Beispiele:
> www.blog-8.de
> gljakal.com
Die Beispiele sind komplett geglättet. Aber klar ab einer winzigen Fontgröße ist es nicht mehr sinnvoll zu glätten.
Meine Einstellung ist noch deutlich dezenter als in den Beispielen, damit es nicht so "bold" aussieht.
Nicht je höher die Auflösung, sonder je höher die Pixeldichte (dpi).
Du kaufst ja auch lieber einen Drucker mit 600 statt 300 dpi ;)
Das wäre dann ja normales Anti-Aliasing, wie das z.B. vor der Einführung von Cleartype in Windows gemacht wurde. Dadurch wird zwar auch das Schriftbild "korrekter", jedoch optisch tatsächlich etwas verschwommener.
Den Effekt konnte man z.B. ganz gut bei älteren Safari-für-Windows-Versionen beobachten.
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Cleartype-Fan schrieb:
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> Die Beispiele sind komplett geglättet. Aber klar ab einer winzigen
> Fontgröße ist es nicht mehr sinnvoll zu glätten.
Das mit den kleinen Fontgrößen ist so nicht richtig. Es trifft nur zu auf die kleinste Größe, die ohne Glättung noch sinnvoll darstellbar ist, wozu dann aber eben auch ein dafür optimierter Pixelfont (oder entsprechendes Kerning) nötig ist.
Noch kleinere Größen lassen sich hingegen NUR mit Glättung darstellen, da sonst das Aliasing zwangsweise zu unleserlichen Pixelhaufen führt.
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