Und von welchem Konto ging es weg?
Oder ist nur die Überschrift mal wieder falsch?
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HerrMannelig schrieb:
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> Und von welchem Konto ging es weg?
> Oder ist nur die Überschrift mal wieder falsch?
Erwin Pelzig: Ich möchte gerne wissen...
http://www.youtube.com/watch?v=fzqWNCNSItY&feature=player_detailpage#t=185s
Ab 3:27 wird es interessant :)
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:D
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HerrMannelig schrieb:
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> Und von welchem Konto ging es weg?
> Oder ist nur die Überschrift mal wieder falsch?
da ist nichts falsch, und das weisst du auch :)
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Dann sag dus mir, von wo die 600 Millionen US-Dollar weggingen.
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HerrMannelig schrieb:
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> Dann sag dus mir, von wo die 600 Millionen US-Dollar weggingen.
600 Mio dollar sind der Wertverlust, den er hinnehmen musste!
Wenn dir einer durch Vandalismus dein Auto zu Brei schlaegt, wie bezifferst du den Wertverlust? In Huehnern?
Oder belaesst du es auch dabei, immerhin hast du ja nicht wirklich etwas verloren ... bezweifle ich, dass du dann noch so konsequent waerst!
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wenn jemand mein Auto kaputt macht hab ich einen realen Wertverlust.
Hier ist es aber kein realer Gegenwert, sondern nur ein virtueller. Von daher hat er keine 600 Millionen Dollar verloren.
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doch.
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Mr. Banana schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> doch.
Begründen...?
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keiner schrieb:
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> Mr. Banana schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > doch.
>
> Begründen...?
Bist schon ein wenig Begriffsstutzig....
Wenn alle seine Aktion zusammen 10 Millionen wert sind, und er sie verkauft, dann hat er 10 Millionen eingenommen.
Wenn die Aktion plötzlich nur noch 9 Millionen wert sind und er sie verkauft, dann hat er nur 9 Millionen eingenommen.
Ergo hat er durch den Wertverfall 1 Million verloren.
Aktien sind doch nichts anderes als Geld.
Ebenso wie ein Auto nichts anderes als Geld ist. Insofern sollte das oben genannte Beispiel eigentlich schon ausreichend sein!
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MannOMann schrieb:
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> keiner schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> > Mr. Banana schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> > > doch.
> >
> > Begründen...?
>
> Bist schon ein wenig Begriffsstutzig....
>
> Wenn alle seine Aktion zusammen 10 Millionen wert sind, und er sie
> verkauft, dann hat er 10 Millionen eingenommen.
"Wert sind" sehr schön geschrieben, also handelt es sich nicht um einen realen Wer, sondern um eine fiktive Summe, welche einfach festgelegt wird...
Wert kann nicht durch nichts entstehen... außer an der Börse...
> Wenn die Aktion plötzlich nur noch 9 Millionen wert sind und er sie
> verkauft, dann hat er nur 9 Millionen eingenommen.
Wer im Kasino spielt muss auch damit leben...
> Ergo hat er durch den Wertverfall 1 Million verloren.
> Aktien sind doch nichts anderes als Geld.
Und hat er das getan?
> Ebenso wie ein Auto nichts anderes als Geld ist. Insofern sollte das oben
> genannte Beispiel eigentlich schon ausreichend sein!
Nein, ein Auto ist ein materieller real existierender Gegenwert...
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WENN er sie verkauft. Macht er aber nicht. Ergo hat er nichts verloren.
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Natürlich hat Er einen Verlust.
Ob der Gegenwert virtuell oder real ist, macht da keinen unterschied. Wenn dir Geld unrechtmäßig vom Konto abgebucht wird, erleidest du auch einen Verlust, unabhängig davon, ob das Geld nur virtuell als Zahl vorliegt.
Geld ist auch nur ein fiktiver Wert. Also kann der Verlust durch Wertverfall einer Aktie in einer Währung gemessen werden.
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HerrMannelig schrieb:
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> wenn jemand mein Auto kaputt macht hab ich einen realen Wertverlust.
> Hier ist es aber kein realer Gegenwert, sondern nur ein virtueller. Von
> daher hat er keine 600 Millionen Dollar verloren.
Dann hättest du ja kein Problem damit, wenn ich dein Geld von deinem Konto abbuchen könnte, schließlich ist dies auch nicht direkt materiell sondern liegt nur virtuell auf der Datenbank vor.
Ebenso sind all deine PC Programm-Lizenzen ja nichts wert, da diese Programme nicht materiell sind. Puh, warum ist Microsoft eigentlich noch nicht pleite? ....Windows ist doch nur virtuell...
/troll off// ....hoffentlich kapierst du es nun.
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Das ist definitiv falsch. Versuch doch mal alle Aktienanteile auf einmal zu verkaufen, dann wirst du mal sehen, ob du sie alle zum gleichen Preis losbekommst.
Nachfrage <-> Angebot
= Preis
Dann lass Mark Zuckerberg mal alle Anteile verkaufen, dass schau mal, was der Aktienkurs macht.
Man hat erst zum Verkauf einen Verlust. Ein sinkender Kurs wird auch nicht als Aufwand gebucht, es wird höchstens eine Wertberichtigung durchgeführt.
Erst zum Verkauf wird "Verlust durch den Abgang von Wertpapieren" gebucht und nicht vorher!!!
Wenn ich ein Bild male und dafür 5000000 Euro haben will, dann bin ich deshalb auch kein reicher Mann. Und wenn ich nur noch 200 Euro haben will habe ich deshalb keinen Verlust.
Aktien alleine sind _nichts_ wert. Erst zum Zeitpunkt des Verkaufes erhalten sie einen Gegenwert.
Ähnlich ist das übrigens mit Geld. Deshalb haben wir Goldreserven, die einen Gegenwert zum Papiergeld darstellen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldreserve#Zweck_nationaler_Goldreserven
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Zum Geld von der Bank:
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldreserve#Zweck_nationaler_Goldreserven
Und ja, solange du das Geld bei der Bank hast, bringt es dir faktisch nichts. Geht deine Bank pleite und du bist es los - pech. Bist du auf einen Schlag ärmer.
Vllt solltest du auch mal lesen, wie unser Bankensystem überhaupt funktioniert, ist wirklich interessant und erschreckend...
http://www.youtube.com/watch?v=rYkwoCgI3pk&feature=related
Meinen Gewinn oder Verlust (um des es hier geht) sehe ich bei Softwarelizenzen erst, wenn ich den Nutzen entgegenrechne -> Ertrag, der damit erziehlt wurde oder das, was ich durch den Wiederverkauf der Software erwirtschaftet habe. Vorher kann ich daraus keinen realen Gewinn / Verlust ermitteln.
Angenommen ich kaufe mir eine Goldkette, der Wert des Goldes steigt um 50%, so habe ich noch lange keinen Gewinn, bis ich die Kette nicht auf über den Kaufpreis hinaus verkauft habe. Erst dann Tritt ein Gewinn ein.
So habe ich auch erst einen Gewinn oder Verlust durch Aktien, wenn diese Verkauft wurden.
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Schön, dass du immernoch nicht in der modernen welt lebst. Es kann sein, dass der Titel ein bisschen unglücklich bzw. undeutlich formuliert wurde, aber das ändert nichts daran, dass man mit sowas nie SO pingelig sein sollte.
Die ganze Welt baut auf virtuelles Geld. Deine Bank handelt mit Geld was du einzahlst, dass dann nur virtuell vorhanden ist. Sie handelt mit Geld, welches sie eigtl. nicht hat. Und erziehlt Gewinne. So verdient deine Bank Geld heutzutage.
Dinge verlieren an Wert. Wenn du ein Auto hast, dass du teuer gekauft hast, nutzt es sich ab. Der Wert verringert sich sozusagen dadurch, dass Leute für dein Auto weniger bezahlen würden. Das heißt nicht, dass du es verkaufen müsstest. Es hat ja noch einen materiellen Wert für dich. Also einen Materiellen UND einen Virtuellen! Nicht verwechseln!
Dein Vermögen wird nicht nur nach deinem Bargeld beziffert, und auch nicht nur nach deinem Vermögen bei der Bank. Sondern auch nach dem Wert deines sonstigen Besitzes. Also auch dein Haus, dein Computer etc. Geld ist halt immernoch eine Tauschware. Alles hat einen Tauschwert! Man profitiert von sich ändernden Tauschwerten. Andere von sinkenden. Du von steigenden. Dein Grundstück kann zum Beispiel mehr wert werden, doch deine Möbel weniger.
Mark Zuckerbergs Vermögen ist zu großem Teil virtuell. Er besitzt einen großen Anteil an Facebook bzw. dessen Aktien. Dessen wert hat er von 0 gesteigert. Würdest du Anteile von Facebook (Auch vor dem Börsengang) für zb. 1000¤ austauschen, würde sich dadurch dein Vermögenswert nicht ändern! Nur dein Anteil an Bargeld. Facebook geht jetzt an die Börse und ist zb. 10% weniger wert geworden. Das heißt die Nachfrage nach den Aktien sinkt. Jeder verkauft sie und sie sind leicht zu haben. Angebot groß, Nachfrage klein usw. Die Leute müssen die Aktien für weniger loswerden. Sie verlieren an Wert. Der Wert deiner Anteile / Aktien ist also nun bei 900¤. Ergo ist dein Vermögenswert gesunken. Um 100¤! Du hast also 100¤ von deinem Vermögen verloren!
*Lehrstunden für Kinder abgeschlossen*
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Phil Plückthun schrieb:
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> Schön, dass du immernoch nicht in der modernen welt lebst. Es kann sein,
> dass der Titel ein bisschen unglücklich bzw. undeutlich formuliert wurde,
> aber das ändert nichts daran, dass man mit sowas nie SO pingelig sein
> sollte.
nein, er ist einfach falsch.
> Die ganze Welt baut auf virtuelles Geld. Deine Bank handelt mit Geld was du
> einzahlst, dass dann nur virtuell vorhanden ist. Sie handelt mit Geld,
> welches sie eigtl. nicht hat. Und erziehlt Gewinne. So verdient deine Bank
> Geld heutzutage.
ich weiß, deshalb habe ich im letzten Beitrag auch dieses Video verlinkt:
http://www.youtube.com/watch?v=rYkwoCgI3pk&feature=related
> Dinge verlieren an Wert. Wenn du ein Auto hast, dass du teuer gekauft hast,
> nutzt es sich ab. Der Wert verringert sich sozusagen dadurch, dass Leute
> für dein Auto weniger bezahlen würden. Das heißt nicht, dass du es
> verkaufen müsstest. Es hat ja noch einen materiellen Wert für dich. Also
> einen Materiellen UND einen Virtuellen! Nicht verwechseln!
Ein Verlust entsteht aber erst durch den Verkauf, das kann dir jeder sagen, der ein paar Jahre BWR in der Schule hatte. Kommt ein Liebhaber daher und bietet mir eine riesige Summe, dann wechselt est nicht plötzlich von einem Verlust zu einem Gewinn.
> Dein Vermögen wird nicht nur nach deinem Bargeld beziffert, und auch nicht
> nur nach deinem Vermögen bei der Bank. Sondern auch nach dem Wert deines
> sonstigen Besitzes. Also auch dein Haus, dein Computer etc. Geld ist halt
> immernoch eine Tauschware. Alles hat einen Tauschwert! Man profitiert von
> sich ändernden Tauschwerten. Andere von sinkenden. Du von steigenden. Dein
> Grundstück kann zum Beispiel mehr wert werden, doch deine Möbel weniger.
Es geht nicht um Vermögen, sondern um Gewinn / Verlust.
Und ja: Haus: Anlagevermögen, Geld -> Umlaufvermögen. Ich weiß das.
Richtig, alles hat einen TauschWERT, aber ein Verlust entsteht erst durch den Tausch und nicht vorher!!! Man profitiert nicht von sich ändernden Tauschwerten, sondern erst durch den Wert zum Zeitpunkt des Verkaufs. Wenn mein Grundstück mehr Wert erlangt, weil darunter eine Ölquelel ist, dann habe ich aber noch keinen Gewinn.......
> Mark Zuckerbergs Vermögen ist zu großem Teil virtuell. Er besitzt einen
> großen Anteil an Facebook bzw. dessen Aktien. Dessen wert hat er von 0
> gesteigert. Würdest du Anteile von Facebook (Auch vor dem Börsengang) für
> zb. 1000¤ austauschen, würde sich dadurch dein Vermögenswert nicht ändern!
Aktivtausch, ich weiß.
> Nur dein Anteil an Bargeld. Facebook geht jetzt an die Börse und ist zb.
> 10% weniger wert geworden. Das heißt die Nachfrage nach den Aktien sinkt.
> Jeder verkauft sie und sie sind leicht zu haben. Angebot groß, Nachfrage
> klein usw. Die Leute müssen die Aktien für weniger loswerden. Sie verlieren
> an Wert. Der Wert deiner Anteile / Aktien ist also nun bei 900¤. Ergo ist
> dein Vermögenswert gesunken. Um 100¤! Du hast also 100¤ von deinem Vermögen
> verloren!
>
> *Lehrstunden für Kinder abgeschlossen*
Dummer Kommentar. Les dir lieber mal ein paar Bücher durch. Vor allem zu den Begriffen Aufwand, Kosten und Verlust.
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/verlust.html
2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.08.12 19:33 durch HerrMannelig.
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Und wieder einmal hat es sich bestätigt, dass man den meisten Menschen ökonomisches Denken nicht erklären/beibringen kann, wie sehr man es auch versucht.
Fakt ist, er hat keinen Verlust, solange er seine Anteile nicht verkauft.
Würde er seine Anteile verkaufen, dann hätte er theoretisch wahrscheinlich immer noch einen wahnsninns Gewinn eingefahren, da er ja wohl kaum 9 Mrd Flocken in die Firma investiert hat.
Mal ganz abgesehen davon, dass er die 9Mrd die seine Anteile ja auf dem Papier zur Zeit Wert sind, wohl kaum erhalten würde. Ein fairer Preis für Facebook müsste irgendwo bei 4 - 5 USD pro Anteilsschein liegen. Wenn der Mark da jetzt alle seine Scheinchen "bestens" in den Markt werfen (d.h. ohne Limitierung, weil er sie schnellstmöglichst loswerden will) würde, würde sich der Kurs sehr schnell dort hin und viel wahrscheinlicher sogar weit darunter bewegen.
Und der Vergleich mit einem Aktiendepot und einem (elektronischen) Girokonto hinkt gewaltig, da ich beim Girokonto immer weiß, wie viel Geld ich da abrufen kann. Wenn sich diese Zahl (Kontostand) ändert, dann habe ich definitiv Geld verloren. Mal ausgenommen die Bank geht Pleite, dann bekomme ich nix, für dieses Risiko werden mir ja Zinsen gezahlt.
Und hier liegt der Unterschied, beim Girokonto kann sich der Kontostand nur verändern wenn eine Transaktion durchgeführt wird.
Beim Depot sehe ich in mehr oder minder Realtime wie viel Gewinn/Verlust ich hätte, wenn ich JETZT eine Transaktion durchführen WÜRDE, wobei das ab einer gewissen Summe nur als ein grober Richtwert angesehen werden kann, da ich ja immer einen Abnehmer für die Scheine brauche.
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Sehr richtig, leider verstehen es die meisten wohl trotzdem nicht.
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