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Wieso fragen?

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  1. Wieso fragen?

    Autor Paykz0r 13.02.12 - 16:10

    Wie viel begannen bereits selbst mord?
    Und wie lang vor dem Artikel der New York Times?

    Und jetzt fragt man die Leute wie es denen so geht?
    Ok...

  2. Re: Wieso fragen?

    Autor Charles Marlow 13.02.12 - 16:14

    Nur ein Placebo. Bis ein bisschen Gras über die Sache gewachsen ist. Und dann macht man so weiter wie vorher.

  3. Re: Wieso fragen?

    Autor Paykz0r 13.02.12 - 16:58

    +1

    Dadrauf wollte ich im Grunde hinaus.

  4. Re: Wieso fragen?

    Autor ChMu 13.02.12 - 17:23

    Paykz0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie viel begannen bereits selbst Mord?

    12, also extreem wenige wenn man sich die Selbstmordrate des Landes anschaut, weniger auch als in den USA oder Deutschland. 3 dieser Selbstmorde sollen an Staedten passiert sein, wo auch Apple Produkte zusammengesetzt werden. Von den 3 hatte aber zumindest einer einen familiaeren Hintergrund, bei den beiden anderen weiss man es nicht.

    > Und wie lang vor dem Artikel der New York Times?

    Ueber 2 Jahre. In der Zeit hat Apple ja auch seine Kontrollen verstaerkt und fast 100% Lohnerhoehungen durchgeboxt.
    >
    > Und jetzt fragt man die Leute wie es denen so geht?

    Ja, man macht das ja schon laenger, neu ist, das es jetzt nicht Apple macht, sondern unabhaengige Stellen, welche auch unabhaengig und ohne das Apple die Ergebnisse kennt, diese veroeffentlichen.

    > Ok...

    Ja, ist es auch. Wenn man bedenkt, das Apple einer unter vielen bei Foxconn ist, so sollen sie fuer knapp ueber 10% des Umsatzes verantwortlich sein. Apple hat selbstverstaendlich nichts zu sagen, was die Behandlung der Foxconn Bosse gegenueber ihren Angestellten angeht, aber sie koennen "Vorschlaege" machen. Asiaten bezw die Firmen und Regierungen dort reagieren extreem empfindlich wenn jemand, vor allem aus dem Westen, meint, in ihre Politik reinzureden. Apple riskiert einiges, wenn sie zu viel fordern, es waere nicht das erste mal, das einer westlichen Firma gesagt wird, das sie sich nicht einzumischen haette und man dann rausgeschmissen wird. Foxconn wuerde keinen Verlusst machen, es stehen immer drei neue da welche die Fertigungsstrecken lieber gestern als heute auslasten wuerden.

    Was sollte Apple dann machen? Woanders hingehen? Zu wem? Foxconn hat so ziemlich das Monopol wenn es um die Mengen und Wuensche geht, um die es sich inzwischen bei Apple dreht. Und zwar nicht das Monopol in China, sondern Weltweit.
    Und selbst Foxconn kann nicht genug zusammenbauen um den Markt zu befriedigen.

  5. Re: Wieso fragen?

    Autor Cohaagen 13.02.12 - 17:30

    12? Waren es nicht 18?

    http://blogs-images.forbes.com/timworstall/files/2012/01/appleboycott.png

  6. Re: Wieso fragen?

    Autor ChMu 13.02.12 - 18:25

    Cohaagen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 12? Waren es nicht 18?
    >
    > blogs-images.forbes.com

    Ja,es waren 18 insgesammt, allerdings gingen die so weit ich mich erinnere 12 in einem Jahr, 6 in einem anderen. Aber Du hast schon recht, insgesamt waren es 18. Also erstaunlich wenige. Irgendetwas haellt die Leute bei Foxconn also davon ab, sich umzubringen, theoretisch wuerde man erheblich mehr Selbstmorde erwarten, mehrere hundert, wenns nach den durchschnitts Zahlen in China geht.

    Aber statt das positiv hervorzuheben, wird eine Zahl herausgepickt und dann ein Konzern (hier Apple) dafuer verantwortlich gemacht. Warum, wieso? cui bono?

  7. Re: Wieso fragen?

    Autor jost 13.02.12 - 18:39

    Eine teils interessante Gegendarstellung zu dem Forbes-Artikel, auf den sich auch die genannte Grafik bezieht, gibts übrigens hier:

    http://www.cultofmac.com/143954/a-campaign-to-stop-stephen-fry-who-is-otherwise-wonderful-from-being-an-idiot/

  8. Re: Wieso fragen?

    Autor ChMu 13.02.12 - 19:17

    jost schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine teils interessante Gegendarstellung zu dem Forbes-Artikel, auf den
    > sich auch die genannte Grafik bezieht, gibts übrigens hier:
    >
    > www.cultofmac.com

    Ja, teilweise interessant.....hm, wer genau ist Mike Desley? Cult of Mac?

    Er focussiert sich hier auf Steven Fry, welcher wiederum einen Wirtschaftsexperten von Forbes und einen Nobel Preistraeger ins Feld fuehrt.....gegen Mike Desley.
    Er versucht eine Statistik gegen eine andere auszuspielen und bringt Vermutungen (keinerlei Fakts) das es ja auch anders sein koennte.

    Nein, ich glaube da eher dem renomierten Forbes, tut mir leid.

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