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  1. egal

    Autor morecomp 14.05.12 - 08:30

    inzwischen ist es doch egal, ob da eine doktorarbeit abgeschrieben wurde, jemand für die doktorarbeit bezahlt wurde oder jemand einfach sagt ich habe einen titel und dann hat er gar keinen titel. also ehrlich, bei der akademischen inflation, bin ich doch froh keinen titel zu haben. das ist wie ein gekaufter adelstitel, ich halte von sowas gar nix! die qualität der Arbeit zeigt sich beim arbeiten und nicht nur weil ein dr. davor steht. (hiermit entschuldige ich mich bei allen, die für doktor gearbeitet, das selbst durchgezogen haben - hoffentlich war es auch ein gewichtiges thema und nicht nur ein bestehendes thema aus einem anderen blickwinkel - gut das ist manchmal auch wichtig, um thesen zu prüfen aber das machen genügend andere :P )

    das gab es aber auch früher schon, nur da war es zu aufwendig diese zu finden. tja, auf dem weg wird es nun schwieriger die seilschaften und bussi-bussi-beziehungen zu verbergen. davon wissen aber zumindest zwei. der mit titel und der ihn dazu durchwinkt, ob der prof. hinschaut oder durchwinkt liegt an den beziehungen bzw. der kohle die fließt oder wie tief er in seinem a. steckt (das gehört aber zum dr. werden und das machen auch die, die dafür arbeiten, vielleicht nicht so tief :P). in wie weit eine uni noch ihre hände mit im spiel hat weiß ich nicht aber möglicherweise wissen die von allem und hinterher schockiert den titel aberkennen, damit sie nicht an glaubwürdigkeit verlieren. ich sag dazu nur inflation.

    jetzt hat er gesagt, er hat einen bachelor und hat keinen... ach kommt schon ehrlich... einen bachelor. einer mit it-ausbildung weiß schon genau so viel. die firma ist im arsch und da hilft der tausch vom chef nichts. das überleben hätte nur der verkauf an microsoft gesichert aber da hat man den hals nicht voll genug bekommen. jetzt wartet microsoft noch 2 jahre und dann kann es yahoo geschenkt bekommen. mal sehen ob sie dann noch wollen.

    das einzig wirklich wertvolle sind ihre patente im web-umfeld. von denen aber keiner richtig weiß, ob die wirklich haltbar sind. yahoo ist tot, wie ich schon in der überschrift geschrieben habe - ach so da steht ja egal, ja, das hab ich eigentlich damit gemeint ;)

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  2. Re: egal

    Autor Endwickler 14.05.12 - 08:55

    Klar, die mit IT-Ausbildung wissen genau so viel. Der war gut.
    Mir kommen jeden Leute mit IT-Ausbildung unter die Augen, die das denken. Es spräche nichts dagegen, aber sie wissen meistens wirklich viel zu wenig.

    Edit:
    Es gibt auch welche, die viel wissen, engagiert sind und trotzdem nur einen Ausbildungsberuf haben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.12 09:13 durch Endwickler.

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  3. Re: egal

    Autor storm009 14.05.12 - 09:27

    Naja ich denke der bachelor sagt aus, dass man nicht ganz auf die Nase gefallen ist. Klar gibt es viele ohne einen Titel die mehr drauf haben aber genau so viele unterschätzen das auch

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  4. Re: egal

    Autor morecomp 14.05.12 - 09:49

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, die mit IT-Ausbildung wissen genau so viel. Der war gut.
    > Mir kommen jeden Leute mit IT-Ausbildung unter die Augen, die das denken.
    > Es spräche nichts dagegen, aber sie wissen meistens wirklich viel zu
    > wenig.
    >
    > Edit:
    > Es gibt auch welche, die viel wissen, engagiert sind und trotzdem nur einen
    > Ausbildungsberuf haben.

    Wir sprechen über den Bachelor und noch nicht mal über einen Master. Ich wusste schon mehr als ich noch nicht mal Informatiker war. Ich hoffe das Ausbildungsziel ist international genormt, sonst ist die deutsche Version davon wiedermal unbrauchbar.

    P.S. Der normale Informatiker, ich hoffe den gibt es nicht mehr, lernt tonnenwweise bescheuerte Mathematik. Und viel über Physik, das aber noch nicht mal am Rand mit dem Thema zu tun hat. Entweder hängst du dich schon währen des Studiums in die Entwicklung rein und lernst dazu oder du hast am Ende dein Studium und bist danach nur Ausschuss mit Studium. Solche werden gern von der Post genommen.

    Ich habe viele Ingenieure aus ganz anderen Bereichen kennengelernt und die waren alle viel besser als ihre Kollegen mit dem Informatiker. Ich müsste jetzt nachsehen ob er noch so existiert aber der Studiengang war einfach nur Themaverfehlung. Jahrzehnte lang wurde am Thema vorbei ausgebildet. Nur weil man sich bereits mit Mathe und Physik auskannte.

    P.S. Ich habe die praktischen Aufgaben von meiner Frau im Vorbeiflug gelöst und sie hatte dazu, glaub ich, zwei Wochen zeit oder so. Nene, ich hab ihr nur gezeigt wie schnell man lösen kann wenn man will, bzw. Lösungsansätze aufgezeigt und ihr nicht die komplette Lösungen gegeben.

    Erzähl mir nicht das ein Bachelor danach mehr als jemand mit praktischer Ausbildung weiß. Die praktische hab ich übrigens nur als externer gemacht. Hab ich zeit für eine Ausbildung, die mir am Ende nur das beibringt was ich schon längst weiß?

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  5. Re: egal

    Autor Korgano 14.05.12 - 10:08

    morecomp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > P.S. Der normale Informatiker, ich hoffe den gibt es nicht mehr, lernt
    > tonnenwweise bescheuerte Mathematik.

    Das sagt mir das du etwas grundlegendes nicht verstanden hast. Dann hilft auch kein Studium weiter. ;)

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  6. Re: egal

    Autor kopfspringer 14.05.12 - 10:27

    Ich habe beides.

    Ich bin Fachinformatiker und B.Sc. Inf.

    Ich habe zuerst ein Dipl. Studium gemacht, und wurde mit der letzten Welle dann leider in den Bachelor gekehrt.
    Ich kann euch sagen, zumindest wars an meiner Hochschule so, dass der Bachelor im Prinzip vom Lehrstoff her, das gleiche war wie der Dipl. Studiengang, nur in Kürzerer Zeit. Die meisten brauchten auch mit Bachelor länger, weil der Stoff einfach nicht in 6 Semestern zu machen war, außer Mami und Papi sponsorn kräftig damit man nebenher nicht arbeiten muss...

    Ich kann aufgrund meines Standpunkts nur folgendes sagen. Es gibts auch "nur" ausgebildete Fachinformatiker die ein umfassendes Wissen besitzen. Doch das ist nicht alles. Meistens fehlt ihnen die Arbeitsweise die man auf einer Hochschule angeeignet bekommt, oder das tiefe wissenschaftliche Arbeiten. Oft fehlt ihnen auch der letzte tiefe Einblick in die Materie, die eine Ausbildung einfach nicht vermitteln kann.

    Was das mit dem Master angeht.... nach 2-3 Jahren fragt da sowieso keiner mehr danach... Hauptsache studiert... ob dann mit Master oder ohne is meistens egal. Ich für meinen Fall kann bis jetzt noch keinen Unterschied in der Entlohnung feststellen. Es zählt die Vita... woher kommt man, was sind die vorherigen Arbeitgeber... nicht allzu sehr das Hochschulzeugnis...

    Allderdings habe ich die Erfahrung gemacht, das "nur" mit einer Ausbildung ca 1000 Euro Netto fehlen im vergleich zum Studierten Informatiker... Und am Ende zählt doch nur die Kohle!!!

    Ein Bachelor ist ein Akademischer Titel (der in meinem Fall auch den Ingenieur beinhaltet), der nicht einfach mal so gemacht wird, wie ne Ausbildung (die ich einfach mal so gemacht habe)... deshalb finde ich es gerechtfertigt das der YahooTyp entlassen wurde...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.12 10:36 durch kopfspringer.

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  7. Re: egal

    Autor morecomp 14.05.12 - 11:02

    kopfspringer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann aufgrund meines Standpunkts nur folgendes sagen. Es gibts auch
    > "nur" ausgebildete Fachinformatiker die ein umfassendes Wissen besitzen.
    > Doch das ist nicht alles. Meistens fehlt ihnen die Arbeitsweise die man auf
    > einer Hochschule angeeignet bekommt, oder das tiefe wissenschaftliche
    > Arbeiten. Oft fehlt ihnen auch der letzte tiefe Einblick in die Materie,
    > die eine Ausbildung einfach nicht vermitteln kann.
    >
    > Was das mit dem Master angeht.... nach 2-3 Jahren fragt da sowieso keiner
    > mehr danach... Hauptsache studiert... ob dann mit Master oder ohne is
    > meistens egal. Ich für meinen Fall kann bis jetzt noch keinen Unterschied
    > in der Entlohnung feststellen. Es zählt die Vita... woher kommt man, was
    > sind die vorherigen Arbeitgeber... nicht allzu sehr das
    > Hochschulzeugnis...
    >
    > Allderdings habe ich die Erfahrung gemacht, das "nur" mit einer Ausbildung
    > ca 1000 Euro Netto fehlen im vergleich zum Studierten Informatiker... Und
    > am Ende zählt doch nur die Kohle!!!

    Ich habe die anderen Arbeitsweisen on the Job gelernt, da weiß ich was du meinst. Leider gab es zu meiner Zeit weder etwas das dem nahe kam, noch eine Ausbildung in diesem Bereich, also musste ich mir alles selbst beibringen.

    Dafür ist mein Wissen jetzt sehr breit gefächert, dafür habe ich halt kein Diplom. Was mich nicht davon abhielt, für einige große Firmen als Berater zu arbeiten. Soviel zur Vita und ja, ob ich ein Diplom oder Master oder nur eine IT-Ausbildung habe, interessiert heute keinen mehr.

    Ob meine Frau zu irgendeiner Zeit tiefer in die Materie blicken konnte glaube ich nicht aber inzwischen hat sie auch einen anderen Fokus und es ist das nicht mehr wichtig.

    Wenn es das Gleiche wie eine Dipl. Ausbildung ist, dann haben die Deutschen nichts dazu gelernt und dann sollten sie sich auch nicht wundern, warum wir nicht mehr ein Top-Bildungsland sind und uns nur unter den ja, die haben auch so was, befinden.

    Zu meiner Gehaltsklasse sag ich nun mal nichts aber es ist mehr als ein Dipl. in einer Führungsposition bekommt. Es sagt nichts aus ob du ein Diplom hast oder nicht aber ohne ist es schwieriger, soviel ist sicher.

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  8. Re: egal

    Autor BoomerBoss 14.05.12 - 11:22

    morecomp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür ist mein Wissen jetzt sehr breit gefächert, dafür habe ich halt kein
    > Diplom. Was mich nicht davon abhielt, für einige große Firmen als Berater
    > zu arbeiten. Soviel zur Vita und ja, ob ich ein Diplom oder Master oder nur
    > eine IT-Ausbildung habe, interessiert heute keinen mehr.

    Eben. Heute interessiert es keinen mehr. Aber ich denke ist ist schwierig in eine Position wie deine zu kommen mit einer Ausbildung. Ich gehe schwer davon aus, dass du ein Ausnahmefall bist. So wie ich das sehe, hat man bessere Chancen einen guten Berufseinstieg zu haben.

    > Wenn es das Gleiche wie eine Dipl. Ausbildung ist, dann haben die Deutschen
    > nichts dazu gelernt und dann sollten sie sich auch nicht wundern, warum wir
    > nicht mehr ein Top-Bildungsland sind und uns nur unter den ja, die haben
    > auch so was, befinden.

    Ich kann dich beruhigen. Ich studiere B.Sc. Angewandte Informatik und in den 4 Semestern Grundstudium gibt es 3 Mathematikvorlesungen und eine BWL Vorlesung. Dem Gegenüber stehen 12 Informatikvorlesungen. Da geht es von Programmierung über Datenbanken bis hin zu Betriebssystemen (und natürlich auch sehr viel theoretische Informatik). Ein IT-Projekt fehlt auch nicht. Ich denke (so wie du), dass diese Aufteilung deutlich sinnvoller ist, denn ehrlich gesagt, kann ich mir auch nicht erklären, was man mit Physik soll.
    Leider ist dieses Modell aber noch nicht überall angekommen. Soweit ich weiß, läuft das Studium an der RWTH Aachen genau so ab, wie du das beschrieben hast.
    EDIT: Kommando zurück! An der RWTH gibts auch keine Physik in Informatik. Aber immer noch viel Mathematik.

    Ich finde es insgesamt nicht angebracht, dass einige hier sagen, dass man nach einer Ausbildung genau so viel Wissen hat, als nach einem Studium. Ich habe nach einem Jahr meine Ausbildung abgebrochen, weil ich völlig unterfordert war und gesehen habe, dass meine Freundin als WIRTSCHAFTSInformatikerin viel mehr Dinge in Sachen Informatik lernt als ich. Man kann eine Ausbildung in dem Bereich überhaupt nicht mit einem Studium vergleichen. Als FIAE wird man zum Programmierer ausgebildet, im Studium zum Informatiker.

    Zum Thema Master: Ich glaube es ist viel besser einen Master zu machen, weil es einem Spaß macht und nicht weil es nachher mehr Kohle gibt. Ich werde jedenfalls versuchen ein Masterstudium anzufangen, einfach weil mich dafür begeistern kann. Insgesamt man aber denke ich sagen, dass Titel nach einiger Zeit für die Jobsuche nicht mehr wichtig sind. Für den Berufsstart sind die enorm wichtig aber nach 10 oder 20 Jahren kräht kein Hahn mehr danach (da zählt der Lebenslauf). Das ist aber nicht nur in der Informatik so, sondern in jeder Branche.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.12 11:32 durch BoomerBoss.

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  9. Re: egal

    Autor morecomp 14.05.12 - 11:51

    BoomerBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > morecomp schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dafür ist mein Wissen jetzt sehr breit gefächert, dafür habe ich halt
    > kein
    > > Diplom. Was mich nicht davon abhielt, für einige große Firmen als
    > Berater
    > > zu arbeiten. Soviel zur Vita und ja, ob ich ein Diplom oder Master oder
    > nur
    > > eine IT-Ausbildung habe, interessiert heute keinen mehr.
    >
    > Eben. Heute interessiert es keinen mehr. Aber ich denke ist ist schwierig
    > in eine Position wie deine zu kommen mit einer Ausbildung. Ich gehe schwer
    > davon aus, dass du ein Ausnahmefall bist. So wie ich das sehe, hat man
    > bessere Chancen einen guten Berufseinstieg zu haben.

    Ich glaube, man sah mir an das ich die Computer liebe. Jedenfalls hat man mir deswegen auch die Chancen gegeben und ich habe mit anderen Akademikern gut zusammengearbeitet und mir das eine oder andere abgekuckt. Am Ende hatte ich wohl auch noch viel Glück das es so lief aber jedes Leben ist ein Abenteuer oder nicht?

    >
    > > Wenn es das Gleiche wie eine Dipl. Ausbildung ist, dann haben die
    > Deutschen
    > > nichts dazu gelernt und dann sollten sie sich auch nicht wundern, warum
    > wir
    > > nicht mehr ein Top-Bildungsland sind und uns nur unter den ja, die haben
    > > auch so was, befinden.
    >
    > Ich kann dich beruhigen. Ich studiere B.Sc. Angewandte Informatik und in
    > den 4 Semestern Grundstudium gibt es 3 Mathematikvorlesungen und eine BWL
    > Vorlesung. Dem Gegenüber stehen 12 Informatikvorlesungen. Da geht es von
    > Programmierung über Datenbanken bis hin zu Betriebssystemen (und natürlich
    > auch sehr viel theoretische Informatik). Ein IT-Projekt fehlt auch nicht.
    > Ich denke (so wie du), dass diese Aufteilung deutlich sinnvoller ist, denn
    > ehrlich gesagt, kann ich mir auch nicht erklären, was man mit Physik soll.
    > Leider ist dieses Modell aber noch nicht überall angekommen. Soweit ich
    > weiß, läuft das Studium an der RWTH Aachen genau so ab, wie du das
    > beschrieben hast.

    Okay, dann ist doch noch nicht Hopfen und Malz verloren. Ich dachte schon wir sind lernresistent. Hoffentlich kapieren die anderen es auch irgendwann. Aber Deutschland und lernen hat mehr mit schnell schreiben als mit wissen zu tun. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

    >
    > Ich finde es insgesamt nicht angebracht, dass einige hier sagen, dass man
    > nach einer Ausbildung genau so viel Wissen hat, als nach einem Studium. Ich
    > habe nach einem Jahr meine Ausbildung abgebrochen, weil ich völlig
    > unterfordert war und gesehen habe, dass meine Freundin als
    > WIRTSCHAFTSInformatikerin viel mehr Dinge in Sachen Informatik lernt als
    > ich. Man kann eine Ausbildung in dem Bereich überhaupt nicht mit einem
    > Studium vergleichen. Als FIAE wird man zum Programmierer ausgebildet, im
    > Studium zum Informatiker.

    Na ganz so ist es auch nicht. Du weißt schon viel als Informatiker, nur nicht viel sinnvolles. Außer jetzt vielleicht bei dir, das kannte ich vorher noch nicht. Und ja, du lernst Arbeitsweisen oder die Art etwas zu dokumentieren. Das ist schon wichtig aber der Kernpunkt ist die Entwicklung oder zu wissen wie eine Infrastruktur aussehen muss und nicht Ballons fliegen zu lassen oder Gleichungen zu lösen.

    >
    > Zum Thema Master: Ich glaube es ist viel besser einen Master zu machen,
    > weil es einem Spaß macht und nicht weil es nachher mehr Kohle gibt. Ich
    > werde jedenfalls versuchen ein Masterstudium anzufangen, einfach weil mich
    > dafür begeistern kann. Insgesamt man aber denke ich sagen, dass Titel nach
    > einiger Zeit für die Jobsuche nicht mehr wichtig sind. Für den Berufsstart
    > sind die enorm wichtig aber nach 10 oder 20 Jahren kräht kein Hahn mehr
    > danach (da zählt der Lebenslauf). Das ist aber nicht nur in der Informatik
    > so, sondern in jeder Branche.

    Wäre schön gewesen, wenn es auch früher schon so etwas gegeben hätte. Ich wäre gerne zur Uni gegangen und ja, inzwischen ist das egal aber der Titel wäre nicht nur schick sondern es hätte auch viel Spaß gemacht ihn zu bekommen. Wenn dir nicht ums Geld geht, würde ich nochmal auflegen und weiter studieren. Es macht aber auch Spaß, das gelernte Wissen in die Tat umzusetzen ;) und dafür Geld zu bekommen.

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  10. Re: egal

    Autor BoomerBoss 14.05.12 - 14:17

    morecomp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BoomerBoss schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > morecomp schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > Ich finde es insgesamt nicht angebracht, dass einige hier sagen, dass
    > man
    > > nach einer Ausbildung genau so viel Wissen hat, als nach einem Studium.
    > Ich
    > > habe nach einem Jahr meine Ausbildung abgebrochen, weil ich völlig
    > > unterfordert war und gesehen habe, dass meine Freundin als
    > > WIRTSCHAFTSInformatikerin viel mehr Dinge in Sachen Informatik lernt als
    > > ich. Man kann eine Ausbildung in dem Bereich überhaupt nicht mit einem
    > > Studium vergleichen. Als FIAE wird man zum Programmierer ausgebildet, im
    > > Studium zum Informatiker.
    >
    > Na ganz so ist es auch nicht. Du weißt schon viel als Informatiker, nur
    > nicht viel sinnvolles. Außer jetzt vielleicht bei dir, das kannte ich
    > vorher noch nicht. Und ja, du lernst Arbeitsweisen oder die Art etwas zu
    > dokumentieren. Das ist schon wichtig aber der Kernpunkt ist die Entwicklung
    > oder zu wissen wie eine Infrastruktur aussehen muss und nicht Ballons
    > fliegen zu lassen oder Gleichungen zu lösen.
    >

    Ich denke auch, dass es daran liegt, wie die Ausbildung aussieht. So wie das bei mir aussah ist, ist es sehr wichtig in welchem Betrieb man arbeitet und wie gut die Ausbilder sind. In der Berufsschule hab ich jedenfalls überhaupt nichts gelernt. Ich habe in der Schule beispielsweise Assembler gelernt. In der Berufsschule war da nicht im Traum dran zu denken. Ich denke wenn man gefordert wird und auch mit vielen (auch vielleicht anfangs überfordernden) Sachen konfrontiert wird nimmt man einiges mit. Das war in dem Jahr in meinem Betrieb leider nicht so. Da durfte ich mit VBA irgendwelche Excel-Makros zusammenklopfen oder Powerpoint-Präsentationen vorbereiten.

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  11. Re: egal

    Autor Bumsfallera 24.07.12 - 12:16

    > Okay, dann ist doch noch nicht Hopfen und Malz verloren. Ich dachte schon
    > wir sind lernresistent. Hoffentlich kapieren die anderen es auch
    > irgendwann. Aber Deutschland und lernen hat mehr mit schnell schreiben als
    > mit wissen zu tun. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Hallöchen.

    Ich studiere auch angewandte Informatik B Sc.
    Falls du mit "schnell schreiben", das Mitschreiben in der Vorlesung meinst, trifft dies bei uns nicht so ganz zu.
    Man kann und sollte mitschreiben, allerdings ist es meistens auch nichtt so schlimm wenn man es nicht macht, da die meisten Dozenten die Vorlesungsfolien zur Verfügung stellen oder ein gutes Skript anbieten.
    "Schnell schreiben" tritt aber auch in Klausuren auf. Dort finde ich es aber sinnvoll, da man durch das schnelle Abrufen und Zusammenstellen der Informationen auch zeigt, dass man alles richtig verstanden hat und nicht mehr lange überlegen muss um es wieder zu geben.
    Meistens ist die Dauer gut bemessen und man schafft es alles nieder zu schreiben bzw. zu löesen, wenn man den Stoff drauf hat. Außerdem gibt es im Job später auch stressige Situationen.

    Ansonsten finde ich, dass eine Ausbildung auf jeden Fall auch ihre Berechtigung hat. Es muss auch gewisse Abstufungen geben.
    Was die Person am Ende draus macht hängt ja von ihr ab =)

    Gruß

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  12. Re: egal

    Autor morecomp 24.07.12 - 12:39

    Bumsfallera schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Okay, dann ist doch noch nicht Hopfen und Malz verloren. Ich dachte
    > schon
    > > wir sind lernresistent. Hoffentlich kapieren die anderen es auch
    > > irgendwann. Aber Deutschland und lernen hat mehr mit schnell schreiben
    > als
    > > mit wissen zu tun. Aber das ist wieder ein anderes Thema.
    >
    > Hallöchen.
    >
    > Ich studiere auch angewandte Informatik B Sc.
    > Falls du mit "schnell schreiben", das Mitschreiben in der Vorlesung meinst,
    > trifft dies bei uns nicht so ganz zu.
    > Man kann und sollte mitschreiben, allerdings ist es meistens auch nichtt so
    > schlimm wenn man es nicht macht, da die meisten Dozenten die
    > Vorlesungsfolien zur Verfügung stellen oder ein gutes Skript anbieten.
    > "Schnell schreiben" tritt aber auch in Klausuren auf. Dort finde ich es
    > aber sinnvoll, da man durch das schnelle Abrufen und Zusammenstellen der
    > Informationen auch zeigt, dass man alles richtig verstanden hat und nicht
    > mehr lange überlegen muss um es wieder zu geben.
    > Meistens ist die Dauer gut bemessen und man schafft es alles nieder zu
    > schreiben bzw. zu löesen, wenn man den Stoff drauf hat. Außerdem gibt es im
    > Job später auch stressige Situationen.
    >
    > Ansonsten finde ich, dass eine Ausbildung auf jeden Fall auch ihre
    > Berechtigung hat. Es muss auch gewisse Abstufungen geben.
    > Was die Person am Ende draus macht hängt ja von ihr ab =)
    >
    > Gruß

    Ich weiß zwar was du meinst aber dein Brain bemisst sich nicht durch schnelles Schreiben. Es ist auch nicht wichtig ob du schnell schreiben kannst oder nicht in deinem späteren Job kommt es nur darauf an, das du effektiv arbeiten kannst aber solange die meisten wie du denken, werden wir weiter Potential verschenken.

    Deutschland, das Land der Schnellschreiber und der Euroretter. Wenn ich könnte wäre ich schon lange weg!

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