Meine Meinung ist eindeutig und durch nun gut über ein Jahrzehnt Berufserfahrung manifestiert.
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Ich denke es sollte viel mehr drauf ankommen was jemand kann und nicht kann. Heut zu Tage können Spitzenkräfte mit h4 zu hause hocken weil sie keinen Zettel haben auf dem steht das sie es können.
An anderer Stelle sitzt ein Inkompetenter Vollspack der keine Ahnung von nichts hat, in einer Spitzenposition, und warum? Weil er gut auswendig lernen kann, und nen Zettel hat auf dem steht er sei gut...
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was zählt ist doch wohl, ob man ein Betrüger ist oder nicht.
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Studium soll ja theoretische Grundlagen vermitteln.
Man macht ja nicht umsonst Praktika während des Studiums und verbringt seine Zeit für die Abschlußarbeit meist auch direkt in einem Unternehmen.
Wer damit seine 6-7 Semester für den bachelor verbracht hat sollte in einem Rahmen über Erfahrung verfügen arbeiten zu können, dabei hängt das natürlich extrem davon ab wo / wie / was man in dem Studium gemacht hat ; u.U. muss man sich schlicht erst einmal einlernen.
Nicht desto trotz, hat man mit einem Studium einfach deutlich mehr Grundwissen als jemand der nicht studiert hat, gerade weil in der normalen Schulausbildung ohnehin fast gar nichts praktisches vermittelt wird (Informatik ?, in der Schule gar nichts).
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theonlyone schrieb:
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> Studium soll ja theoretische Grundlagen vermitteln.
Der Mann ist nicht gerade Frisch aus dem Studium (egal welches), er würde längst jede nötige Erfahrung gesammelt haben. Nach 10 Jahren Berufserfahrung ist ein Studium meist nicht mehr hilfreich.
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Selbstverständlich kann man begründet die Auffassung vertreten, dass Berufserfahrung für eine Position wichtiger sein kann als ein einschlägiger Abschluss.
Die Frage, um die es hier geht, ist aber eine andere, nämlich wie man damit umgeht, wenn ein nicht vorhandener Abschluss vorgetäuscht wird.
Wenn ein Bewerber dabei ertappt wird, wird ihn normalerweise kein Personalverantwortlicher einstellen, und wenn er noch soviel Erfahrung nachweisen könnte, und das mit gutem Recht.
Zumal, um nochmal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, man trotz aller Wertschätzung von Berufserfahrung auch begründet der Auffassung sein kann, dass Erfahrung *und* Abschluss noch besser sind als Erfahrung allein. Nicht zuletzt für Spitzenpositionen in einem Unternehmen.
Cheers,
d. d.
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demon driver schrieb:
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> Wenn ein Bewerber dabei ertappt wird, wird ihn normalerweise kein
> Personalverantwortlicher einstellen, und wenn er noch soviel Erfahrung
> nachweisen könnte, und das mit gutem Recht.
Nicht nur das, falsche Angaben seitens des Bewerbers berechtigen idR zur fristlosen Auflösung des Arbeitsverhältnisses wegen Vertrauensbruchs.
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Es kommt immer auf die Arbeit an die man nach dem Studium ausübt. In Handwerksberufen oder dergleichen kommst du mit Theorie nicht weit. Bauleiter haben teilweise noch nie ein Stein in der Hand gehabt aber nen Studienabschluss. Die erzählen dann Arbeitern die seit mehreren Jahren auf dem Bau arbeiten wie man "optimal" arbeitet, laut theorie. Genauso wie Informatikstudenten die dann Netzwerke Administrieren sollen. Die Theorie ist ja ganz fein bringt dir aber in einem Netzwerk über 50 Rechner garnichts. Dort beginnen die Probleme die mit theorie nicht zu verwalten sind sondern nur mit Erfahrung im angemessenen Zeitrahmen handlebar sind.
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> Ich denke es sollte viel mehr drauf ankommen was jemand kann und nicht
> kann. Heut zu Tage können Spitzenkräfte mit h4 zu hause hocken weil sie
> keinen Zettel haben auf dem steht das sie es können.
Das wird immer so erzählt, aber ich kenne keinen Fall, in dem das nachweislich so ist. Meist sind es Geschichten von eher schlecht qualifizierten Leuten, die sich selbst überschätzen.
> An anderer Stelle sitzt ein Inkompetenter Vollspack der keine Ahnung von
> nichts hat, in einer Spitzenposition, und warum? Weil er gut auswendig
> lernen kann, und nen Zettel hat auf dem steht er sei gut...
In Spitzenpositionen kommt man nicht mit Zertifikaten oder Diplomen.
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> > Wenn ein Bewerber dabei ertappt wird, wird ihn normalerweise kein
> > Personalverantwortlicher einstellen, und wenn er noch soviel Erfahrung
> > nachweisen könnte, und das mit gutem Recht.
>
> Nicht nur das, falsche Angaben seitens des Bewerbers berechtigen idR zur
> fristlosen Auflösung des Arbeitsverhältnisses wegen Vertrauensbruchs.
Richtig, aber das sind eben die Regeln für das Fußvolk, das die Kohle verdienen muss, mit der die Führungsetage Gehaltssteigerungen um 50% finanziert.
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Flying Circus schrieb:
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> demon driver schrieb:
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> > Wenn ein Bewerber dabei ertappt wird, wird ihn normalerweise kein
> > Personalverantwortlicher einstellen, und wenn er noch soviel Erfahrung
> > nachweisen könnte, und das mit gutem Recht.
>
> Nicht nur das, falsche Angaben seitens des Bewerbers berechtigen idR zur
> fristlosen Auflösung des Arbeitsverhältnisses wegen Vertrauensbruchs.
Stimmt! In Deutschland kann sogar noch ein Schadensersatz vom (dann vermutlich ehemaligen) Arbeitgeber gefordert werden, eine Anzeige wegen Betrugs kommt je nach "Dreistigkeit" noch oben drauf.
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Und wenn du hundert Jahre Berufserfahrung hast - den Titel/Abschluss erwirbst du an einer Hochschule mit einer Prüfung/Abschlussarbeit.
Dass man in zahllreichen Bereichen auch ohne eine solchen einen Posten innehaben kann ist nicht das Thema.
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1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.12 13:31 durch Keridalspidialose.
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Allerdings gibt es solche Titel-Betrüger auf allen Ebenen und in allen Teilen der Gesellschaft. Der Ehrliche ist dann der Dumme, Beispiel gefällig?
Falscher Lehrer unterrichtet jahrelang Gymnasiasten ...
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,829700,00.html
Allerdings dürfte dem Lehrer auch seine "Berufserfahrung" nicht mehr helfen.
Aber bei Yahoo wird man hierfür nicht zur Verantwortung gezogen - sondern gelobt
1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.12 13:34 durch AnnonymerAnalphabet.
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