k.T.
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Weil MariaDB/MySql deutlich einfach zu adminstrieren sind als Postgres!
Desweiteren wird MySql auch in Desktop Installationen eingesetzt. Die bieten nicht immer die Monster-Ressourcen eines Servers.
Also, warum sollte Postgres eine MySql-Installation ersetzen?
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mpower schrieb:
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> k.T.
"root" execution of the PostgreSQL server is not permitted.
The server must be started under an unprivileged user ID to prevent
possible system security compromise. See the documentation for
more information on how to properly start the server.
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Ohne jetzt eine der DB werten zu wollen, aber ist MySQL wirklich einfacher als PostgreSQL zu administrieren/installieren? Habe eigentlich nicht den Eindruck. Und zwar sowohl unter Windows als auch Linux nicht.
Was findest Du schwierig an der PostgreSQL Administration?
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Ob das wohl an der Verbreitung liegen mag?
mpower schrieb:
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> k.T.
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Es geht hier speziell nur um MySQL, dass durch MariaDB ersetzt werden soll, da Letzteres API als auch ABI kompatibel ist. Es steht nichts im Wege, weiter PostgreSQL unter Fedora zu verwenden.
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nil schrieb:
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> Ohne jetzt eine der DB werten zu wollen, aber ist MySQL wirklich einfacher
> als PostgreSQL zu administrieren/installieren? Habe eigentlich nicht den
> Eindruck. Und zwar sowohl unter Windows als auch Linux nicht.
Einzig die Kompatibilität (die "noch" vorhanden ist) kann als Grund für MariaDB angeführt werden. Wer weiss wie lange das so bleibt.
PostgreSQL ist genauso simple zu installieren wie MySQL und auch die Administration ist simple.
Mehr Hardware Ressourcen verlagt PostgreSQL auch nicht.
Beispiel: Synology nutzt PostgreSQL intern z.B. auf den Synology DiskStations für die Datenverwaltung...auf allen Plattformen: ARM, PowerPC und Intel. Die kleinen DS-Modelle (DS1xxj/DS2xxj) haben eine Hardwareausstattung die selbst von den meisten Smartphones deutlich übertroffen wird. 256 MB RAM ist halt nicht viel.
Früher wurde immer ins Feld geführt das MySQL schneller ist. Da wurden aber auch Äpfel mit Birnen verglichen (MySQL MyISAM vs PostgreSQL).
Der Vergleich hinkt gewaltig, da das MyISAM Backend auf Prüfungen bei der Speicherung verzichtet (Transaktionssicherheit nicht vorhanden) und außerdem ist der Befehlsumfang bei MyISAM eingeschränkt (vieles was immerhin bei InnoDB möglich ist, fehlt bei MyISAM; einzig was früher nicht ging seit letztem Jahr (?) aber möglich ist, ist die Volltextsuche bei InnoDB).
Vergleicht man dann MySQL mit dem InnoDB Backend und PostgreSQL, ist kaum ein Unterschied in der Performance vorhanden.
Dafür ist aber der SQL-Befehlsumfang bei PostgreSQL deutlich höher und auch Mengenoperationen sind möglich (EXCEPT, INTERSECT,...). Bei MySQL muss man sich dann eine alternative Abfrage basteln, die bei größeren DBs auch nicht nötig wäre.
Dazu die in den letzten Versionen von PostgreSQL weiter angewachsene eingebaute Replizierungsfunktionen (ein Standby-Server ist mit ein paar Zeilen in der PostgreSQL Konfiguration aktiviert - kein Addon eines Drittherstellers nötig).
Volltextsuche geht natürlich auch bei PostgreSQL. Man kann [Ironie]sogar[/Ironie] Tabellen- und Feldkommentare nicht nur bei der Erstellung der Tabelle anlegen sondern auch später. Ändern und löschen kann man die auch....man möge das mal bei MySQL versuchen.
Für die Leute die mit Geodaten arbeiten ist PostgreSQL sicher auch deutlich spannender, da PostGIS als Plugin installiert werden kann, das neben optimierten Speicherroutinen eine Menge Abfrage- und Manipulationsfunktionen bereitstellt.
OpenStreetMap hat vor ein paar Jahren von MySQL auf PostgreSQL + PostGIS umgestellt.
Ich habe mit PostgreSQL, MySQL und anderen Datenbanken zu tun und kann jedem nur empfehlen zu PostgreSQL zu greifen.
Wenn Geld keine Rolle spielt oder die nötigen Funktionen wirklich nicht vorhanden sein sollten, dann kann es ggf. sinnvoll sein zur teuren Konkurrenz (IBM DB2, MS SQL-Server oder Oracle) zu greifen, sonst sicher nicht.
Wenn sich hier noch DB "Anfänger" rumtreiben sollten:
Greift zu PostgreSQL und ignoriert MySQL!
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bodsch schrieb:
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> Weil MariaDB/MySql deutlich einfach zu adminstrieren sind als Postgres!
Ist es nicht.
> Desweiteren wird MySql auch in Desktop Installationen eingesetzt.
PostgreSQL auch, zum Beispiel auf so „unbedeutenden“ Systemen wie OSX.
> Die bieten nicht immer die Monster-Ressourcen eines Servers.
Das ist in der Tat ein Grund für PostgreSQL, das benötigt nämlich weniger Ressourcen.
> Also, warum sollte Postgres eine MySql-Installation ersetzen?
Ein bestehendes Projekt zu portieren lohnt sich in der Regel nicht, neue würde ich aber immer mit Pg starten, wenn ich die Wahl habe.
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Es kommt halt immer auf den Anwendungszweck drauf an.
Die meissten werden MySQL wohl fuer Webanwendungen wie Wordpress, phpBB usw. benoetigen.
Wenn man selbst etwas bauen will und Zeit hat, ist pgsql sicherlich interessant.
Aus Sicht eines Webentwicklers werden einen allerdings Erfahrungen mit MySQL beruflich eher weiter bringen, da MySQL weiter verbreitet ist.
Als Entwickler kaempft man am Ende sowieso nur mit dem ORM und nicht mit der Datenbank ;)
Wuerde ich heute eine kleine Web- oder Desktopanwendung bauen, wuerde ich warscheinlich CouchDB oder CouchBase einsetzen, bzw. MariaDB ausprobieren wenn es denn eine relationale DB sein muss.
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mars96 schrieb:
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> [...]
> Ich habe mit PostgreSQL, MySQL und anderen Datenbanken zu tun und kann
> jedem nur empfehlen zu PostgreSQL zu greifen.
> Wenn Geld keine Rolle spielt oder die nötigen Funktionen wirklich nicht
> vorhanden sein sollten, dann kann es ggf. sinnvoll sein zur teuren
> Konkurrenz (IBM DB2, MS SQL-Server oder Oracle) zu greifen, sonst sicher
> nicht.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass damit gemeint ist, dass du schon mal professionell Kontakt mit Datenbanken hattest, oder schon mal eine Entscheidung für ein Softwareprojekt treffen musstest. Zumindest deuten diese holen Verallgemeinerungen und oberflächlichen Betrachtungsweisen stark darauf hin.
Tut mir Leid, aber entscheidest du dich tatsächlich für eine Datenbank weil du sie lieber hast, weil sie angeblich "mehr" Features besitzt, oder weil sie "einfacher" zu administrieren ist?
BTW: Mein NAS von Synology hat 1 Gbyte und eine Atom-CPU. MySQL-Support war auch Standard. Deine Aussage kann ich also auch hier nicht nachvollziehen.
> Wenn sich hier noch DB "Anfänger" rumtreiben sollten:
> Greift zu PostgreSQL und ignoriert MySQL!
Einfach so? Völlig pauschal, egal ob Web oder Desktop? *lol*

1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.13 08:37 durch elgooG.
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elgooG schrieb:
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> Einfach so? Völlig pauschal, egal ob Web oder Desktop? *lol*
Wie soll dir denn bitte die Info „Web“ oder „Desktop“ bei der Entscheidung zwischen MySQL und PostgreSQL helfen? Die DBMS leisten grob das Gleiche und sind wohl auf dem Markt die beiden die sich am wenigsten unterscheiden. Zu guter letzt sind beide Systeme für beide Aufgaben gleich gut gerüstet (zumindest solange du nicht genauer spezifizierst worum es bei dem Projekt gehen soll).
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