Das ist doch ein tolles Zukunftsmodell. Nachdem alle Arbeitsplätze wegautomatisiert und durch Robotik bzw Computer ersetzt wurden schafft die kapitalistische Elite künstliche Arbeitsplätze als Computerspiel.
Dann musst du 8 Stunden am Tag den Müllabfuhrsimulator, oder irgendein MMORG Spielen um dein Einkommen durch harte Arbeit selbst zu erwirtschaften. Dann sind die Leute auch den ganzen Tag über beschäftigt und hängen vor dem PC, das garantiert das sie nicht auf dumme Gedanken kommen. Wäre das nicht toll ?

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Ganz so verkehrt finde ich das nicht - Diablo III bessert mein Gehalt bei minimalem Zeitaufwand doch um einen ansehnlichen Anteil monatlich auf.
Und wer bereit ist, die Kohle hinzulegen, hat entweder eh kein richtiges Leben oder es tut ihm einfach nicht weh^^
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Minimaler Zeitaufwand und ansehnlicher Gewinn durch Verkäufe von Diablo 3 Items im EGAH? Du musst einer der wenigen sein, bei denen permanent (weil geringer Zeitaufwand) gute Items droppen. Alle anderen schimpfen über die miese Qualität der meisten Gegenstände.
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Jolla schrieb:
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> Minimaler Zeitaufwand und ansehnlicher Gewinn durch Verkäufe von Diablo 3
> Items im EGAH? Du musst einer der wenigen sein, bei denen permanent (weil
> geringer Zeitaufwand) gute Items droppen. Alle anderen schimpfen über die
> miese Qualität der meisten Gegenstände.
Nein, er benutzt Bots. Die einzige Methode um mit minimalen Aufwand in D3 an Geld zu kommen....mmn
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Wenn es soviel Geld ist dann hoffen wir mal dass es auch alles Ordentlich dem Finanzamt gemeldet wird. Wer weis was da in Zukunft noch kommt, da gibt es bald den Nachfolger der "Steuercd", die "MMORPG-CD". Wobei ich nichtmal weis ob unsere Finanzämter überhaupt schon auf soetwas eingestellt sind, aber wird auch noch kommen, falls nicht. Vermutlich wird irgend ein Spieler vor Gericht gezerrt um einen Präzedenzfall zu schaffen.
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Auf jeden Fall! So stellt sich die Videospielbranche wieder in die Groschenfresserautomaten-Schmuddelecke, aus deren Dunstkreis sie sich einst erhob, um mit Verweis auf die Umsatzentwicklung (der Buchmarkt ist ein Witz dageben), darauf zu bestehen, als Kunstform zu gelten. Da lachen ja die Hühner!
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naja, da müsste man ja über die ~400¤ im Monat kommen die als Nebenerwerb steuerfrei sind, oder?
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Dann hat er nur die kosten Energykosten und verbrauch Hardware die er berechnen sollte um vieleicht in die gewinnzone zu kommen.
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Atrocity schrieb:
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> naja, da müsste man ja über die ~400¤ im Monat kommen die als Nebenerwerb
> steuerfrei sind, oder?
Es ist rechtlich nicht genau geklärt, wie es mit PC Spielen und Verdiensten dort aussieht. Dazu fehlt, wie schon hier angesprochen wurde, ein Präsedenzurteil.
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Wenn ich regelmäßig Geld mit Spielen verdienen würde würde ich ein Kleingewerbe anmelden. Sicher ist sicher.
Steuernachzahlungen sind extrem uncool
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Ich rede hier ja nicht von Tausenden von Euros - Aber monatlich ein Fünfziger Extra reicht schonmal für einen Kinobesuch oder mit der besseren Hälfte schick essen gehen.
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50 Euro schick essen gehen? MC und BC zählen nicht als "schick" essen gehen.
Wir hoch ist der Aufwand für die 50 Euro?
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Wenn man so oder so zockt weil es Spaß macht und nicht um das Geld zu verdienen? Null.
Und ja, für 50¤ kann zu Zweit essen gehen, gut bürgerlich, solide, ohne Fastfood.
Für nen überteuerten Nobelschuppen langt es vermutlich nicht, ja ;-)
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Gute frage
Wobei 400¤ Jobs ja auch Unfallversichert sind und auch einen geringen Teil in die Rentenkasse einzahlen. Aber dass hier ist ja wohl eher Freiberuflich. Wobei es aber bestimmt auch Fälle gibt wo leute schon einen 400¤ Job haben und Trozdem Items für Geld Verkaufen.
Aber Steuerrecht ist sowiso kompliziert wie man auch hier lesen konnte http://www.tomshardware.de/ebay-kaffeesteuer-zoll-Steuerhinterziehung,testberichte-236873.html Kaffeesteuer hinterzogen, bei Kauf von Kaffee über Ebay, aber Verfahren wurde eingestellt, da nur 2,12¤ Kaffeesteuer fällig geworden währen.
Ehrlich gesagt weis zu Steuern keiner etwas, aber Blizzard hat es ja sehr toll in ihren AGB formuliert
http://eu.blizzard.com/de-de/company/legal/d3rmah_tou.html
10. Steuern. Sie sind bei der Nutzung der Auktionshäuser für alle anfallenden Steuern verantwortlich. Alle Auktionen unterliegen jeglichen geltenden Steuergesetzen und -bestimmungen. Erlöse aus Auktionsverkäufen gelten bezüglich der Besteuerung als Einkommen. Sie sollten sich an einen Steuerfachmann wenden, um Ihre Steuerpflicht bei diesen Transaktionen zu prüfen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.12 13:16 durch robinx999.
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Das Schöne an dem Modell ist, dass es schneller in sich zusammenfallen würde, als es eingeführt wäre, denn in einem Währungsraum, in dem man auf diese Weise versuchen wollte, volswirtschaftliche Erträge zu produzieren, hätte auch die reale Währung auf dem Weltmarkt ruckzuck nur noch Nullwert.
Letztlich ist die Idee, den volkswirtschaftlichen Ertrag in Computerspielen mit Echtgeldanschluss quasi zu "farmen", aber auch nur die auf die Spitze getriebene Idee der "Dienstleistungsgesellschaft". Wenn sich alle nur noch gegenseitig die Haare schneiden und die Alditüten zum Auto tragen, passiert letztlich dasselbe (einschließlich dem Ende von Aldi und Auto).
Cheers,
d. d.
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Ach das Thema hatte ich die Tage auch schon mal hier. MMn ist schick zu zweit essen gehen für 50 Euro nicht möglich. Aber es gibt Leute, die sehen das anders :-)
Edit: Bezüglich "so oder so zockt". Die ursprüngliche Aussage war ja "minimaler Zeitaufwand". Imho passt das nicht zusammen bei Diablo3.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.12 13:26 durch Jolla.
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Angenommen man KÖNNTE sowas durchsetzen und nach langem hin und her würde es der Staat auch irgendwann schaffen eine geltende, vernünftige Rechtsgrundlage für das ganze zu schaffen. Dann hieße das, dass das, was so ein Spiel ausmacht, nämlich Spaß und auch ein Stück weit Freiheit, flöten geht. Gibt es dann Ingame-Steuereintreiber, die überprüfen, ob man auch schön einen geltenden Steuersatz an das Finanzamt abdrückt? Und wenn das dann alle machen würden, weil man ja Geld verdienen kann... Muss ich dann spielen um überleben zu können? Und vor allem: Wenn ich spielen MUSS, was tu ich dann weil ich Spaß dran habe? Arbeiten gehen?
Finde die Idee komplett schwachsinnig, schlimm genug, dass schon genug Spiele aufgrund von Geldgeilheit einfach ruiniert werden. Kein Grund das auch noch zu fördern.
[Hier beliebige Signatur einfügen]
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Basisdemokratisch-Freiheitliche-Weltrevolution schrieb:
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> und hängen vor dem PC, das garantiert das sie nicht auf dumme Gedanken
> kommen. Wäre das nicht toll ?
Was wären denn die "dummen Gedanken?" Sich gegenseitig Löcher zum
Graben geben die man dann gegenseitig am nächsten Tag wieder zuschüttet?
"Die Eliten" können nichts dafür, dass die Leute lieber RTL2 schauen als
sich fortzubilden. Diese Grabenkämpfe sind längst vorbei.
Ich finde diese Weiterentwicklung gut. Skills sind skills. Wenn jemand in einem
virtuellen Game gut ist - warum nicht damit Geld verdienen?
Außerdem kenne ich Semiprofessionelle Sportler, die machen auch hier
und da mal bei einem Rennen oder bei einer Meisterschaft mit. Und da kriegt
man auch hier mal einen 1000¤ oder eine Reise. Da fragt auch niemand nach
ob man nicht lieber Müll wegschaffen sollte oder anderes "sinnvolles".
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Ganz genau.
Da werden Fussballspieler mit Milliionen dafür überhäuft, einem Ball hinterherzurennen, das stört seltsamerweise niemanden.
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Wurststulle schrieb:
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> Finde die Idee komplett schwachsinnig, schlimm genug, dass schon genug
> Spiele aufgrund von Geldgeilheit einfach ruiniert werden. Kein Grund das
> auch noch zu fördern.
Du kannst ja was anderes "Spielen". Ich gehe ins Training für den Spass an
der Freude (und schmalen Bauch). Links und Rechts laufen da Leute schon
mal einen Viertelmarathon auf dem Laufband. Die Semis laufen da auch mal
kleine Wettbewerbe - und da verdient man an den Aufklebern auch schon ein
Zubrot für die teure Laufausstattung.
Bei den Massen an Games machen die drei oder vier die hier ein anderes
"Geschäftsmodell" haben auch nichts aus.
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