Eigentlich müßte man dann auch als Arbeitslose(r) Stellenangebote ablehnen dürfen, wenn man von der Firma, bei der man sich bewerben soll, schlechtes im Internet gelesen hat.
... oder auch im Fernsehen gesehen hat.
Josef2 schrieb:
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> ... oder auch im Fernsehen gesehen hat.
Stimmt. Als Arbeitsloser hängt man ja mehr vor dem Fernseher rum.
Wieso unterstützt dann keiner mein Posting hier ?
Ich fordere das Firmen Statistiken (Dezile) zur Lohnverteilung angeben müssen:
0%-10% der billigsten Mitarbeiter haben 0-401 € im Schnitt (letzte 15 Monate) Lohn
11%-20% der "zweitbilligsten" Mitarbeiter haben 402-1000€ im Schnitt Lohn (letzte 15 Monate)
21%-30% 1001-1123€
31%-40% 1124-1180€
41%...
usw. Die meisten werden eng beieinander liegen.
Kleine Firmen 0-25% 26-50% usw.
Bei unter 10 Mitarbeiter muss man nur den Median und Durchschnitt veröffentlichen. Evtl. darf man den höchsten Wert weglassen. Das wäre i.d.R. das Geschäftsführergehalt.
Die Flutkuation ist auch wichtig. Das ist speziell bei z.b. Arzt-Praxen, Friseur-Studios usw. die keine 10 Mitarbeiter haben wichtig.
Sowas hat in der Stellenausschreibung zu stehen.
Ebenso keywords/skills und automatisches Matchen der Stlelen (nicht so dumme Berufsnummern) und jede Ausschreibung kriegt eine ID. Dann sieht man Fake-Ausschreibungen oder wo Firmen überzogene Anforderungen stellen (10 Dr-Titel, 30 Sprachen, 50 Länder, 21 Jahre und mit allen Königsfamilien verwandt oder einfach nur 3 Jahre .NET-Projektleiter-Erfahrung wo es .NET grade mal 3 Jahre gibt.) oder es nicht genug Bewerber gibt.
Dieses Fehlverhalten gehört ausgemerzt: Firmen haben suspekte Ausschreibungen, Bewerber bewerben sich obwohl sie keine der 5 must-have Anforderungen auch nur ansatzweise erfüllen, Harzer schicken 30 Bewerbungen pro Monat weg. Eine pro Woche für eine Firma die wie die Faust aufs Auge passt wäre genau so effizient. Berufsanfänger//Hauptschüler müssen sich wohl auf jede Ausbildungsstelle bewerben.
Firmen mit schlechten Kennzahlen (deutlich geringere Übernahmequote als üblich, Durchschnittslohn/Median der Firma weniger als 20% des Durchschnittes der Branche,...) braucht man sich nicht bewerben.
Die Branchenzahlen haben neben den Firmenzahlen zu stehen:
Unser MedianLohn ist 1123, Branchenschnitt ist 1034 (beides letzte 15 Monate). Fluktuation ist ... .
Aber Arbeitsminister interessiert das weniger als Schnitten aufreissen. Sowas (Firmenstatistiken in Ausschreibungen, nicht Schnitten aufreissen) wären krasse Steinmeier-Forderungen.
hmm also deine Idee find ich ja mal richtig gut.
Wie das nun ganz genau auszusehen hat ist ja ne andere Sache aber der grundgedanke das in der stellenanzeige halt auch intressante Kennzahlen über das unternehmen stehen (müssen dann ja wohl)
kann auhc ein gutes Aushängeschild für die Firma sein.
Welche Firma schreibt schon gerne in die Stellenanzeige das 40%-60% der Arbeitnehmer über eine Leiharbeitsfirma im Unternehmen für nen Durchschnitts-Stundenlohn von 7,51 € arbeiten.
Das macht ja nichts in der Öffentlichkeit her. Dann schon lieber das mann zwingend hervorragende kenntnisse in SAP braucht (obwohl ich niemanden kenne der dann nicht eh in den ersten 2-4 Wochen in die Firmenangepassten Module eingearbeitet wird.)
Ist natürlich ein enormer Aufwand für die kleinen und mittleren Unternehmen. Stichwort Bürokratisierung. Aber da könnte mann auch Vereinfachungen bzw. Ausnahmen schaffen.
Die Idee ist echt gut.
Die Krankenkassen wissen die Löhne ganz genau. Die kriegen exakt 15.x% und jede Firma hat sicher eine Krankenkassen-Firmen-Nummer.
Das Finanzamt ebenso. Die Lohnsteuer wird von den Firmen ausgerechnet und überwiesen.
Rentenkassen kriegen 19% und ArbeitslosenVersicherung 1.9% oder wie viel auch immer.
Da muss keine Firma irgendeinen Bürokratismus betreiben.
Warum muss ich beispielsweise für die Steuererklärung meine Krankenkassenbeiträge zusammenzählen die sich ständig im Jahr ändern wenn die Krankenkasse dem Finanzamt die selber mitteilen kann (wenn ich denen auf deren jeweiligen Web-Formularen dieselbe Korrelations-ID (oder halt die Steuer-Nummer) mitteile).
Das mit den Leih-Arbeitern ist eine sehr gute Ergänzung. Die hatte ich vergessen. Die kriegt man über Krankenkasse/Finanzamt so nicht gezählt.
Im Prinzip habe ich aber nichts gegen Leiharbeit. Als Freiberufler der 10-20% gewohnt ist, und im TV Abzockprozente von Leiharbeiter-Firmen-Ketten sieht, wo der Arbeiter abgezockt wird, sollte man die Prozente begrenzen und transparentisieren und Mindest-Löhne festlegen die der Arbeiter kriegen muss. Subsubsub-Unternehmer auf dem Bau kriegt man so aber nicht in den Griff.
Im Prinzip müssten Leiharbeiter auch mehr kriegen als die Festangestellten deren Arbeit sie machen. Abgrenzung zu Auftragnehmern ist aber schwer. Ein Gerüst aufbauen und Wetter-Unkraut-Schutz auf die Firmenwände aufsprühen ist klar i.d.R. keine Festanstellungstätigkeit wenn es nicht gerade Bayer o.ä. mit riesigen Werksgeländen ist. Eine neue Maschine Elektromäßig anschliessen aber vielleicht schon Festanstellungskonkurrenz, wenn man selber Elektriker beschäftigt.
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