Ich frage mich ernsthaft, was in den Köpfen der Personaler vorgeht.
Ich bin selbst Gesellschafter eines kleinen IT-Unternehmens(Dortmund) und kann solchen Praktiken nichts abgewinnen.
Jeder Mensch hat ein Recht auf Privatleben und wenn er es gerne über ein XYZ-VZ publik machen möchte, dann ist es halt so! Solche Einträge haben sicherlich negative und positive Eigenschaften, wobei ich irgendwelche Partyfotos oder ähnliches nicht unbedingt negativ sehen würde.
Mir würde es nicht einfallen, jemanden abzulehnen oder nicht zum Vorstellungsgespäch einzuladen, nur weil er irgendwo ein paar "Spaßfotos" veröffentlicht hat.
Ich sehe sowas eher positv... Wenn ein Mitarbeiter(Kollege) Spaß am Wochenende hat und mal abschaltet kann, so hat dieser auch ein Privatleben und ist kein "Kellerkind". Das brauch jeder Mensch mal, um Leistung erbringen zu können und auch leistungsfähig zu bleiben.
Der Sinn des Lebens besteht nicht darin 24/7 zu arbeiten oder verfügbar zu sein. Abschalten, entspannen und SPAß gehören auch dazu ;-)
Grüße
Naja, kann aber schon blöd für Dein Unternehmen werden. Gerade wenn solche Mitarbeiter dann Kontakt zu Großkunden haben. Stell Dir vor, der Kunde googelt nach Deinem Berater ... Also ich brauch sowas nicht.
Ich kann auch Abschalten und Spaß haben, ohne mich auf einem Social Network zu exhibitionieren. Bleibt ja jedem selber überlassen, was er tut, aber man sollte schon so erwachsen sein, dass man sich Gedanken darüber macht, wie das eigene Handeln bei anderen Menschen ankommt und welche Nachteile einem das einbringt.
Roland W. schrieb:
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> Ich frage mich ernsthaft, was in den Köpfen der Personaler vorgeht.
>
> Ich bin selbst Gesellschafter eines kleinen IT-Unternehmens(Dortmund)
Zumindest verbreitest Du das im sozialen Netzwerk. ;D
> und kann solchen Praktiken nichts abgewinnen.
>
> Jeder Mensch hat ein Recht auf Privatleben und wenn er es gerne über ein
> XYZ-VZ publik machen möchte, dann ist es halt so! Solche Einträge haben
> sicherlich negative und positive Eigenschaften, wobei ich irgendwelche
> Partyfotos oder ähnliches nicht unbedingt negativ sehen würde.
>
> Mir würde es nicht einfallen, jemanden abzulehnen oder nicht zum
> Vorstellungsgespäch einzuladen, nur weil er irgendwo ein paar "Spaßfotos"
> veröffentlicht hat.
>
> Ich sehe sowas eher positv... Wenn ein Mitarbeiter(Kollege) Spaß am
> Wochenende hat und mal abschaltet kann, so hat dieser auch ein Privatleben
> und ist kein "Kellerkind". Das brauch jeder Mensch mal, um Leistung
> erbringen zu können und auch leistungsfähig zu bleiben.
>
> Der Sinn des Lebens besteht nicht darin 24/7 zu arbeiten oder verfügbar zu
> sein. Abschalten, entspannen und SPAß gehören auch dazu ;-)
>
> Grüße
An Deiner Stelle würde ich dieses Wochenende mal nicht feiern und anfangen, alle peinlichen Accounts zu löschen. ;D
Roland W. schrieb:
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> Ich frage mich ernsthaft, was in den Köpfen der Personaler vorgeht.
Ich frage mich, was in angehenden Akademikern (die künftige „Elite”) vorgeht, dass sie unbedingt ihr ganzes Privatleben 7 Milliarden Menschen zugänglich zu machen.
Wenn man das unbedingt machen muss, darf man sich hinterher auch nicht beschweren, dass diese Informationen genutzt werden!
Sehe ich auch so. Warum um alles in der Welt soll das Besuchen von Partys einen negativen Einfluss auf ein Arbeitsverhältnis haben? Theoretisch würde der Mensch ja genauso feiern gehen, es währen nur keine Fotobeweise im Internet. Und daraus schließt man eher positives: Er ist ein fröhlicher Mensch, der auch genießt. Das kann sich ja nur positiv auf die Arbeit auswirken.
Man hört ja auch nicht auf zu leben, nur weil man in einem feinen Unternehmen arbeitet. Es besteht keine Pflicht zur ganztägigen Seriosität, wenigstens daheim.
Hattet ihr es noch nie mit waschechten BWLern zu tun?
Die sind schon mit Anzug und Krawatte aus dem Mutterleib gepurzelt und haben dem Arzt ihre Karte in die Hand gedrückt.
Spaß ist bei denen eine feindliche Übernahme und die anschließende "Freisetzung" von Mitarbeitern. Dann packen sie ihre Sekretärin am Hintern und ziehen ne Line Koks. Aber wehe der Bewerber hat einen Account bei StudiVZ ... der muss ja ein asozialer Prolet sein ...
> Theoretisch würde der Mensch ja genauso feiern gehen, es währen nur keine Fotobeweise im Internet.
So denken aber die meisten Menschen nicht! Das ist genauso wie bei Schwulen in der Armee, Internetsperren oder Trinkverbot in der Öffentlichkeit. Aus den Augen aus dem Sinn ist das Motto.
Mannemer schrieb:
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> Hattet ihr es noch nie mit waschechten BWLern zu tun?
>
> Die sind schon mit Anzug und Krawatte aus dem Mutterleib gepurzelt und
> haben dem Arzt ihre Karte in die Hand gedrückt.
>
> Spaß ist bei denen eine feindliche Übernahme und die anschließende
> "Freisetzung" von Mitarbeitern. Dann packen sie ihre Sekretärin am Hintern
> und ziehen ne Line Koks. Aber wehe der Bewerber hat einen Account bei
> StudiVZ ... der muss ja ein asozialer Prolet sein ...
Na, Du musst es ja wissen. Während meiner Studienzeit waren die Partys der BWL`er legendär. Keine Gruppe hat besser gefeiert.
Ein Arbeitgeber, der sich solcher Praktiken bedient und mich aufgrund eines Partyfotos schon nicht zum Vorstellungsgespräch einlädt, hat meine Arbeitskraft auch gar nicht verdient. Dann bleib ich eben weiter arbeitslos und lege mich bei schönem Sommerwetter gepflegt an den See. Soll er ruhig schwitzend in seinem Büro sitzenbleiben und weiter nach Bewerbern googeln! Wenns ihm Spaß macht und wenn er dabei einen Orgasmus nach dem anderen bekommt ... bitteschön! :-)
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