bei strato wird sogar interner traffic zwischen den eigenen! servern berechnet. wenn man also 3 monstermaschinen hat, können die kaum daten austauschen. nie wieder strato! sollen sie ruhig ins ausland verkaufen, hier will diesen service eh kein business-kunde und für endkunden ist billigst gerade gut genug.
ja so schaut's aus :)
Hm, mir wurde an der Hotline anderes gesagt (interner Traffic = frei), aber siehe anderer Thread, die sind eh dumm.
Wer im Business 3 "Monstermaschinen" bei Strato bucht ist so inkpompetent, dass man durchaus auch an der Qulifikation des Kunden Zweifeln darf.
Meine Erfahrung:
Hardware-RAID 1 in den Maschinen. Eine Platte fällt aus und was macht Strato? ... tauscht den ganzen Server inkl. der funktionierenden Platte. Alles in allem Downtime von mind. 1 Tag.
Wer bei Strato hostet der hat im Business-Bereich verloren.
Glaubst du die anderen machen es anders? Dass 1und1 immer noch php4 als standard hat ist traurig. Wer kann schon mit htaccess umgehen um auf php5 zu switchen. Der Normalkunde nicht. Nur ein Beispiel.
UD-Media, grauenhaft. Sicherheitsburg, bei der die einfachsten Scripte nicht laufen. Toll. Alles nix, da hilft nur ne eigene Kiste, das kostet aber. Im übrigen, habe ich noch nie so lange bei Strato Ausfallzeiten gehabt.
blah schrieb:
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> bei strato wird sogar interner traffic zwischen
> den eigenen! servern berechnet. wenn man also 3
> monstermaschinen hat, können die kaum daten
> austauschen. nie wieder strato! sollen sie ruhig
> ins ausland verkaufen, hier will diesen service eh
> kein business-kunde und für endkunden ist billigst
> gerade gut genug.
>
> ja so schaut's aus :)
1. In jeder gut geführten Organisation wird der Anwender mit dem von ihm zu verantworteten Bruttodatenvolumen belastet - sonst kann keine EDV-Organisation ihren Mitarbeitern das monatliche Gehalt überweisen!
2. Die normalen Internet-Präsenzen verursachen bei Strato und ähnlichen Anbietern Kosten in Höhe eines Trinkgeldes. Wer hier noch Service erwartet, ist entweder naiv oder dreist. Im PISA-Zeitalter dürfte der vielleicht der Ausdruck "dummdreist" zutreffen.
3. Wer Geschäftsanwendungen ohne weitere Backup-Recovery-Konzepte einem Massenanbieter überläßt, gehört gleichfalls in die Gruppe dummdreister Kundschaft. Denn wer einen professionellen Service zu monatlichen Kosten erwartet, die unter dem Stundentarif eines kompetenten und erfahrenen Datennetz-Verwalters liegen, hat nicht mehr alle Stecker im Modemschrank.
4. Ich werde den Beitrag von blah als Beleg und Illustration für mein nächstes Seminar über pathologisches Konsumentenverhalten verwenden.
Beste Grüße
jotagamma
hasenbein schrieb:
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> Glaubst du die anderen machen es anders? Dass
> 1und1 immer noch php4 als standard hat ist
> traurig. Wer kann schon mit htaccess umgehen um
> auf php5 zu switchen. Der Normalkunde nicht.
Ja, ist wahnsinnig schwer n standarddoof editor zu verwenden, die zwei zeilen da per c+p reinzupacken
AddType x-mapp-php5 .php
AddHandler x-mapp-php5 .php
und dann das ganze als .htaccess per ftp aufn server hochzuladen. und für dummys bietet 1&1 son einfach webfrontend im Control-Center an um dateien hochzuladen.
Also wer sich n webhosting paket nimmt, der sollte auch ein wenig ahnung haben wie das ganze funktioniert.
zu 1.
-> siehe Marktübliches: interner Traffic kostet den Anbieter nur marginal mehr Strom, es wäre unsittlich (vgk. BGB) internen Traffic zu externen Preisen anzubieten. Das passiert nur bei Problemen im technischen Betrieb/Accounting, denn lt. Werbung macht das keiner der Großen.
zu 2.
Es wird ein Vertrag mit beschriebenen Leistungen getroffen, an keiner Stelle schreibt Strato, das es Hilfe verweigert oder den für den Kunden ungünstigsten Weg geht. Im Gegenteil, es wird einem Hillfe, Support und Unterstützung zugesagt. Und danndem Kunden zusätzlichen Schaden (unnötiger Datenverlust bei RAID 1 Systemen mit nur einer defekten Platte) angedeihen zu lassen ist unangemessen (vgl. HGB) und damit unzulässig. (und unnötig, selbst Server4You und Hetzner schaffen das, die ganzen kleinen Hoster auch).
Anders ist das bei Anbietern die explizit von "für Profis" und von "SLA" reden, aber eben nicht mit weichen Aussagen ala "wir helfen immer". Die gibts auch, zB Ohv (Consumer) oder Serverloft (B2b). Da ist klar: Stangenprodukt und mehr nicht, alles steht in einer Leistungsliste, steh es da nicht, gibts es das nicht. Wobei da dann auch 4h HW Ausstausch (SL) oder eben nur 25 Euro/Monat für einen ganzen Server machbar sind. Das sind andere Preise und Werbetexte als Strato bietet.
zu 3.
Im Grundsatz richtig, gemeint ist: der ordentliche Betrieb eines Geschäfts obliegt dem Geschäftsführer alleinig, das Geschäftsrisiko kann nicht auf Erfüllungsgehilfen übertragen werden (u.a. Scheinselbstständigkeit). D.h. ohne Backup, bzw. Konzept zum wieder Anlaufen bei Ausfall, hat der haftende GF eine Kardinalspflicht verletzt. Was hier aber in diesem Thread keine wirkliche Relevanz hat, es ging um Ausfallzeiten durch HW Tausch, in der Zeit kann ich kein Backup zurückspielen, die Ausfallzeit ist identisch mit oder ohne Backup. Und man darf nicht vergessen: Strato wird ganz ausdrücklich um Geschäftskunden, damit legt Strato selber fest, dass es sich an Ansprüchen für Geschäftskunden ausrichtet. Vgl. dazu mal die Ovh Werbung.
Und im konkreten Fall wäre ein Restore ja eben nicht notwendig gewesen, wenn Strato das Zeugs zwischen den Brillbügeklenhaltern nicht um 8 Morgens am Eingang abgegeben hätte. (wie gesagt, das schaffen die Techies von Hetzner & S4y und all den kleinen Läden sehr viel besser, die haben wohl nicht um 8 Dienstbeginn).
zu 4.
Mach das, schreib deine eigene Geschichte dazu, vergiss die Recherche aber nicht ;)
-M
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